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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.02.2023

Magisch und mitreißend

Silver & Poison, Band 1 - Das Elixier der Lügen
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"Niemand entkam Detective Adam Hayes auf Dauer. Auch ich würde ihm nicht ewig entkommen."

Die Geschichte von Avery hat mich gepackt und mitgerissen. Wirklich ein Highlight für mich.
Die magische Welt ...

"Niemand entkam Detective Adam Hayes auf Dauer. Auch ich würde ihm nicht ewig entkommen."

Die Geschichte von Avery hat mich gepackt und mitgerissen. Wirklich ein Highlight für mich.
Die magische Welt von New York, in der Avery zuhause ist, hält viele Tücken und Überraschungen bereit. So muss sie mit ihren Tränken dafür sorgen, dass die Menschen gewisse Handlungen ausführen. Doch damit nicht genug, sie lernt ihre eigenen magischen Fähigkeiten besser kennen und entwickelt Gefühle für Hayes, die es eigentlich nicht geben dürfte.
So entsteht eine wirklich gute Romantasy Geschichte, in der weder das eine noch das andere zu kurz kommt. Trotzdem ging es an manchen Stellen doch etwas zu schnell mit den Handlungen.

Der Schreibstil ist flüssig und gut verständlich, sodass man, als Leser, die Möglichkeit hat eine Verbindung zu den Protagonisten auf zu bauen.
Die Protagonisten waren meiner Meinung nach sehr sympathisch und auch die Nebenprotagonisten kamen nicht zu kurz.

In Silver & Poison wurden viele Geheimnisse aufgedeckt und es kam zu unerwarteten Wendungen.
Ich bin gespannt was Anne Lück in Band 2 für uns bereit hält und freue mich darauf zu wissen wie es weiter geht.

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Veröffentlicht am 23.03.2026

Bietet gute Unterhaltung

Dire Bound
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"Dire Bound" von Sable Sorensen entführt uns in die Welt der Schattenwölfe und in ein System, das für viele Menschen tödlich endet. Geheimnisse, Mord und Intrigen stehen an der Tagesordnung. Umso schwerer ...

"Dire Bound" von Sable Sorensen entführt uns in die Welt der Schattenwölfe und in ein System, das für viele Menschen tödlich endet. Geheimnisse, Mord und Intrigen stehen an der Tagesordnung. Umso schwerer ist es für eine normale Bürgerliche, zu einer Wildgebundenen – und damit von einem Schattenwolf auserwählt – zu werden. Doch Meryn würde alles dafür tun, um ihre Schwester Saela zu retten.

Die Schattenwölfe in diesem Buch sind interessante Wesen, besonders von den Beschreibungen her. Sie sind riesig und verfügen über eine immense Kraft. Besonders spannend wird es dann, wenn sie mit ihrem Reiter anfangen zu kommunizieren und sich den mörderischsten Prüfungen stellen. So wird in diesem Buch etwas recht Abwechslungsreiches aufgebaut, sowie ein unberechenbarer Faktor, denn die Wölfe haben stets ihren eigenen Kopf. Dennoch erinnert die Geschichte phasenweise sehr an „Fourth Wing“, nur, dass es sich hierbei nicht um Drachen handelt. Dies lässt die Geschichte zwar ein bisschen vorhersehbar werden, aber ändert nichts an der Tatsache, dass sie Handlung weiterhin interessant bleibt.

Dafür sorgt auch der Schreibstil: Sable Sorensen schreibt authentisch und eindeutig, sodass keine Missverständnisse auftreten. Sie schreibt direkt was die Charaktere denken und wird dabei auch häufig sehr explizit. Dies kommt auch in den Sexszenen zum Vorschein, die mir persönlich etwas zu oft im Buch vorkommen. So passiert es auch, dass es an manchen Stellen kurz etwas repetitiv wird. Doch die Protagonisten lassen die Geschichte wieder etwas aufleben, durch ihre Vielfältigkeit. So finde ich es super, dass zwei Protagonisten über Gebärdensprache kommunizieren und Tomison durch seine lockere Art immer wieder für einen Lacher sorgt. Meryn als Hauptprotagonisten ist taff und nimmt kein Blatt vor den Mund. Sie setzt sich für sich ein und lässt sich nur schwer unterkriegen. Bei der Liebe, kommen allerdings ihre verletzlichen Seiten zum Vorschein... So ist der Romanceanteil ebenfalls nicht zu verachten und spielt einen enorm wichtigen Part, was das Vorangehen der Geschichte angeht.

Das Worldbuilding hätte dagegen noch etwas ausführlicher sein können. Man erfährt nur selten etwas über die verschiedenen Gebiete, aus denen die Protagonisten kommen. Die Karte von nocturna am Anfang und am Ende des Buches hilft aber dabei, sich zu orientieren. Ebenfalls ist es gut, eine Rudelübersicht am Ende des Buches zu haben, sowie ganz nett zu wissen, wie die verschiedenen Protagonisten ausgesprochen werden.

Insgesamt bietet "Dire Bound" gute Unterhaltung trotz kleiner Schwächen, und lässt die Realität für ein paar Stunden verschwimmen. Es ist eine Empfehlung für alle, die "Fourth Wing" mochten und eine sehr ähnliche Geschichte suchen.

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Veröffentlicht am 03.12.2025

Sein Glück finden

This isn't happiness
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Im Buch "This isn’t happiness" von Mary Newnham geht es um Amy und Josh. Die Beziehung der zwei läuft alles andere als gut und vor allem eins fehlt: der Sex. Während Josh nur noch darauf aus ist, immer ...

Im Buch "This isn’t happiness" von Mary Newnham geht es um Amy und Josh. Die Beziehung der zwei läuft alles andere als gut und vor allem eins fehlt: der Sex. Während Josh nur noch darauf aus ist, immer fitter und trainierter zu werden, versucht Amy vieles, um die Beziehung zu retten – ganz besonders weil die Hochzeit der Beiden (die von Joshs Familie geplant wurde) nur ein paar Wochen entfernt ist. In dieser Zeit begleiten wir Amy und lernen sie von Seite zu Seite immer besser kennen: ihre Probleme, ihre Sorgen und das, was sie sonst noch alles bedrückt. Wie sie versucht für Josh perfekt zu sein und sich selbst dabei ein Stück weit verliert und alles andere als glücklich ist.

Mary Newnhams Schreibstil ist dabei nicht nur ernst, sondern auch humorvoll. Das mag zwar bei dieser Thematik etwas falsch klingen, aber diesen Humor hat sie recht gut in die Geschichte einbinden können. Generell ist ihr Schreibstil sehr angenehm, sodass man nur durch die Seiten fliegt, wenn man einmal in die Geschichte hineingefunden hat, weil es einfach unterhaltsam ist. Aber manchmal tat das Lesen auch weh. Es tat weh, weil Amys Gefühle und Emotionen so gut rübergebracht wurden. Es ist definitiv kein leichtes Buch in manchen Phasen.
Dazu kommen die Charaktere neben Amy: Josh zum Beispiel. Er zeigt kaum mehr Interesse an Amy und ihren Gefühlen. Er gibt sich nicht mal die Mühe sie verstehen zu wollen. Er kümmert sich nur um sich. Und dann gibt es da noch seine Mutter, die sich in alles einmischen muss und alles plant was Amy und Josh betrifft – ohne Amys Zustimmung.
Generell sind beide Familien etwas besonders und nicht immer so leicht zu verstehen. So ist ein gewisses Drama immer vorprogrammiert. Besonders auch mit Lace, einer ganz besonderen Protagonistin.
Sie hebt die Geschichte auf eine neue Ebene, auch wenn das Ende durch sie etwas sehr an den Haaren herbeigezogen kam. Das hat für mich nicht zur Geschichte gepasst und ging irgendwie in eine ganz andere Richtung.
So manche kleineren Szenen haben mir generell nicht so wirklich gefallen.

Schlussendlich bleiben aber die positiven Gedanken hängen. Die Reise von Amy und all das, was sie durchgemacht hat. Ob sie am Ende ihr eigenes Glück findet? Dazu muss dieses Buch gelesen werden. Denn man lernt, wie wichtig es ist, für sich selbst einzustehen und sein eigenes Glück zu finden. Manchmal muss man die Person verlassen, die man am meisten geliebt hat. Weil man sie eben geliebt hat und nicht mehr liebt.

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Veröffentlicht am 24.11.2025

Horror und Spice

House of Rayne
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In "House of Rayne" verbindet Harley Laroux die Elemente Horror und Spice gut miteinander. Wir begeben uns auf die Insel Blackridge, auf der Menschen umgebracht werden und ab einer bestimmten Zeit im Jahr ...

In "House of Rayne" verbindet Harley Laroux die Elemente Horror und Spice gut miteinander. Wir begeben uns auf die Insel Blackridge, auf der Menschen umgebracht werden und ab einer bestimmten Zeit im Jahr keine Touristen mehr zu finden sind. Zusammen mit Rayne, die auf der Insel schon viele Menschen verloren hat, und Salem, die sich auf der Insel eigentlich nur von ihrem gebrochenen Herz erholen wollte, begeben wir uns auf die Jagd nach dem Bösen.

Und das Böse lauert überall, wie man schnell lernt. Es ist direkt spürbar, dass Blackridge eine ganz besonders dunkle Atmosphäre umgibt. Die Religiosität der Bewohner der Insel, verstärken nur das Gefühl, dass definitiv nicht alles mit rechten dingen zugeht. Der Schreibstil generell ist sehr eindringlich und hat mich schnell in seinen Bann gezogen. Wenn man einmal in der Geschichte drin ist, dann möchte man kaum aufhören zu lesen.
Dennoch gibt es phasenweise immer wieder Längen, die das Leseerlebnis etwas runterziehen. So wirken manche Stellen repetitiv oder die Gedankengänge von Salem und Rayne wiederholen sich. Auch ein zwei spicy Szenen hätte ich fast übersprungen, weil sie doch etwas ungewöhnlich waren und einmal die Füße zu sehr im Vordergrund standen.

Über Rayne und Salem dagegen lernt man von Seite zu Seite mehr, auch wenn man von Salem im Grunde nur Dinge aus der jüngsten Vergangenheit kennenlernt. Bei Rayne dagegen ist es tiefgehender und ihre Familiengeschichte nicht ohne. Ihre Familie ist schließlich auch der grundlegende Bestandteil dieses Buches. Der Horror auf der Insel kommt schließlich nicht irgendwo her...

Die Horrorelemente generell haben mir wirklich gut gefallen und im dunklen hätte ich das ganze Buch definitiv nicht gelesen, dafür hat sich zu viel Spannung aufgebaut.
Harley Laroux weiß definitiv ganz genau, welche kleinen Details und Elemente eingebaut werden müssen, damit man nicht still sitzen bleibt und sich am liebsten ganz klein in einer Ecke verstecken würde.

"House of Rayne" ist somit definitiv eine Empfehlung für die dunkle Jahreszeit und alle, die nicht vor Horrorelementen zurückschrecken. In Kombination mit der Lovestory von Salem und Rayne ergibt sich somit ein rundes Bild und eine Geschichte, die von anderen abweicht.

Veröffentlicht am 28.10.2025

Dunkel und fesselnd

House of the Beast
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"House of the Beast" von Michelle Wong ist ein durchaus gelungenes Debüt. Es werden die Elemente Romantik und Horror, sowie eine düstere Atmosphäre perfekt miteinander verbunden. Die gesamte Welt rund ...

"House of the Beast" von Michelle Wong ist ein durchaus gelungenes Debüt. Es werden die Elemente Romantik und Horror, sowie eine düstere Atmosphäre perfekt miteinander verbunden. Die gesamte Welt rund um die Götter, Ritualen und Kämpfen ist super anschaulich.
Wir begleiten also Alma, die alles für ihre Mutter tun würde - selbst ihren Arm verlieren und ihren Vater um Hilfe bitten. Und dann gibt es da noch eine Verbindung... Eine Verbindung die es in sich hat und über die man im Laufe der Geschichte immer mehr lernt.

Durch den etwas längeren Prolog, bekommt man als Leser einen ersten guten Einblick in Almas Kindheit. Man erfährt wie sie aufgewachsen ist und was sie durchgemacht hat. Deshalb ist es ein leichtes ihre Handlungen und Gedanken besser nachzuvollziehen.
Generell ist Alma eine aufgeschossene, selbstbewusste junge Frau. Man merkt ihr ihre Schwächen dennoch hier und da deutlich an. So ergibt sich eine interessante Protagonisten, die durch ihre besondere Verbindung zu ihrem Gott noch interessanter und unberechenbarer wird.

Generell ist die Geschichte an sich auch eher unberechenbar und hält trotz manche Längen, die ein oder andere große Überraschung bereit.
Beeinflusst durch Michelle Wongs eindringlichen und detailreichen Schreibstil, der eine ganz besondere Atmosphäre hervorruft, ergibt sich ein rundum harmonisches Gesamtbild. Es entsteht eine Welt, der man nur schwer entfliehen kann. Eine Welt die vor Brutalität nicht zurückschreckt und sich das nimmt, was sie haben will.

Schlussendlich ist "House of the Beast" ein Buch, dass man nicht so schnell vergisst, alleine wegen dem Horror und der Brutalität. Doch auch wegen der Charaktere. Es ist eine Empfehlung für alle, die nicht vor Blut zurückschrecken und sich in der dunklen Jahreszeit in eine dunkle Welt begeben wollen.

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