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Veröffentlicht am 18.06.2018

Grundlage gut - Umsetzung nicht ganz mein Geschmack

Witchborn
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Inhalt:
Deiner Gabe kannst du nicht entkommen!
England 1577: Die Hexenjagd hält das Land in Atem und auch die 14-jährige Alyce wird zur Zielscheibe. Nur knapp kann sie den Jägern entkommen, die auch ihre ...

Inhalt:
Deiner Gabe kannst du nicht entkommen!
England 1577: Die Hexenjagd hält das Land in Atem und auch die 14-jährige Alyce wird zur Zielscheibe. Nur knapp kann sie den Jägern entkommen, die auch ihre Mutter ermordet haben. Seitdem ist Alyce auf der Flucht und versucht ihre magischen Kräfte zu verstehen und zu beherrschen. Und obwohl sie ihre Verfolger nicht abschütteln kann, kommt sie einem gefährlichen Geheimnis auf die Spur: Sie soll zum Spielball einer königlichen Intrige zwischen Elizabeth I. und Maria Stuart werden. Und dabei trifft weiße Magie auf die dunkelste, die man sich vorstellen kann.

Meinung:
England 1577 – die 14-jährige Alyce und ihre Mutter werden zur Zielscheibe der Hexenverfolgung im Land. Während sich ihre Mutter für Alyce opfert, kann diese aus ihrem Heimatdorf fliehen und macht sich auf den Weg nach London. Dort versucht sie ihre magischen Fähigkeiten zu begreifen. Gleichzeitig wird Alyce jedoch zum Spielball hoher Mächte und gerät in einen Konflikt zwischen Mary Stuart und Elisabeth I..

Neugierig aufgrund des Covers und des vielversprechend klingenden Klappentextes habe ich zu „Witchborn“ gegriffen. Der Einstieg in das Buch gelingt dem Leser sehr leicht. Man lernt das Mädchen Alyce kennen, welches in diesem Buch so einiges erlebt und verarbeiten muss. Für ihre 14 Jahre ist Alyce wirklich sehr taff und hart im Nehmen. Gerade aufgrund der erlebten Schicksalsschläge wuchs mir Alyce sehr ans Herz.
Auch der junge Solomon gefiel mir ausgesprochen gut. Er hat ebenfalls bereits so einiges erlebt und gemeinsam werden sie schnell zu einem eingespielten Team.
Die restlichen Nebencharaktere blieben allerdings etwas blass. Hier hatte ich mir mehr Informationen und Nebenhandlungsstränge gewünscht.

Die Geschichte beginnt sofort sehr spannend und unterhaltsam. Im Verlaufe der Geschichte verflacht diese Spannung jedoch und manche Szenen wirkten mir zu gestreckt.
Das Thema hat mich von Anfang an sehr fasziniert. Leider war mir die Umsetzung stellenweise doch zu unausgereift und zu einfach gelöst. Natürlich darf man nicht vergessen, dass dieses Buch an jüngere Leser gerichtet ist, dennoch habe ich auch für diese Altersgruppe schon deutlich besser konstruierte Geschichten gelesen. Ich hatte daher so ein wenig Probleme damit, die Magie mit der Hexenverfolgung und den Entwicklungen am Köngishof zusammenzubringen.

Die Besonderheit der Geschichte liegt für mich in der Zeit in der sie spielt. Die Grundstimmung ist aufgrund der Hexenverfolgung eher eine düstere und auch geheimnisvolle. Teilweise mag dies auf die jungen Leser beängstigend und unheilvoll wirken. Ich fand diesen Mix allerdings gelungen. Wie bereits erwähnt, gelingt es dem Autor auf anschauliche Art und Weise dem Leser das 16 Jahrhundert näher zu bringen. Und man erahnt ungefähr wie sich die damals als Hexen verfolgten Frauen gefühlt haben müssen.

Fazit:
„Witchborn“ hat eigentlich alles was ein spannendes Jugendbuch braucht. Ein interessantes Thema, ein guter Plot und eine taffe Protagonistin. Leider bin ich nie so richtig warm mit diesem Buch geworden. Stellenweise wirkte es mir zu unausgereift und auch die Spannung lässt nach einem starken Start deutlich nach. Das Setting und die düstere Stimmung können jedoch wieder punkten. Daher gibt es sehr, sehr gute 3 von 5 Hörnchen.

Veröffentlicht am 10.06.2018

Eine lange Reise findet ihr Ende und lässt mich etwas unschlüssig zurück

Helden des Olymp 5: Das Blut des Olymp
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Inhalt:
Die Erdgöttin Gaia ist stark wie nie – ihre Armee aus Riesen ist auferstanden und sie selbst steht kurz davor! Sie braucht nur noch das Blut zweier Halbgötter, um vollends zu erwachen und die Herrschaft ...

Inhalt:
Die Erdgöttin Gaia ist stark wie nie – ihre Armee aus Riesen ist auferstanden und sie selbst steht kurz davor! Sie braucht nur noch das Blut zweier Halbgötter, um vollends zu erwachen und die Herrschaft über die Welt an sich zu reißen. Und dieses Blut wollen ihr Percy und seine Freunde auf keinen Fall geben! Doch wie sollen sie gegen die Monsterarmee bestehen? Und wie können sie gleichzeitig den drohenden Krieg zwischen römischen und griechischen Halbgöttern daheim im Camp Half-Blood verhindern? Jetzt geht es um alles …

Meinung:
Die Armee der Riesen ist auferstanden und setzt nun alles daran die Göttin Gaia zum Leben zu erwecken. Dafür wird jedoch das Blut zweier Halbgötter benötigt. Da passt es sich doch gut, dass die Gruppe der Halbgötter rund um Percy sich genau auf dem Weg zu den Riesen befindet. Percy und seine Freunde wollen jedoch genau dies auf jeden Fall verhindern. Doch neben einer Armee voller Monster und den vielen Riesen droht auch noch ein Krieg zwischen den römischen und griechischen Halbgöttern zu entfachen. Nun heißt es zusammenhalten und das schlimmste abwenden.

Da ich dieses Mal den fünften Band direkt nach dem vierten gelesen habe, hatte ich keinerlei Probleme was die Erinnerungen zum Vorgängerband anging. Auch die Charaktere waren mir mehr als präsent. Dies sorgte dafür, dass ich mich voller Vorfreude auf das Finale gestürzt habe. Leider wurde ich jedoch enttäuscht. Denn, wie bereits in den Vorgängerbänden, wird wieder wild durch die Gegend gereist. Immer wieder treffen die Freunde auf neue Endgegner (Monster, Götter, andere Halbgötter) und am Ende wartet dann der Bigboss, nämlich Gaia, auf die Freunde. Zwar kann Rick Riordan wieder mit jeder Menge genialer Ideen aufwarten, dennoch fing ich dieses Mal an mich ein wenig zu langweilen. Ich hatte mir mehr von diesem Finale erhofft.

Gut gefallen hat mir, dass auch in diesem Band der Leser die Geschichte aus den verschiedenen Sichtweisen der Charaktere erlebt. Besonders hervorstechend fand ich hierbei die Passagen rund um Nico. Ich persönlich könnte mir sehr gut ein Buch oder eine weitere Reihe aus seiner Sicht vorstellen.
Der Autor verlangt seinen Helden auch in diesem Band wieder einiges ab. Dennoch weiß der Leser eigentlich immer, dass nichts schlimmeres passieren wird. Dies ist auf der einen Seite beruhigend, auf der anderen Seite erhoffte ich mir an mancher Stelle einmal überrascht zu werden. Leider ist die Geschichte doch sehr vorhersehbar.

Das Ende ist fulminant und actionreich. Auch nach dem Showdown nimmt der Autor sich Zeit, den Fortgang der Geschehnisse genau zu beschreiben. Für mich blieben keine großen Fragen offen und dennoch bin ich mehr als gespannt wie und mit welchen Charakteren die Geschichte in der Apollo-Reihe weiter fortgeführt wird.

Fazit:
Man könnte nun meinen, dass mir das Buch so überhaupt gar nicht gefallen hat, wenn man sich meine Kritik durchliest. Dies ist nicht der Fall. Rick Riordan hat einen bezaubernden Schreibstil, schafft es geniale Charaktere ins Leben zu rufen, bringt die nötige Portion Humor mit und hat einen Quell an Ideen der Seinesgleichen sucht. Dennoch kann ich auch nicht über meine Kritik hinwegsehen und vergebe haarscharfe 4 von 5 Hörnchen.

Veröffentlicht am 25.03.2026

Leider konnte ich Teil 2 nicht so viel abgewinnen

Mythen der Monster 2: Die Rache der Götter
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Meinung:
Das zweite Jahr an der Schule für Nachkommen der griechischen Monster startet für Ava gleich ziemlich schlecht. Denn der neue Schulleiter Perseus ist gar nicht gut auf Ava und ihre Freunde zu ...

Meinung:
Das zweite Jahr an der Schule für Nachkommen der griechischen Monster startet für Ava gleich ziemlich schlecht. Denn der neue Schulleiter Perseus ist gar nicht gut auf Ava und ihre Freunde zu sprechen. Dazu kommt, dass ihre Freundin Layla sich äußerlich extrem verändert hat und daher viele Jungs nun ein Auge auf sie geworfen haben.

Band 1 der Reihe war für mich ein absolutes Highlight und eine total positive Überraschung. Dementsprechend freute ich mich riesig auf diesen zweiten Band.

Doch leider ist etwas passiert, was äußerst selten bei mir vorkommt. Denn irgendwie kam ich nicht wirklich in der Geschichte an und fühlte mich von der Handlung gelangweilt. Dinge, die ich im ersten Band noch richtig cool fand, fand ich dieses Mal ein wenig nervtötend.

Denn mit Perseus als Schulleiter haben Ava und ihre Freunde einen richtig ätzenden, aber auch sehr starken Gegner. Als Bösewicht passt er sehr gut in die Geschichte. Für mich war er jedoch eher nervig.

Auch Laylas Veränderung, die perfekt in die Geschichte passt, mochte ich nicht so wirklich.

Ich denke daher, dass es einfach das falsche Buch zur falschen Zeit für mich gewesen ist. Denn eigentlich bietet es alles, was ich mir von einem guten Buch wünsche.

Umso trauriger macht es mich, dass mich die Geschichte dieses Mal so kalt gelassen hat. Denn den Ansatz, dass hinter jedem Monster eine gute Geschichte steckt und die Götter die Monster in ein böses Licht rücken wollen, finde ich immer noch absolut genial und herausragend.

Fazit:
Beim zweiten Teil der Mythen der Monster handelt es sich leider um einen Titel, dem ich nicht ganz so viel abgewinnen konnte. Dabei kann ich selbst immer noch nicht ganz verstehen, warum mich die Geschichte so kaltgelassen hat. Denn eigentlich hat sie alles, was mir an Geschichten gut gefällt. Von daher würde ich dennoch eine Leseempfehlung aussprechen, da ich der Meinung bin, dass nur mir persönlich dieses Buch nicht so gut gefallen hat.

Veröffentlicht am 10.12.2025

Leider etwas anderes erwartet

Whisperling - Die Geister-Detektivin
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Meinung:
Auf diesen Titel war ich super neugierig, da ich Geschichten rund um Gespenster und Geister immer sehr liebe.

England im Jahre 1897. Das Mädchen Peggy besitzt eine besondere Gabe. Sie ist ein ...

Meinung:
Auf diesen Titel war ich super neugierig, da ich Geschichten rund um Gespenster und Geister immer sehr liebe.

England im Jahre 1897. Das Mädchen Peggy besitzt eine besondere Gabe. Sie ist ein Whisperling und kann daher mit den Seelen der Verstorbenen kommunizieren. Diese Gabe birgt aber auch viele Gefahren, da genau diese Menschen nicht gern in England gesehen sind. Doch dann gerät Peggys beste Freundin Sally in große Schwierigkeiten und nun braucht Peggy unbedingt ihre Fähigkeit, um ihre Freundin vor einem schlimmen Schicksal zu bewahren.

Ich muss gestehen, dass mir der Einstieg in die Geschichte schon recht schwergefallen ist. Ich konnte einfach keinen Bezug zu Peggy, ihrer besten Freundin Sally oder zu der Geschichte an sich finden, dabei habe ich es mir so sehr gewünscht. Schließlich liebe ich Geistergeschichten und wenn sie dann auch noch in der Vergangenheit spielen, sind diese Bücher ein absolutes Muss für mich.

Vielleicht habe ich mir bei einem Buch ab 10 Jahren auch ein wenig mehr Spannung und Grusel erhofft. Spannend ist die Geschichte in einigen Punkten auf jeden Fall, nur der leichte Gruselfaktor blieb hier aus.

Auch hoffte ich auf eine schöne Detektivgeschichte, aber auch dieser Punkt blieb in meinen Augen etwas blass.

Total offen wird in diesem Buch mit dem Thema Tod umgegangen. Der Tod und das Sterben werden hier deutlich hervorgebracht. Das ist möglicherweise nicht für jedes zehnjährige Kind etwas.

Fazit:
Ich muss gestehen, dass ich an dieses Buch wohl mit etwas falschen Erwartungen herangegangen bin. Ich hatte auf eine spannende, leicht gruselige, Geister- und Detektivgeschichte gehofft. Dies bekam ich leider nur in Ansätzen geboten. Nichtsdestotrotz hat die Autorin die damalige Zeit und das Thema Geister schön in Szene gesetzt.

Veröffentlicht am 21.08.2025

Dieses Finale hat mich leider enttäuscht

Thirteen Witches - Der Palast der Träume
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Meinung:
Hierbei handelt es sich um den dritten Band der Thirteen Witches Reihe. Da die Bände aufeinander aufbauen, macht es wenig Sinn, mit diesem dritten Band in die Reihe zu starten.

Nachdem mir vor ...

Meinung:
Hierbei handelt es sich um den dritten Band der Thirteen Witches Reihe. Da die Bände aufeinander aufbauen, macht es wenig Sinn, mit diesem dritten Band in die Reihe zu starten.

Nachdem mir vor allen Dingen der erste Band der Reihe unfassbar gut gefallen hat, aber auch mir der zweite Teil viel Freude bereitet hat, war ich super gespannt auf das Finale der Reihe.

Rosie, Keim, Aria und ihre Freunde setzen alles daran, um die Zerstörung der Welt durch den König des Nichts zu verhindern. Doch diese Reise ist nicht nur gefährlich, sondern führt sie auch quer durch die Galaxie. Dabei immer die Frage im Hinterkopf, ob sie die Erde und ihre Familien jemals wiedersehen.

Voller Vorfreude stürzte ich mich in diesen finalen Band. Leider konnte mich dieses Finale nicht mal ansatzweise so begeistern wie die beiden Vorgänger. Dies lag vor allen Dingen daran, dass die Freunde rund 60 % der Geschichte an einem Ort verweilen. Zwar passiert hier auch immer etwas, dennoch kam für mich kein wirklicher Spannungsbogen auf. Ich merkte, wie meine Gedanken beim Lesen der Geschichte abdrifteten und ich die Lust daran verlor, die Story weiterzulesen.

Der eigentliche Showdown bietet dann noch mal eine gehörige Portion Spannung. Dennoch konnte dieser das Rad nicht mehr wirklich herumreißen, sodass ich froh bin, die Reihe nun beendet zu haben.

Fazit:
Das Finale der Thirteen Witches Reihe lässt mich leider ziemlich enttäuscht zurück. In meinen Augen passiert über die Hälfte des Buches einfach viel zu wenig und ich verlor die Lust am Weiterlesen. Auch der wirklich gute Showdown konnte das Ganze nicht mehr herumreißen.