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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.04.2026

das Spiel

Rätsel
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Vor über fünf Jahren verschwand Esther von Dasser unter ungeklärten Umständen. Ihre Freundin, die Journalistin Marie Bakker hat nie aufgegeben Esther zu finden, obwohl sie offiziell als tot erklärt wurde. ...

Vor über fünf Jahren verschwand Esther von Dasser unter ungeklärten Umständen. Ihre Freundin, die Journalistin Marie Bakker hat nie aufgegeben Esther zu finden, obwohl sie offiziell als tot erklärt wurde. Doch dann verbreitet sich die Nachricht, dass Esther aufgetaucht ist. Was ist mit ihr geschehen, wo war sie all die Jahre?

Maries Kollege stirbt unter tragischen Umständen, doch bald ist klar, dass er ermordet wurde. Von einem Unbekannten, der Marie unter Druck setzt: sie muss umgehend zu Esther um ihr eine Nachricht zu überbringen, sonst wird es weitere Morde geben.

Was für ein spannender Thriller! Das Tempo ist hoch, es gibt mehrere Twists und ständig neue Überraschungen, mit denen ich nicht gerechnet habe. Esther hat ein dunkles Geheimnis, doch wie hängt das mit dem zusammen, was ihr widerfahren ist? Ein mysteriöser Mr. Winterbottom leitet ein perverses Spiel, in dem Esther und Marie die Spielfiguren sind.

Der Thriller lässt sich super flüssig lesen und hat mich gut unterhalten. Der Plot ist undurchsichtig, wirkt aber etwas konstruiert.

Fazit: Spannender Thriller mit jeder Menge Überraschungen.

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Veröffentlicht am 24.03.2026

packender Agententhriller

Dunkelmann
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In "Dunkelmann" ermitteln Maja Birk und Daniel Hartmann in ihrem ersten Fall. Nachdem Maja von ihrem letzten Einsatz verletzt zurück kam wird sie schneller als erwartet wieder gebraucht. In Kopenhagen ...

In "Dunkelmann" ermitteln Maja Birk und Daniel Hartmann in ihrem ersten Fall. Nachdem Maja von ihrem letzten Einsatz verletzt zurück kam wird sie schneller als erwartet wieder gebraucht. In Kopenhagen wird eine Delegation aus China erwartet, ein Teilnehmer reist unter einer falschen Identität, was den dänischen Geheimdienst aufhorchen lässt. Und das zu Recht, denn viel zu schnell wird es für Maja brandgefährlich.

Der Schreibstil lässt sich angenehm lesen, das Setting ist düster. Man lernt die Figuren kennen, sowohl Maja als auch Daniel haben private Probleme mit ihren Partnern. Was zum großen Teil daran liegt, dass sie über ihren Beruf, ihre Einsätze nicht sprechen dürfen. Klar dass diese Geheimnisse eine Beziehung belasten.

Der Plot beginnt und endet spannend, in der Mitte gibt es Längen, die Beziehungsprobleme nehmen für mich einen zu großen Raum ein. Spannend fand ich den Einblick in die Geheimdiensttätigkeit und wie die Agenten agieren.

Insgesamt ist es ein solider Thriller und toller Einstieg in eine neue Reihe, ich freue mich schon auf die Fortsetzung.

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Veröffentlicht am 14.03.2026

fesselnder Thriller

Pipeline
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"Pipeline" von Lucas Fassnacht ist ein fesselnder Frankreich-Thriller, der mich gut unterhalten hat. Worum geht es?

Von Jahr zu Jahr sinkt der Wasserpegel die Rhône. Wasser, das für die Kühlung der Atomkraftwerke ...

"Pipeline" von Lucas Fassnacht ist ein fesselnder Frankreich-Thriller, der mich gut unterhalten hat. Worum geht es?

Von Jahr zu Jahr sinkt der Wasserpegel die Rhône. Wasser, das für die Kühlung der Atomkraftwerke unentbehrlich ist.

Die Idee ist, Meerwasser zu entsalzen und mittels einer Pipeline direkt zu den Atomkraftwerken zu leiten. Eine deutsche Firma wird mit dem Bau der Pipeline beauftragt, doch der Widerstand gegen das Projekt ist riesig. Naturschützer und Bauern laufen Sturm, letztlich brennt eine Pumpstation nieder. Technisches Versagen oder vorsätzliche Brandstiftung?

Cecilia Thoma tritt ihren neuen Job als Kommunikationsexpertin an, ihre neue Vorgesetzte scheint nicht begeistert. Nur zu schnell wird der Job für Cecilia brandgefährlich...

"Pipeline" ist mein erstes Buch von Lucas Fassnacht, der Schreibstil ist angenehm und flüssig lesbar, die Seiten fliegen nur so dahin. Ich habe einige Zeit gebraucht, um mich mit den Protagonisten vertraut zu machen, dann war ich voll in der Handlung drin.

Die Figuren sind gut angelegt, Cecilia und einige weitere lernt man gut kennen, die übrigen bleiben blasser. Mir tat Cecilia etwas leid, die ins sprichwörtliche kalte Wasser geworfen wird und keinen leichten Stand hat.

Ich fand den Plot gut durchdacht und spannend, für das Frankreich-Feeling hätte ich mir noch mehr französische Begriffe gewünscht.

Fazit: Fesselnder Thriller mit einem aktuellen Thema

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Veröffentlicht am 05.03.2026

atmosphärischer Krimi

Moorland. Die Zwillinge
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Kommissarin Malia Gold ist die Protagonistin der neuen Reihe "Moorland" von Andreas Winkelmann. 15 Jahre sind vergangen, seit Malia ihre Heimat verlassen hat. Jetzt lässt sie sich nach vielen Jahren ...


Kommissarin Malia Gold ist die Protagonistin der neuen Reihe "Moorland" von Andreas Winkelmann. 15 Jahre sind vergangen, seit Malia ihre Heimat verlassen hat. Jetzt lässt sie sich nach vielen Jahren dorthin versetzen. Ihr erster Fall sind die Ermittlungen in einem Vermisstenfall.

Die 18-jährigen Zwillinge Nike und Jana betreiben einen TikTok-Kanal und waren im Moor, um Content für ihren Kanal zu produzieren. Doch sie kehren nicht zurück. Am gleichen Abend gibt es einen Unfall mit Fahrerflucht, später einen Selbstmord. Gibt es Zusammenhänge? Malia ermittelt auf Hochtouren.

Andreas Winkelmanns "Moorland" ist atmosphärisch, beim lesen taucht man in die Szenerie des Moores ein, ich hatte Kopfkino. Der Schreibstil ist gewohnt flüssig, fesselnd, die Seiten fliegen nur so dahin. Mit Malia Gold hat er eine interessante Figur geschaffen, ich bin gespannt was man über ihren Background in den nächsten Teilen erfährt. Eine Familie mit vielen Geheimnissen.

Der Plot ist spannend und bietet einige Überraschungen.

Fazit: Gelungener Auftakt einer neuen Reihe, ich freue mich auf die Fortsetzung.

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Veröffentlicht am 17.01.2026

britischer schwarzer Humor

Down Cemetery Road
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Die Slow-Horses-Reihe von Mick Herron ist bekannt, ich habe einige Teile der Reihe gelesen. Umso gespannter war ich auf "Down Cemetery Road", sein Romandebüt.

Sarah Tucker ist seit einiger Zeit ohne Arbeit ...

Die Slow-Horses-Reihe von Mick Herron ist bekannt, ich habe einige Teile der Reihe gelesen. Umso gespannter war ich auf "Down Cemetery Road", sein Romandebüt.

Sarah Tucker ist seit einiger Zeit ohne Arbeit und führt ein Leben als Nur-Hausfrau an der Seite ihres Mannes Mark. Mark wiederum ist in seinem Job als Banker erfolgreich, zum vollkommenen Glück der beiden fehlt nur noch ein Kind.

Sarahs Vorstadtidylle wird jäh unterbrochen, als in der unmittelbaren Nachbarschaft ein Haus in die Luft fliegt, während Sarah und Mark für ihre Freunde und einen potentiellen Investor ein Dinner geben. Zwei Menschen sterben, ein kleines Mädchen überlebt. Offiziell ist ein Gasleck für die Explosion verantwortlich, doch Sarah hat ihre eigene Theorie. Zudem entwickelt sie eine Obsession für das überlebende Kleinkind Dinah. Als es ihr nicht gelingt Dinah zu besuchen, engagiert sie einen Privatdetektiv, nichtsahnend in welches Wespennest sie mit ihren Nachforschungen sticht.

Wie bei den Slow Horses besticht die Story durch den typisch britischen Humor und einen eingängigen Schreibstil. Sarah ist als gelangweilte und frustrierte Hausfrau super beschrieben. Sie steigert sich in die Suche nach Dinah hinein, obwohl sie sie nicht mal persönlich kennt. Die Story mag etwas überspitzt sein, mir hat sie trotzdem gut gefallen. Ich mag den britischen, teils schwarzen Humor und habe Sarahs Roadtrip gespannt verfolgt. Zoë Boehm nimmt leider nur einen kleinen Teil der Story ein, sie erscheint ziemlich spät auf der Bildfläche.

Fazit: Gelungener Krimi mit dem typischen britischen Humor.

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