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HexeLilli

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.04.2018

Familienfehde

Spreewaldrache (Ein-Fall-für-Klaudia-Wagner 3)
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Von hexelilli
Dieser mittlerweile dritte Spreewaldkrimi der Autorin hat mir persönlich am besten gefallen. Hier stehen die Ermittlungen im Vordergrund und nicht die ganzen privaten Geschichten.
Diesmal ...

Von hexelilli
Dieser mittlerweile dritte Spreewaldkrimi der Autorin hat mir persönlich am besten gefallen. Hier stehen die Ermittlungen im Vordergrund und nicht die ganzen privaten Geschichten.
Diesmal geht es um einen alten Streit zwischen zwei Fährfamilien. Er begann vor 20 Jahren mit einem tödlichen Unfall. Jetzt gibt es ein neues Opfer. Kriminalobermeisterin Klaudia Wagner stochert in alten Familiengeheimnissen und fördert hierbei einiges zu Tage.
Schon das Cover fand ich sehr ansprechend. Wieder eine düstere und geheimnisvolle Atmosphäre aus dem Spreewald. Fand ich die Protagonistin Klaudia in den ersten Bänden nur nervig, wurde sie mir hier langsam sympathisch. Den Schluss hätte ich mir noch etwas ausführlicher gewünscht. Bei mir blieben noch einige Fragen offen.
Trotz kleiner Schwächen ein unterhaltsamer Provinzkrimi aus dem Spreewald den ich gerne empfehlen kann.

Veröffentlicht am 20.03.2018

Todesengel

Schweigegelübde (Ein Emma-Vaughan-Krimi 2)
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Nach dem Krimi Lügenmauer nun der zweite Fall für die Mordkommission in Sligo (Irland).
Da Emma Vaughan nach einem schweren Autounfall immer noch starke Schmerzmittel nimmt, wird sie von ihrem Chef zu ...

Nach dem Krimi Lügenmauer nun der zweite Fall für die Mordkommission in Sligo (Irland).
Da Emma Vaughan nach einem schweren Autounfall immer noch starke Schmerzmittel nimmt, wird sie von ihrem Chef zu einem Drogentest ins Krankenhaus geschickt. Hier sterben in letzter Zeit ungewöhnlich viele Patienten an einem hoch dosierten Herzmittel.
Schönes Cover mit Landschaft und dem Zusatz Irland Krimi, gefällt mir gut. Der Anfang des Buches begann sehr vielversprechend. Für mich brauchte Emma allerdings viel zu lange um den Täter zu überführen. Mit etwas Nachdenken hätte sie es wesentlich eher geschafft. Aber mit Denken hat sie es scheinbar nicht so. Weshalb will sie sonst den noch nicht abgeschlossenen Fall im Alleingang lösen. Wie kann sie nur glauben einen mehrfach Mörder alleine zu überführen?
Diese Seiten fand ich eigentlich nur noch langatmig. Hat hier die Autorin gemerkt dass das Buch noch nicht genug Seiten hat? War mir zu Anfang die Hauptfigur noch sympathisch hätte ich sie später einfach nur noch schütteln mögen.
Der Schreibstiel hat mir sehr gut gefallen, flüssig zu lesen.
Ich denke wir werden noch mehr von Emma hören und lesen.

Veröffentlicht am 20.02.2018

Gute Unterhaltung

Das Lied der toten Mädchen (Jan-Römer-Krimi 3)
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Von hexelilli
Neugierig durch das Cover und die Leseprobe machte ich mich über das Buch her. Obwohl ich die Vorgänger nicht gelesen hatte, war es kein Problem in das Geschehen einzutauchen.
Der Journalist ...

Von hexelilli
Neugierig durch das Cover und die Leseprobe machte ich mich über das Buch her. Obwohl ich die Vorgänger nicht gelesen hatte, war es kein Problem in das Geschehen einzutauchen.
Der Journalist Jan Römer und seine Kollegin Stefanie Schneider, genannt Mütze recherchieren in ungelösten Mordfällen. Vor 20 Jahren wurde eine junge Frau getötet. Am Tatort fand man eine Spieluhr. Der Verfassungsschutz spielt eine wichtige Rolle. Dann geschieht ein zweiter Mord und wieder findet man eine Spieluhr.
Die ganze Geschichte beginnt sehr geheimnisvoll, vor allem als der Uhrmacher auftaucht. Aber man braucht nicht lange, um die Zusammenhänge zu erkennen. Seitenweise fehlt etwas die Spannung, trotzdem will man natürlich wissen, wie es ausgeht. Das Ende hat mich dann aber schon überrascht, damit hätte ich nicht gerechnet.
Dem Autoren gelingt es durch immer neue Wendungen den Leser bei der Stange zu halten. Durch diesen guten, soliden Krimi fühlte ich mich bestens unterhalten.

Veröffentlicht am 26.01.2018

Solider Schwedenkrimi

Dominotod (Ein Nathalie-Svensson-Krimi 2)
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Von hexelilli
Zwei verschwundene Ärzte, einer davon tot, mit einem Dominostein am Tatort und merkwürdigen Malen auf dem Rücken. Außerdem ein Hilferuf der Schwester, die sie Jahre nicht gesehen hat. Nathalie ...

Von hexelilli
Zwei verschwundene Ärzte, einer davon tot, mit einem Dominostein am Tatort und merkwürdigen Malen auf dem Rücken. Außerdem ein Hilferuf der Schwester, die sie Jahre nicht gesehen hat. Nathalie Svensson Psychaterin und Mitglied der Einheit für Fallanalyse wird zur Unterstützung der Fälle nach Sundsvoll gebeten. Hier soll sie das Team um Hauptkommissar Johan Axberg unterstützen. Die Zeit eilt, können sie den vermissten Arzt noch retten?

Schon das Buchcover fand ich sehr ansprechend, deutet es doch gleich auf einen Nordlandkrimi hin. Das Buch hat mich sehr gut unterhalten. Nicht so blutrünstig, dafür detailgetreue und solide Polizeiarbeit. Viele Verdächtige und immer neue Spuren. Nur die Spezialistin Nathalie fand ich sehr mau. Viel Brauchbares hat sie nicht geleistet. Kam mir eher als ein Mitläufer vor. Sympatisch fand ich eher Johan Axberg. Die häufigen Bezüge auf den ersten Band fand ich auch nicht gut. Entweder kurz erklärt oder aber ganz weg lassen.
Trotz kleiner Schwächen ein gut zu lesender und unterhaltsamer Schwedenkrimi, jederzeit zu empfehlen.

Veröffentlicht am 28.11.2017

Lebensretter

Morgen ist es Liebe
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Als Krimi und Thrillerfan diesmal eine ganz andere Richtung. Der Klappentext hat mich gleich angesprochen und ich wurde nicht enttäuscht. Das Richtige für diese Jahreszeit.
Die junge Ärztin Alexandra ...

Als Krimi und Thrillerfan diesmal eine ganz andere Richtung. Der Klappentext hat mich gleich angesprochen und ich wurde nicht enttäuscht. Das Richtige für diese Jahreszeit.
Die junge Ärztin Alexandra hat Weihnachtsferien. Auf dem Weg zu ihrer Mutter fährt sie eine Abkürzung durch die Weinberge. Hier hat sie einen Unfall. Der Wagen stürzt den Abhang hinunter und fängt an zu brennen. Der Bettler Martin der auf dem Berg sein Leben ein Ende setzten will, hat alles gesehen und rettet die junge Frau. Er deckt sie mit seinem Mantel zu und verschwindet als er Feuerwehr und Krankenwagen hört. Allerdings befindet sich in seiner Manteltasche ein Abschiedsbrief an seine Geschwister und den will er nun, da der Selbstmord nicht geklappt hat , unbedingt wieder haben.

Die Geschichte lässt sich leicht locker lesen. Das Passende als Einstimmung auf Weihnachten. Ist es doch ein Wunder wie das Schicksal drei Einsame Menschen zusammenbringt. Doch bevor es so weit kommt beschreibt das Buch noch viele Irrungen und Wirrungen. Jeder der drei Hauptpersonen hat so seine Geheimnisse. Am Schluss heißt es dann "Ende gut, alles gut".
Für Leser die diese Art Bücher mögen, absolut empfehlenswert.