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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.05.2026

Ich mochte es wirklich gerne

Love is like a Thunderbolt
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Dieses Buch hat mich hat mich abgeholt. Diese Mischung aus Sports Romance, Schmerz und leisen Tönen hat mich richtig berührt. Der Schreibstil ist fließend und der kleine Cheerleader‑Crashkurs am Anfang ...

Dieses Buch hat mich hat mich abgeholt. Diese Mischung aus Sports Romance, Schmerz und leisen Tönen hat mich richtig berührt. Der Schreibstil ist fließend und der kleine Cheerleader‑Crashkurs am Anfang war für mich Goldwert, plötzlich war ich mitten im Training statt nur Zuschauerin. Ich hatte ja keine Ahnung von diesem Sport und war ganz fasziniert. Die Dynamik zwischen Elli und Riven ist vielleicht etwas, wie soll ich sagen, klassisch, aber dennoch sehr gut umgesetzt und ich hab es geliebt dabei zu sein.

Das Hörbuch war dann das i‑Tüpfelchen: großartige Sprecher*innen, starke Emotionen und die Autorin selbst als Stimme. Das hat der Geschichte eine besondere Tiefe gegeben. Und ich bin ein echter Louis Fan.
Viele Stunden, die sich gelohnt haben. Und jetzt freue ich mich auf Band 2.

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Veröffentlicht am 20.04.2026

Noch etwas Luft nach oben

Nightweaver
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Das Setting klang vielversprechend und gibt der Story schon einen ganz eigenen Vibe. Doch der Start war für mich ein wenig chaotisch und ich musste mich erst mal sortieren. Doch die Idee mit den Nightweavern ...

Das Setting klang vielversprechend und gibt der Story schon einen ganz eigenen Vibe. Doch der Start war für mich ein wenig chaotisch und ich musste mich erst mal sortieren. Doch die Idee mit den Nightweavern hat mich dann doch schnell neugierig gemacht, also stürzte ich mich mich mit hohen Erwartungen ins Abenteuer.

Mit Aster hatte ich jedoch so meine Schwierigkeiten. Sie ist eine Prota, an die man sich erst mal gewöhnen muss, aber sie bekommt zum Glück genug Raum, um sich zu entwickeln. Dass sie sich mit Will (einem Nightweaver) einlassen muss ist natürlich ein bekanntes Muster was in der Regel gut funktioniert, doch bei mir ist dieses Mal der Funke nicht ganz übergesprungen.


Der Schreibstil ist super flüssig, aber beim Pacing hat es für mich etwas gehakt. Es haben sich immer mal wieder Längen eingeschlichen, die mich ein bisschen aus dem Flow gebracht haben. Da viele Fragen offen bleiben und das Ganze mit einem fiesen Cliffhanger endet, bin ich aber trotzdem gespannt, wie es weitergeht. Insgesamt eine echt unterhaltsame Geschichte mit ein paar Ecken und Kanten. 3,5/5

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Veröffentlicht am 24.03.2026

Reiche Brüder und viele Geheimnisse

Fool Me Once
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Dass ich „Fool Me Once“ so selten auf Social Media sehe, wundert mich nach dem Lesen echt. Ich bin ohne große Erwartungen rangegangen und wurde als Romance-Suspense-Fan absolut abgeholt.

Die Mischung ...

Dass ich „Fool Me Once“ so selten auf Social Media sehe, wundert mich nach dem Lesen echt. Ich bin ohne große Erwartungen rangegangen und wurde als Romance-Suspense-Fan absolut abgeholt.

Die Mischung aus zwei reichen Brüdern, einer verschwundenen Ex, einer Journalistin mit eigenen Geheimnissen und zwielichtigen Freunden hat eine richtig gute Dynamik erzeugt. Und mittendrin diese zarte Love Story, so dezent, dass sie fast schon zu sehr im Hintergrund blieb, um sie immer voll zu spüren, aber als Kontrast zum Rest hat es gepasst.

​Das Buch ist von Anfang an spannend. Selbst wenn man den ersten Plotpoint recht früh durchschaut, macht das gar nichts, weil die restlichen Hinweise so geschickt eingewebt sind. Man rätselt ständig mit. Am Ende ist es auch nicht die eine völlig unvorhersehbare Auflösung, die das Buch gut macht, sondern das Spiel mit den Hinweisen bis zum Schluss. Die rätselhaften Nachrichten am Kapitelanfang sind wie kleine Brotkrumen, die mal viel und mal gar nichts bedeuten können und das hält die Neugier oben.

​Der Schreibstil ist wunderbar und fließt angenehm dahin. Mein einziger kleiner Wunsch wäre eine zweite POV gewesen. Nur eine einzige weitere Perspektive hätte das Ganze für mich noch intensiver gemacht und das Erlebnis perfekt abgerundet.

Letztlich fühlt sich das Buch an wie eine exklusive Pokerrunde in der Welt der Reichen, bei der man nie genau weiß, wer gerade blufft und wer das nächste Ass aus dem Ärmel zieht. Wer Romance Suspense mag, kommt hier auf seine Kosten. Ein Titel, der definitiv mehr Aufmerksamkeit verdient hat.

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Veröffentlicht am 11.03.2026

Eine klassische „Es ist kompliziert“-Beziehung mit einem Buch

Bluttochter – Die Schwarzen Juwelen
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Manchmal braucht die Dunkelheit einen zweiten Anlauf. Mein Weg in die Welt von Anne Bishops „Die Schwarzen Juwelen“ war ehrlich gesagt, alles andere als leicht. Wer hier einen lockeren Einstieg erwartet, ...

Manchmal braucht die Dunkelheit einen zweiten Anlauf. Mein Weg in die Welt von Anne Bishops „Die Schwarzen Juwelen“ war ehrlich gesagt, alles andere als leicht. Wer hier einen lockeren Einstieg erwartet, wird schnell eines Besseren belehrt.

Der Beginn fühlte sich für mich zunächst recht holprig an, da das Worldbuilding und das komplexe Magiesystem eine Konzentration forderten, die ich anfangs nicht aufbringen konnte. Normalerweise ist meine Strategie bei Fantasy, einfach weiterzulesen, bis sich die Puzzleteile von selbst zusammensetzen. Doch hier stieß ich an meine Grenzen, da jedes Detail zu essenziell schien, um es nur oberflächlich zu streifen.

Erst nach einer kleinen Pause und dem Anstoß einer Bookie-Freundin gab ich der Geschichte eine zweite Chance. Und tatsächlich: Es wurde besser und die Zusammenhänge klarer. Dennoch bleibt ein fader Beigeschmack, denn ich finde es grundsätzlich schade, wenn man ein Buch erst über eine lange Strecke „bezwingen“ muss, bevor es einen wirklich packt. Was mich jedoch absolut fasziniert hat, ist die total düstere Atmosphäre. Bishop schafft eine Welt, die packend, schwer und herrlich dunkel ist.

Mein Fazit:
Ein komplexes Werk, das Geduld erfordert. Für mich ist es eine Reihe, die ich erst in den tiefen, dunklen Wintermonaten weiterverfolgen werde. Dann, wenn die Stimmung draußen perfekt mit der Schwere der Geschichte harmoniert. 3,8/5

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Veröffentlicht am 25.02.2026

Ein spannender Reihenauftakt

Nightshade
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Dark Academia ist hier Programm: Schauplatz ist eine Elite-Uni, an der sich der Nachwuchs der Mafia und zwielichtiger Geschäftsmänner tummelt. Dank des flüssigen Schreibstils, der mit Charme und einer ...

Dark Academia ist hier Programm: Schauplatz ist eine Elite-Uni, an der sich der Nachwuchs der Mafia und zwielichtiger Geschäftsmänner tummelt. Dank des flüssigen Schreibstils, der mit Charme und einer Prise Sarkasmus überzeugt, gelingt der Einstieg in diese düstere Welt mühelos.

Ophelia ist als mittellose Studentin keineswegs ein Opfer. Trotz eines Stalkers beweist sie Stärke und Schlagfertigkeit und hat einige, sehr liebenswerte Angewohnheiten. Ihre Abneigung gegen Alex schwindet allmählich, was vor allem an seinem Charakter liegt: Selten trifft man in Büchern auf einen „Rich Kid - Bad Boy“, dar so bodenlos verliebt und gleichzeitig verletzlich ist.

Die Chemie zwischen den beiden ist feurig, und der Slow Burn entfaltet hier seine volle Wirkung. Besonders cool ist die „Grumpy x Grumpy“-Dynamik, die bei Ophelia in ihrer Trauer und bei Alex in der Verantwortung für seine Familie wurzelt.

Zum Finale hin wird es doch was wild. Es geschehen krasse Dinge ala Mafiastyle, die Ophelia für meinen Geschmack fast ein wenig zu schnell verdaut...Doch der finale Knall ist so gewaltig, dass man gar nicht anders kann, als sofort zur Fortsetzung greifen zu wollen.

Ein wirklich spannender Reihenauftakt. Aber, wer fiese Cliffhanger nicht mag, der sollte bis zum Herbst warten.

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