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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.04.2026

Wirklich spannend

Giftiger Grund
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Eigentlich lese ich eher selten Kriminalromane. Allerdings hat mich "Giftiger Grund" schon mit dem Klappentext geködert. Und ich muss sagen, dass ich es nicht bereue, dieses Buch gelesen zu haben.

Die ...

Eigentlich lese ich eher selten Kriminalromane. Allerdings hat mich "Giftiger Grund" schon mit dem Klappentext geködert. Und ich muss sagen, dass ich es nicht bereue, dieses Buch gelesen zu haben.

Die Geschichte setzt sich auch drei verschiedenen Handlungssträngen und Perspektiven zusammen, die sich im Laufe der Handlung immer mehr miteinander verflechten. Dadurch wird sie immer dichter und atmosphärischer. Der Erzählstil ist dabei immer an die jeweilige Perspektive angepasst, so dass er authentisch wirkt.

Die gesamte Atmosphäre des Romans ist eher düster, was sich auch in den Handlungsorten widerspiegelt. Diese werden gut beschrieben und tragen so zur Gesamtstimmung bei.

Die Charaktere sind sehr gut durchdacht. Sie wirken mit ihren Fehlern absolut authentisch. Gerade die drei Protagonisten. Manchmal kann man allerdings einige Handlungen und Entscheidungen absolut nicht nachvollziehen. Gerade was die Interaktion mit einigen Nebencharakteren angeht.

Der ganze Roman ist gut konstruiert. Es gibt einige spannende Passagen und auch die eine oder andere dich eher überraschende Wendung. Alles in allem ein sehr guter Roman.

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Veröffentlicht am 24.03.2026

Gelungene Fortsetzung

Die Rätsel meines Großvaters
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Ich war gespannt, ob "Die Rätsel meines Großvaters" an den großartigen ersten Band der Reihe anknüpfen kann. Und das kann er eindeutig. Thematisch geht es, wie schon im ersten Band um verschiedene mysteriöse ...

Ich war gespannt, ob "Die Rätsel meines Großvaters" an den großartigen ersten Band der Reihe anknüpfen kann. Und das kann er eindeutig. Thematisch geht es, wie schon im ersten Band um verschiedene mysteriöse Sachverhalte, die dem an Levi - Körper- Demenz erkrankten Großvater von Kaede berichtet werden und zu denen er die Lösung findet.

Der Schreibstil zieht den Leser in den Bann. Die Geschichte fließt nur so dahin. Allerdings wird sie dabei nicht langweilig. Es ist regelrecht eine Freude, sich die ausschweifenden Erläuterungen von Kaede's Großvater zu Gemüte zu führen. Außerdem gibt es auch in diesem Buch noch einige Wendungen, die so nicht vorhersehbar waren. Der Autor spielt anscheinend gerne mit dem Leser.

Die Charaktere wirken der Reihe durch authentisch, obwohl einige nicht ganz so sympathisch rüberkommen. Besonders den Großvater hat der Autor detailliert ausgearbeitet. In diesem Band erfährt man mehr über seine Erkrankung und welches Ausmaß sie annehmen kann. Man merkt direkt, dass sich der Autor mit dieser Art von Krankheit auskennt. Dies schafft gleich noch einen viel authentischeren Rahmen.

Da es sich bei der Reihe um eine Trilogie handelt, bin ich schon sehr gespannt auf den dritten Band

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Veröffentlicht am 19.11.2025

Informativ und berührend

Streuner - von der Straße direkt ins Herz
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Bei "Streuner" handelt es sich um kein reines Sachbuch, das stumpf irgendwelche Fakten vermittelt. Dies würde dem Thema Straßenhunde auch gar nicht gerecht werden. Stattdessen geht das Buch auf die Geschichten ...

Bei "Streuner" handelt es sich um kein reines Sachbuch, das stumpf irgendwelche Fakten vermittelt. Dies würde dem Thema Straßenhunde auch gar nicht gerecht werden. Stattdessen geht das Buch auf die Geschichten einzelner gerettet Straßenhunde ein und verbindet diese Geschichten mit informativen Fakten über den Auslandstierschutz und die Arbeit von Pflegestellen. Dabei kann die Autorin auf langjährige Erfahrung zurück greifen.

Vom Schreibstil her wechselt das Buch zwischen einem klaren, sachlichen Stil, der dazu gedacht ist, dem Leser Informationen zu liefern und Wissen zu vermitteln und einem Erzählenden Stil, der beim Leser Emotionen erzeugt, so dass dieser mir den Hunden mit fühlt. Diesen Stilmix finde ich besonders gelungen.

Zum Abschluss finden sich im Buch noch Tipps für eine erfolgreiche Hunde-Adoption, sowie einige Adressen sowohl von deutschen als auch ausländischen Tierschutzvereinen.

Abgerundet wird das ganze noch von einigen Fotografien der eigenen Hunde der Autorin, die ebenfalls alle aus dem Ausland stammen und deren Geschichten auch im Buch verewigt sind.

Abschließend bleibt mir nur noch zu sagen, dass ich das Buch allen Hundefreunden, aber besonders denen von Tierschutzhunden, wärmstens empfehlen kann.

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Veröffentlicht am 10.11.2025

Interessante Persönlichkeit

Aufgeben können die anderen
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Ich muss zugeben, dass ich vorher noch nie von Alice Milliat gehört hatte. Von daher fand ich ihre Geschichte umso interessanter. Auch wenn im Roman einige Aspekte hinzugedichtet wurden, zeigt es doch ...

Ich muss zugeben, dass ich vorher noch nie von Alice Milliat gehört hatte. Von daher fand ich ihre Geschichte umso interessanter. Auch wenn im Roman einige Aspekte hinzugedichtet wurden, zeigt es doch auf, wie bedeutend Alice Milliat für den Frauensport war.

Dabei liest sich das Buch auch noch sehr gut. Der Schreibstil ist flüssig und schafft es, den Leser zum weiterlesen zu bringen, ohne dass irgendeine künstliche Spannung erzeugt wird.

Die Charaktere wirken nahbar und weitestgehend sympathisch. Der Focus liegt allerdings eindeutig auf Alice Milliat, was aber selbstverständlich ist, da es zu weiten Teilen ihre Geschichte ist.

Besonders interessant fand ich, wir im Verlauf des Buches die Entwicklung des Frauensports sowie die damals gängigen Vorurteile aufgezeigt werden. Ein Aspekt, der in der heutigen Zeit nur schwer vorstellbar ist.

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Veröffentlicht am 10.08.2025

Unerwartet

Die Bibliothek meines Großvaters
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Was für ein Buch! Zuerst war ich mir nicht ganz sicher, was mich erwartet, da ich bisher noch keine große Erfahrung mit japanischer Literatur gemacht habe. Von daher bin ich ohne große Vorstellung an das ...

Was für ein Buch! Zuerst war ich mir nicht ganz sicher, was mich erwartet, da ich bisher noch keine große Erfahrung mit japanischer Literatur gemacht habe. Von daher bin ich ohne große Vorstellung an das Buch gegangen. Aber das Buch hat es direkt geschafft, mich in deinen Bann zu ziehen. Ich könnte es kaum aus der Hand legen.

Dabei erinnert es in den ersten zwei Dritteln stark an klassische Kriminalgeschichten wie Sherlock Holmes oder Hercule Poirot, was die Lösung einiger rätselhafter Vorkommnisse oder Verbrechen angeht. Allerdings wird bei all der Ähnlichkeit niemals der japanische Hintergrund vernachlässigt. So werden im Buch auch sehr viele japanische Begriffe verwendet.

Im letzten Drittel nimmt die ganze Geschichte noch einmal zusätzlich an Fahrt auf und kommt zum eigentlichen Höhepunkt. Dabei kommt es zu einigen unerwarteten Wendungen. Wer also ein Buch sucht, dass alle diese Dinge vereint, sollte "Der Bibliothek meines Großvaters" auf jeden Fall eine Chance geben. Mich hat das Buch auf jeden Fall positiv überrascht.

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