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HexeLilli

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.07.2018

Die 20er Jahre

Das Jahrhundertversprechen (Jahrhundertsturm-Serie 3)
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Von hexelilli
Schon das Cover und die Klappenbilder zeigen, in welcher Zeit die Geschichte spielt. Obwohl ich die beiden Vorgänger Bücher nicht kannte, gelang es mir mühelos mich in diesen Dritten Band ...

Von hexelilli
Schon das Cover und die Klappenbilder zeigen, in welcher Zeit die Geschichte spielt. Obwohl ich die beiden Vorgänger Bücher nicht kannte, gelang es mir mühelos mich in diesen Dritten Band der Trilogie hineinzulesen.
Die Geschichte spielt in Berlin in den 20er Jahren. Die Weimarer Republik ist angebrochen. Und mit ihr politische Unruhen, Beginn der Automobil Ära, Aufstieg des deutschen Films. Und mittendrin die Familie von Briest. Otto, Hermine, Tochter Luisa und Ziehsohn Max. Auf der anderen Seite die verfeindete Familie von Cramm. Das Geld ist immer weniger wert. Familie von Briest ist kurz davor ihr Gut zu verlieren und dann auch noch an die von Cramms. Dann gibt es die Inflation und bald darauf die braune Gefahr.
Das Buch lässt sich gut und flüssig lesen. Dem Autoren gelingt es sehr gut die politischen Geschehnisse der damaligen Zeit in eine spannende Familien Geschichte zu packen. Die Charaktere kommen sehr gut herüber, bei den Familienmitgliedern oder bei den Ganoven auf der Straße. Ich konnte mir die Figuren lebhaft vorstellen. Durch viele kleine Details wirkt die Geschichte
sehr realistisch. Auch geschichtlich fand es sehr gut recherchiert.
Für Freunde historischer Geschichten und Bücher absolut empfehlenswert.

Veröffentlicht am 10.06.2018

Fortsetzung

Der einsame Bote
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Da ich mich kaum an den Vorgängerband Teufelskälte erinnern konnte, fand ich das Buch teilweise sehr verwirrend. Es erfolgten viele Anspielungen aus der Vergangenheit wo mir im ersten Moment die Zusammenhänge ...

Da ich mich kaum an den Vorgängerband Teufelskälte erinnern konnte, fand ich das Buch teilweise sehr verwirrend. Es erfolgten viele Anspielungen aus der Vergangenheit wo mir im ersten Moment die Zusammenhänge fehlten. Auch störten mich Orte und Namen, die teilweise noch mit dem gleichen Buchstaben begannen. Sehr gelungen fand ich das Cover des Buches, ansprechend und düster.
Tommy Bergmann ist der Meinung das der Massenmörder Jon-Olav Farberg noch lebt und sich die 13jährige Amanda in seinen Hängen befindet. Im Alleingang führt er seine Ermittlungen ohne Rücksicht auf die Konsequenzen. Die Spur führt nach Litauen zu einer Sekte. Unterdessen versucht seine Kollegin Susanne Bech ihn von Norwegen aus zu unterstützen.
Trotz einiger Schwächen fand ich das Buch spannend und es hat mich bestens unterhalten. Ob es wohl noch eine Fortsetzung gibt?

Veröffentlicht am 12.04.2018

Familienfehde

Spreewaldrache (Ein-Fall-für-Klaudia-Wagner 3)
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Von hexelilli
Dieser mittlerweile dritte Spreewaldkrimi der Autorin hat mir persönlich am besten gefallen. Hier stehen die Ermittlungen im Vordergrund und nicht die ganzen privaten Geschichten.
Diesmal ...

Von hexelilli
Dieser mittlerweile dritte Spreewaldkrimi der Autorin hat mir persönlich am besten gefallen. Hier stehen die Ermittlungen im Vordergrund und nicht die ganzen privaten Geschichten.
Diesmal geht es um einen alten Streit zwischen zwei Fährfamilien. Er begann vor 20 Jahren mit einem tödlichen Unfall. Jetzt gibt es ein neues Opfer. Kriminalobermeisterin Klaudia Wagner stochert in alten Familiengeheimnissen und fördert hierbei einiges zu Tage.
Schon das Cover fand ich sehr ansprechend. Wieder eine düstere und geheimnisvolle Atmosphäre aus dem Spreewald. Fand ich die Protagonistin Klaudia in den ersten Bänden nur nervig, wurde sie mir hier langsam sympathisch. Den Schluss hätte ich mir noch etwas ausführlicher gewünscht. Bei mir blieben noch einige Fragen offen.
Trotz kleiner Schwächen ein unterhaltsamer Provinzkrimi aus dem Spreewald den ich gerne empfehlen kann.

Veröffentlicht am 20.03.2018

Todesengel

Schweigegelübde (Ein Emma-Vaughan-Krimi 2)
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Nach dem Krimi Lügenmauer nun der zweite Fall für die Mordkommission in Sligo (Irland).
Da Emma Vaughan nach einem schweren Autounfall immer noch starke Schmerzmittel nimmt, wird sie von ihrem Chef zu ...

Nach dem Krimi Lügenmauer nun der zweite Fall für die Mordkommission in Sligo (Irland).
Da Emma Vaughan nach einem schweren Autounfall immer noch starke Schmerzmittel nimmt, wird sie von ihrem Chef zu einem Drogentest ins Krankenhaus geschickt. Hier sterben in letzter Zeit ungewöhnlich viele Patienten an einem hoch dosierten Herzmittel.
Schönes Cover mit Landschaft und dem Zusatz Irland Krimi, gefällt mir gut. Der Anfang des Buches begann sehr vielversprechend. Für mich brauchte Emma allerdings viel zu lange um den Täter zu überführen. Mit etwas Nachdenken hätte sie es wesentlich eher geschafft. Aber mit Denken hat sie es scheinbar nicht so. Weshalb will sie sonst den noch nicht abgeschlossenen Fall im Alleingang lösen. Wie kann sie nur glauben einen mehrfach Mörder alleine zu überführen?
Diese Seiten fand ich eigentlich nur noch langatmig. Hat hier die Autorin gemerkt dass das Buch noch nicht genug Seiten hat? War mir zu Anfang die Hauptfigur noch sympathisch hätte ich sie später einfach nur noch schütteln mögen.
Der Schreibstiel hat mir sehr gut gefallen, flüssig zu lesen.
Ich denke wir werden noch mehr von Emma hören und lesen.

Veröffentlicht am 20.02.2018

Gute Unterhaltung

Das Lied der toten Mädchen (Jan-Römer-Krimi 3)
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Von hexelilli
Neugierig durch das Cover und die Leseprobe machte ich mich über das Buch her. Obwohl ich die Vorgänger nicht gelesen hatte, war es kein Problem in das Geschehen einzutauchen.
Der Journalist ...

Von hexelilli
Neugierig durch das Cover und die Leseprobe machte ich mich über das Buch her. Obwohl ich die Vorgänger nicht gelesen hatte, war es kein Problem in das Geschehen einzutauchen.
Der Journalist Jan Römer und seine Kollegin Stefanie Schneider, genannt Mütze recherchieren in ungelösten Mordfällen. Vor 20 Jahren wurde eine junge Frau getötet. Am Tatort fand man eine Spieluhr. Der Verfassungsschutz spielt eine wichtige Rolle. Dann geschieht ein zweiter Mord und wieder findet man eine Spieluhr.
Die ganze Geschichte beginnt sehr geheimnisvoll, vor allem als der Uhrmacher auftaucht. Aber man braucht nicht lange, um die Zusammenhänge zu erkennen. Seitenweise fehlt etwas die Spannung, trotzdem will man natürlich wissen, wie es ausgeht. Das Ende hat mich dann aber schon überrascht, damit hätte ich nicht gerechnet.
Dem Autoren gelingt es durch immer neue Wendungen den Leser bei der Stange zu halten. Durch diesen guten, soliden Krimi fühlte ich mich bestens unterhalten.