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Ely-Calya

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.04.2026

Ostseedämmerung

Ostseedämmerung
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Ostseedämmerung aus der Serie „Pia Korittki ermittelt“ ist bereits der 20. Fall von Eva Almstädt. Dies ist mein erster Fall aus der Serie von Pia Korittki und ich hatte nicht das Gefühl, dass mir Vorwissen ...

Ostseedämmerung aus der Serie „Pia Korittki ermittelt“ ist bereits der 20. Fall von Eva Almstädt. Dies ist mein erster Fall aus der Serie von Pia Korittki und ich hatte nicht das Gefühl, dass mir Vorwissen aus den vorherigen Bänden fehlte.
Zwei Kinder finden beim Spielen etwas aus der Wikingerzeit. Dies sorgt in dem kleinen Dorf für großes Aufsehen. Dieser Gegenstand war zuletzt in Obhut einer seit mehreren Jahren vermissten Studentin gewesen.
Eva Almstädt versteht es meisterhaft, den Kriminalfall in ihrem gewohnt flüssigen Schreibstil an Spannung aufzubauen, die dann in einem unvorhersehbaren Finale endet.
Man merkt der Geschichte die gründliche Recherche an, ohne dass es langatmig wird. Pia ist in diesem Band besonders präsent; die Mischung aus ihrem scharfen Verstand bei den Ermittlungen und ihrem persönlichen Hintergrund machen sie zu meiner Lieblingsermittlerin.
Dies wird bestimmt nicht mein letztes Buch von Eva Almstädt gewesen sein, ich bin auch sehr gespannt, wie Pias Leben sich weiterentwickelt.

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Veröffentlicht am 22.04.2026

Die Löwenmutter

Die Löwenmutter
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Die Löwenmutter von Hera Lind ist, wie von der Autorin bekannt, ein Roman nach einer wahren Geschichte. Der Roman erzählt die Geschichte von Claudia Baumgartner.

Sie bringt 1985 Fünflinge zur Welt. Fortan ...

Die Löwenmutter von Hera Lind ist, wie von der Autorin bekannt, ein Roman nach einer wahren Geschichte. Der Roman erzählt die Geschichte von Claudia Baumgartner.

Sie bringt 1985 Fünflinge zur Welt. Fortan kämpft sie gegen Schicksalsschläge, gesellschaftliche Hürden und persönliche Krisen.

Dieser Roman hat mich von der ersten Seite an mitten ins Herz getroffen. Hera Lind schreibt so mitreißend; ihr gelingt es, die enorme psychische und physische Belastung der Protagonistin für den Leser greifbar zu machen, und trotz Claudias schweren Schicksalsschlägen bewahrt die Autorin eine Leichtigkeit in ihrem Erzählstil.

Hera Lind hat aber auch Claudias Mann, den Flötisten Florian Moser, sehr interessant beschrieben. Er hat eine bipolare Störung, woraus viele Konflikte einhergehen und der Geschichte eine dramatische Tiefe geben. Ich habe diesen Roman regelrecht verschlungen und sehr mit Claudia mitgelitten und mitgefiebert.

Ein Roman, der mir auf jeden Fall noch lange im Gedächtnis bleiben wird und noch lange in mir nachhallen wird.

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Veröffentlicht am 22.04.2026

Der Eissalon

Der Eissalon
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Karina von Oedinghof wird nach einer Affäre von der Schule verwiesen und muss ihr Leben neu sortieren. Doch dies fällt der Tochter aus gutem Haus nicht ganz einfach. Sie nimmt sich ein Zimmer, lernt Ricardo ...

Karina von Oedinghof wird nach einer Affäre von der Schule verwiesen und muss ihr Leben neu sortieren. Doch dies fällt der Tochter aus gutem Haus nicht ganz einfach. Sie nimmt sich ein Zimmer, lernt Ricardo kennen und verliebt sich in ihn; zusammen eröffnen die beiden einen Eissalon.



Mir hat der flüssige und bildhafte Schreibstil von Ariana sehr gut gefallen. Die Beschreibungen der Eisherstellung wirken lebendig und authentisch, ebenso wie die natürlichen Dialoge zwischen den Protagonisten. Die Charaktere mit ihren Ecken und Kanten machen den Roman ebenfalls sehr glaubwürdig. Sowohl Karina selbst als auch die etwas eigensinnige Nachbarschaft und Karinas neuer Lebensgefährte sind liebevoll gezeichnet. Insgesamt ist es ein toller Roman für zwischendurch. Auch wenn ich mir zeitweise etwas mehr Tiefgang gewünscht hätte, ist das Buch trotzdem absolut lesenswert.

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Veröffentlicht am 27.03.2026

Der Mann, der wirklich liebte

Der Mann, der wirklich liebte
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In diesem Tatsachenroman erzählt Hera Lind die unfassbare, aber wahre Geschichte von Michael Röhrdanz und seiner großen Liebe Angela. Von einer Sekunde auf die andere wird ihr gemeinsames Leben zertrümmert: ...

In diesem Tatsachenroman erzählt Hera Lind die unfassbare, aber wahre Geschichte von Michael Röhrdanz und seiner großen Liebe Angela. Von einer Sekunde auf die andere wird ihr gemeinsames Leben zertrümmert: Angela erleidet einen schweren Hirnschlag. Die Diagnose ist ein Albtraum – das Locked-in-Syndrom. Angela ist in ihrem eigenen Körper gefangen; sie bekommt alles mit, kann sehen und hören, ist aber vollkommen gelähmt. Michael steht vor der schwersten Entscheidung seines Lebens: Aufgeben oder Kämpfen? Er entscheidet sich für den Kampf und pflegt seine Frau über Jahre hinweg mit einer Hingabe, die sprachlos macht.

Schreibstil
Hera Lind schreibt, wie man es von ihr kennt: hochemotional, nah am Geschehen und doch mit dem nötigen Respekt vor der Realität. Sie lässt Michael Röhrdanz selbst zu Wort kommen, sodass man als Leser das Gefühl hat, direkt neben ihm am Krankenbett zu sitzen. Der Schreibstil ist flüssig und packend, schafft es aber gleichzeitig, die medizinische Schwere des Locked-in-Syndroms verständlich und greifbar zu machen, ohne dabei reißerisch zu wirken.

Die Personen
Michael Röhrdanz: Er ist der Inbegriff von Loyalität. Seine Charakterstärke und seine unerschütterliche Geduld sind tief beeindruckend. Man leidet mit ihm, wenn er gegen Behörden kämpft, und man freut sich über jedes noch so kleine Signal von Angela.

Angela: Obwohl sie sich nicht bewegen kann, wird sie durch Michaels Erzählungen als starke, präsente Persönlichkeit spürbar. Ihre Kraft, in dieser ausweglosen Lage nicht den Lebensmut zu verlieren, ist das eigentliche Herzstück des Buches.

Fazit
„Der Mann, der wirklich liebte“ ist kein einfaches Buch für zwischendurch, sondern eine Lektion in Sachen Menschlichkeit. Es zeigt uns, was das Versprechen „in guten wie in schlechten Tagen“ wirklich bedeutet. Wer eine Geschichte sucht, die den Glauben an die wahre Liebe stärkt und zeigt, wozu ein Mensch aus tiefster Zuneigung fähig ist, kommt an diesem Werk nicht vorbei. Absolut empfehlenswert und tief berührend!

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Veröffentlicht am 16.03.2026

Licht und Schatten

Blankenese - Zwei Familien
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„Blankenese: Licht und Schatten“ ist der erste Teil der fesselnden Blankenese-Saga von Michaela Grünig. Wir befinden uns im Hamburg des Jahres 1919: Die traditionsreiche Reederei der Familie Casparius ...

„Blankenese: Licht und Schatten“ ist der erste Teil der fesselnden Blankenese-Saga von Michaela Grünig. Wir befinden uns im Hamburg des Jahres 1919: Die traditionsreiche Reederei der Familie Casparius ist durch den Krieg und die politischen Turbulenzen schwer angeschlagen. Der Sohn der Familie, John, soll das Unternehmen retten und dafür standesgemäß und reich heiraten. Doch die Pläne geraten ins Wanken: Die Verlobung wird gelöst, da bekannt wird, dass John jüdische Vorfahren hat. In dieser aufgewühlten Zeit trifft er auf Leni Hansen – eine junge Frau aus einfachen Verhältnissen. Die beiden verlieben sich, ohne zu ahnen, dass ihre Familien seit Generationen schicksalhaft miteinander verwoben sind.
​Meine Meinung:
Ich bin jedes Mal aufs Neue vom Erzählstil von Michaela Grünig begeistert. Sie schafft es mit ihren Beschreibungen meisterhaft, dass man sich als Leser direkt nach Blankenese versetzt fühlt. Besonders beeindruckt hat mich, wie einfühlsam sie die Kontraste der damaligen sozialen Schichten thematisiert. Es wird sehr deutlich, wie Herkunft Träume entweder ersticken oder befeuern kann – ein Thema, das die Autorin sehr tiefgründig aufgreift.
​Das Zusammenspiel der Protagonisten ist hervorragend gelungen. Die Charaktere wirken lebendig und ihre Konflikte sind absolut greifbar. Die Mischung aus Historie, Familiendrama und großen Gefühlen hat mich von der ersten bis zur letzten Seite überzeugt.
​Fazit:
Ein großartiger Serienauftakt, der definitiv Lust auf die Fortsetzung macht! Wer historische Romane mit Tiefgang und starkem Lokalkolorit liebt, kommt an diesem Buch nicht vorbei. Eine klare Leseempfehlung!

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