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Veröffentlicht am 23.10.2017

Familiendrama

Fremde Tochter
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„Die fremde Tochter“ war mein dritter Roman von Michel Bussi. Anders als in den Vorgängern ist es diesmal mehr ein Familiendrama als ein Thriller. Ich gebe zu, ich bin kein Fan von Büchern, in denen ständig ...

„Die fremde Tochter“ war mein dritter Roman von Michel Bussi. Anders als in den Vorgängern ist es diesmal mehr ein Familiendrama als ein Thriller. Ich gebe zu, ich bin kein Fan von Büchern, in denen ständig zwischen zwei Zeiten hin und hergesprungen wird. In diesem Fall ist auch die Vergangenheit die eines Teenagers und deshalb für mich etwas langatmig und ohne Spannung.

In der Gegenwart sucht Clothilde nach ihrer Mutter, von der sie lange glaubte, sie wäre gestorben aber Hinweise verdichten sich, dass sie noch leben könnte. Da ihr Vater bei einem Autounfall vor auf Korsika gestorben ist, führt ihr Weg Clothilde als Erwachsene fast zwangsläufig wieder auf die Insel, diesmal mit Mann und Kind.

Das Buch liest sich schnell und im letzten Viertel kommt tatsächlich noch etwas Spannung auf. Aber in der Mitte musste ich mich wirklich etwas zwingen, die Geschichte noch zu Ende zu lesen. Unter den Bussi-Büchern, die ich gelesen habe, war dies für mich das Schwächste.

Veröffentlicht am 26.03.2026

etwas langatmig

Unsere letzten wilden Tage
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Von diesem Buch hatte ich mir etwas mehr erhofft. Ich dachte es könnte so eine Mischung aus einem Joel-Dicker-Roman und einer Chris-Whitaker-Geschichte sein. Aber da habe ich etwas zu hoch gegriffen mit ...

Von diesem Buch hatte ich mir etwas mehr erhofft. Ich dachte es könnte so eine Mischung aus einem Joel-Dicker-Roman und einer Chris-Whitaker-Geschichte sein. Aber da habe ich etwas zu hoch gegriffen mit meinen Erwartungen.

Gefallen hat mir das Südstaaten-Setting, das schön düster und depressiv war. Auch die Grundidee der Journalistin, die nach dem Tod ihrer Jugendfreundin auf eigene Faust nach der Wahrheit sucht, war gut. Aber in der Umsetzung fehlte mir über längere Strecken etwas die dichte Handlung und dadurch auch die Spannung.

Veröffentlicht am 16.04.2025

solider erster Teil

Glut
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In einer kleinen norwegischen Stadt wird der der Spross der wichtigsten, einflussreichsten Familie des Ortes erstochen. Ein Team aus Oslo soll den Fall klären. An der Spitze ein indisch stämmiger Ermittler. ...

In einer kleinen norwegischen Stadt wird der der Spross der wichtigsten, einflussreichsten Familie des Ortes erstochen. Ein Team aus Oslo soll den Fall klären. An der Spitze ein indisch stämmiger Ermittler. Aus dem Krimi wird bald eher ein Thriller, denn es passiert so einiges und es bleibt nicht bei einem Toten.

Das Buch ist nett für zwischendurch, hatte durchaus spannende Momente. Ein paar Längen hatte es aber auch und so richtig warm bin ich nicht mit den Darstellern geworden.

Veröffentlicht am 15.09.2024

etwas kurz geraten

Und später für immer
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Das Buch "Und später für immer" spielt im Frühling 1945. Noch wissen die deutschen Soldaten nicht, dass der Krieg bald vorbei sein wird. Als Johann mit seiner Einheit in der Nähe der Heimat stationiert ...

Das Buch "Und später für immer" spielt im Frühling 1945. Noch wissen die deutschen Soldaten nicht, dass der Krieg bald vorbei sein wird. Als Johann mit seiner Einheit in der Nähe der Heimat stationiert wird, nutzt er die Gelegenheit und dessertiert. Er vrsteckt sich in der Scheune seiner Tante ohne einen großen Plan außer dem, möglichst lebned zu seiner Frau und seinem Kind zu kommen.
Als das Nachbarmädel herausfindet, wer sich in der Scheune vor der Armee versteckt, wird die Sache brenzlig. Wird Frieda ihn verraten?

Die Geschichte springt in kurzen Abschnitten zwischen verschiedenen Zeiten hin und her. So lernt man Johann und seine Geschichte näher kennen und kann einschätzen wie er tickt.

Das Buch ist relativ dünn und so sind auch die einzelnen Szenen eher Fragmente und Bruchstücke eines Lebens. Natürlich sind es wichtige Teile aber ich hatte das Gefühl, die Darsteller nicht richtig kennen lernen zu können. Der Erzählstil war für mein Empfinden etwas abgehackt und für mich hätte das Buch gerne 100 Seiten und Erzählung länger sein dürfen.

Veröffentlicht am 04.08.2024

nette Geschichte

Das größte Rätsel aller Zeiten
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Clayton Stumper landet als Findetkind bei Ziehmutter Pippa und der Gemeinschaft der Rätselmacher. 25 Jahre später macht er sich auf die Suche nach seiner Herkunft. Und nebenbei geht es auch darum, dass ...

Clayton Stumper landet als Findetkind bei Ziehmutter Pippa und der Gemeinschaft der Rätselmacher. 25 Jahre später macht er sich auf die Suche nach seiner Herkunft. Und nebenbei geht es auch darum, dass die Gemeinschaft langsam veraltet und Clayton die Lösung einiger Probleme wäre.

Ich hatte mir eine Geschichte mit jeder Menge großer und kleiner Geheimnisse und Rätsel vorgestellt. In gewisser Weise gibt es die natürlich. Aber irgendwie schafft der Plot es nicht, dem Titel gerecht zu werden. Irgendwie bleiben die Rätsel doch relativ klein und unspektakulär und auch die Suche nach Claytons Herkunft ist eher unspektakuär. Es liest sich nett, wie er anfangs große Probleme mit der Außenwelt hat, da er in dieser sehr abgeschotteten Welt alter Menschen aufgewachsen ist und deshalb für einen jungen Mann sehr unsicher ist. Da gibt es einige lustige Szenen und man muss schmunzeln, wie er sich durchwurschtelt. Aus einer zweiten Sicht erzählt die verstorbene Ziehmutter Pippa und erhellt damit so einige Rätsel.

Der große Wurf war die Story nicht für mich. Nett geschrieben.