Getrennte Liebe
Fast ein LebenEnde der 70er Jahre ist Erica gerade mit der Schule fertig. Bevor sie ihr Studium in England beginnt, möchte sie das süße Leben in Paris kennenlernen, ihren Horizont erweitern und sich endlich erwachsen ...
Ende der 70er Jahre ist Erica gerade mit der Schule fertig. Bevor sie ihr Studium in England beginnt, möchte sie das süße Leben in Paris kennenlernen, ihren Horizont erweitern und sich endlich erwachsen fühlen. Zufällig trifft sie auf Laure, eine Studentin der Kunsttheorie. Sie verlieben sich ineinander und genießen zwei unvergessliche Monate in Paris. Laure hatte nie vor sich zu verlieben und schon gar nicht in eine Touristin, doch als Erica zurück nach England geht, ist sie am Boden zerstört und bleibt mit gebrochenem Herzen zurück. Anfang der 80er Jahre ist es für Erica nicht denkbar sich vor ihrer Familie zu Laure zu bekennen und so wählt sie ein heterosexuelles Leben und träumt dennoch von Laure. Die beiden begegnen sich auf ihrem Lebensweg noch einige Male. Diese Treffen sind hoch emotional und strahlend und dennoch von viel Schmerz umrahmt. Die Liebe zwischen den beiden Frauen hatte zu Beginn etwas Reines, entwickelte sich im Laufe der Jahre aber zu einer Belastung. Den Beginn des Romans empfand ich als wirklich schön und besonders. Im Laufe der Geschichte stellte sich jedoch eine Vorhersagbarkeit ein, sodass Überraschungen ausblieben. Und das Ende empfand ich als zu gewollt. Es ist eine schöne tragische Liebesgeschichte, geprägt von Gesellschaftlichen Zwängen der 80er und 90er Jahre und ihren Auswirkungen, mit viel französischem Flair und britischem Understatement.