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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.03.2026

Tolle Idee

The Crane and the Nightjar
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Ich wusste bei diesem Buch relativ schnell, dass es mich vor allem wegen der Charaktere packen wird und genau so war es dann auch.

Zara mochte ich total gern. Sie ist eher verschlossen, vertraut nicht ...

Ich wusste bei diesem Buch relativ schnell, dass es mich vor allem wegen der Charaktere packen wird und genau so war es dann auch.

Zara mochte ich total gern. Sie ist eher verschlossen, vertraut nicht jedem sofort und wirkt dadurch einfach sehr echt. Man merkt, dass sie von ihrer Vergangenheit geprägt ist und viele Dinge hinterfragt, anstatt sie einfach hinzunehmen.

Und dann ist da Crane… bei ihm war ich mir wirklich lange unsicher. Er ist kein Charakter, den man sofort einordnen kann, und genau das macht ihn so spannend. Ich hatte oft das Gefühl, dass man nie genau weiß, was er als Nächstes tut und diese Unsicherheit hat die Dynamik zwischen den beiden nochmal interessanter gemacht.

Die Beziehung zwischen den beiden entwickelt sich nicht klassisch. Es geht viel um Misstrauen, Zweckgemeinschaft und diese unterschwellige Anziehung, die immer mal wieder durchkommt. Genau dieses Hin und Her hat mir beim Lesen richtig gut gefallen.

Was das Buch zusätzlich besonders macht, ist die ständige Spannung. Durch die gefährlichen Situationen hat man beim Lesen nie das Gefühl, komplett durchatmen zu können. Es passiert nicht dauerhaft Action, aber man hat die ganze Zeit ein Gefühl von „gleich passiert etwas“ so das man nie richtig zur Ruhe kommt.

Das Setting fand ich auch spannend, auch wenn ich mir stellenweise noch ein bisschen mehr Details gewünscht hätte. Trotzdem hat die Atmosphäre für mich gut funktioniert

Für mich war es ein richtig gutes Buch, auch wenn mir noch dieses kleine bisschen Extra gefehlt hat, um ein Highlight zu sein. Aber die Charaktere und die Dynamik haben es für mich definitiv zu etwas Besonderem gemacht.

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Veröffentlicht am 26.03.2026

Sehr süße Story

Burnout - Liebe kennt kein Limit
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Ich muss ehrlich sagen ich habe mich auf eine süße Sports Romance eingestellt, aber was Rebecca Jenshak mit „Burnout“ abgeliefert hat, war so viel mehr. Es ist eine Geschichte über das Wiederaufstehen, ...

Ich muss ehrlich sagen ich habe mich auf eine süße Sports Romance eingestellt, aber was Rebecca Jenshak mit „Burnout“ abgeliefert hat, war so viel mehr. Es ist eine Geschichte über das Wiederaufstehen, über zerbrochene Träume und die unglaubliche Kraft, die entsteht, wenn zwei Menschen sich gegenseitig aus ihren Trümmern ziehen.

Knox hat mich als Protagonist total abgeholt. Ja, er ist der klassische „Bad Boy“ mit Tattoos und einem Ruf, der ihm vorauseilt. Aber hinter dieser harten Schale steckt ein Mann, der eine enorme Verantwortung trägt und innerlich zerrissen ist zwischen seinem Ego und der Angst, alles zu verlieren. Ihn dabei zu begleiten, wie er lernt, Hilfe anzunehmen, war für mich eines der größten Highlights.

Und dann ist da Avery. Als spitzen Turnerin weiß sie genau, was es bedeutet, unter Druck zu stehen und zu scheitern. Die Dynamik zwischen den beiden während des Trainings war einfach elektrisierend! Es ist dieses typische Prickeln, das man fast körperlich spürt, wenn zwei Welten aufeinanderprallen, die eigentlich nicht zusammenpassen sollten, aber auf einer tiefen Ebene genau dasselbe fühlen.

Was das Buch für mich besonders stark macht, ist die Gestaltung der Nebencharaktere diese geben der Story so viel Tiefe und Herz, dass man am liebsten sofort den nächsten Band der „Holland Brothers“ lesen möchte.

Der Schreibstil ist super flüssig und mitreißend. Obwohl es kein Buch ist, bei dem man ununterbrochen Weinen muss, ist die emotionale Intensität und der „Spice“ perfekt ausbalanciert. Man fliegt förmlich durch die Kapitel und möchte Knox und Avery am liebsten gar nicht mehr gehen lassen.

Für mich war „Burnout“ eine richtig starke Romance, die mich vor allem durch ihre authentischen Charaktere und diese besondere Chemie überzeugt hat. Ein absolutes Muss für alle, die Geschichten mit Tiefgang und Sport-Vibe lieben!

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Veröffentlicht am 03.03.2026

Schöne Fortsetzung

Honor & Claws 2: Captured Stars
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Ich habe mich wirklich auf Band 2 gefreut und ich liebe es, wenn eine Fortsetzung es schafft, nicht nur „weiterzumachen“, sondern alles intensiver zu machen. Genau das ist hier passiert.

Reinas Geschichte ...

Ich habe mich wirklich auf Band 2 gefreut und ich liebe es, wenn eine Fortsetzung es schafft, nicht nur „weiterzumachen“, sondern alles intensiver zu machen. Genau das ist hier passiert.

Reinas Geschichte fühlt sich in diesem Band deutlich größer an. Ihre Rolle, ihre Herkunft, die Erwartungen, die auf ihr lasten, all das bekommt noch mehr Gewicht. Ich mochte total, dass sie nicht einfach nur stark ist, sondern auch zweifelt, kämpft und sich selbst hinterfragt. Sie wirkt nie perfekt, sondern wie jemand, der wächst.

Und dann Gavin. Zwischen ihm und Reina liegt so viel Ungesagtes, so viele Konflikte und gleichzeitig diese starke, kaum zu ignorierende Anziehung. Die Tension war für mich eines der stärksten Elemente des Buches. Keine überhasteten Gefühle, sondern Blicke, Entscheidungen, Distanz und Nähe, die sich immer wieder verschieben. Man spürt einfach, dass zwischen ihnen mehr steht als nur eine einfache Lovestory.

Was mir außerdem richtig gut gefallen hat, war die Atmosphäre. Die Welt wirkt dunkler, komplexer und gefährlicher. Es geht nicht nur um Magie, sondern um Macht, Loyalität und die Frage, wem man überhaupt noch trauen kann. Das Worldbuilding wird nicht mit Infodumps erklärt, sondern entfaltet sich Stück für Stück und genau das mochte ich.

Man merkt, dass die Konflikte größer werden und die Entscheidungen härter. Es gibt Szenen, die ruhig und emotional sind, und andere, die Spannung erzeugen, ohne laut zu sein. Diese Mischung hat das Lesen für mich sehr intensiv gemacht.

Für mich ist Captured Stars eine starke Fortsetzung und auch ein Starkes Finale der Reihe. Nicht ganz perfekt, weil ich mir an manchen Stellen noch ein kleines bisschen mehr Tiefe gewünscht hätte, aber definitiv ein Buch, das im Gedächtnis bleibt.

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Veröffentlicht am 28.02.2026

Tolles Setting

Venom and Vengeance (Venom-Dilogie 1)
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„Venom & Vengeance“ hat mich vor allem mit seinem Setting überrascht. Statt der klassischen Fantasy-Welt bekommen wir hier brasilianische Mythologie und genau das macht die Geschichte so besonders. Man ...

„Venom & Vengeance“ hat mich vor allem mit seinem Setting überrascht. Statt der klassischen Fantasy-Welt bekommen wir hier brasilianische Mythologie und genau das macht die Geschichte so besonders. Man spürt auf jeder Seite, dass viel Liebe in dieses Worldbuilding geflossen ist. Die Legenden, die Magie, die Atmosphäre, alles fühlt sich anders an.

Fabiana entwicklung mochte ich wirklich gern, weil sie nicht von heute auf morgen alles akzeptiert und meistert. Sie zweifelt, sie hinterfragt, sie kämpft mit ihrer Vergangenheit genauso wie mit ihrer neu entdeckten Macht. Gerade diese innere Zerrissenheit zwischen Angst und Stärke fand ich sehr authentisch.

Auch die Dynamik zwischen ihr und Lucas war genau mein Ding. Kein übertriebenes Drama um des Dramas willen, sondern ein langsames Annähern mit spürbarer Spannung. Dieses vorsichtige Abtasten, das Knistern zwischen Misstrauen und Anziehung, ich liebe so etwas einfach. Es geht nicht nur um Romantik, sondern auch um Vertrauen, Loyalität und die Frage, wem man wirklich trauen kann.

Was mir besonders gefallen hat, war die Mischung aus Magie, Kampf und Emotionen. Capoeira-Elemente, düstere Wesen und alte Mächte sorgen für Action, ohne dass die Gefühle dabei untergehen. An ein, zwei Stellen hätte ich mir etwas mehr Tiefe oder ruhigere Momente gewünscht, weil manche Entwicklungen recht schnell voranschreiten. Trotzdem hat mich die Story absolut mitgerissen und neugierig auf Band zwei gemacht.

Für mich ist „Venom & Vengeance“ eine starke Urban-Fantasy-Geschichte mit einem außergewöhnlichen Mythologie-Ansatz und einer intensiven, leicht düsteren Grundstimmung.

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Veröffentlicht am 15.02.2026

Etwas schwächer als band 1

Brimstone - Königin der Finsternis. Krieger der Wölfe
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Band 2 der Reihe startet ohne Umwege wieder mitten im Chaos um Saeris und ich mochte den Anfang sehr. Ihre Rolle fordert Entscheidungen, die nicht nur politisch, sondern auch emotional richtig schwer wiegen. ...

Band 2 der Reihe startet ohne Umwege wieder mitten im Chaos um Saeris und ich mochte den Anfang sehr. Ihre Rolle fordert Entscheidungen, die nicht nur politisch, sondern auch emotional richtig schwer wiegen. Ihre innere Zerrissenheit gibt der Geschichte eine starke, ernste Tiefe.

Auch Kingfisher hat mir wieder gut gefallen. Die Beziehung zwischen ihm und Saeris fühlt sich gewachsener an, intensiver, manchmal auch schmerzhaft ehrlich. Genau dieses Wechselspiel aus Nähe und Distanz mochte ich sehr.

Die Welt wird deutlich erweitert. Es gibt neue Orte, neue Machtspiele und mehr Einblick in die Strukturen hinter allem. Das macht die Story komplexer und spannender, auch wenn sich einige Passagen im Mittelteil etwas ziehen. Dafür liefern die Wendungen im letzten Drittel ordentlich Spannung und Emotion.

Der Schreibstil bleibt atmosphärisch und dunkel, stellenweise fast melancholisch. Gefühle stehen klar im Fokus, ohne dass die Gefahr im Hintergrund verschwindet. Insgesamt wirkt dieser Band reifer und schwerer als der erste.

Für mich eine starke Fortsetzung mit intensiver Charakterentwicklung und düsterer Sogwirkung. Nicht perfekt im Tempo, aber emotional richtig packend.

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