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Veröffentlicht am 16.05.2026

Katzenohren, Geister und ein bröckelndes Schloss

Faye Fableheart, Band 1 - Das magische Schloss
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Der Zauberer West ist tot und muss nun als Geist schnell einen Nachfolger finden, sonst droht seinem Schloss große Gefahr. Ein großes Turnier soll es richten. Zehn männliche Kandidaten treten gegeneinander ...

Der Zauberer West ist tot und muss nun als Geist schnell einen Nachfolger finden, sonst droht seinem Schloss große Gefahr. Ein großes Turnier soll es richten. Zehn männliche Kandidaten treten gegeneinander an. Die Aufgaben sind spannend und unterhaltsam, von schräg bis gefährlich ist alles dabei. Doch im Hintergrund lauert eine echte Bedrohung …
Faye ist nicht die Auserwählte. Sie ist nicht die Heldin der Prophezeiung. Sie ist die Tochter des Gärtners und trotzdem steckt sie überall drin. Mit Katzenohren und Schwanz (danke, Zauberer West!) hält sie das Schloss zusammen, löst Probleme, die niemand sonst sieht und hat dabei mehr Köpfchen als so mancher Turnierteilnehmer. Sie ist sehr sympathisch und erfrischend anders.
Die Schlossbewohner sind ein tolles und abwechslungsreiches Team: Der Zauberer hat seine Launen, der Kater hütet seine Geheimnisse und Faye bringt alle gut zusammen. Auch die Außenstehenden (Gäste und Teilnehmer) bringen guten Schwung hinein.
Es ist eine gut geschriebene Geschichte mit einem tollen Cover.

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Veröffentlicht am 23.03.2026

Spannend, magisch und mit Herz

Cassandra Morgan, Band 2 - Die magische Flöte
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Cassandra möchte in ihrer Hexenausbildung vorankommen, doch natürlich kommt es anders. Dorfbewohner verfallen einem seltsamen Bann und suchen besessen nach einem geheimnisvollen Schatz. Gleichzeitig verschwindet ...

Cassandra möchte in ihrer Hexenausbildung vorankommen, doch natürlich kommt es anders. Dorfbewohner verfallen einem seltsamen Bann und suchen besessen nach einem geheimnisvollen Schatz. Gleichzeitig verschwindet eine magische Flöte, die die Tür zur Faerie öffnen kann. Der Erlkönig hat allseits seine Finger im Spiel.
Cassandra und ihre Freundinnen sind wie immer mittendrin und treffen auf ungewöhnliche Faierie-Wesen, mal bedrohlich, mal hilfsbereit. Auch Ivy verfolgt ihre eigenen Pläne und bringt Gefahr mit.
Die Mädchen handeln zwar mutig, aber (wie so oft!) gegen die Anweisungen der Haghexe. Der Cousin ist auch irgendwie immer mitdabei, aber hat keine wirklich tragende Rolle…
Interessant war es vor allem freundliche, gutartige Faerie-Wesen zu entdecken, es ist nicht ausschließlich düster und bedrohlich.
Insgesamt bleibt die Reihe spannend und sehr unterhaltsam. Die Charaktere sind sympathisch. Band 1 ist zwar keine zwingende Voraussetzung, aber trägt natürlich mehr zu einem optimalen Leseverständnis und -erlebnis.

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Veröffentlicht am 11.02.2026

Spiel mit der Hoffnung

Mika Mysteries - Die Spur der Meisterdiebin
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Mehrere Waisenkinder sind verschwunden, während Stockholm gleichzeitig von einer ungewöhnlich hohen Welle von Taschendiebstählen betroffen ist. Beides scheint miteinander verknüpft zu sein und Mika gerät ...

Mehrere Waisenkinder sind verschwunden, während Stockholm gleichzeitig von einer ungewöhnlich hohen Welle von Taschendiebstählen betroffen ist. Beides scheint miteinander verknüpft zu sein und Mika gerät erneut mitten in einen gefährlichen Strudel.
Der Inspektor tritt dieses Mal weniger autoritär auf. Er hat infolge der Geschehnisse aus Band 1 an Einfluss innerhalb der Polizei verloren und wird mit unbeliebten Aufgaben betraut.
Mikas Fokus liegt auf den Waisenkindern. Sie weiß, dass ein Leben auf der Straße oder der Einstieg ins kriminelle Milieu für sie fast immer eine Sackgasse bedeutet: kaum Chancen, kaum Hoffnung, kaum einen Weg zurück. Gerade deshalb wird Mika gegenüber einer scheinbaren Retterin misstrauisch, die ihr und den Kindern Hoffnung verspricht. Von Anfang an ist Mika klar, dass hinter den guten Worten etwas nicht stimmt.
Zusätzlich steht Mika selbst unter Druck. Sie muss mit Anschuldigungen zurechtkommen und wird auch polizeilich gesucht – eine Ermittlerin in Gefahr.
Die vergleichsweise kurze Geschichte erzählt alles Wesentliche. Handlung, Spannung, Beziehungen und Gefühle bekommen Raum, ohne sich zu verlieren – alles ist auf den Punkt gebracht.
Es bleiben noch einige Fragen offen, die auf jeden Fall noch beantwortet werden müssen, z. B. Mikas Herkunft oder die Vergangenheit des Inspektors.
Insgesamt ist Band 2 eine starke Fortsetzung. Auch wenn die Bände größtenteils unabhängig voneinander gelesen werden können, ist Band 1 als Einstieg zu empfehlen.

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Veröffentlicht am 31.01.2026

Gewaltiges Finale

Lichterloh - Himmel in Flammen
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Nachdem Cleo und ihre Schwester für tot gehalten werden, geht der Kampf gegen Kohle und die Industriellen aus dem Untergrund weiter. Gemeinsam mit den Rebellen planen sie Widerstand und führen riskante ...

Nachdem Cleo und ihre Schwester für tot gehalten werden, geht der Kampf gegen Kohle und die Industriellen aus dem Untergrund weiter. Gemeinsam mit den Rebellen planen sie Widerstand und führen riskante Aktionen durch. Die Hoffnung liegt auf den kohlenfreien Maschinen.
Doch Toska Liebkind macht es ihnen alles andere als leicht. Brutale Racheaktionen, fiese Gegensabotagen und dramatische Wendungen sorgen dafür, dass sich jeder Fortschritt immer wieder zunichtegemacht wird. Gerade wenn es scheint, als würde sich das Blatt endlich zum Guten wenden, kippt die Situation erneut.
Zusätzliche Konflikte entstehen innerhalb der eigenen Reihen. Cleo, Gwynnie und Lex spielen nicht immer mit offenen Karten, was zu Missverständnissen, Problemen und gefährlichen Situationen führt. Lex verfolgt offenbar auch seine eigene Agenda…Cleo hatte mal starke, mal schwache Momente.
Die Kämpfe sind gewaltig, emotional und fordern Verluste auf allen Seiten. Die Geschichte ist intensiv, mitreißend, spannend und überraschend. Sehr gern gelesen.

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Veröffentlicht am 13.01.2026

Dem Feuerteufel auf der Spur

Lichterloh - Funken in der Luft
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Eine Serie von Bränden versetzt die Bevölkerung in Angst und Schrecken. Ein Feuerteufel treibt sein Unwesen, während die Industriellen die Situation nutzen, um Kontrolle und Druck weiter zu verschärfen. ...

Eine Serie von Bränden versetzt die Bevölkerung in Angst und Schrecken. Ein Feuerteufel treibt sein Unwesen, während die Industriellen die Situation nutzen, um Kontrolle und Druck weiter zu verschärfen. Cleo als Schornsteinfegerin gerät erneut zwischen Befehle, Widerstand und ihre eigenen moralischen Grenzen.
Die Geschichte war von Anfang an packend. Es gibt Hinweise und Verdächtigungen wer der Feuerteufel sein kann. Die Lösung scheint nah zu sein und dann ändert sich wieder die Perspektive.
Cleos Mut und Willen sich gegen die Ungerechtigkeit zu stellen, ist groß. Doch ihre Versuche scheitern und sie muss schließlich vielmals den Weg räumen (z.B. beim Konfiszieren). Auf Dauer wirkt es sehr frustrierend, man spürt deutlich die Machtlosigkeit.
Hinzu kommt, dass Cleo in manchen Situationen etwas naiv erscheint. Gerade wenn Liebkind auf sie einredet, wäre es wünschenswert, dass sie innehält, abwartet und stärker hinterfragt.
Isidor und Leander waren gut vertreten. Gerade Leander, der im ersten Band noch schrecklich fies wirkte, hat hier deutlich an Sympathie gewonnen.
Ein besonders schöner Moment ist die Geburtstagsszene, die sich wie ein kurzer Atemzug anfühlt. Für einen Augenblick treten Angst, Druck und Verantwortung in den Hintergrund und man darf gemeinsam mit den Freunden einfach nur den Moment genießen.

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