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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.04.2026

Ein sehr lustiges und kurzweiliges Buch

Da bin ick nicht zuständig, Mausi
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Das Cover des Buches finde ich okay, man erkennt sofort, dass es sich um ein lustiges Buch handelt. Das Buch ist in viele kurze Kapitel unterteilt, dadurch lässt es sich schnell lesen. Ich mag den Berliner ...

Das Cover des Buches finde ich okay, man erkennt sofort, dass es sich um ein lustiges Buch handelt. Das Buch ist in viele kurze Kapitel unterteilt, dadurch lässt es sich schnell lesen. Ich mag den Berliner Dialekt richtig gerne, daher fand ich es super, dass so viel im Dialekt geschrieben wurde.

Darum geht´s:

Conny ist eine Beamte in einer deutschen Behörde. Man begleitet sie durch typische Arbeitstage, lernt die grund-verschiedenen Kolleginnen kennen und auch ein paar Alltagssituationen werden beschrieben. Alles erzählt im herrlichen Berliner Dialekt und aus Sicht von Conny geschrieben. Die verschiedenen typischen Situationen, die es auf dem Amt gibt, werden überspitzt dargestellt, sodass keine Langeweile aufkommt.

Meine Meinung:

Ich arbeite selbst in einer großen Behörde und fand das Buch daher besonders lustig. Eben weil man manche Situationen aus dem eigenen Alltag kennt (auch wenn die in diesem Buch überspitzt dargestellt werden).
Ich musste sehr oft lachen und konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Es ließ sich sehr schnell lesen und ich hätte Conny gerne noch länger begleitet. Auch das Thema Migration wird sehr lustig behandelt. Der sympathische Schreibstil hat die Geschichte für mich noch schön abgerundet.

Fazit:

Ich weiß nicht, ob man das Buch auch so extrem lustig findet, wenn man nicht auf dem Amt arbeitet. Für mich war das Buch aber ein echtes Highlight und ich kann es auf jeden Fall weiter empfehlen.

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Veröffentlicht am 28.03.2026

Ein tolles Debüt - macht Lust auf mehr

Tod in Blau und Gold
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Das Cover des Buches gefällt mir sehr gut, man sieht direkt, dass es sich um einen Kriminalfall handelt aber auch, dass es in Stuttgart spielt und eine starke Frau beteiligt ist. Das Buch ist in mehrere ...

Das Cover des Buches gefällt mir sehr gut, man sieht direkt, dass es sich um einen Kriminalfall handelt aber auch, dass es in Stuttgart spielt und eine starke Frau beteiligt ist. Das Buch ist in mehrere kurze Kapitel unterteilt, dadurch lässt sich das Buch schnell und angenehm lesen.
Der Schreibstil der Autorin gefällt mir gut, wenn er auch etwas einfach gehalten ist - hier ist vielleicht noch etwas Luft nach oben.

Darum geht´s:

Bei einer Firmenfeier wird ein Kollege der Versicherung tot aufgefunden. Schnell wird klar, dass es sich um einen Mordfall handelt. Die taffe Charly Krug, die eine Mitarbeiterin der Versicherungsagentur ist, beginnt schnell, sich mit dem Fall auseinander zu setzen. Sie hat eine Leidenschaft für rätselhafte Mordfälle und Krimis und ist dadurch fest entschlossen, den Fall zu lösen.
Der brummige Kommissar Liam ist zunächst nicht begeistert, dass sich Charly in seinen Fall einmischt aber später wird ihm klar, dass sie ihm immer einen Schritt voraus ist und ihn bei den Ermittlungen unterstützen kann.

Meine Meinung:

Mir gefällt die Protagonistin Charly sehr gut. Sie ist eine starke Persönlichkeit, sehr engagiert, steht für ihre Kollegen ein, ist eine tolle beste Freundin und richtig cool drauf. Sie lebt mit ihrer Großmutter zusammen, die auch eine richtig coole Socke ist. Ihr bester Freund Bernie ist ein Sonnenschein, er lockert die Geschichte auch immer wieder super auf und man merkt, dass er und Charly die besten Freunde sind. Kommissar Liam und sein Kollege Kevin sind gute Ermittler, die auch toll beschrieben wurden. Liam ist zunächst unnahbar aber wird durch Charly immer wieder aus der Reserve gelockt. Im Laufe der Geschichte erfährt man auch, warum er so reserviert ist. Kevin ist ein junger Typ, der engagiert seiner Arbeit nach geht.
Die Geschichte ist spannend, zu keinem Zeitpunkt langweilig und erfrischend. Ich habe gerne mit gerätselt, bin aber dem Täter relativ schnell auf die Schliche gekommen. Das hat mich hier aber gar nicht gestört, weil ich denke, dass die zwischenmenschlichen Beziehungen in diesem Roman die Hauptgeschichte ausmachten.

Fazit:

Mir hat das Debüt von R. H. Manegold sehr gut gefallen und ich freue mich schon sehr auf eine Fortsetzung. Ich kann es kaum erwarten, mehr von Charly Krug zu lesen Das Buch empfehle ich gerne weiter.

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Veröffentlicht am 22.01.2026

Ein sehr guter Roman

Playlist
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Ich habe mir vor ein paar Jahren die Hardcoverausgabe mit Wackelbild und Farbschnitt gekauft, weil mir die Idee von der Playlist und den darum gestrickten Thriller sehr gut gefallen hat. Das Cover finde ...

Ich habe mir vor ein paar Jahren die Hardcoverausgabe mit Wackelbild und Farbschnitt gekauft, weil mir die Idee von der Playlist und den darum gestrickten Thriller sehr gut gefallen hat. Das Cover finde ich super und als ich den Roman dann gelesen habe und mir dann auch der Zusammenhang mit den Augensammler wieder klar geworden ist, hat mir auch das Wackelbild eingeleuchtet. Das zeigt auf einer Seite das Play Symbol und auf der anderen Seite ein Auge. Mir gefällt das wirklich sehr gut. Wie man es von Fitzek kennt, schreibt er viele kurze Kapitel, die nicht selten mit einem Cliffhanger enden - dadurch fliegt man regelrecht durch die Seiten. Das Buch ließ sich gut lesen. Schriftart und Schriftgröße finde ich auch sehr gut.

Darum geht´s:

Feline, die Tochter eines Lehrers, wird entführt. Ihr Vater und ihre Mutter versuchen sie zu finden und geraten dabei an Alexander Zorbach und Alina Gregoriev, die beiden kennt man ja schon aus den ersten beiden Büchern der Reihe (Augensammler und Augenjäger).
Durch eine Playlist versucht Feline, sich aus den Fängen ihres Entführers zu befreien.
Gelingt ihr die Flucht? Wer ist ihr Entführer? Werden Alex und Alina es schaffen, Feline zu finden? All diese Fragen werden im Roman beantwortet.

Meine Meinung:

Nachdem mir die ersten beiden Bände der Augen-Reihe nicht so super gut gefallen haben, stand Playlist ein paar Jahre ungelesen im Bücherregal. Jetzt war es an der Zeit, den Thriller zu lesen und ich muss sagen, mir hat das Buch sehr gut gefallen. Ich fand die Geschichte sehr kreativ und die Playlist dazu spannend (auch wenn die Musik nicht unbedingt meinen Geschmack trifft). Alex und Alina sind für mich nicht unbedingt die größten Sympathieträger aber sie wirken authentisch und für die Story passen die Charaktere hervorragend.
Ich finde, die Auflösung der Geschichte ist in diesem Buch sehr gut gelungen, hier kann und will ich aber nicht weiter ins Detail gehen.

Fazit:

Mir hat das Buch mal wieder sehr gut gefallen. Ich fand es durchgehend spannend, die Idee der Geschichte und mit der Playlist fand ich sehr kreativ und das Buch ließ sich sehr schnell lesen.
Ergänzend will ich erwähnen, dass man die Vorgänger-Bücher nicht gelesen haben muss, man bekommt alles in Nebensätzen gut erklärt.

Ich empfehle das Buch gerne weiter.

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Veröffentlicht am 28.08.2025

Ein wahnsinnig authentisches Buch - lesenswert, nicht nur für Fans von Wanda

Dass es uns überhaupt gegeben hat
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Vorab muss ich sagen, dass ich mich auf dieses Buch gefreut habe, gleich nachdem bekannt gegeben wurde, dass Marco Wanda ein Buch herausbringt. Ich bin ein Fan der Band und liebe die melancholischen Texte ...

Vorab muss ich sagen, dass ich mich auf dieses Buch gefreut habe, gleich nachdem bekannt gegeben wurde, dass Marco Wanda ein Buch herausbringt. Ich bin ein Fan der Band und liebe die melancholischen Texte und die tollen Melodien. Daher war es mir auch egal, dass das Buch 25,00 EUR kostet. So viel gebe ich sonst ungern für ein Buch aus.

Das Cover finde ich sehr passend, die Schrift ist verschwommen und es befinden sich keine Bilder auf dem Cover. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass es ein Bild gegeben hätte, welches zu diesem Buch passt. Daher finde ich es optimal gewählt. Der Schreibstil lässt sich sehr flüssig lesen und das Buch ist in mehrere Kapitel unterteilt.

Darum geht´s:

In dem Buch beschreibt Marco Wanda auf authentische Art und Weise den Aufstieg der Band "Wanda" - mit allen Höhen und noch viel mehr Tiefen.
Als Fan der Band hat man sich manchmal gefragt, warum so viele melancholische Texte entstanden sind. In diesem Buch findet man darauf eine ausführliche Antwort. Die jungen Musiker, die sich voller Hoffnung und Lebenslust in das große Abenteuer gestürzt haben, kann man sich durch das Geschriebene sehr gut vorstellen. Man hat das Gefühl, live dabei gewesen zu sein. Durch das Leben als Musiker kam es aber auch zu vielen Problemen. Mit Gewalt, Sucht, Unstimmigkeiten und zwischenmenschlichen Problemen und Sorgen. All dies wird ausführlich in dem Buch beschrieben.

Meine Meinung:

Die Gedanken von Marco sind so tiefgründig und das Buch ist voller wunderschöner Zitate.
"Dass es uns überhaupt gegeben hat" berührte mich zutiefst. Ich finde, auch wenn man die Band nicht kennt, lohnt es sich das Buch zu lesen.
Es ist eine Hommage an die Menschlichkeit. Es regt zum Nachdenken an und man wird mit vielen intensiven Themen konfrontiert. Das Leben der Band ist/war absolut turbulent und gespickt mit vielen emotionalen Herausforderungen.

Fazit:

Ich bin von diesem Werk maximal begeistert und kann es kaum in Worte fassen, wie sehr mich dieses Buch berührt hat.
Ich vergebe die maximale Punktzahl und das Buch wird in meiner Liste der absoluten Lieblingsbücher einen sehr guten Platz belegen.

Ich finde es absolut lesenswert.

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Veröffentlicht am 15.08.2025

The Stand - ein großartiges Buch

The Stand - Das letzte Gefecht
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Das Cover es Buches gefällt mir sehr gut. Es passt optimal zu den anderen Büchern von Stephen Kind, die im Heyne Verlag erschienen sind.
Schriftart und Größe sind gut gewählt, bei einem Buch von dieser ...

Das Cover es Buches gefällt mir sehr gut. Es passt optimal zu den anderen Büchern von Stephen Kind, die im Heyne Verlag erschienen sind.
Schriftart und Größe sind gut gewählt, bei einem Buch von dieser Länge kann die Schriftart auch kaum größer sein.
Das Buch ist in mehrere Kapitel unterteilt, die vielleicht auch etwas kürzer hätten ausfallen dürfen.
Da die Kapitel aber immer mal durch Absätze unterbrochen werden, lässt sich das Buch trotz der meist langen Kapitel angenehm lesen.
Den Schreibstil von King finde ich immer großartig, ich bin ein Freund von seinen ausschweifenden Erzählungen, die auch in diesem Buch nicht zu kurz kommen.

Darum geht´s:
Captain Trips - ein gefährliches Virus bricht in Amerika aus und tötet die meisten Menschen.
Nur wenige Personen überleben die Seuche.
Die Überlebenden schließen sich im Laufe der Geschichte durch wundersame Träume zusammen und versuchen, eine funktionierende Gesellschaft aufzubauen. Dies gestaltet sich allerdings als sehr schwierig, da sie es mit einer anderen Gruppe aufnehmen müssen, die sich von Randall Flag - dem absolut bösen - leiten lässt.
Der Roman gipfelt im "Letzen Gefecht" - wer hier als Sieger hervor geht, möchte ich an dieser Stelle aber natürlich nicht verraten.

Meine Meinung:

Mit "The Stand" ist Stephen King wieder einmal ein wahres Meisterwerk gelungen.
Die Geschichte ist sehr tiefgründig und man kann seine Gedanken sehr schweifen lassen und zwischen den Zeilen lesen. Es regt mal wieder zum Nachdenken an, da die Charaktere mit vielen Konflikten konfrontiert werden und interessante Charaktere die verschiedensten Ansichten zu unterschiedlichen Situationen haben.
Die Protagonisten des Buches sind hervorragend ausgearbeitet und werden umfangreich beschrieben. Man hat das Gefühl, man kennt die Personen und kann sich in deren Lage hineinversetzen. Während der ersten Hälfte des Romans habe ich mir öfter mal ein Personenverzeichnis gewünscht, hier haben mir Klebezettel weitergeholfen. Später im Buch hat man aber erkannt, wer welche Rolle spielt und wer zu wem gehört.

Ich habe bewusst direkt zur ungekürzten Fassung des Buches gegriffen, weil ich den ausschweifenden Stil von King sehr mag und mir die Beschreibungen nur selten zu langatmig werden. In diesem Roman hatte ich im ersten Drittel eine etwas "zähe" Phase aber das hat sich schnell wieder gelegt, als die Gruppe sich zusammen geschlossen hat und dann gemeinsam versucht hat, das Leben zu meistern.

Randall Flag, der Bösewicht in diesem Buch, ist auch super gut gelungen.
Man konnte sich den "wandelnden Geck" gut vorstellen und es kam immer ein unangenehmes Gefühl auf, wenn über ihn geschrieben wurde.

Das Ende hat mir persönlich sehr gut gefallen, es wurde gut hergeleitet und ich finde nicht, dass es für die Länge des Buches zu kurz ausgefallen ist. Die Spannung stieg kontinuierlich und der Knall am Ende kam für mich passend.
Auch, dass mit "dem letzten Gefecht" noch nicht ganz das Ende des Buches erreicht war, fand ich toll. Wie das Buch endet, gefällt mir auch, ich finde das hat die ganze Geschichte nochmal perfekt abgerundet.

Fazit:

"The Stand - Das letzte Gefecht" ist für mich ein großartiges Buch, das tiefgründig ist, spannend und einfach gut erzählt. Es ist definitiv eines meiner Lieblingsbücher von Stephen King. Wer den ausschweifenden Stil des Autoren mag, wird "The Stand" lieben.

Ich vergebe aus diesem Grund 5 Sterne.

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