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Veröffentlicht am 23.05.2026

Spannender Auftakt

The Wolf King (Wolf King 1)
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Schon das Cover von „The Wolf King“ hat mich sofort überzeugt. Und das Marketing? Funktioniert. Man kommt aktuell wirklich kaum an diesem Buch vorbei. Überall wird es empfohlen, ständig taucht es auf und ...

Schon das Cover von „The Wolf King“ hat mich sofort überzeugt. Und das Marketing? Funktioniert. Man kommt aktuell wirklich kaum an diesem Buch vorbei. Überall wird es empfohlen, ständig taucht es auf und irgendwann war ich dann auch neugierig genug. Dank Netgalley durfte ich das Buch schließlich als Rezensionsexemplar lesen.

Der Schreibstil ist angenehm leicht und flüssig zu verfolgen. Man kommt schnell durch die Seiten und findet gut in die Geschichte hinein. Allerdings sind mir einige Wiederholungen aufgefallen besonders Beschreibungen wie die „starken Arme“ oder der „starke Rücken“ tauchen doch recht oft auf und verlieren dadurch irgendwann etwas ihre Wirkung.

Da ich das Buch als Hörbuch gehört habe, möchte ich auch unbedingt noch etwas zur Sprecherin sagen. Insgesamt hat sie mir wirklich gut gefallen, vor allem weil sie den verschiedenen Charakteren eigene Stimmen gegeben hat. Dadurch konnte man die Figuren sehr gut auseinanderhalten und die Dialoge wirkten lebendig. Allerdings liest sie insgesamt ziemlich langsam, weshalb ich das Hörbuch dauerhaft auf anderthalbfacher Geschwindigkeit gehört habe. Außerdem sollte man die Lautstärke besser nicht zu hoch einstellen, denn sie liest unglaublich emotional. Wenn im Buch geschrien wird, dann schreit sie auch wirklich mit voller Stimme teilweise schon fast hysterisch. Das war zwar manchmal etwas intensiv, hat aber definitiv zur Atmosphäre beigetragen.

Rory fand ich als Protagonistin sehr interessant. Sie stammt aus einem Königreich, in dem Frauen kaum Mitspracherecht haben, was stark an das England des 19. Jahrhunderts erinnert. Umso spannender war der Kontrast zu den Wölfen. Dort wirken die Frauen deutlich selbstbewusster und stärker eingebunden. Niemand lässt sich dort die Butter vom Toast nehmen. Dieses ganze Wolfssetting hatte stellenweise etwas von Schottland – inklusive Kilts was der Atmosphäre wirklich gutgetan hat.

Besonders schön fand ich Rorys Entwicklung im Laufe der Geschichte. Sie wächst spürbar an ihren Erfahrungen und wird immer stärker. Callum war für mich dabei von Anfang bis Ende eine absolute Greenflag. Wirklich ein Charakter, den man einfach gerne liest. Blake dagegen treibt einen regelmäßig in den Wahnsinn und Sebastian… den konnte ich irgendwann nur noch abgrundtief verabscheuen.

Wenn man ehrlich ist, passiert in diesem ersten Band gar nicht so wahnsinnig viel, zumindest nicht bezogen auf die große Gesamtgeschichte. Der Fokus liegt deutlich stärker auf emotionaler Entwicklung, Beziehungen und Dynamik zwischen den Figuren. Trotzdem wurde es für mich nie langweilig. Und das Ende? Das hat nochmal einiges rausgerissen. Manche Entwicklungen konnte man zwar vorhersehen, weil sie mehrfach angedeutet wurden, aber insgesamt hat mir das Finale wirklich gut gefallen.

Ich bin auf jeden Fall gespannt auf Band zwei und werde die Reihe sehr gerne weiterverfolgen.

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Veröffentlicht am 27.03.2026

Toller Abschluss, aber ein langer Weg dorthin

These Ancient Flames 1: Awake
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Ich habe mir bei diesem Buch wirklich gewünscht, dass es mich mehr packt.

Die Welt ist eigentlich genau mein Ding: Drachen, Magie und gleichzeitig moderne Elemente wie Radios oder Wegwerfhandys, irgendwie ...

Ich habe mir bei diesem Buch wirklich gewünscht, dass es mich mehr packt.

Die Welt ist eigentlich genau mein Ding: Drachen, Magie und gleichzeitig moderne Elemente wie Radios oder Wegwerfhandys, irgendwie anders, irgendwie spannend. Und trotzdem… hat mich die Geschichte lange Zeit einfach nicht richtig erreicht.

Zwischen Mai und Raven ist von Anfang an eine starke Anziehung da, und ja, auch körperlich passiert einiges. Aber genau da lag für mich das Problem: Ich habe es verstanden, aber ich habe es nicht richtig gefühlt. Mir hat diese Tiefe gefehlt, dieses Kribbeln, dieses „Ich will unbedingt, dass die beiden ihren Weg finden“.

Ich habe die Geschichte gehört und nicht abgebrochen, aber oft eher nebenbei. Und ich bin ehrlich: Als Buch hätte ich sie wahrscheinlich zwischendurch zur Seite gelegt, weil mir einfach dieser Sog gefehlt hat.

Und dann kam das letzte Drittel.

Plötzlich wurde es spannender. Die Hintergründe rund um die Drachen haben endlich mehr Gewicht bekommen, die Handlung hat angezogen und ich war auf einmal drin. Der Showdown am Ende hat mich dann wirklich mitgenommen, genau so, wie ich es mir viel früher gewünscht hätte. Auch die Wendungen zum Schluss haben nochmal einiges rausgeholt und machen definitiv neugierig auf die Fortsetzung.

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Veröffentlicht am 27.03.2026

Toller Abschluss, aber ein langer Weg dorthin

These Ancient Flames 1: Awake
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Ich habe mir bei diesem Buch wirklich gewünscht, dass es mich mehr packt.

Die Welt ist eigentlich genau mein Ding: Drachen, Magie und gleichzeitig moderne Elemente wie Radios oder Wegwerfhandys, irgendwie ...

Ich habe mir bei diesem Buch wirklich gewünscht, dass es mich mehr packt.

Die Welt ist eigentlich genau mein Ding: Drachen, Magie und gleichzeitig moderne Elemente wie Radios oder Wegwerfhandys, irgendwie anders, irgendwie spannend. Und trotzdem… hat mich die Geschichte lange Zeit einfach nicht richtig erreicht.

Zwischen Mai und Raven ist von Anfang an eine starke Anziehung da, und ja, auch körperlich passiert einiges. Aber genau da lag für mich das Problem: Ich habe es verstanden, aber ich habe es nicht richtig gefühlt. Mir hat diese Tiefe gefehlt, dieses Kribbeln, dieses „Ich will unbedingt, dass die beiden ihren Weg finden“.

Ich habe die Geschichte gehört und nicht abgebrochen, aber oft eher nebenbei. Und ich bin ehrlich: Als Buch hätte ich sie wahrscheinlich zwischendurch zur Seite gelegt, weil mir einfach dieser Sog gefehlt hat.

Und dann kam das letzte Drittel.

Plötzlich wurde es spannender. Die Hintergründe rund um die Drachen haben endlich mehr Gewicht bekommen, die Handlung hat angezogen und ich war auf einmal drin. Der Showdown am Ende hat mich dann wirklich mitgenommen, genau so, wie ich es mir viel früher gewünscht hätte. Auch die Wendungen zum Schluss haben nochmal einiges rausgeholt und machen definitiv neugierig auf die Fortsetzung.

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Veröffentlicht am 19.03.2026

Für geübte Leser

School of Talents Mission 1: Achtung, Alien!
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Das Cover hat uns sofort angesprochen, farbenfroh, witzig und einfach ein echter Hingucker. Auch mein achtjähriger Sohn war direkt neugierig und fand die Beschreibung richtig spannend.
Ich habe ihm das ...

Das Cover hat uns sofort angesprochen, farbenfroh, witzig und einfach ein echter Hingucker. Auch mein achtjähriger Sohn war direkt neugierig und fand die Beschreibung richtig spannend.
Ich habe ihm das Buch vorgelesen, was im Nachhinein auch genau die richtige Entscheidung war. Die Kapitel haben nämlich eine angenehme Länge, perfekt sowohl zum Vorlesen als auch für erste eigene Leseversuche. Besonders gut gefallen haben uns die lustigen Illustrationen, die die Geschichte zusätzlich auflockern.

Inhaltlich bringt das Buch viele schöne Elemente mit: Verwandlungen, Tiere verstehen und kleine Abenteuer sorgen immer wieder für Spaß und Spannung. Gleichzeitig geht es aber auch stark um Gefühle, Gedanken und zwischenmenschliche Dynamiken, also darum, wie man andere einschätzt, ob man sie mag und wie man miteinander umgeht. Themen wie Teamarbeit, Mut und über den eigenen Schatten zu springen sind dabei klar erkennbar und wertvoll.

Allerdings liegt hier auch der Knackpunkt: Die Beziehung zwischen Alva und Elvin, inklusive unterschwelliger Konflikte und Eifersucht – ist recht subtil erzählt. Für meinen Sohn war das oft schwer greifbar. Ich musste vieles erklären, und selbst dann blieb manches für ihn unklar. Gerade die angesprochenen Spannungen zwischen den beiden werden zwar immer wieder aufgegriffen, aber nicht wirklich eindeutig aufgelöst, was eher verwirrend als befriedigend wirkt.

Unterm Strich bin ich etwas zwiegespalten: Die Geschichte ist unterhaltsam, fantasievoll und stellenweise richtig witzig. Gleichzeitig ist sie emotional und zwischenmenschlich recht komplex. Für jüngere Kinder, die gerade anfangen selbst zu lesen, könnte das schnell überfordernd sein.

Als Vorlesebuch funktioniert es gut, aber zum eigenständigen Lesen würde ich es eher etwas älteren Kindern empfehlen, die solche feinen emotionalen Zwischentöne besser verstehen können.

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Veröffentlicht am 04.03.2026

Geschichte mit Potenzial

Les Bouttiers – Wir sind jetzt
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Mit „Wir sind jetzt“, dem Auftakt der Les Bouttiers-Dilogie von Antonia Wesseling, habe ich mein zweites Buch der Autorin gelesen. Mein erstes war Insight – und das hatte mir damals wirklich sehr gut gefallen. ...

Mit „Wir sind jetzt“, dem Auftakt der Les Bouttiers-Dilogie von Antonia Wesseling, habe ich mein zweites Buch der Autorin gelesen. Mein erstes war Insight – und das hatte mir damals wirklich sehr gut gefallen. Vielleicht bin ich genau deshalb mit einer gewissen Erwartung an diese Geschichte herangegangen.

Was mich im Vorfeld besonders neugierig gemacht hat, war die enorme Präsenz des Buches. Überall bin ich darauf gestoßen, ständig wurde darüber gesprochen – das weckt natürlich Interesse. Eine außergewöhnliche Idee fand ich zudem die Zusammenarbeit mit einem Musiker, der eigens für dieses Buch einen Song komponiert hat. Das ist kreativ, atmosphärisch und hebt das Projekt von vielen anderen Veröffentlichungen ab.

Der Schreibstil ist insgesamt leicht und gut lesbar. Gelegentliche französische Begriffe fließen immer wieder ein – was bei einem Setting in Paris absolut stimmig ist. Meinen Lesefluss haben sie nicht nennenswert gestört.

Inhaltlich konnte mich die Geschichte jedoch leider nicht wirklich erreichen. Besonders Elodie blieb für mich auf Distanz. Ich konnte keine echte Verbindung zu ihr aufbauen, ihre Gedanken und Gefühle haben mich nicht berührt. Auch die Dreiecksbeziehung wirkte auf mich nicht überzeugend genug, um Spannung oder emotionale Tiefe entstehen zu lassen.

Unerwartet schwer fiel mir zudem der Zugang zur Modewelt und zu den Modehäusern, die eine zentrale Rolle spielen. Obwohl das Setting viel Potenzial bietet, hat mich dieser Teil stellenweise eher gelangweilt, statt fasziniert. Emotional hat mich die Geschichte insgesamt nicht abgeholt – und das ist für mich bei einem Roman entscheidend.

Wer jedoch eine ruhige, atmosphärische Geschichte vor der Kulisse von Paris sucht, mit Einblicken in die Welt der Mode und einer Liebesgeschichte im Hintergrund, wird hier vermutlich gut unterhalten.

Fazit: Eine interessante Grundidee mit starkem Marketing und kreativem Begleitprojekt, die mich persönlich emotional leider nicht erreichen konnte.

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