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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 19.04.2026

ein Hauch von Frankenstein

Die Geister von La Spezia
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Stürmische See empfängt einem auf dem Cover und es ist düster. Das Meer genauer gesagt das Mittelmeer spielt eine große Rolle in dieser Geschichte. Oliver Plaschka entführt uns in seiner Geschichte ...

Stürmische See empfängt einem auf dem Cover und es ist düster. Das Meer genauer gesagt das Mittelmeer spielt eine große Rolle in dieser Geschichte. Oliver Plaschka entführt uns in seiner Geschichte nach Italien im frühen 19. Jahrhundert. Pia Colombardi wurde aus England zur Untersuchung des Todes des Ehemannes von Maria Shelley entsandt, ja der Autorin von Frankenstein. Dabei bedient sie sich der Untersuchung von Erinnerungen. Man findet sich in Italien wieder und trifft auf Lord Byron, das Idol von Maria Shelleys Ehemann. Bei einem schweren Sturm sinkt die Ariel und mit ihr die Besatzung. Im Buch gibt es oft gleiche oder ähnliche Namen, so dass man aufpassen muss, um wen es gerade geht. Die Reisen durch die Zeit sind manchmal etwas verwirrend. Legt man das Buch länger aus der Hand, sollte man zumindest einen Teil (es ist in fünf unterteilt) zu Ende lesen... Die Geschichte ist gut geschrieben, auch wenn das letzte Kapitel uns etwas ratlos zurück lässt

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Veröffentlicht am 27.03.2026

Tiefgründiges Erstlingswerk

Wassermann
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Das Buchcover ist schlicht ein Sonnenuntergang am Meer, am menschenleeren Strand sitzt ein junger Mann. Der Roman von Lukas Hoffmann nimmt uns mit auf die Suche des jungen Lukas Wassermann nach ...

Das Buchcover ist schlicht ein Sonnenuntergang am Meer, am menschenleeren Strand sitzt ein junger Mann. Der Roman von Lukas Hoffmann nimmt uns mit auf die Suche des jungen Lukas Wassermann nach dem Sinn des Lebens. Er ein Berliner Junge, der in Hamburg nie richtig heimisch wurde, flieht für ein Auslandssemester nach Barcelona und gerät dort in den Strudel vom Aufruhr der katalanischen Unabhängigkeitsbewegung. In Hamburg lässt er seine todkranke Mutter und seinen drogensüchtigen Freund Knut zurück.. Lukas Hoffmann beschreibt die Erlebnisse sehr feinfühlig, der Luk aus seinem Roman kann seine Gefühle nur schwer zeigen, der Umgang mit dem bevorstehenden Tod seiner Mama fällt ihm schwer, aber in ihren schwersten letzten Stunden ist er auch dank seiner Schwester und seiner Freundin an ihrer Seite. Das Buch macht nachdenklich, man selbst weiß, wie schwer es ist Abschied zu nehmen und den eigenen Weg durchs Leben zu finden. Ich finde das Buch und die erzählte Geschichte gut, und kann sie guten Glaubens zum Lesen empfehlen. Ein Lichtblick..

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Veröffentlicht am 28.04.2026

Familie mit düsterer Vergangenheit

Einsam wie der Tod
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Ein Fjord in Norwegen auf dem Buchcover lädt zum Lesen ein. Das dritte Buch von Bernhard Stäber mit der Journalistin Saana und Privatdetektiv Wolf ist spannend geschrieben und unterhaltsam. Es geht diesmal ...

Ein Fjord in Norwegen auf dem Buchcover lädt zum Lesen ein. Das dritte Buch von Bernhard Stäber mit der Journalistin Saana und Privatdetektiv Wolf ist spannend geschrieben und unterhaltsam. Es geht diesmal um den Vater von Saana und ihrer Schwester, der obwohl für tot erklärt noch leben soll. Man erfährt wie schwer die Kindheit der Schwestern unter dem Regime ihres bösartigen Vaters wirklich war. Die Geschichte mit ihren Rückblenden in die Vergangenheit ist unterhaltsam und lesenswert für Krimifans, die auch Psychothrill mögen. An manchen Stellen etwas langatmig, aber mir hat das Buch insgesamt gefallen.

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