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Veröffentlicht am 27.03.2026

Cozy Lovestory

First-Time Caller
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Das Cover gefällt mir wirklich gut, weil es den Vibe des Buches einfach perfekt einfängt. Die Farben in dem hellen Rosa und Pfirsich geben einen guten Eindruck, wie sich das gesamte Buch anfühlt und die ...

Das Cover gefällt mir wirklich gut, weil es den Vibe des Buches einfach perfekt einfängt. Die Farben in dem hellen Rosa und Pfirsich geben einen guten Eindruck, wie sich das gesamte Buch anfühlt und die Darstellung von Aiden und Lucie entspricht schon sehr meiner Vorstellung von ihnen.

Die Story fand ich ebenfalls reizvoll: Aiden Valentine, der Host der Late-Night Radiosendung Heartstrings, hat den Glauben an die Liebe verloren. Dabei hilft es nicht, dass er jede Nacht Menschen bei belanglosen Liebesproblemen helfen muss. Doch dann meldet sich eines Abends die 12-jährige Maya, die um Dating Tipps für ihre Mutter bittet. Doch Lucie überrascht sie dabei und geht selbst ans Telefon. Spontan schüttet sie Aiden ihr Herz aus und erzählt, dass sie endlich wieder Magie in einer Beziehung fühlen möchte. Als das Gespräch viral geht, sieht die Besitzerin des Radiosenders eine Chance, um die stagnierenden Hörerzahlen zu erhöhen und lädt Lucie in Aidens Sendung ein. Zusammen sollen die beiden jemanden suchen, der die Magie in ihr Leben zurückbringen kann. Doch je mehr Zeit sie in der engen Kabine verbringen, desto näher kommen sich die beiden und Lucie fragt sich, ob die Liebe nicht näher ist, als er erwartet.

Ich habe schon sehr viel Positives über das Buch gehört und wollte das Buch deswegen unbedingt selbst lesen. Ich hatte allerdings wahrscheinlich gerade deswegen ein bisschen zu hohe Erwartungshaltung und habe meine Zeit gebraucht, um in die Geschichte zu finden. Das liegt auch an dem Schreibstil. Ich musste mich wirklich daran gewöhnen, wie das Buch geschrieben ist. Das bedeutet nicht, dass ich ihn nicht mochte, aber er ist ungewohnt und wirkt zu Beginn manchmal ein wenig holprig. Nachdem ich aber ein besseres Gefühl für die Geschichte bekommen habe, konnte ich das Buch wirklich gut durchlesen.

Die Charaktere habe ich hingegen ziemlich schnell in mein Herz geschlossen. Es wird ziemlich schnell deutlich, dass Aiden ein guter Kerl ist, auch wenn er sich selbst was anderes einredet. Ich habe es geliebt zu sehen, wie aufmerksam er Lucie, aber auch ihrer Familie gegenüber ist. Ich konnte sehr gut verstehen, dass er damit auch ihr Herz gewinnen konnte. Ich fand zwar nicht immer gut, dass er seine Gefühle und Emotionen schwer in Worte fassen konnte, was für einen Radiomoderator, der eine Show zum Thema Liebe moderiert, doch ein wenig ungewöhnlich ist, aber ich konnte seine Gründe dennoch nachvollziehen und war froh, dass er versucht hat, besser darin zu werden. Lucies rundum positive Art hat es mir da etwas leichter gemacht, sie ins Herz zu schließen. Sie ist einfach ein guter Mensch und will das Beste für alle in ihrem Umfeld, sodass sie selbst fast immer zu kurz kommt. Ich kann diese Einstellung wirklich gut verstehen, es hat mich aber ab einem gewissen Zeitpunkt ein bisschen frustriert, weil ich das Gefühl hatte, dass sie sich nie wirklich für sich einsetzt und nicht erkennen kann, dass sie es wert ist. Die Dynamiken in ihrem Umfeld mochte ich hingegen extrem gerne. Ich habe geliebt, wie nahe sie dem Vater ihrer Tochter und dessen Ehemann steht, aber auch wie gut die Beziehung zu ihren Arbeitskollegen in der Werkstatt ist. Ich hatte, als ich erfahren habe, dass sie als Mechanikerin arbeitet, zunächst Angst, dass sie dort mit Diskriminierung konfrontiert sein könnte, aber die Männer kümmern sich um sie, während sie sie gleichzeitig dennoch komplett ernstnehmen und als Mechanikerin akzeptieren.

Allgemein lebt das Buch vor allem von dem cozy Vibe und weniger von der Spannung der Story. Das finde ich auch grundsätzlich vollkommen in Ordnung, aber mich konnte die Geschichte einfach nicht so richtig fesseln. Mir war ziemlich klar, was passieren wird und wie der weitere Verlauf des Buches ist, sodass mir einfach so ein bisschen der Sog fehlte, um die Geschichte in einem Zug durchlesen zu können. Es hat mich zwar durchaus unterhalten, aber ich habe wegen der positiven Rezensionen zu dem Buch wahrscheinlich einfach zu viel erwartet.

Alles in allem habe ich das Buch wirklich gerne gelesen und die cozy Vibes genossen, zumal ich die Charaktere wirklich in mein Herz geschlossen habe. Allerdings habe ich vermutlich einfach zu viel erwartet, sodass mich die Geschichte nicht so sehr in ihren Bann ziehen konnte, wie ich erwartet habe.

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Veröffentlicht am 27.03.2026

Unterhaltsames Jugendbuch

Das Internat für magische Talente. Unruhestifter willkommen! (Band 1)
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Das Cover gefällt mir richtig gut. Ich bin eigentlich kein großer Fan davon, Charaktere auf Covern zu sehen, aber hier hat mich das nicht gestört. Das liegt vor allem daran, dass das Cover dadurch perfekt ...

Das Cover gefällt mir richtig gut. Ich bin eigentlich kein großer Fan davon, Charaktere auf Covern zu sehen, aber hier hat mich das nicht gestört. Das liegt vor allem daran, dass das Cover dadurch perfekt den Vibe der Geschichte einfängt und gleichzeitig eine gute Idee von den Charakteren gibt, ohne die eigene Fantasie einschränken zu müssen.

Die Story fand ich ebenso vielversprechend: Vin hat in ihrem Leben schon viele magische Schulen hinter sich und als sie von ihrer aktuellen fliegt, weil sie versehentlich einen Klassenraum in Brand gesteckt hat. Als letzten Ausweg bleibt nur noch das Internat Last Hope für magische Unruhestifter, wo alle Schülerinnen und Schüler aufgenommen werden, die durch das Raster der Gesellschaft fallen. Obwohl ihre Mitschüler nett zu sein scheinen, hat sie dennoch nicht das Gefühl, dazu zu gehören, schließlich sind ihre Kräfte komplett unberechenbar. Doch als das Internat in Gefahr gerät, müssen sie alle zusammenhalten, um die Schule zu retten.

Ich war mir nicht ganz sicher, was ich von der Geschichte erwarten sollte, weil ich in letzter Zeit einige Jugendbücher gelesen habe, die mich nicht so richtig überzeugen konnten, dies war hier aber zum Glück anders. Das liegt auch daran, dass der Schreibstil wirklich gut ist: Leicht und locker, dabei aber dennoch mitreißend. Ich habe die Geschichte in kürzester Zeit durchlesen können, ohne zu merken, wie die Zeit vergeht.

Dabei ist die Idee einer magischen Schule ja keineswegs neu, aber dass es hier um Schüler mit allerlei verschiedenen Kräften und vor allem um welche geht, die sonst überall durchs Raster gefallen sind, macht es dann doch besonders. Ich war ein bisschen unsicher, was ich mir unter den Unruhestiftern vorstellen soll, aber sie sind keineswegs alle kriminell oder bösartig, sondern vielmehr missverstanden oder haben ihre eigenen Kräfte nicht unter Kontrolle. Ich mochte es deswegen umso mehr, zu sehen, dass sie in Last Hope von der Direktorin und den anderen Lehrern immer wieder ermutigt und aufgebaut werden, sich selbst und ihren Kräften zu vertrauen. Ich mochte es, wie immer wieder betont wird, dass die Schülerinnen und Schüler keine schlechten Menschen sind, nur weil sie nicht in das System passen, weil es bestimmt vielen Kindern und Jugendlichen hilft, diese Worte zu hören und sei es nur in einem Buch.

Die Charaktere des Buches mochte ich ebenfalls wirklich gerne, auch wenn ich bei Vin ein wenig gebraucht habe, um mit ihr warm zu werden. Das liegt aber daran, dass sie immer wieder hin und her geschickt wird und sich auch nicht auf ihre Eltern verlassen kann, sodass sie niemandem mehr vertraut. Deswegen braucht sie einfach ein bisschen, um sich ihren Mitschülern und auch den Lesern zu öffnen. Ich habe sie trotzdem schnell ins Herz geschlossen, weil sie alles versucht, um nicht immer wieder weggeschickt zu werden und doch immer wieder scheitert, weil sie ihre eigenen Kräfte nicht versteht und sich auch niemand wirklich Mühe gibt, es zu tun. Ich war so froh, dass ihre neuen Mitschüler sie mehr oder weniger gezwungen haben, Zeit mit ihnen zu verbringen und aus ihrem Schneckenhaus herauszuholen. Allgemein gefiel mir die Dynamik der Freunde wirklich gut, sie alle sind nicht immer einfach, aber setzen sich für die Menschen um sich herum ein, besonders wenn sie ihnen wichtig sind. Ich mochte es unglaublich gerne, zu sehen, wie die Schülerinnen und Schüler der Last Hope zusammenwachsen und mehr und mehr Sicherheit in sich selbst bekommen.

Alles in allem habe ich das Buch wirklich gerne gelesen. Es gefiel mir vor allem, dass immer betont wurde, dass nur weil man anders ist, das nichts Schlechtes sein muss, sondern man einfach andere Stärken hat und dass man, wenn man auf seine Freunde vertraut, alles ein bisschen leichter ist.

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Veröffentlicht am 22.02.2026

Kurzweilige Story mit unzuverlässigen Charakteren

This Story Might Save Your Life
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Die Gestaltung des Buches gefällt mir recht gut. Ich mag die Kombination aus dem schwarzen Rand und den pinken Highlights. Es verweist zudem durch die grobe Darstellung eines Fensters subtil auf einzelne ...

Die Gestaltung des Buches gefällt mir recht gut. Ich mag die Kombination aus dem schwarzen Rand und den pinken Highlights. Es verweist zudem durch die grobe Darstellung eines Fensters subtil auf einzelne Storyteile ohne zu viel zu verraten.

Die Story war ebenfalls sehr vielversprechend: Benny und Joy nehmen zusammen einen überaus erfolgreichen Survival-Comedy-Podcast auf, der ihnen in den letzten Jahren einiges an Geld eingebracht hat. Zudem sind sie schon seit Jahren die besten Freunde. Doch dann verschwinden Joy und ihr Ehemann Xander spurlos. Einzig ein zerbrochenes Fenster deutet darauf hin, dass beide nicht freiwillig verschwunden sind. Während Benny verzweifelt versucht, herauszufinden, was mit seiner besten Freundin passiert ist, gerät er immer mehr in den Fokus der Ermittlungen. Benny will unbedingt seine Unschuld beweisen und beginnt, eigene Nachforschungen anzustellen. Dabei findet er heraus, dass Joys Leben ganz anders war, als er gedacht hat und ihn seine Erkenntnisse noch verdächtiger erscheinen lassen. Als dann eine Leiche gefunden wird, geraten die Dinge außer Kontrolle.

Ich war mir nicht ganz sicher, was ich von der Geschichte erwarten sollte und ehrlicherweise würde ich das Buch nicht als Thriller bezeichnen. Dennoch hat mich die Story ziemlich fesseln können. Das liegt auch an dem wirklich fesselnden Schreibstil. Ich habe gar nicht lange gebraucht, um richtig in die Geschichte einzutauchen und wollte dann unbedingt wissen, was wirklich passiert ist, sodass ich nur so durch die Seiten geflogen bin.

Ich fand die Story des Buches wirklich spannend, auch wenn ich recht früh eine grobe Idee davon hatte, was genau passiert sein könnte. Dennoch habe ich mitgefiebert und fand den Wechsel zwischen Bennys Sicht und Joys Memoiren perfekt gewählt. Dadurch hatte sie auch eine Stimme in ihrer Geschichte und war nicht einfach jemand, über den alle sprechen. Ich hatte dennoch bei vielen der Charaktere meine Probleme, sie richtig einschätzen zu können. So gut wie alle haben aus den verschiedensten Gründen etwas zu verbergen und sind weder zu Benny noch zur Polizei ganz ehrlich. Selbst Joy und Benny wollen und können nicht alle Ereignisse offenlegen. Dadurch habe ich ihnen immer wieder misstraut und hatte manchmal das Gefühl, sie nicht wirklich zu kennen. Dadurch habe ich vielleicht nicht so mit den Personen mitgefühlt, wie sie es verdient gehabt hätten.

Alles in allem war das Buch sehr unterhaltsam und kurzweilig, einfach weil der Schreibstil dafür sorgt, dass man durch die Geschichte fliegen kann. Die Charaktere haben es mir mit ihren Geheimnissen da etwas schwerer gemacht und ich bin mir nicht sicher, ob mir das Buch dauerhaft im Gedächtnis bleiben wird, dafür war die Geschichte dann doch ein bisschen zu vorhersehbar.

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Veröffentlicht am 22.02.2026

Unterhaltsame Geistergeschichte mit cozy Vibes

The Girls Ghostbusting Agency – Crazy Spooky Love
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Ich bin immer etwas zwiegespalten, was comicartige Cover von Büchern angeht, aber hierbei passt es perfekt. Es bildet die Charaktere perfekt ab, ohne die eigene Vorstellungskraft einzuschränken und passt ...

Ich bin immer etwas zwiegespalten, was comicartige Cover von Büchern angeht, aber hierbei passt es perfekt. Es bildet die Charaktere perfekt ab, ohne die eigene Vorstellungskraft einzuschränken und passt perfekt zum Vibe des Buches.

Die Story fand ich ebenfalls sehr vielversprechend: Die Familie von Melody Bittersweet ist alles andere als normal, schließlich können sowohl sie als auch ihre Mutter und Großmutter die Geister Verstorbener sehen und mit ihnen kommunizieren. Während diese die Verstorbenen im Auftrag der Hinterbliebenen nach Testamenten oder verlegten Dingen fragen, gründet Melody mit ihrer besten Freundin Marina die Girls Ghostbusting Agency. Ihr allererster Auftrag ist es, Geister aus einem alten Herrenhaus zu vertreiben. Die drei Brüder sind, seit einer von ihnen gewaltsam zu Tode kam und die anderen nach und nach ebenfalls starben, in dem Haus gefangen. Gemeinsam mit Marina, dem Auszubildenden Artie, der von seinem toten Vater empfohlen wurde und dem Mops Lestat muss Melody also einen jahrzehntealten Mordfall lösen, damit die Geister endlich ihre Ruhe finden können. Doch dabei kommt ihnen immer wieder Leo Dark, Melodys Ex und ein bekanntes Fernseh-Medium in die Quere, der unbedingt für seine Show filmen will und ihr Herz immer noch schneller schlagen lässt. Und dann ist da auch noch der Journalist Fletcher, der Melodys Gabe für Betrug hält, dies unbedingt beweisen will und dennoch kaum aufhören kann, mit ihr zu flirten.

Ich war mir nicht ganz sicher, was ich erwarten sollte, aber ich hatte Lust auf ein cozy Fantasy-Buch und dieses hat mich wirklich gut unterhalten. Das liegt auch an dem fesselnden Schreibstil. Ich habe ein bisschen gebraucht, um mit ihm warm zu werden, aber nachdem ich mich erstmal daran gewöhnt habe, bin ich nur so durch die Geschichte geflogen. Ich mochte die leichte Art und den Humor, mit dem die Story erzählt wird. Dadurch habe ich kaum gemerkt, wie die Seiten verfliegen und wie schnell das Buch vorbei war.

Das liegt auch daran, dass ich die leicht weirden Charaktere sehr schnell in mein Herz geschlossen habe. Sie alle haben ihre Eigenarten, sind aber trotzdem nicht weniger liebenswert. Ich mochte Melody schon ab der ersten Seite wirklich gerne, weil sie alles versucht, um unabhängig von ihrer Familie zu sein, aber ihre Mutter und ihre Großmutter dennoch zu schätzen weiß. Dadurch wird deutlich, wie komplex die Beziehung ist, sie aber gleichzeitig immer für einander sind. Ich mochte aber besonders, wie sehr sie sich für Artie einsetzt. Er ist alles andere als ein selbstbewusster junger Mann, aber Melody nimmt ihn trotzdem ernst und sorgt damit dafür, dass er immer mehr aus seinem Schneckenhaus kommt. Ich fand ihn mit zunehmendem Verlauf des Buches immer unterhaltsamer, vielleicht auch weil man nie ganz genau weiß, was er ernst meint und was nicht. Grundsätzlich waren die Interaktionen der Charaktere mein Highlight an dem Buch. Ich fand es spannend, wie normal Melody mit Geistern umgeht und egal wie schwierig sie sind, zumeist großes Verständnis für sie aufbringen kann. Dadurch erfährt man viel mehr über deren Leben und kann besonders bei diesem ungelösten Mordfall selbst seine Vermutungen anstellen.

Alles in allem habe ich das Buch deutlich mehr genossen als ich erwartet habe, wahrscheinlich auch weil ich keine großen Erwartungen hatte. Ich habe die Charaktere wirklich schnell ins Herz geschlossen und die Mischung aus Cozy-Fantasy und Mordermittlung extrem gerne gelesen. Ich freue mich schon auf den nächsten Teil, auch weil ich wissen will, welcher der beiden Männer Melody näherkommen wird.

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Veröffentlicht am 26.01.2026

Spannendes Akademie-Setting mi tödlichen Prüfungen

The Ordeals
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Die Gestaltung des Buches ist wirklich wunderschön. Ich liebe die Kombination aus Gold und Schwarz, die das Buch zu etwas Besonderem macht. Außerdem liebe ich, dass die wichtigsten Magiebegabungen auf ...

Die Gestaltung des Buches ist wirklich wunderschön. Ich liebe die Kombination aus Gold und Schwarz, die das Buch zu etwas Besonderem macht. Außerdem liebe ich, dass die wichtigsten Magiebegabungen auf der Innenseite der Buchdeckeln vorgestellt werden, sodass man einen guten Überblick hat, ohne zu viel zu erfahren.

Die Story war ebenfalls extrem vielversprechend: Sophia deWinter muss seit sie klein ist, Aufträge für ihren Onkel, den sogenannten Sammler, erledigen. Sie ist durch einen starken Blutschwur an ihn gebunden, der sie davon abhält, seine Befehle zu verweigern. Die einzige Möglichkeit, sich von ihm zu befreien, ist die Aufnahme in Killmarth, der Elite-Akademie für Magiebegabte. Dort ist sie außerhalb seiner Reichweite und die Akademie ist dafür bekannt, durch ihre Schutzrunen Schwüre und Flüche abwehren zu können. Doch schon bei ihrer Aufnahmeprüfung merkt Sophia, dass ihre Illusionsmagie nicht stark genug sein wird, um ein komplettes Semester voller gefährlicher Prüfungen und hinterhältiger Mitanwärter zu überleben. Etwas widerwillig schließt sie eine Allianz mit dem mächtigen Botaniker Alden Locke, um endlich zu lernen, ihre Magie besser zu kontrollieren. Doch dann sterben immer mehr Anwärter auf mysteriöse Art und Sophia weiß nicht, wem sie noch vertrauen kann.

Ich war wirklich gespannt auf dieses Buch, weil ich die Kombination aus tödlichen Prüfungen und einer Akademie für Magiebegabte wirklich spannend fand. Außerdem fand ich die Gestaltung des Buches so schön, dass ich wirklich nicht daran vorbeigehen konnte. Zum Glück hat das Buch meine Erwartungen größtenteils erfüllen können. Das liegt auch daran, dass der Schreibstil wirklich gut war. Ich habe ein bisschen gebraucht, um wirklich in die Geschichte zu finden, weil sie zu Beginn einem anderen Buch sehr ähnelte, das ich vor kurzem gelesen hatte, aber das ändert sich zum Glück spätestens mit dem Start der Ordeals. Als ich dann erstmal richtig in der Geschichte war, bin ich nur so durch die Seiten geflogen und wollte unbedingt wissen, wie es ausgeht.

Ich hatte anfangs ein bisschen Probleme, die Charaktere kennenzulernen. Sophia ist lange Zeit sehr zurückhaltend, was andere Personen angeht und ich hatte dadurch das Gefühl, ebenfalls einen gewissen Abstand zu ihnen und zu ihr zu haben. Dazu kommt noch, dass gefühlt alle Charaktere ihre eigene Agenda haben und keiner komplett offen ist. Das alles ist sehr nachvollziehbar, weil sie versuchen, die begrenzten Plätze als Studenten der Killmarth Academy zu bekommen und die Ordeals, die sie durchlaufen müssen, um dorthin zu gelangen, sind teilweise extrem gefährlich. Dadurch dass alles, was Sophia über sich weiß, vom Sammler kommt und schnell deutlich wird, dass er nicht immer ehrlich zu ihr war, hatte ich oft das Gefühl, dass sie selbst einfach noch nicht weiß, wer sie ist und dadurch fällt es auch als Leser ein bisschen schwer, ein Gefühl dafür zu bekommen, wie sie in bestimmten Situationen handelt. Ähnliches gilt aber für so gut wie alle Charaktere, sodass ich das Gefühl hatte, sie erst zum Ende hin wirklich kennenlernen zu können.

Alles in allem habe ich das Buch vor allem wegen des Settings wirklich genossen und bin nur so durch die Seiten geflogen, allerdings habe ich sehr lange gebraucht, um die Charaktere kennenzulernen und zum Ende haben sich die Ereignisse so überschlagen, dass ich nicht mehr genau wusste, wie ich alle neuen Erkenntnisse verarbeiten sollte. Ich will nach dem krassen Cliffhanger aber unbedingt direkt den zweiten Teil lesen und freue mich schon richtig darauf.

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