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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.04.2021

Zarte Töne und leise Worte

Der Klang der Wälder
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Der junge Tomura lebt in einem japanischen Bergdorf. Bei seiner ersten Begegnung mit einem Klavierstimmer in seiner Schule wird seine Leidenschaft für die Musik entfacht. Fortan widmet er sich dem Klang ...

Der junge Tomura lebt in einem japanischen Bergdorf. Bei seiner ersten Begegnung mit einem Klavierstimmer in seiner Schule wird seine Leidenschaft für die Musik entfacht. Fortan widmet er sich dem Klang der Klaviere, der in seinem Inneren eng verbunden ist mit dem Klang der Wälder.

Die Geschichte erzählt auf einfühlsame Weise, wie es ihm gelingt sein Handwerk zu erlernen und darüber hinaus seiner Bestimmung zu folgen. Die Autorin schlägt leise Töne an. Die einzelnen Figuren und ihre Bedeutung für Tomura entfalten sich langsam. Manchmal erschien mir die Handlung fast etwas zu langatmig. Der Schreibstil ist klar und prägnant, was mir beim Lesen sehr gefiel. Die Liebe zur Musik scheint die Autorin und die Hauptfigur zu verbinden. Der Leser wird sowohl in die Welt der Musik als auch die japanische Kultur eingeführt. Das Cover gefällt mir und passt sehr gut.

Wer sich treiben lassen möchte, trifft mit diesem Buch die richtige Wahl. Eine entspannte Lektüre für ruhige Tage.

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Veröffentlicht am 12.04.2021

Witzige Idee, sehr unterhaltsam!

Das ungeheimste Tagebuch der Welt!, Band 1 - Wie mein bescheuerter Bruder Klassensprecher in meiner Klasse wurde …
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„Das ungeheimste Tagebuch der Welt“ Band 1 ist auf jeden Fall etwas für Kinder (ab ca. neun Jahren), die gerne etwas Lustiges und nichts Gruseliges lesen möchten.

Es geht darum, dass die Hauptfigur „Karline“ ...

„Das ungeheimste Tagebuch der Welt“ Band 1 ist auf jeden Fall etwas für Kinder (ab ca. neun Jahren), die gerne etwas Lustiges und nichts Gruseliges lesen möchten.

Es geht darum, dass die Hauptfigur „Karline“ das Tagebuch ihres Bruders findet. Von nun an kann sie immer mitlesen, was ihr Bruder da so schreibt (auch über sie…). Ihr Bruder bleibt nämlich sitzen und ist jetzt in ihrer Klasse! Was für ein Graus für sie. Und dann wird er auch noch zum Klassensprecher gewählt! Na, schlimmer kann es ja nicht werden. Doch Paul, ihr Bruder, hat da auch noch seinen großen Traum. Er will DJ werden! Da nutzt er doch jede Gelegenheit, um diesem Traum ein Stück näherzukommen…

Das Buch ist sehr witzig, und die Idee der Geschichte ist sehr unterhaltsam. Leider wurde es vom Schreibstil manchmal nicht gut unterstützt. An manchen Stellen, wo die Jugendsprache der Sechstklässler ein bisschen verkörpert werden sollte, hatten die Autoren zwar den richtige Ansatz, konnten es aber nicht gut umsetzen. So liest es sich manchmal etwas schwerer, da die Sprache eher ungewöhnlich ist. Aber abgesehen davon ist die Geschichte sehr lustig. Gut geeignet für’s gemütliche Zusammenlesen. Man kann sich in beide Charaktere (die der Hauptfigur und die des Bruders) sehr leicht hineinversetzen. Es ist sehr witzig, das Geschehene aus zwei Perspektiven lesen zu können, das macht es auch in gewisser Weise spannend. Es ist eine leichte Lektüre, und man kann es auch gut vor dem Einschlafen lesen. Eine tolle Leseerfahrung für Kinder und ein Buch, das man auch immer wieder lesen kann!

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Veröffentlicht am 12.04.2021

Naturverbundenheit von Herzen

Dancing with Bees
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Dieses Buch verbindet Wissenswertes über die Natur mit einem sehr persönlichen Einblick in die Welt der Autorin. Brigit Strawbridge Howard hat 10 Jahre an „Dancing with Bees – Meine Reise zurück zur Natur“ ...

Dieses Buch verbindet Wissenswertes über die Natur mit einem sehr persönlichen Einblick in die Welt der Autorin. Brigit Strawbridge Howard hat 10 Jahre an „Dancing with Bees – Meine Reise zurück zur Natur“ gearbeitet. Sie engagiert sich in Großbritannien für heimische Wildbienen und andere Bestäuber. Jede Zeile zeugt von viel Herzblut, das sie in dieses Buch gesteckt hat. Erschienen ist es im Löwenzahn-Verlag mit einem sehr schönen Umschlag.

In dem Buch beschreibt die Autorin, ihren persönlichen Weg zurück Natur und lässt den Leser teilhaben an dem Wissensschatz, den sie sich dabei angeeignet hat. Alles sehr bodenständig und leicht verständlich. Selbst wenn sie die Klassifikation der Organismen beschreibt. Auch der Praxisbezug ist oft gegeben. So zum Beispiel als sie über Insektenhotels schreibt, die auch gepflegt werden sollten, damit sie den Bienen nicht nachher zum Verhängnis werden. Bienen sind sowieso der zentrale Angelpunkt dieses Sachbuchs. Darin verliert sich die Autorin auch gerne. Manchmal ist eine große Liebe zum Detail zu erkennen, die das Buch langatmig erscheinen lässt. Obwohl mich das Thema interessiert, fiel mir gerade durch diese sehr ausführlichen Beschreibungen der einzelnen Bienenarten der Einstieg in das Buch schwer. Auch die autobiographischen Teile der Geschichte nahmen für meinen Geschmack sehr viel Raum ein.

Eine interessante Lektüre für Naturliebhaber, die gerne mehr erfahren möchten über Bienen, Hummeln und alles was dazugehört.

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Veröffentlicht am 04.05.2024

Ein frecher Comic aus England

Bunny vs. Monkey - Der Wahnsinn beginnt
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Der freche Affe sollte eigentlich mit einer Rakete in den Weltraum geschossen werden. Aber leider ist er nicht auf einem fremden Planeten gelandet, sondern zwischen einem Hasen und seinen Freunden im Wald. ...

Der freche Affe sollte eigentlich mit einer Rakete in den Weltraum geschossen werden. Aber leider ist er nicht auf einem fremden Planeten gelandet, sondern zwischen einem Hasen und seinen Freunden im Wald. Dort fühlt er sich schnell wie zuhause und schikaniert seine Mitbewohner. Die finden das allerdings überhaupt nicht lustig.

Lustig ist dieses Buch auf seine ganz eigene Art und Weise. Es steckt voller witziger Ideen, die gut illustriert sind von Jamie Smart. Der Comic ist untergliedert in einzelne Kapitel, die meist nur wenige Seiten umfassen. Dadurch kann man es gut zwischendurch lesen. Die Grundidee bleibt jedoch immer dieselbe. Das muss man mögen. Manche finden die Geschichten vielleicht zu ähnlich. Erschwerend kommt hinzu, dass die Sprache doch etwas holprig ist. Vielleicht ist es im Original flüssiger, für die deutsche Übersetzung ist die Leseempfehlung „ab 8 Jahre“ etwas ambitioniert. Das Cover und Qualität des Buchs überzeugen dagegen. Für Comic-Fans sicher lesenswert.

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Veröffentlicht am 27.03.2026

Der Name ist wirklich wunderschön, aber....

Luyánta
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In dem Roman "Luánta" geht es um ein Mädchen was bei einer Bergwanderung mit ihrer Familie einem Pfeifen hinterherläuft. Dabei entfernt sie sich von ihrer Familie und entdeckt dafür die " Unselbe Welt ...

In dem Roman "Luánta" geht es um ein Mädchen was bei einer Bergwanderung mit ihrer Familie einem Pfeifen hinterherläuft. Dabei entfernt sie sich von ihrer Familie und entdeckt dafür die " Unselbe Welt " wo sie die Königin ist. Sie lernt diese magische Welt kennen und erlebt spannende Abenteuer.

Mir hat der Roman so mittelmäßig gefallen. Am Anfang fiel es mir schwer mich zum Lesen aufzuraffen. Die Geschichte war nicht fesselnd. Das wurde ein bisschen besser mit den Seiten. Die Welt, die Albrecht Selge da erschafft ist bezaubernd, hat es aber nicht geschafft mich komplett zu überzeugen. Das gewisse Etwas hat gefehlt, wenn Sie wissen, was ich meine. Der Schreibstil war auch nicht so meins. Geschmackssache, aber für mich gewöhnungsbedürftig. Besonders da die Figuren Wörter wie "Alter", "Bruder" und "Digger" ständig gesagt haben. Das war in dem Zusammenhang, aIso in so einer Fantasygeschichte einfach unpassend. Klar bei Fantasy ist alles erlaubt, aber hier war es leider nicht passend oder lustig. Die Beschreibungen oder Erklärungen waren oft etwas detailliert und verwirrend, und man musste aufpassen, um bei der Sache zu bleiben.
Um aber nochmal zum Schönen zurückzukommen: Ich glaube Albrecht Selge hat ein großes Herz für Fantasy und wirklich eine vielfältige und facettenreiche fantastische Welt geschaffen. Auch das Cover finde ich super gelungen. Im Buch
findet man viele Sachen davon wieder. Es mach neugierig und lässt gleich auf einen Fantasyroman schließen.

Was ich auch interessant fand, war, dass es in den Alpen gespielt hat. Jetzt habe ich ein ganz anderes Bild im Kopf, wenn ich an die Alpen denke, und frage mich: Vielleicht liegt dort wirklich irgendwo eine Unselbe Welt versteckt, wer weiß ;) Nein, aber ohne Scherz, es war wirklich schön wie der Autor die Tiere und Pflanzen miteinbezogen hat und was er daraus gemacht hat.

Insgesamt gebe ich drei Sterne, weil es mich wie gesagt nicht 100%ig überzeugt hat, aber doch ein lesenswertes Buch ist. Empfehlen würde ich es allerdings nur denen, die Fantasy wirklich lieben!

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