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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.02.2025

Ein unerwartetes Finale

Grace (Academy of Dream Analysis 2)
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Nachdem mich Band 1 nicht komplett überzeugen konnte, war ich unsicher, ob ich die Reihe weiterverfolgen soll – ich bin froh, dass ich mich dennoch für das Buch beworben habe!
Die Spannung war von Anfang ...

Nachdem mich Band 1 nicht komplett überzeugen konnte, war ich unsicher, ob ich die Reihe weiterverfolgen soll – ich bin froh, dass ich mich dennoch für das Buch beworben habe!
Die Spannung war von Anfang bis Ende greifbar, und das Finale hat mich wirklich mitgerissen. Anders als in Band 1 konnte ich hier tiefer in das Geschehen eintauchen. Vielleicht hat das am Schreibstil gelegen, der mich in Band 2 irgendwie viel mehr abgeholt hat. Er wirkte hier greifbarer und irgendwie gefühlvoller auf mich. Besonders angenehm fand ich, dass die Kapitel diesmal länger bei einer Figur blieben – das ständige Wechseln aus Band 1 habe ich wirklich überhaupt nicht vermisst.
Ein weiterer Punkt, der mir diesmal viel besser gefallen hat, war die Beziehung zwischen Nemesis und Mercury. Sie wirkte intensiver, natürlicher und vor allem nachvollziehbarer als noch im ersten Band. Generell konnte ich mich diesmal viel besser in die Charaktere hineinversetzen und ihre Entscheidungen besser nachempfinden. Gleichzeitig hätte ich mir aber gewünscht, dass Esra, Elio und Victoria (und zum Schluss auch Hannah) etwas mehr Raum in der Geschichte bekommen hätten – da blieb für meinen Geschmack noch Potenzial ungenutzt. Gerade was die Barbosas betrifft.
Was mich allerdings ein wenig gestört hat, waren die Wiederholungen innerhalb des Buches. An manchen Stellen habe ich mich wirklich gefragt, ob Band 1 überhaupt nötig war, weil so viel noch einmal erklärt wurde. Das hat den Lesefluss zwischendurch etwas gebremst. Für mich war das also leider keine gelungene „Wiederholung der Ereignisse“.
Durch Band 1 habe ich mich, förmlich gequält; ich konnte den Grundgedanken des Buches einfach nicht loslassen. Und das Quälen hat sich dann doch zum Glück noch gelohnt: Band 2 war innerhalb weniger Stunden verschlungen. Zum Schluss wurde ich sogar ein wenig wehmütig – denn mit den letzten Seiten haben sich die Tore der ADA auch für mich geschlossen.
Alles in allem bin ich wirklich froh, dass ich Band 2 noch gelesen habe – es hat sich absolut gelohnt!

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Veröffentlicht am 17.08.2024

Mega! Hat mich direkt abgeholt!

Not Worth Saving
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Die Leseprobe von "Not worth saving" hatte mich damals so angesprochen, dass ich nicht umher kam, es mir selbst zu bestellen - mein drittes Buch in diesem Genre. Allein schon wegen des wunderschönen Covers ...

Die Leseprobe von "Not worth saving" hatte mich damals so angesprochen, dass ich nicht umher kam, es mir selbst zu bestellen - mein drittes Buch in diesem Genre. Allein schon wegen des wunderschönen Covers und Farbschnittes musste ich das Buch einfach haben! Und wie erwartet konnte ich wieder ohne Probleme in die Geschichte einsteigen, die mich dann wieder völlig gepackt hat. Innerhalb weniger Stunde war das Buch verschlungen.

Die beiden Protagonisten Brooke und Noah fand ich unheimlich sympathisch - in Brookes sarkastischen und neckische Art habe ich manchmal selbst ein wenig entdeckt, vielleicht war sie mir deshalb auch so sympathisch. Noah ist einfach ein Schnuckel - absolut liebenswürdig und aufmerksam.

Die Dynamiken innerhalb des Buches waren echt super ausgearbeitet und haben mich vollends abgeholt (sowohl auf mitfühlend, als auch XX Weise) - ob jetzt zwischen Brooke und ihrer Familie oder ihr und Noah.
Vor allem das Knistern zwischen den Brooke und Noah ist so intensiv, dass ich manchmal dachte, die Seiten könnten gleich Feuer fangen. Einfach nur wow, dass das Buch das so gut rüberbringen kann.
Das Ende hat mich emotional echt getroffen, Brooke tat mir einfach nur leid und ich hab so mit ihr mitgefühlt. Kein Wunder, dass ich nun umso gespannter auf den zweiten Teil bin.

Ein bisschen mehr 'Spice' hätte es für meinen Geschmack noch sein dürfen, aber das, was es an Spice gab, war genau auf den Punkt und hat die Geschichte perfekt ergänzt.

Von mir gibt es also eine absolute Empfehlung!

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Veröffentlicht am 18.05.2026

Ein letztes Mal Ruby & James 💌🏖🐻

Save Us: Special Edition
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Insgesamt fand ich, dass das Buch einen wirklich tollen Abschluss dargestellt hat, der nochmal einiges in sich hatte und bei dem ich bis zum Ende mitgefiebert habe. Gerade die letzten Kapitel hatten nochmal ...

Insgesamt fand ich, dass das Buch einen wirklich tollen Abschluss dargestellt hat, der nochmal einiges in sich hatte und bei dem ich bis zum Ende mitgefiebert habe. Gerade die letzten Kapitel hatten nochmal ordentlich Spannung und Emotionen zu bieten.
Trotzdem muss ich gestehen, dass mir ein paar Dinge leider etwas gefehlt haben.
(Achtung Spoiler!) Zum Beispiel das „Outing“ von Kesh und Alistair - darauf hatte ich mich wirklich die ganze Zeit gefreut und richtig hingefiebert, nur damit es dann irgendwie mit einem Satz abgehandelt wurde 😅 Das fand ich echt schade. Genauso ging es mir mit den Konsequenzen für den Vater. Die ganze Zeit wurde so viel Spannung darum aufgebaut und plötzlich ist er einfach weg. Das hat mich ehrlich gesagt nicht ganz zufriedengestellt.
Außerdem hat sich das Buch zwischendurch leider echt etwas gezogen. Teilweise ist gefühlt kaum etwas passiert und dann ging zum Ende hin plötzlich alles sehr schnell. Da hätte ich mir stellenweise eine etwas andere Gewichtung gewünscht. Auch der Schreibstil war an einigen Stellen wieder ein wenig anstrengend - gerade der Satzbau bzw. -konstruktionen haben mir manchmal nicht ganz zugesagt.
Trotzdem hatte die Geschichte für mich irgendwie eine richtige Sogwirkung und ich wollte unbedingt wissen, wie alles endet. Jetzt bin ich auf jeden Fall super gespannt auf die Serie, die ich tatsächlich bisher noch gar nicht kenne.

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Veröffentlicht am 23.03.2026

Ich konnte es einfach nicht aus der Hand legen!

Darkly
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Darkly hat mich wirklich von der ersten bis zur letzten Seite komplett gefesselt. Die Geschichte war super spannend und hatte für mich eine richtige Sogwirkung. Ich konnte das Buch teilweise einfach nicht ...

Darkly hat mich wirklich von der ersten bis zur letzten Seite komplett gefesselt. Die Geschichte war super spannend und hatte für mich eine richtige Sogwirkung. Ich konnte das Buch teilweise einfach nicht aus der Hand legen, weil ich unbedingt wissen musste, wie es weitergeht. Und so hab ich das Buch dann auch wirklich in einem Rutsch gelesen. Zwischendurch hatte ich sogar das Gefühl, selbst Teil eines der Darkly-Spiele zu sein. Gerade die kleineren Hinweise wie Bilder oder Briefe haben dazu beigetragen, dass man selbst mitgerätselt hat.
Allerdings war es an ein paar wenigen Stellen auch etwas verwirrend. Ich glaube tatsächlich, dass man die Geschichte zwei- oder sogar dreimal lesen müsste, um wirklich alles komplett zu verstehen. Gerade die Spielmechanismen waren nicht immer ganz nachvollziehbar. Auch den Schreibstil fand ich teilweise etwas wirr. Vor allem das Wort „Jäh“ hat mich irgendwann wirklich wuschig gemacht.
Zum Ende hin bleiben für mich außerdem noch ein paar Fragen offen. Es wäre unheimlich schön, wenn es einen zweiten Band geben würde, der die Geschichte weiterführt. Vor allem in Hinblick auf Dia. Ich könnte mir ein ganzes „Darkly-Universum“ wirklich sehr gut vorstellen. Vielleicht sogar Bücher, die in der Vergangenheit spielen und Louisianas Geschichte erzählen? Ich wäre jedenfalls Feuer und Flamme.
Zudem will ich die wunderschöne Aufmachung des Buches loben. Das Cover schimmert silbern und rosa, was vor allem in der Sonne bzw. im Licht einfach nur richtig schön aussieht. Auch der Farbschnitt ist mit viel Detailliebe gestaltet. Sowohl innerhalb des Farbschnitts als auch auf dem Cover lassen sich kleine Easter-Eggs aus dem Buch finden. Eine absolut tolle Idee!
Trotzdem: Ein unglaublich fesselndes Buch mit ganz eigener Stimmung, das mich definitiv nicht kaltgelassen hat. Mein erstes Buch von Marisha Pessl, aber ganz sicher nicht mein letztes!

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Veröffentlicht am 02.02.2026

Hat seine Ecken und Kanten

Das Signal
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Ich bin ein absoluter Ursula Poznanski Fan. Ihre Bücher haben für mich jedes Mal Erfolgsgarantie. Und so wie die anderen Werke ließ sich auch ‚Das Signal‘ wieder sehr angenehm lesen. Man kommt schnell ...

Ich bin ein absoluter Ursula Poznanski Fan. Ihre Bücher haben für mich jedes Mal Erfolgsgarantie. Und so wie die anderen Werke ließ sich auch ‚Das Signal‘ wieder sehr angenehm lesen. Man kommt schnell rein, die Seiten fliegen nur so dahin – trotzdem habe ich ehrlich gesagt etwas anderes erwartet. Für mich war der „erste Band der Reihe“ deutlich spannender und konnte mich länger und intensiver in den Bann ziehen.
Das heißt aber nicht, dass ‚Das Signal‘ schlechter ist; es ist einfach anders. Die Spannung war stellenweise definitiv da, zwischendurch gab es aber auch mehrere Kapitel hintereinander, in denen nur bedingt viel passiert ist. Dadurch hatte die Geschichte für mich ein paar Längen. Zudem hatte ich relativ früh eine Ahnung, worauf das Ganze am Ende hinauslaufen wird, was der Story leider ein bisschen den Wind aus den Segeln genommen hat.
Trotzdem konnte ich, typisch Poznanski, das Buch kaum aus der Hand legen. Auch wenn mich nicht jede Wendung überrascht hat, wollte ich unbedingt wissen, wie es weitergeht und wie alles letztendlich zusammenläuft.
Vio fand ich als Protagonistin sehr sympathisch. Sie ist eine taffe Frau, die sich nicht so leicht unterkriegen lässt, und genau das mochte ich sehr an ihr. Die Idee mit den GPS-Trackern fand ich generell unheimlich spannend und gleichzeitig auch ein bisschen erschreckend. Was Technik doch alles kann, wenn man sie entsprechend einsetzt…😉
Die interessanteste und für mich auch spannendste Figur war allerdings Otilia. Von Anfang an konnte man sie kaum einschätzen, alles an ihr wirkte undurchsichtig und geheimnisvoll. Zum Ende hin wurde sie mir dann tatsächlich sogar etwas sympathisch, was ich so am Anfang gar nicht erwartet hätte. Um herauszufinden wieso, müsst ihr jedoch selbst zum Buch greifen!
Alles in allem handelt es sich bei dem Thriller um ein solides, gut geschriebenes Buch, das zwar nicht ganz an den Vorgänger herankommt, mich aber trotzdem gut unterhalten hat. Für Fans von Ursula Poznanski auf jeden Fall lesenswert – auch wenn man sich auf eine etwas andere Art von Spannung einstellen sollte.

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