Verschlungene Agentenwege
Monique und die Venezianische VesperMonique bekommt den Auftrag, die Nummer Eins eines geheimnisvollen Syndikats unschädlich zu machen. Also reist sie in das winterliche Venedig, wo ein Treffen mit eben jener noch unbekannten Nummer Eins ...
Monique bekommt den Auftrag, die Nummer Eins eines geheimnisvollen Syndikats unschädlich zu machen. Also reist sie in das winterliche Venedig, wo ein Treffen mit eben jener noch unbekannten Nummer Eins stattfinden soll. Auf dem Weg zu ihren Verbindungsleuten gerät sie in so manche unheilvolle Situation, die sie als ausgebildete, topfitte Agentin natürlich blitzschnell erkennt und meistert. Dabei entsteht der ein oder andere Lateralschaden. Nun – ein bisschen Schwund ist immer. Die Wege zum erstrebten Ziel gestalten sich verworren und nicht immer bleibt für Monique klar ersichtlich wer Feind oder Freund ist.
D.G. Ambronn liefert mit ‘Monique und die ganze Wahrheit über die Venezianische Vesper‘ ein Kabinettstück skurriler Slapstick. Seine durchaus sympathische Protagonistin zeichnet sich durch eine gewisse Unbekümmertheit aus, die sie durch Raffinesse und Geschick ausgleicht. Sie führt uns durch die engen Gassen Venedigs und in witzige Trattorien mit einem besonderen kulinarischen Konzept. Man muss schon auch zwischen den Zeilen lesen, um dem Humor des Schriftstellers zu folgen.