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Veröffentlicht am 26.07.2026

Wow - tolle Dark Romantasy

The Arcane Arts
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Die Geschichte spielt an der Newlyn Universität, auf der Magie unterrichtet wird. Die 24jährige Ellsbeth möchte den rästelhaften Tod ihrer Schwester aufklären. Angeblich hat sie sich umgebracht, aber Ellsbeth ...

Die Geschichte spielt an der Newlyn Universität, auf der Magie unterrichtet wird. Die 24jährige Ellsbeth möchte den rästelhaften Tod ihrer Schwester aufklären. Angeblich hat sie sich umgebracht, aber Ellsbeth glaubt nicht daran.

Doch sie hat nicht mit dem charismatischen Prof. Rawlins gerechnet, der die Prinzipien der Arkanen Methodiken unterrichtet. Er ist ein Star auf seinem Gebiet, sein Kurs heißbegehrt, weil seine Brillianz schlichtweg anziehend ist. Er ist um die 40 und versteht sein Handwerk. Und nicht nur das. Ihm fällt Ellsbeth gleich am ersten Tag auf, zumal sie ihm auch Nachrichten schickt, weil sie unbedingt in sein Programm aufgenommen werden möchte.

Zwischen Unialltag und erotischen Ritualen ist Ellsbeth hin- und hergerissen. Hat Rawlins etwas mit dem Tod ihrer Schwester zu tun?

Zuerst einmal beeindruckt das schöne Cover, das nicht mit KI erstellt wurde. Zudem begeistert der Buchschnitt, der genauso ansprechend gestaltet ist.

Mich hat die Geschichte so richtig gefangen genommen. Ich fand es erfrischend, dass aus beiden Perspektiven erzählt wurde. Dadurch werden Gedanken und Gefühle auf beiden Seiten offengelegt.

Dazu noch die schriftliche Interaktion zwischen den beiden, die erfrischend ist. Beide Hauptcharaktere sind sympathisch und auch die erotischen Szenen bestechen. Sie sind stilvoll geschrieben und heben sich ab. Das Buch wird ab 18 ermpfohlen.

Außerdem mochte ich die Magiewelt, in die der Leser eintaucht. Sie ist spannend aufgebaut, und schnell fragt man sich, was man damit alles machen kann. Die Handlung nimmt sich Zeit, aber so, dass es nicht langweilig wird.

Ich mag den Schreibstil der beiden Autoren sehr und finde es toll, dass das Buch sogar verfilmt wird.

Die Geschichte ist auch deswegen so gut, weil es sich um eine verbotene Leidenschaft handelt und es ein Herzschlag-Finale gibt.

Atmosphärisch, erotisch, spannend und tiefgründig. Lesen!

5 Sterne.

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Veröffentlicht am 26.07.2026

Flieg, Vogel, flieg

Thornbird
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Gabrielle Thorn zieht an den Ort ihrer Kindheit zurück. Nach Starling, dort, wo ihr Vater Gabriel Thorn, ein Serienkiller, sein Unwesen trieb. Er hat mehrere Frauen umgebracht. Nun wartet er auf seine ...

Gabrielle Thorn zieht an den Ort ihrer Kindheit zurück. Nach Starling, dort, wo ihr Vater Gabriel Thorn, ein Serienkiller, sein Unwesen trieb. Er hat mehrere Frauen umgebracht. Nun wartet er auf seine Hinrichtung. Gabrielle hat ihren Namen geändert, um nicht aufzufallen. Sie nennt sich Ryan und wird mit ihrer Vergangenheit konfrontiert, die auch den gewaltsamen Tod ihrer Mutter bedeutet hat. Ihr Vater hat auch sie getötet. Ryan hat leider keine Wahl, als zu ihrer Tante zu ziehen, weil ihre Großmutter gestorben ist.

Und dort, an dem grausamen Ort, umgeben von den Familien, die ihre Liebsten immer noch nicht begraben können, da die Überreste immer noch nicht gefunden worden sind, erlebt sie eine wahre Gefühlspalette. Vom unerwarteten Verliebtsein bis zu der Verzweiflung mit Schuldgefühlen und Angst, als Tochter dieses Monsters entdeckt zu werden. Um sie herum versuchen nicht wenige, den Fall nach so langer Zeit immer noch aufzuklären. Und deshalb ist es nur eine Frage der Zeit, bis irgendjemand entdeckt, wer Ryan wirklich ist.

Thornbird ist ein außergewöhnliche Geschichte, weil sich ein Young Adult-Buch mit dem eines Psychothrillers vermischt, und das gelingt erstaunlich gut.

Die unterschiedlichen Gefühle, die in Ryan wüten, sind anschaulich und nachvollziehbar dargestellt. Wie fühlt man sich, mit so einer Tatsache zu leben? Wie weit kann man dieses Geheimnis bewahren, ohne sich selbst zu verlieren und Menschen zu belügen, die man langsam in sein Herz schließt? Und wieso gibt ihr Vater, der Starling-Slayer, nicht preis, wo er die Toten gelassen hat?

Die Handlung bleibt durchweg spannend, tiefsinnig und doppelbödig, denn ab der ersten Seite rätselt man mit. Hier wird auch viel Augenmerk auf die Familien gelegt, die genauso Opfer von Gabriel Thron geworden sind, und viel durchgemacht haben. Denn einen lieben Mensch auf so eine grausame Weise zu verlieren, hinterlässt auch bei ihnen Spuren. Für immer.

Das Spannende ist, dass man selbst unterschiedliche Theorien entwickelt, denn auch das Geschehen um Ryan entwickelt immer mehr ein Eigenleben. Es gibt einen Podcast, der versucht, den Fall aufzuklären, was das FBI und die Polizei immer noch nicht nach den vielen Jahren geschafft hat, zudem wollen etliche die Überreste der toten Frauen finden, nicht zuletzt wegen der Belohnung.

Ryan trifft zudem auf zwei Jungen, die ihr Interesse finden: Everett und Chase. Hat sie eine Chance, ein normales Leben zu führen?

Auch wenn das Konzept der Geschichte bedrückend und deprimierend ist, schafft es die Autorin, nicht allzu sehr in Dunkelheit abzudriften. E. Kennedy hat es vermieden, dem Buch einen blutrünstigen Touch zu verleihen. Ihr geht es um das Danach.

Dazu kommt noch, dass man sich wie in einem True Crime-Fall fühlt, was auch die eingestreuten Texte veranschaulichen, in denen die Leute sich im Internetforum Free the Sparrow darüber austauschen, was sie zu wissen glauben.

Der Schreibstil ist sehr angenehm, und das Cover ist passend zum Thema gestaltet.

Atmosphärisch, interessant, fesselnd.

5 atemlose Sterne.

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Veröffentlicht am 07.04.2026

Klassischer Who done it?-Fall für die jüngere Generation

Missing Page - Tödliche Worte
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Antonia, genannt Toni, hat einen Platz bei einem Schreib-Workshop eines berühmten Bestsellerautors in Schottland erhalten. Richard Giffard, exzentrischer Krimiautor und wie sich vor Ort herausstellt, kein ...

Antonia, genannt Toni, hat einen Platz bei einem Schreib-Workshop eines berühmten Bestsellerautors in Schottland erhalten. Richard Giffard, exzentrischer Krimiautor und wie sich vor Ort herausstellt, kein Sonnenschein, will sein Vermögen und Erbe an den Gewinner oder die Gewinnerin verschenken. Neben Toni sind noch andere Schreibtalente vor Ort, die mit Textarbeiten sich die Gunst des Schriftstellers verdienen wollen.

Zudem tummeln sich noch einige Bedienstete um sie, die nichts davon wissen, dass einer der Schreiberlinge ihr Erbe, das sie eigentlich für ihre jahrelange harte Arbeit erhalten sollen, bekommen wird. Oder etwa doch?

Umgeben von einem heftigen Unwetter, einer Leiche und argem Misstrauen untereinander, versucht Toni den Fall zu lösen. Ganz nach ihrer Mutter, die eine Kommissarin war. Doch kann sie sich selbst trauen? Schließlich schlafwandelt sie und wird bald zur Hauptverdächtigen.

Missing Page – Tödliche Worte ist ein Krimi der spannenden Art. Die Autorin versteht es, falsche Fährten zu legen, mit Überraschungen aufzuwarten und die Rätsel so zu verpacken, dass so gut wie alle auf der Liste landen, wer den Mord ausgeführt haben könnte.

Die bunt zusammengewürfelte Truppe ist undurchsichtig und gut in den Charaktereigenschaften beschrieben. Allein schon die Dialoge bestechen, sodass die bildliche Vorstellungskraft steigt.

Dazu noch das Setting eines heftiges Unwetters, das alles lahmlegt und der Umstand, dass dort jemand umgeht, der es offenbar auf sie abgesehen hat.

Ermittlungen mit Logik und Scharfsinn, eingebettet in einen Young Adult-Roman.
Das sind auch die klassischen Zutaten einer Krimigeschichte von Agatha Christie. Man spürt den Einfluss aus den alten Erzählungen, angefangen von Hercule Poirot bis zu Doyles Sherlock Holmes.
Der Schreibstil ist richtig gut und ein Pageturner. Das Buch wartet mit einem schönen Cover und insgesamt mit einer passenden Gestaltung auf.

Alles in allem ein Krimi, der zum Miträtseln einlädt und bis zum Ende die Spannung aufrecht hält.

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  • Cover
  • Spannung
Veröffentlicht am 29.03.2026

Gegensätze ziehen sich an

The Iced Caramel Coffee Agreement
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Eleanore, die offenbar noch nie einen Freund hatte, bekommt plötzlich Herzklopfen, als sie auf Dex trifft. Sie ist groß, trägt eine Brille, hat ein kleines Bäuchlein und ist auch sonst nicht Aufsehen erregend. ...

Eleanore, die offenbar noch nie einen Freund hatte, bekommt plötzlich Herzklopfen, als sie auf Dex trifft. Sie ist groß, trägt eine Brille, hat ein kleines Bäuchlein und ist auch sonst nicht Aufsehen erregend. Und das möchte sie auch gar nicht sein. Sie besucht andauernd das Grab ihrer verstorbenen Mutter und hadert mit sich und ihrem Selbstbewusstsein. Sie würde gern mehr aus sich herausgehen, aber dazu fehlt ihr schlicht und ergreifend der Mut.
Dex ist ein ausgebrannter Musiker, der sich langsam zugrunde richtet. Er lebt das Motto Sex, Drugs und Rock 'n Roll praktisch und versucht dennoch, seine Richtung im Leben zu finden. Seine berühmten Eltern, die Rockstars waren, dienen ihm als Vorbild. Doch langsam kommt er immer mehr vom Weg ab.

In der Kleinstadt Lower Whilby, wo Eleanore lebt, besucht Dex seinen Bruder James, der ein Café führt. Ab diesem Zeitpunkt verändert sich sein Leben - und auch das von Eleanore.

Die Liebesgeschichte zwischen Eleanore und Dex entwickelt sich langsam und bedächtig. Das fand ich total schön. Die beiden könnten nicht gegensätzlicher sein, und gerade das macht den Reiz aus. Keine scheinbar perfekte Menschen, die innerlich und äußerlich bestechen. Gerade die Unebenheiten machen jemanden interessant. Hinter die Fassade blicken, denjenigen herausfordern, andere Aspekte des Lebens dem Gegenüber zu zeigen, das ist spannend.
Eleanore gefiel mir als weiblicher Hauptcharakter sehr gut. Mit ihrer scheuen Art musste sie erst von Dex aus ihrem Schneckenhaus gelockt werden. Die Autorin macht anhand ihres Charakters deutlich, dass es auf die inneren Werte ankommt.

Dex habe ich auch von Anfang an gemocht. Man spürt, dass hinter seiner Fassade eine sensible Seele wohnt. Seine Verbitterung ist greifbar, aber nicht aussichtslos.

Auch das Thema Musik spielt eine Rolle in Form des alljährlich stattfindenden Springtide-Festivals.

Das Cover ist hübsch gestaltet. Allerdings hätte hier besser für Dex eine Figur gepasst, die mehr wie ein Rocker aussieht.

Der Schreibstil ist leicht und angenehm.

Ich möchte das Buch allen empfehlen, die gern über den Tellerrand hinausschauen, und Geschichten mögen, in denen die Protagonisten Ecken, Kanten und Rundungen haben.

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Veröffentlicht am 19.03.2026

Malerischer und mörderischer Cosy Crime Roman mit Wohlfühlfaktor

Mord & Breakfast
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Melody, Journalistin durch und durch, verliert plötzlich ihren Job in London. Da erhält sie einen Anruf von einem Anwalt, der verkündet, dass sie ein Bed & Breakfast von ihrer verstorbenen Tante Mabel ...

Melody, Journalistin durch und durch, verliert plötzlich ihren Job in London. Da erhält sie einen Anruf von einem Anwalt, der verkündet, dass sie ein Bed & Breakfast von ihrer verstorbenen Tante Mabel erben soll. Sie ist sofort Feuer und Flamme, aber nicht, weil sie in den Küstenort Seagull ziehen möchte, sondern weil sie die Frühstückspension verkaufen will, um erst einmal über die Runden zu kommen.

Vor Ort bekommt sie aber einen Dämpfer: Sie muss das Hotel selbst führen, so ist es im Testament vermerkt. Ansonsten verliert sie das Erbe.

Der beschauliche Ort, der sich als äußerst malerisch entpuppt, schleicht sich immer mehr in ihr Herz, während sie mit der Zeit zu erkennen beginnt, dass es sich womöglich um keinen Unfall handelte, als ihre Tante in die Tiefe stürzte.

Zwischen den skurrilen und manchmal auch kriminellen Bewohnern von Seagull, von denen so gut wie jede/r verdächtig erscheint, beginnt sie zu ermitteln, denn auch Tante Mabel verbarg so manches schmutzige Geheimnis.

Mir hat der Auftakt in Seagull sehr gut gefallen. Nicht nur, dass der Fall spannend war, auch die Figurenzeichnungen sind gelungen, und vor allem die Beschreibungen des traumhaften Küstenortes. Dort kann ich mir auch gut vorstellen, zu leben.

Melody begibt sich nicht nur auf eine Reise nach Schottland, sondern auch zu sich selbst. Das fand ich so gelungen.
Der Schreibstil ist angenehm und das Buch hat genau die richtige Länge. Alles wird auf den Punkt gebracht, ohne allzu viel abzuschweifen.

An trockenem Humor mangelt es der Geschichte zudem auch nicht. Cheddar, die englische Bulldogge, ist der schnaufende Star.

Das Cover ist passend und schön gestaltet. Im März 2027 erscheint der zweite Fall rund um Melody und ihr Bed & Breakfast.

Ich kann allen, die Krimis mögen, das Buch wärmstens empfehlen.

5 Sterne.

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