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Veröffentlicht am 29.03.2026

Spielend der Hexe entkommen

Darkly
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"Darkly" von Marisha Pessl verspricht vom Klappentext her meine liebsten Hobbys zu vereinen, Lesen und Spiele.
Dia, siebzehnjährige Schülerin, lebt mit ihrer Mutter und einer etwas anderen WG in einem ...

"Darkly" von Marisha Pessl verspricht vom Klappentext her meine liebsten Hobbys zu vereinen, Lesen und Spiele.
Dia, siebzehnjährige Schülerin, lebt mit ihrer Mutter und einer etwas anderen WG in einem Antiquitätenladen, bzw. sie arbeiten dort und verbringen dort ihre Zeit.
Louisiana Veda ist eine Ikone auf ihrem Gebiet, sie hat Spiele entwickelt, die allesamt Kultstatus erreicht haben und mittlerweile auch recht viel Wert sind.
Die Stiftung, die nach ihrem Tod alles verwaltet, vergibt Praktika, für die sich auch Dia bewirbt und angenommen wird, gemeinsam mit mehreren anderen Gleichaltrigen.
Dort wurde ein Prototyp entwendet, der jetzt aber gespielt wird und auch ein Spieler verschwunden ist. Das alles soll untersucht und aufgeklärt werden.
Die Idee ist toll, alles ein Rätsel, mit echten Folgen und Erkundungen.
Die Spannung fehlt mir etwas, schon da die Protagonisten etwas blass und fremd bleiben und mir ihr Schicksal nicht am Herzen liegt.
Gewünscht hätte ich mir mehr Situationen, in denen ich selber rätseln kann, das fehlt hier.
Am Ende gibt es noch eine überraschende Wendung, die gut zum Geschehen passt und die ich auch nicht vorausgeahnt hatte.
Das Buch selber ist toll gestaltet, hier sind Briefe und Notizen und auch Fotos mit einbezogen, gut gemacht für die Atmosphäre.

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Veröffentlicht am 24.03.2026

Mit viel Humor und Liebe

The House Witch 1
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"The House Witch" von Emilie Nikota ist der erste Band einr cozy Fantasy-Reihe.
Im Mittelpunkt steht der Koch Finlay Ashowan. Er ist ein absolut sympathischer Protagonist und er ist eine Hexe. Er kocht ...

"The House Witch" von Emilie Nikota ist der erste Band einr cozy Fantasy-Reihe.
Im Mittelpunkt steht der Koch Finlay Ashowan. Er ist ein absolut sympathischer Protagonist und er ist eine Hexe. Er kocht für den König und seinen Hofstaat im Reiche Daxaria und nutzt dazu seine Magie.
In Fin steckt sehr viel mehr, als er selber glaubt, vieles offenbart sich erst im Laufe der Geschichte.
Mir gefallen hier die vielen Freundschaften, auch die mit seinem Kater Kraken, die höfischen Intrigen und auch die politischen Verwicklungen gut. Allerdings merkt man hier sehr deutlich, dass es erst ein Auftakt ist, um die Reiche und Protagonisten einzuführen.
Das Buch ist mit sehr viel Humor geschrieben und fast ganz gewaltfrei, dafür wird auch tüchtig mal gezaubert und gehext.
In meinen Augen nimmt die Liebesgeschichte etwas zuviel Raum ein, aber das sehen andere Leserinnen sicher ganz anders.
Das Buch ist wunderschön gestaltet und ich werde sicher an der Reihe dranbleiben und warte gespannt auf die Fortsetzungen.

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Veröffentlicht am 08.03.2026

Solide Krimi-Kost mit Herz

Die Rätsel meines Großvaters
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Vor "Die Rätsel meines Großvaters" von Masateru Konishi habe ich schon »Die Bibliothek meines Großvaters« gelesen. Beide Bücher sind in sich abgeschlossen, es macht aber auch Spaß, hier die Entwicklung ...

Vor "Die Rätsel meines Großvaters" von Masateru Konishi habe ich schon »Die Bibliothek meines Großvaters« gelesen. Beide Bücher sind in sich abgeschlossen, es macht aber auch Spaß, hier die Entwicklung der Charaktere zu verfolgen. Es sind jeweils gut gelungene Verknüpfungen von kniffligen Kriminalfällen mit dem Alltagsleben und auch Anspielungen an die Größen des Krimis aus Buch und Film.
Der namensgebende Großvater, Fensterputz-Sensei leidet an einer speziellen Form der Demenz und seine Enkelin, Kaede, kümmert sich liebevoll um ihn, zusammen mit ihren besten Freunden.
Der Großvater verschwindet manchmal in der Vergangenheit und hat auch Halluzinationen, aber einen blitzgescheiten und analytischen Verstand, es ist faszinierend, wie er Lösungen entwickelt.
Es gibt wieder eine übergreifende Handlung, die sich erst nach und nach offenbart und mehrere kleinere Episoden, diese Verknüpfung fand ich im ersten Teil überzeugender und auch überraschender.
Für mich ist das hier sehr gut und leicht zu lesen, entführt in den japanischen Alltag und bietet Spannung zum miträtseln. Ganz kommt es an den Vorgänger aber nicht heran.

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Veröffentlicht am 01.03.2026

Lebensnah und echt

Gekommen, um zu bleiben
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"Gekommen, um zu bleiben" von Madeleine Becker ist ein Beschreibung eines Alltags auf einem Bauernhof in der Steiermark. Mir war die Autorin bisher komplett unbekannt, sie erzählt aber aus ihrem Leben ...

"Gekommen, um zu bleiben" von Madeleine Becker ist ein Beschreibung eines Alltags auf einem Bauernhof in der Steiermark. Mir war die Autorin bisher komplett unbekannt, sie erzählt aber aus ihrem Leben und was sie gemacht hat und macht.
In diesem Buch geht es darum, gemeinsam mit ihrem Freund Lukas und ganz vielen Tieren den Hof der Schwiegereltern zu verlassen und sich etwas neues, etwas eigenes aufzubauen.
Es wird das "Haus im Wald", eine "Wald-WG". Dort leben sie mit ihren Tieren, Katzen, Hühnern, Rindern, Schweinen und Kaninchen und Freunden, die oft zu Besuch kommen, gern gesehen sind und tatkräftig mit anpacken.
Die Tiere werden nicht als Schlachtvieh gehalten, sondern verbringen auf dem Hof ein erfülltes und glückliches Tierleben, sie gehören mit zur Familie.
Auch der Garten muss im wahrsten Wortsinn erst aus dem Boden gestampft werden, auch dabei nimmt uns die Autorin mit, bei positive Ergebnissen und auch Rückschlägen.
Das Buch ist total natürlich erzählt, es kommt auch viel Humor durch, ich habe es gerne gelesen und mit der Familie mitgelebt. Das Highlight sind dann auch Fotos, um sich selbst ein Bild vom Ganzen machen zu können.
Madeleine hinterfragt ganz oft unseren Umgang mit der Natur, mit den Tieren und das im Großen wie im Kleinen. Sie zeigt auf, was man selber hinterfragen und tun kann und bietet auch Ansätze von Lösungen an.

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Veröffentlicht am 13.02.2026

Spannendes Szenario

Happy Head
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"Happy Head" von Josh Silver hat mir sehr gefallen, obwohl es eindeutig ein Jugendbuch ist. Es wird noch eine Fortsetzung geben, die ich auch lesen werde, man kann die Geschichte aber auch als abgeschlossen ...

"Happy Head" von Josh Silver hat mir sehr gefallen, obwohl es eindeutig ein Jugendbuch ist. Es wird noch eine Fortsetzung geben, die ich auch lesen werde, man kann die Geschichte aber auch als abgeschlossen betrachten.
Sebastian, Seb, darf an einem Programm teilnehmen. Insgesamt werden einhundert Jugendliche in einer Art Camp "eingesperrt" und den ganzen Tag mit Challenges und ähnlichem beschäftigt.
Seb ist ein toller Protagonist, er hat Angst, obwohl er oft total mutig ist, er steht auf Jungs, obwohl er hier ein Mädchen küsst und er hat Humor. Ich habe ihn gerne begleitet. Von den Teilnehmern ist er aber auch der einzigste, dem wir hier so nahekommen. Leider bleiben die meisten der anderen Randfiguren.
Die ständige Jagd nach Glück, Erfolgen und auch Wohlfühlmomenten wird hier an der Pranger gestellt. Wettbewerb, Sieg, Anerkennung, Aufstieg, genau die Themen, die hier mit fokussiert werden.
Die queere Liebesgeschichte war gut eingebaut und hat sich nie in den Vordergrund gespielt.
Der Roman lässt sich schnell und leicht lesen, das Thema mentale Gesundhit wird mal anders beleuchtet, mir hat er gefallen, obwohl er kein Highlight war.

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