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Veröffentlicht am 23.04.2024

Die Reise in eine dunkle Vergangenheit

Blackwood Manor
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Vier abenteuerlustige Jugendliche machen sich auf den Weg ein Geheimnis zu lösen. Da gibt es dieses alte Herrenhaus, leerstehend, unheimlich. Dieses alte Gemäuer zieht sie magisch an. Was hat es mit diesem ...

Vier abenteuerlustige Jugendliche machen sich auf den Weg ein Geheimnis zu lösen. Da gibt es dieses alte Herrenhaus, leerstehend, unheimlich. Dieses alte Gemäuer zieht sie magisch an. Was hat es mit diesem Haus auf sich?

Sie machen sich auf den Weg und beginnen nachzuforschen. Was sie dabei erfahren, ist für sie teilweise unglaublich. Mitunter soll es sogar spuken, mysteriöse Rituale und dann noch ein Brand, der nie aufgeklärt wurde. Sie möchten mehr darüber erfahren was damals geschah.

Die Abenteuerlust ist geweckt. Sie begeben sich in den Bann von Blackwood Manor.

Das alte Herrenhaus muss unbedingt erforscht werden. Vielleicht finden sie hier noch Hinweise. Sie machen sich auf den Weg zum Herrenhaus und was sie hier entdecken, erweckt ihre Neugier noch mehr, es wird spannend. Werden sie die Geheimnisse lüften können?



Der Schreibstil des Autors ist schon sehr eigen. Da muss sich ein Leser erst mal dran gewöhnen. Ich habe mir darüber Gedanken gemacht, im ersten Moment kam ich mir vor wie ein Schulkind. Ich musste das Buch erst einmal aus der Hand legen. Ich dachte: Was ist das? Diese vielen Leerzeilen. Will er damit seine Seiten füllen?

Wenn man genauer drüber nachdenkt, bekommt man dann doch einen ganz anderen Blickwinkel. Gerade in der heutige Zeit ist es ja bekannt, dass viele Jugendliche nicht mehr in der Lage sind, in einem Text das wirklich wichtige herauszufiltern. ich glaube für diese Personengruppe ist dieser Schreibstil genau das richtige. Vielleicht doch eine gute Idee.

Der Handlung kann man gut folgen und es gelingt dem Autor einen guten Spannungsbogen aufzubauen.



Die Charaktere: Schon was ganz neues, dass man die Charaktere schon im Vorfeld präsentiert bekommt. Es kann sein das es für einige Leser gut ist, anhand der Bilder und Beschreibungen, können die Personen besser eingeordnet werden. Leider geht dabei verloren, die Charaktere selbst zu entdecken. Aber dazu ist dieses Werk auch viel zu kurz.



Der Buchcover, sehr beeindruckend. Wer gerne Gruselfilme und ähnliches mag, sofort ansprechend. Wenn man es betrachtet, kommt gleich die Frage auf: Was mag sich hinter diesen Gemäuern verbergen?



Sehr empfehlenswert für jugendliche Leser, denen es noch schwerfällt, den Stoff eines Buches aufzugreifen. Der Inhalt wird kurz und knapp dargestellt und durch die vielen Absätze sind Denkpausen garantiert.

Die Handlung selbst ist interessant und weckt die Neugier. Man kann abtauchen in eine düstere Familiengeschichte.

Für Vielleser nicht wirklich geeignet, denn der Gedankenfluss wird durch die vielen Leerzeilen gestört.

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Veröffentlicht am 27.05.2024

Wundervolle Geschichte

Mit Magellan. Bd. 2: Das Paradies.
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Wir werden mitgenommen auf eine wunderbare Reise, die vor 500 Jahren stattgefunden hat. Dem Autor gelingt es darzustellen, wie die Menschen damals gedacht und gefühlt haben. Das Leben der Seefahrer, wird ...

Wir werden mitgenommen auf eine wunderbare Reise, die vor 500 Jahren stattgefunden hat. Dem Autor gelingt es darzustellen, wie die Menschen damals gedacht und gefühlt haben. Das Leben der Seefahrer, wird authentisch dargestellt, viele haben dies aus Überzeugung gemacht, sehr beeindruckend. Außerdem bemerkt man das der Autor sich ausgiebig mit diesemThema auseinandersetzt hat. Schade das er diesen ungewöhnlichen Schreibstil verwendet hat, er ist natürlich entsprechend der Zeit. Eine wirklich interessante Geschichte.

Eigentlich schade, die Geschichte hätte so viel Potenzial, wenn dieser Schreibstil nicht alles blockieren würde. Ich kenne auch Menschen, die so etwas lieben, ich denke aber die große Masse an Lesern wird er dadurch nicht erreichen . Ich vergebe trotzdem 4 Sterne, die Geschichte ist sehr interessant, aber man muss mit sich selber sehr viel Geduld haben um überhaupt in die Geschichte hineinzufinden

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Veröffentlicht am 27.03.2026

Mit Potenzial nach oben

Die Erhabenen - Liebe, so rot wie Blut
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Amelia ist eine Vampir. Sie lebt im Winter Institut auf einer Insel. Allerdings möchte sie hier ihr Leben auskosten und begibt sich heimlich zu einer Party im Dorf, mit menschlichen Wesen. Sofort fühlt ...

Amelia ist eine Vampir. Sie lebt im Winter Institut auf einer Insel. Allerdings möchte sie hier ihr Leben auskosten und begibt sich heimlich zu einer Party im Dorf, mit menschlichen Wesen. Sofort fühlt sie sich zu Chalan hingezogen, auf den sie dort trifft. Sie endeckt an sich selbst, das sie Gefühle entwickeln kann. Allerdings sollte so etwas nicht sein.Die Welten zwischen dem Institut und der menschlichen Dorfgesellschaft stehen sich gegenüber. Doch plötzlich wird eine junge missbrauchte Frau aus dem Dorf aufgefunden. Man geht davon aus, das die Erhabenen, hinter diesem Überfall stecken. Das Ganze geht viral. Es soll sich hier wohl um ein Ritual handeln, zum anderen soll wohl hier ein Balsam eine bedeutende Rolle spielen, was gefügig macht. Was steckt hier wirklich dahinter?

Der Schreibstil ist flüssig. Die Handlung zeitweise interessant und spannend. Anfangs ist es hier nicht ganz einfach in die Geschichte hinein zu kommen. Hier fällt es mir echt schwer eine Bewertung abzugeben. Als ich mich endlich in der Geschichte eingefunden hatte, musste ich dann auch noch das Buch zur Seite legen. Eigentlich schade, aber es gab einige Zeit, kein Vorankommen in der Geschichte. Dann wird es wieder mal interessant und dann ist die Handlung einfach, nun ja wie soll man es ausdrücken?

Insgesamt, konnte mich diese Geschichte leider nicht fesseln. Aufgrund, das sie zeitweise interessant und spannend ist und auch das Ende, neugierig macht, auf die Fortsetzung, vergebe ich hier wohlwollende 3 Sterne. Das ist aber nur meine ganz persönliche Meinung. Ich bin mir sicher, das auch dieser Roman, seine Liebhaber finden wird. So wie ich hier recherchiert habe, sind die Meinungen sehr unterschiedlich.

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Veröffentlicht am 16.03.2026

Interessant, aber dennoch etwas enttäuscht

Fabula Rasa oder Die Königin des Grand Hotels
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Hier erfahren wir so einiges über die Geschichte von Angelika, sie war Buchhalterin im Grand Hotel Frohner. Um sich und ihrem Sohn ein schönes Leben zu ermöglichen, beginnt sie damit , Geld abzuziehen. ...

Hier erfahren wir so einiges über die Geschichte von Angelika, sie war Buchhalterin im Grand Hotel Frohner. Um sich und ihrem Sohn ein schönes Leben zu ermöglichen, beginnt sie damit , Geld abzuziehen. Hier erhalten wir eine Zusammenfassung ihres bisherigen Lebens. Eigentlich war sie eine Party- Maus. Sie genießt das Leben. Ihr bisheriges Leben schien nicht ganz eifach zu sein. wenn man hier auch noch die Vorgeschichte betrachtet, schon echt deprimierend. Die Sozialisierung hat sie hier wahrscheinlich auch geprägt. Eine Mutter, mit ständig wechselnden Partnern, eine Freundin, die ein totaler Drogenjunkie ist und auch ihr Partner, der auch den Drogen verfallen ist. Außerdem auch noch eine Demente Mutter, um die sie sich kümmern muss. Sie versucht das beste daraus zu machen. Sie hat jetzt ihren kleinen Sohn und möchte ihm, ein besseres Leben bieten. Hier wird sie dummerweise, vom Hotelbesitzer, darauf aufmerksam gemacht, wie man illegal abrechnen kann und so beginnt der Betrug, aber auch ihr schönes Lesben.


Der Schreibstil wird hier als als einzigartig beschrieben und mit viel Witz, was ich persönlich nur als teilweise so empfinden konnte. Die Geschichte ist schon interessant, allerdings konnte sie mich teilweise garnicht mitnehmen. Angelika scheint mir wirklich eine frustrierte und überforderte Frau zu sein. Das alles kann ich auch noch nachzuvollziehen, denn sie hatte als Kind und Jugendliche kein leichtes Leben. In ihrer Sozialisierung scheit hier einiges verkehrt gelaufen zu sein. Die Protagonisten sind hier leider etwas oberflächig ausgearbeitet worden, denn hier kann man sich leider in die Gedanken und Gefühle nur sehr schlecht hineinversetzen. Emotionen sind hier leider auch kaum spürbar


Sicherlich wird auch dieser Roman sehr viele Liebhaber finden. Vielleicht liegt es hier auch nur an mir, das ich vielleicht diese Geschichte nicht ganz richtig verarbeitet habe.

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Veröffentlicht am 03.02.2026

Ein wichtiges Thema

Hazel sagt Nein
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Hazel zieht mit Ihrer Familie in eine Kleinstadt. Das Leben in New York, können sie sich nicht mehr leisten und ihr Vater erhielt hier ein tolles Job- Angebot. Schon in den Ferien verbrachte sie viel ...

Hazel zieht mit Ihrer Familie in eine Kleinstadt. Das Leben in New York, können sie sich nicht mehr leisten und ihr Vater erhielt hier ein tolles Job- Angebot. Schon in den Ferien verbrachte sie viel Zeit im Schwimmbad, mit ihrem jüngeren Bruder. Hier lernte sie auch schon den Direktor kennen, der ihr sehr nett gegenüber trat. Der erste Schultag, sollte sie hier etwas besseren belehren, denn dieser Mann, war alles andere als nett. Er beordert sie in sein Büro und macht ihr ein unmögliches Angebot. Sie war auserwählt um mit ihm Sex zu haben, denn schließlich, sucht er sich jedes Jahr eine Schülerin aus. Hazel ist entsetzt, aber sie hat den Mut, nein zu sagen. Zuhause angekommen. muss sie es beichten und eine Welle von Kurzschlussreaktionen gerät in Gang. Das war sicherlich keine gute Entscheidung, denn ab jetzt, geht alles nach hinten los. Sie und ihr Bruder sollten es ab jetzt nicht mehr leicht haben in ihrem Leben. Aber vielleicht kann hier die Gerechtigkeit noch siegen.

Die Autorin befasst sich hier mit einem sehr wichtigem Thema. Es geht um sexuelle Gewaltübergriffe. Ich denke auch mal wie hier dargestellt, kommt es immer wieder einmal vor, das Menschen in gehobenen Positionen, ihre Stellung ausnutzen. Anfangs ist die Geschichte sehr interessant und spannend. Allerdings flaut das ganze auch ab. Viele Nichtigkeiten werden sehr lange beschrieben, wie zum Beispiel, die psychische Erkrankung ihrer Mutter, die Vorlesung des Vaters in der Uni. Wichtige Dinge, wie die Sexualstraftaten des Direktors, wird hier nur sehr wenig Betrachtung geschenkt.

Insgesamt schon, ein Roman der zum Nachdenken anregt, aber das ganze ist Geschmacksache. Als negativ empfinde ich, das Hazel, die versteckten Joints ihrer Mutter rauchte und hier, dargestellt wurde, das sie sich wohl fühlte dabei. Ich verstehe auch, das Drogenkonsum in der heutigen Welt normal ist, aber dies hier ehr als positiv darzustellen, fand ich gar nicht gut. Es klingt wie eine Einladung. Mit einer Überarbeitung, hätte dieser Roman, sehr viel Potenzial.

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