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Veröffentlicht am 28.03.2026

Wunderschönes Suchbuch

Wo sind bloß die Ostereier?
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Herr Osterhase weiß nicht mehr wo er den Korb mit den Ostereiern hingestellt hat und macht sich im ganzen Haus auf die Suche.
Die Kinder können mit suchen , denn auf jeder Pappdoppelseite befinden sich ...

Herr Osterhase weiß nicht mehr wo er den Korb mit den Ostereiern hingestellt hat und macht sich im ganzen Haus auf die Suche.
Die Kinder können mit suchen , denn auf jeder Pappdoppelseite befinden sich drei „ Verstecke“ in denen aber meist was anderes zu finden ist.
Hier wird dann gereimt. Hinter dem Kissen - zwei Hornissen, unterm Bett- ein Bügelbrett,…
So werden Kinder auch gleich mit Reimworten belernt, ohne das sie es merken.
Am Ende findet er den Korb und versteckt nun die zehn Ostereier einzeln . So können die Kinder auf der letzten Seite dann nochmal ohne Klappen 10 Ostereier suchen, was sich auch gar nicht so einfach gestaltet und noch das Zählen beübt.
Ein tolles Buch schon für die Kleinsten Buchentdecker.

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Veröffentlicht am 28.03.2026

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Trampolin
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Dieses Bilderbuch ist mit seinen Pappseiten schon was für die Kleinsten.
Es hat eine angenehme Größe und ist sehr schön illustriert, da die Bilder den geschriebenen Text gut unterstützen.
Die Tiere wollen ...

Dieses Bilderbuch ist mit seinen Pappseiten schon was für die Kleinsten.
Es hat eine angenehme Größe und ist sehr schön illustriert, da die Bilder den geschriebenen Text gut unterstützen.
Die Tiere wollen gerne Trampolin springen, was für jedes Tier anders gelingt.
Schön fand ich, dass man vor dem Umklappen der nächsten Seite aufgrund eines Reimes schon erkennen konnte, welches Tier als Nächstes an der Reihe war.
Das hat den Kindern fiel Spaß gemacht.
Toll fanden sie auch das pupsende Schwein. Da lachen sie sich immer kringelig.
Am Ende kommt der Bär ans Springen. Leider will es ihm nicht gelingen, da er zu schwer ist. Da haben die Vögel eine Idee und kommen mit Seilen geflogen, die sie gemeinsam mit allen Tieren am Ast befestigen und somit etwas Neues schaffen, das nicht nur der Bär nutzen kann.

Diesen Abschluss finde ich besonders gut, denn hier wird gemeinschaftlich etwas Tolles geschaffen und keiner bleibt außen vor.

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Veröffentlicht am 26.03.2026

Altes in neuem Gewand

Herr Groß und Herr Klein
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Herr Groß und Herr Klein stammt aus der Feder des 1931 Geborenen und 2019 verstorbenen Autors Tomi Ungerer, der es zunächst 1966 veröffentlichen ließ. Es wurde nun erstmals aus dem amerikanischen ins Deutsche ...

Herr Groß und Herr Klein stammt aus der Feder des 1931 Geborenen und 2019 verstorbenen Autors Tomi Ungerer, der es zunächst 1966 veröffentlichen ließ. Es wurde nun erstmals aus dem amerikanischen ins Deutsche übersetzt.

Die Giraffe Herr Groß und die Maus Herr Klein stehen im Wettstreit, wer was am besten kann. Dabei bemerken sie zunächst gar nicht die Gefahr in der sie schweben.
Als es endlich soweit ist, und sie bemerken, dass ihr Leben in Gefahr ist, müssen sie feststellen, das jeder von ihnen etwas besser kann als der andere.
Das trägt im Endeffekt dazu bei, dass sich beide retten können.
Von dem Zeitpunkt an sind sie Freunde, denn der eine wäre nichts ohne den anderen.

Ein schönes Bilderbuch über die Einzigartigkeit, die in Kombination mit einer anderen Einzigartigkeit zu großem in der Lage ist.
Gemeinsam kann man viel mehr schaffen, als alleine

Die Bilder zum Buch, mit einfachem Text sind klar und mit wenigen Farben mehr skizziert als gemalt.

Mir hat das Buch gut gefallen und ich werde es auf jeden Fall mit in die Kita nehmen.

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Veröffentlicht am 22.03.2026

Hannas Leben während der NS Zeit

Vergiss nicht zu tanzen, Hanna
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Dieses historische Buch ist aus der Sicht des Mädchens Hanna geschrieben. Ihre Eltern kamen einst aus dem Münsterland und bauten sich in Westpommern eine neue Existenz auf. Hannas Kindheit ist überschattet ...

Dieses historische Buch ist aus der Sicht des Mädchens Hanna geschrieben. Ihre Eltern kamen einst aus dem Münsterland und bauten sich in Westpommern eine neue Existenz auf. Hannas Kindheit ist überschattet von den Anstrengungen des NS Regimes, die Menschen zu unterdrücken und zu beherrschen. Auch in ihrem Dorf bekommt das Hanna mit ihrer Familie deutlich zu spüren. Nicht nur, dass der Vater ihres besten Freundes Martin der heimliche Herrscher über das Dorf ist, nein, auch in der Schule gibt es vor allen Dingen viele Nazilehrer.

Hanna, die auch ausgerechnet noch gläubige Katholikin ist, hat in dieser Gesellschaft einen schweren Stand. Rückhalt findet sie in ihrer Familie, besonders durch ihren Großtvater, mit dem sie gerne auf der Bank bei den Gänsen sitzt und den Tag Revue passieren lässt.

Hanna hat drei Brüder, die nicht unterschiedlicher sein könnten und eine kleine Schwester, für die sie zur Beschützerin wird. Rosa wurde mit einer Gaumenspalte geboren und beständig besteht die Angst, das man sie als nicht lebenswert aussortiert. So fieberte ich genauso wie Hanna und ihre Mutter jedem angeordneten Arztbesuch entgegen. Immer dachte ich, jetzt werden sie gleich sagen, dass sie in ein Sanatorium muss und sie „ entsorgen“. Das am Ende alles ganz anders kommt, war nicht vorhersehbar.

Ich fand die Bilder des Autors sehr anschaulich geschildert, so das vor meinem inneren Auge der ganze Film ablief. Das schaffen nur die Bücher, die mich wirklich fesseln.

Die Repressalien mit denen Hannas Familie zu kämpfen hatten erschütterten mich. Ich fühlte mich in jene Zeit zurückversetzt und bin froh und dankbar das ich sie nie leben musste. Meine Eltern und Großeltern lebten als Erwachsene und Kinder in der Zeit und mein Schwiegervater kam auch aus Pommern als dreijähriger auf der Flucht hier ins Rheinland.

Ein Wahnsinn was diese Menschen aushalten mussten.

Auch die Verblendung mancher Jugendlicher wurde erwähnt, die sich stolz schon als sechzehnjährige für den Kampf ums Vaterland meldeten und dann erkennen mussten welch grausames Gesicht der wahre Krieg hat.

Vertreibung, Flucht, Trauer und Liebe werden in diesem Roman auf großartige Weise erzählt. Und am Schluss zeigt der Autor das auch trotz solch dramatischer Vorfälle noch Wunder möglich sind.

Ein wirklich empfehlenswertes Buch. Authentisch erzählt und doch die Brutalität der Herrschenden so abgemildert, das man keine Alpträume davon bekommt.

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Veröffentlicht am 13.03.2026

Auf der Suche nach der Schwester

Die Bücherfrauen von Listland. Der Duft des Strandhafers
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Im zweiten Band der Bücherfrauen von Listland hilft die Journalistin Anna März der Listländerin Fenja bei der Suche nach ihrer großen Halbschwester Martje, die Ende der 50 er Jahre in einer wilden Sturmnacht ...

Im zweiten Band der Bücherfrauen von Listland hilft die Journalistin Anna März der Listländerin Fenja bei der Suche nach ihrer großen Halbschwester Martje, die Ende der 50 er Jahre in einer wilden Sturmnacht verschollen ist.

Anna hat es nicht leicht. Ihr Freund Eric, der gleichzeitig der Sohn ihrer Auftraggeberin und Freundin Fenja ist, ist zu der Mutter seines Sohnes zurück gekehrt, statt sich mit Anna ein neues Leben aufzubauen. Das alles kommt in Anna erneut hoch, als sie nach Listland zurück kommt.

Die Autorin beschreibt in diesem zweiten Teil die Suche Annas nach Hinweisen, was in dieser Sturmnacht im Jahr 1958 passiert sein könnte und warum Martje nie wieder nach Listland kam. Die Leser sind Anna immer um einiges voraus, da sie immer in einem Vergangenheitsstrang von Martjes Leben erfahren.

Geschickt sind die beiden Stränge aus Vergangenheit und Gegenwart miteinander verwoben und auch die wichtigen Informationen des ersten Bandes werden wiedergegeben, so dass es auch möglich ist das Buch, ohne Vorkenntnisse zu lesen. Schöner ist es natürlich, wenn man auch den ersten Band kennt.

Mich hat das Buch wieder gut unterhalten. Die Geschichte, die Personen und die Landschaften zogen wie ein Film vor meinem inneren Auge dahin. Das ist immer ein Zeichen für ein tolles Buch, das fünf Sterne verdient hat.

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