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Nikola

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Veröffentlicht am 10.11.2018

Mal witzig, mal leidenschaftlich und dann auch mit ernsteren Tönen. Was will man mehr?

College Princess
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Zoe Davis ist ein normales Mädchen, wie du und ich, dass nun das Alter erreicht hat, um studieren zu können.
Doch sie besucht nicht irgendeine Universität, sondern DIE Privatuni Englands, das Dawson-Elite-College. ...

Zoe Davis ist ein normales Mädchen, wie du und ich, dass nun das Alter erreicht hat, um studieren zu können.
Doch sie besucht nicht irgendeine Universität, sondern DIE Privatuni Englands, das Dawson-Elite-College. Normalerweise braucht es schon etwas mehr als nur gute Noten, um ein Stipendium zu erhalten, wenn man sich die enorm hohen Studiengebühren nicht leisten kann. Zoe erhält auf unerklärliche Weise vom Bruder des Unibesitzers ein Stipendium und wird sogar Mitglied des prestigeträchtigen D-Clubs, dessen Präsident niemand geringeres als der Neffe des Schulrektors ist und dieser zeigt ihr deutlich, dass sie hier nicht hergehört.
Sie versucht das Beste daraus zu machen, doch irgendwie hat sie immer wieder das Talent dazu, in Schwierigkeiten zu geraten.
So gilt es den Kulturschock zu verkraften, ist hier im Vergleich zu einer staatlichen Universität längst nicht alles so anders wie man vielleicht vermuten könnte, abgesehen vom Gestank des Geldes an jeder Ecke...
Zoe ist eine taffe Protagonistin, die definitiv nicht auf den Mund gefallen ist, sich aber manchmal auch schnell einschüchtern lässt, etwas naiv an Dinge herangeht. Vor allem zwischen ihr und Dorian sprühen die Funken aber so richtig.
Dorian ist der typische arrogante Mistkerl, der jedoch leider das Glück hat mir sehr guten Genen gesegnet zu sein und sich dieser Sache auch bewusst zu sein. Nach und nach lernt man Dorian aber immer näher kennen und lieben.
Auch sein Cousin und seine Cousine sind sehr liebenswert. Jamie drängt sich doch Zoe immer wieder auf amüsante Art, sodass man ihn irgendwann einfach nicht mehr missen möchte. Amy ist eine engagierte, klug und empathische Person, die versucht, Zoe immer wieder den Rücke zu stärken. Wer wünscht sich nicht solche Freunde?
Natürlich ist absehbar, in welche Richtung sich diese Geschichte entwickeln wird, doch hat sie auch ihren ganz eigenen Charme, was das Gefühl des Déjà-vus eigentlich nie aufkommen lässt.
Es wird gekonnt mit Klischees gespielt. Die Figuren nehmen sich oft selbst nicht so ernst, was der Geschichte auch einen skurrilen Charakter gibt.
Doch auch das Drama kommt nicht zu kurz und ist in meinen Augen auch nicht an den Haaren herbeigezogen.
Hinzu kommen immer wieder ein paar, oftmals unerwartete Wendungen, die der Geschichte vor allem zum Ende hin eine gewisse Spannung verleihen.

Auch der Schreibstil kann sich sehen lassen. Man fliegt förmlich durch die Seiten und erlebt es alles wie im Rausch. Teilweise habe ich das Lesen auch kurzzeitig unterbrochen, um noch etwas länger in der von Miranda J. Fox geschaffenen Atmosphäre zu verharren. <3
Solch etwas ist selten der Fall und so bin ich nun wirklich etwas traurig, diese Welt wieder verlassen zu müssen. :´(

Dieses Buch beende ich mit einem lachenden und einem weinenden Auge und möchte sehr gute 4,5 / 5 Sternen vergeben. Auch wenn ich vorhin meinte, dass die Geschichte gekonnt mit Klischees umzugehen weiß, sind mir Zoes Naivität einer Person gegenüber und die eigentlichen Beweggründe, das Auftreten von Dorians Vater Zoe gegenüber doch etwas zu viel, fällt aber nicht so sehr ins Gewicht, gibt der Geschichte eben ihren typischen Charakter, mit dem ja immer wieder gespielt wird.
Ich hoffe doch sehr, dass dies nur der Auftakt der Dawson-College-Reihe war und nicht ein Einzelband. Man könnte definitiv noch so einiges über Zoe und Dorians Beziehung, aber auch Amy und Jamie erzählen. Auch über Calvins und Rose‘ Geschichte würde ich gerne noch mehr erfahren. Machbar wäre es also, fehlt nur noch die Autorin, die es verfasst. ;)

Veröffentlicht am 05.09.2018

Mystisch, romantisch, einfach fantastisch! ;)

Queen of Blood
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Jill Myles, besser bekannt als Erotikautorin Jessica Clare, hat mit diesem Buch einen High Fantasy-Roman veröffentlicht, der sich um die junge Vidari Seri dreht.
Die Schwester erblindet, der Vater sehr ...

Jill Myles, besser bekannt als Erotikautorin Jessica Clare, hat mit diesem Buch einen High Fantasy-Roman veröffentlicht, der sich um die junge Vidari Seri dreht.
Die Schwester erblindet, der Vater sehr krank muss sie sich als Teil des unterdrückten Volkes der Athoniten als einfache Gänsemagd ums Überleben ihre Familie kümmern.

Eigentlich scheint es bald bergauf zu gehen, möchte sie doch die Handfest mit dem Vidari Rilen vollziehen, der ihr dann tatkräftig zur Seite steht.
Doch es kommt anders als gedacht. Der Athonitenprinz Graeme beschließt, sich auf dem heruntergekommenen Schloss in Vidara niederzulassen und widerwillig beschließt Seri sich auf den Weg zum Schloss zu machen, um auf dem dortigen Markt Nahrungsmittel und Medizin für den Vater zu kaufen. Dabei wird eine Athoniten auf sie aufmerksam, die unbedingt die Gunst des Prinzen gewinnen möchte und mit Seri jemanden hätte, der garantiert alle Augen auf sich zieht. Seri willigt notgedrungen ein, nicht ahnend, dass sich damit alles für sie verändern wird, denn manche Mythen können sogar der Wahrheit entsprechen…

Allein das Cover macht einen auf dieses Buch aufmerksam. Es wirkt sehr edel und gleichzeitig wird die Bedeutung des Blutes, durch das blutrote Kleid und die Blumen verdeutlicht. Das Mädchen soll vermutlich Seri darstellen, vor der sich ein Schloss (vermutlich das Vidaras) im Wasser spiegelt.

Nun aber zum Buchinneren, das nicht weniger gut ist.

Mit Seri begegnet uns eine taffe Protagonistin vergleichbar mit Mare Barrow, die auch ungewollt ein Teil eines Hofes wird. Seri denkt oft an andere und stellt deren Bedürfnisse auch oft über ihre eigenen. Aufgrund der grausamen Regierung der Athoniten, hat sie ihre Vorbehalte so wie diese auch ihr gegenüber. Doch bald merkt sie, dass sie auch nur Menschen sind und sich nicht unbedingt stark unterscheiden. Trotz einiger Veränderungen bleibt sie sich trotzdem treu und muss bald lernen, mit einigen Herausforderungen umgehen zu müssen. So sorgt ihr veränderter Status zum Beispiel dafür, dass aus einem Freund fast so etwas wie ein Feind wird und es sich gegen die bekannte Rebellion zu behaupten gilt. Seri wurde ausgesprochen gut gestaltet und lässt den Leser schnell Empathie ihr gegenüber empfinden.

Auch der männliche Part, Graeme, gefällt mir außerordentlich gut. Er hat sich für mich sogar zum besten Charakter des Buches entwickelt. Wirkt er kalt und distanziert, erfährt man doch bald, dass es nur eine Fassade zu wahren gilt und er durchaus taktvoll und feinfühlig ist. Genau wie Seri sorgt er sich sehr, um die Menschen, die ihm etwas bedeuten und stellt für diese seine eigenen Bedürfnisse auch gerne hinten an.
Der Schreibstil der Autorin weiß auch zu überzeugen. Es ist alles sehr bildhaft beschrieben und doch kann die Emotionen der Charaktere nachempfinden, regelrecht mit ihnen mitfiebern. Dadurch, dass dieses Buch im Mittelalter angesiedelt ist, ist auch die Sprache leicht, aber doch verständlich daran angepasst. Vielleicht liegt dies aber auch nur an der Übersetzung, doch ich möchte jetzt einfach einmal vom besten ausgehen, schließlich ließ mich das gleich noch etwas mehr erfreut zurück. :)

Die Handlung gefällt mir ebenfalls sehr. Meist macht man sich seine Gedanken, die grundlegend auch teilweise erfüllt werden, doch die Details sind manchmal unerwartet und lassen einen schockiert zurück, offenbaren Charakterzüge von Charakteren, die man bisher missachtet hat. Demnach blieb es die ganze Zeit spannend und auch die Romantik kam definitiv nicht zu kurz. Hier war auch nicht das Problem, dass die beiden sich nicht haben konnten, sondern eigentlich gar nicht wollten, doch eine emotionale Verbindung lässt sie Dinge empfinden, auch wenn sie sich nicht kennen und eigentlich verfeindet sein müssten. Diese Entwicklung mag ich und kann stellenweise auch interessant werden. ;)

Zum Ende hin gibt es hier aber auch den einzigen Kritikpunkt, den ich an diesem Buch hervorbringen möchte. Die Autorin beschreibt sehr viel und geht auch gerne einmal ins Detail, was bei diesem komplexen Buch durchaus vielversprechend ist, doch die Gründe für die festliche Tradition der Athoniten und was dabei so gemacht wird, bleibt gänzlich unbeleuchtet, auch das Ende wirkt fast etwas überstürzt, baute sich doch vorher alles gemächlich darauf auf. Das fand ich sehr schade, denn dieses Buch hat mir wirklich schöne Lesestunden beschert.

Ich würde mich sehr über eine Fortsetzung freuen, um unbeantwortete Fragen klären und erneut in diese Welt zurückkehren zu können.

Allumfassend beende ich dieses Buch etwas bedrückt, heißt es doch nun erst einmal Abschied zu nehmen. Auf ein baldiges Wiedersehen mit 4,5 / 5 Sternen für diesen ersten (?!) Band. :)

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  • Charaktere
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Atmosphäre
Veröffentlicht am 26.07.2018

Überraschenderweise anders als erst gedacht und kein bekannter Abklatsch mit heißeren Sexszenen

Fesselndes Verlangen - Forbidden Lovers
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Dieses 372 Seiten umfassende Werk aus dem LYX.digital Verlag bildet mit dem Titel "Fesselndes Verlangen - Forbidden Lovers" den Auftakt der "Forbidden Lovers"-Reihe.

Hierbei dreht sich die Handlung vordergründig ...

Dieses 372 Seiten umfassende Werk aus dem LYX.digital Verlag bildet mit dem Titel "Fesselndes Verlangen - Forbidden Lovers" den Auftakt der "Forbidden Lovers"-Reihe.

Hierbei dreht sich die Handlung vordergründig um Isabella und Tristan, die beide aus unterschiedlichen Gründen darauf gekommen sind, dass sie Anhänger der BDSM-Szene sind.
So besuchen beide das letzte bzw. erste Mal eine Playparty in der Stadt, bevor sie diese verlassen wollen.
Es soll sich lediglich um einen One-Night-Stand handeln, doch beide bemerken, dass dieser ihnen nicht ausreicht. Tristan möchte seine Angel wiedersehen, so kennt er ja nicht einmal ihren richtigen Namen. Wie der Zufall so will, begegnen sie sich auch schneller wieder als gedacht...

Eigentlich bin ich nicht unbedingt der größte Fan solcher Erotikliteratur, doch der Klappentext ließ mich neugierig werden und ich sollte auch nicht enttäuscht werden. :)

Bereits auf den ersten Seiten habe ich mich perfekt in die Geschichte eingefunden und war völlig hin und weg von der emotionalen Tiefe, die ich nachempfinden konnte. Die Funken sprühen regelrecht zwischen Isabella und Tristan, was ich sonst manchmal bei Erotikromanen vermisse.

Isabella ist am Anfang in Sachen BDSM noch Jungfrau und dementsprechend ein Rohdiamant, was im Cover sehr gut wiedergespiegelt wird. Tristan ist der typische Mann der Geschichte, der so schnell keine Beziehung mehr eingehen will, doch sobald er Isabella begegnet ändert sich einiges. Er stößt sie dann nicht von sich, wenn es ernster wird, sondern sagt ihr direkt, was er empfindet, was sonst bei anderen Romanen oft nicht der Fall ist. Das hat mir gut gefallen.
Doch vor ihrer Begegnung gibt es einen Prolog, mit dem ich erst überhaupt nicht so gerechnet habe und der der ganzen Geschichte noch mehr Tiefe verleiht und sie für mich noch spannender gemacht hat.
Auch gut hat mir gefallen, dass Isabella eigentlich immer weiß was sie will und nicht so schnell klein begibt, wenn sie es nicht nachvollziehen kann. Sie ist eine gestandene Persönlichkeit, die sich mit Tristan vollkommen wieder am Leben erfreuen kann. Außerdem konnte ich die Handlungsweisen beider nachvollziehen und habe somit nichts daran zu bemängeln. Auch die beliebten Missverständnisse in Liebesgeschichten blieben zu meiner Begeisterung aus. Generell gefiel mir der Erzählstil der Autorin sehr gut. In dem Buch sind außerdem abwechselnd Isabella und Tristan die Erzähler, was der Geschichte aber nicht die Spannung nimmt, sondern sie sogar noch ergänzt, da beide Probleme aus ihrer Vergangenheit beseitigen müssen, die zum Ende hin kollidieren und zu einem regelrechten Showdown führen.

Dadurch, dass dieser Roman im BDSM angesiedelt ist, kommen natürlich auch die Sexszenen nicht zu kurz. Diese sind aber nicht zu stark vertreten sondern in einem guten Maß mit dem Rest gehalten. Trotz dessen, dass diese Szenen eigentlich ziemlich schmutzig sind, umschreibt die Autorin es sehr gut und wird nicht zu obszön, was wieder zu beiden Figuren und ihrer Etikette gut passt.

Der einzige Makel besteht für mich mit der Länge und vielleicht auch leicht mit dem Cover, da mir die englische Variante etwas besser gefällt. Ich finde es gerade zum Ende hin ziemlich kurzgehalten. Sie baut mit der Zeit alles zu diesem Showdown auf, doch dieser ist doch ziemlich schnell geschehen und geklärt. Das fand ich etwas schade, da sie dies meiner Meinung nach gerne noch etwas hätte ausbauen können.

Alles in allem würde ich dieses Buch weiterempfehlen und wahrscheinlich auch erneut lesen. Die Charaktere und der Erzählstil gefallen mir sehr gut. Lediglich die Handlung ist mir zum Schluss etwas zu wenig beleuchtet, weshalb ich diesem Buch gute 4/5 Sternen geben möchte und gespannt auf die Übersetzung des zweiten Bandes rund um Ryder und Jane warte.

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  • Erotik
  • Charaktere
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Veröffentlicht am 25.03.2026

Wenn du mit deiner Männerwahl endlich einmal Glück haben kannst und dir dein Leben im Weg steht...

Sommernachtsblues
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Eine nur bedingt leichte Lektüre für den Sommer.

Eden ist Landschaftsfotografin, muss sich zurzeit aber immer noch mit dem Ablichten der Grundstücke für die Immobilienfirma ihres cholerischen Freundes ...

Eine nur bedingt leichte Lektüre für den Sommer.

Eden ist Landschaftsfotografin, muss sich zurzeit aber immer noch mit dem Ablichten der Grundstücke für die Immobilienfirma ihres cholerischen Freundes Jordan über Wasser halten.
Dort begegnet ihr eines Tages auch ihr gefürchteter Exfreund William, der über Jordans Firma ein Haus verkaufen möchte. Eden soll die benötigten Bilder erstellen und fährt damit nach Vermont.
Was sie nicht weiß: Das Haus gehört der erst kürzlich verstorbenen Großmutter des gutaussehenden Noes, der nach längerer Zeit in sein Heimatdorf zurückkehrt und den Verkauf verweigert. So kochen auch schnell einmal die Gefühle über…

Mit Eden tritt uns eine durchaus sympathische Protagonistin entgegen, die sich unnötigerweise vieles von ihrem Freund gefallen lässt.
So sorgt der Tapetenwechsel für eine durchaus interessante Wendung.
Im Haus der Großmutter trifft sie völlig unerwartet auf Noe, was eine für sie peinliche Situation einschließt. ;)

Um das Missverständnis zu klären, begibt sie sich zum Anwesen der Bates, die sie sofort herzlich empfangen.
Diese Familie ist sehr gut dargestellt und beinhaltet viele verschiedene Charaktere, die die Geschichte amüsant machen. Auch ihre Herzlichkeit ist sehr schön, wirkt es fast so als wäre Eden eine enge Vertraute und nicht nur Angestellte der Immobilienfirma.

Nun aber zurück zu Eden, sie ist manchmal etwas tollpatschig und hat ihr Herz definitiv am rechten Fleck. Leider lässt sie das auch naiv werden, weshalb sie Jordan auch die Verletzungen durch seine Wutausbrüche verzeiht und fast ihr gesamtes Gehalt in seine Firma steckt. Im Laufe der Geschichte wird deutlich, wie wenig Jordan ihre Gutmütigkeit doch eigentlich verdient hat. Eden erkennt es erst, als es fast schon zu spät ist.
Zum Glück macht sie aber im Laufe der Geschichte eine Entwicklung durch und kann sich von William und Jordan endlich befreien.
Noe ist ebenfalls gut konzipiert. Er hat bereits viel Lied erfahren, was ihn dazu getrieben hat, sich von seiner Familie zu distanzieren. Dies wird ihm nun auch wieder bewusst und kann es durch unglückliche Zufälle wieder beheben.

In dieser Geschichte gehen die Protagonisten auch eine lange Zeit getrennte Wege, was beide nicht unbedingt gut verkraften, ist jedoch Eden eigentlich noch mit Jordan liiert.
Vor allem Noe ist sehr mitgenommen, hat er doch seit langem einmal wieder Gefühle für eine Frau.
Er macht zwischenzeitlich eine Veränderung durch, die ich nicht wirklich nachvollziehen kann und auch nicht zur kennengelernten Figur passt. Sie sorgt für einen kleinen, regelrechten Bruch in der Geschichte, um dann erzähltechnisch in einem zum Anfang passenden Schluss zu münden.

Irreführenderweise ist mit dem Titel anzunehmen, dass sich diese Geschichte in einem Sommer ereignet. In Wirklichkeit erstreckt sie sich aber fast über ein ganzes Jahr.
Die Handlung an sich ist gut gestaltet und auch nachvollziehbar, manchmal hätte ich mir jedoch noch nähere Erläuterungen gewünscht. Die entstehenden Fragen hätten besser geklärt werden können, denn so wirkt die Geschichte etwas überladen.
Der Leser soll sich manchmal mit der Gegebenheit abfinden, wird aber nicht immer über die jeweiligen Gründe der Protagonisten informiert. Auch die Szenen zwischen Eden und Noe hätten etwas häufiger vorliegen können, da so doch ein paar Momente verloren gehen, die das Buch einzigartig gemacht hätten.

Ich beende dieses Buch mit ein paar verbesserungswürdigen Abstrichen und bewerte es mit 4 / 5 Sternen, da mir die Geschichte doch größtenteils nach einem schwächelnden Mittelteil gefallen hat.
Wer gerne einmal wieder eine Liebesgeschichte lesen möchte, die durchaus auch ernste Themen aufzuweisen hat, wird dieses Buch für zwischendurch mögen. :)

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Veröffentlicht am 25.03.2026

Charmante Charaktere mit Ecken und Kanten, die durch den gewohnt angenehmen Erzählstil eine lesenswerte Geschichte bieten.

Lean on Me
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Treffsicher ins Netz und vielleicht auch Lilahs Herz?

DJ und Ethan waren das Traumpaar schlecht hin. Sie verbrachten die meiste Zeit zusammen bis Ethan gedraftet wurde und nach Chicago zog, um an seiner ...

Treffsicher ins Netz und vielleicht auch Lilahs Herz?

DJ und Ethan waren das Traumpaar schlecht hin. Sie verbrachten die meiste Zeit zusammen bis Ethan gedraftet wurde und nach Chicago zog, um an seiner Eishockeykarriere zu arbeiten. Und so schnell machte Ethan sehr unpersönlich am Telefon Schluss und ließ DJ tief verletzt zurück.
Acht Jahre und einen Schlaganfall seines Vaters später steht Ethan plötzlich wieder vor DJ, die nun Lilah heißt. Obwohl er sich nie meldete, möchte er sie nun zurück, da er nicht ohne sie könne. Doch kann sie ihm die Trennung verzeihen und erneut vertrauen?

Lilah ist eine engagierte und sympathische Figur. Von Anfang an konnte man der Geschichte durch ihre erfrischende Art sehr gut folgen. Sowohl ihren Schmerz als auch ihre Glückseligkeit konnte man je nach Situation nachvollziehen. Des Weiteren ist sie sehr hilfsbereit, eigentlich schon aufopferungsvoll, was ihr manchmal auch zum Verhängnis wird, besonders, wenn sie ihr Leben mit ihren Pflichten, den Wünschen derer, die sie liebt, unterordnet.
Ethan ist ebenfalls eine gute Seele, sehr charmant, hat es aber auch faustdick hinter den Ohren. Besonders freche Anspielungen zeichnen ihn aus und erleichtern ebenfalls den Lesefluss.
Sehr gefallen hat mir außerdem der Perspektivwechsel. So kamen Lilah als auch Ethan selbst zu Wort und schilderten die Ereignisse aus ihrer Sicht, mit ihren Empfindungen.
Denn eins kann ich schon einmal vorwegnehmen, beide haben sich über die Zeit nicht aufgehört zu lieben, demnach auch zu vermissen, dabei kommen aber gerade durch die wechselnden Perspektiven manch ungeahnter Umstand zum Vorschein.
Wer sich an dieses Buch macht, sollte sich also auf dramatische Szene vorbereiten.

Neben dieser Dramatik weist das Buch jedoch auch einige skurrile Szenen auf. Helena Huntings Situationskomik und vielleicht auch etwas verschroben Charakterzeichnung finden sich auch in diesem Buch wieder, was mir auch hier sehr gefiel und mich zum Lachen bringen konnte, denn auch dies gab der Geschichte einen gewissen Charme.
Da ich gerade bei ihrem Schreibstil bin, möchte ich auch die Beschreibung der Beziehung der beiden Protagonisten hervorheben. Beide lernen sich über das Buch hinweg in gewisser Weise erneut kennen, liegt in den acht Jahren vom Beginn des Colleges, beziehungsweise Besuch des letzten High School bis zum erneuten Treffen in Minnesota doch auch genug Zeit, in denen sich beide verändern, allerdings fällt dieses Kennenlernen im Vergleich zu anderen etwas kurz aus, da zwischen beiden immer noch eine Vertrautheit spürbar ist, die sich nicht verändert hat.
Die Trennung hat einmal andere Gründe als üblicherweise und auch die Entwicklung der Beziehung verläuft nicht reibungslos, schließlich ist es nicht unbedingt leicht einem Menschen zu vertrauen, der einen schon einmal enttäuschte und erlebt man immer einmal wieder Höhen, aber auch Tiefen.

Im Gegensatz zu anderen Bänden der Hot-as-Ice-Reihe kommt mir hier das Eishockey etwas zu kurz. Anfangs ist der Leser zumindest bei der Vorbereitung mit seinem neuen-alten Teamkollegen dabei und erlebt Ethans Liebe zu diesem Sport, danach tritt dieser Bereich jedoch kaum noch zu Tage und wird lediglich als Beiwerk genutzt, was ich doch sehr schade fand.
Der Anfang des Buches hat mir sehr gefallen, flacht jedoch zwischendurch etwas ab, da Lilah Ethan erst als es fast zu spät ist mit ihrem Problem konfrontiert, dieses dann plötzlich gelöst sieht und das Buch in einem schönen, wenn auch raschen Schluss enden lässt.
Auch ihre Verletztheit scheint sie am Anfang schnell zu überwinden, auch wenn diese doch stark gewesen sein soll.

Diese Kritikpunkte bringen mich dazu, diesem Teil 4 / 5 Sternen zu geben, da es eine schöne Geschichte mit erinnerungswürdigen Situationen und Charakteren ist, die vielleicht durch gewisse Punkte nicht zu einem Meisterwerk für mich wurde, dabei jedoch trotzdem ihrem Charme zu bieten hat.

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