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Veröffentlicht am 30.03.2026

Vielleicht wird es eine Katze

Paul bekommt kein Kätzchen
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"Paul bekommt kein Kätzchen" von den Autoren Bernhard Hoëcker und Eva von Mühlenfels ist ein sehr schönes Kinderbuch in großem Format. Es ist durchgehend farbig und wunderschön illustriert von Angela Glökler.
Paul ...

"Paul bekommt kein Kätzchen" von den Autoren Bernhard Hoëcker und Eva von Mühlenfels ist ein sehr schönes Kinderbuch in großem Format. Es ist durchgehend farbig und wunderschön illustriert von Angela Glökler.
Paul ist ein kleiner Junge, dass sich auf einen ganz besonderen Tag freut. Er darf ein Kätzchen bekommen und wir begleiten ihn hier durch seinen Tag.
Das Buch macht sehr viel Spaß, denn Paul ist, so wie jedes Kind, ein ganz besonderes Kind. Und genauso läuft nicht immer alles so, wie geplant und gedacht. Und daran ist hier auch so wirklich gar nichts falsch, nur anders.
Bei jedem umblättern wartet eine neue Überraschung auf die großen und kleinen Leserinnen. Das macht wirklich sehr viel Spaß, vor allem den Kindern, die das wirklich sehr mögen.
Ein Buch, welches zum entdecken einlädt, neue Wege zu gehen, immer offen zu bleiben und einfach alles zu probieren.
Gut zum vorlesen geeignet, auch ich würde sagen, so ab 3-4 Jahren.

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Veröffentlicht am 29.03.2026

Spielend der Hexe entkommen

Darkly
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"Darkly" von Marisha Pessl verspricht vom Klappentext her meine liebsten Hobbys zu vereinen, Lesen und Spiele.
Dia, siebzehnjährige Schülerin, lebt mit ihrer Mutter und einer etwas anderen WG in einem ...

"Darkly" von Marisha Pessl verspricht vom Klappentext her meine liebsten Hobbys zu vereinen, Lesen und Spiele.
Dia, siebzehnjährige Schülerin, lebt mit ihrer Mutter und einer etwas anderen WG in einem Antiquitätenladen, bzw. sie arbeiten dort und verbringen dort ihre Zeit.
Louisiana Veda ist eine Ikone auf ihrem Gebiet, sie hat Spiele entwickelt, die allesamt Kultstatus erreicht haben und mittlerweile auch recht viel Wert sind.
Die Stiftung, die nach ihrem Tod alles verwaltet, vergibt Praktika, für die sich auch Dia bewirbt und angenommen wird, gemeinsam mit mehreren anderen Gleichaltrigen.
Dort wurde ein Prototyp entwendet, der jetzt aber gespielt wird und auch ein Spieler verschwunden ist. Das alles soll untersucht und aufgeklärt werden.
Die Idee ist toll, alles ein Rätsel, mit echten Folgen und Erkundungen.
Die Spannung fehlt mir etwas, schon da die Protagonisten etwas blass und fremd bleiben und mir ihr Schicksal nicht am Herzen liegt.
Gewünscht hätte ich mir mehr Situationen, in denen ich selber rätseln kann, das fehlt hier.
Am Ende gibt es noch eine überraschende Wendung, die gut zum Geschehen passt und die ich auch nicht vorausgeahnt hatte.
Das Buch selber ist toll gestaltet, hier sind Briefe und Notizen und auch Fotos mit einbezogen, gut gemacht für die Atmosphäre.

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Veröffentlicht am 24.03.2026

Mit viel Humor und Liebe

The House Witch 1
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"The House Witch" von Emilie Nikota ist der erste Band einr cozy Fantasy-Reihe.
Im Mittelpunkt steht der Koch Finlay Ashowan. Er ist ein absolut sympathischer Protagonist und er ist eine Hexe. Er kocht ...

"The House Witch" von Emilie Nikota ist der erste Band einr cozy Fantasy-Reihe.
Im Mittelpunkt steht der Koch Finlay Ashowan. Er ist ein absolut sympathischer Protagonist und er ist eine Hexe. Er kocht für den König und seinen Hofstaat im Reiche Daxaria und nutzt dazu seine Magie.
In Fin steckt sehr viel mehr, als er selber glaubt, vieles offenbart sich erst im Laufe der Geschichte.
Mir gefallen hier die vielen Freundschaften, auch die mit seinem Kater Kraken, die höfischen Intrigen und auch die politischen Verwicklungen gut. Allerdings merkt man hier sehr deutlich, dass es erst ein Auftakt ist, um die Reiche und Protagonisten einzuführen.
Das Buch ist mit sehr viel Humor geschrieben und fast ganz gewaltfrei, dafür wird auch tüchtig mal gezaubert und gehext.
In meinen Augen nimmt die Liebesgeschichte etwas zuviel Raum ein, aber das sehen andere Leserinnen sicher ganz anders.
Das Buch ist wunderschön gestaltet und ich werde sicher an der Reihe dranbleiben und warte gespannt auf die Fortsetzungen.

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Veröffentlicht am 08.03.2026

Solide Krimi-Kost mit Herz

Die Rätsel meines Großvaters
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Vor "Die Rätsel meines Großvaters" von Masateru Konishi habe ich schon »Die Bibliothek meines Großvaters« gelesen. Beide Bücher sind in sich abgeschlossen, es macht aber auch Spaß, hier die Entwicklung ...

Vor "Die Rätsel meines Großvaters" von Masateru Konishi habe ich schon »Die Bibliothek meines Großvaters« gelesen. Beide Bücher sind in sich abgeschlossen, es macht aber auch Spaß, hier die Entwicklung der Charaktere zu verfolgen. Es sind jeweils gut gelungene Verknüpfungen von kniffligen Kriminalfällen mit dem Alltagsleben und auch Anspielungen an die Größen des Krimis aus Buch und Film.
Der namensgebende Großvater, Fensterputz-Sensei leidet an einer speziellen Form der Demenz und seine Enkelin, Kaede, kümmert sich liebevoll um ihn, zusammen mit ihren besten Freunden.
Der Großvater verschwindet manchmal in der Vergangenheit und hat auch Halluzinationen, aber einen blitzgescheiten und analytischen Verstand, es ist faszinierend, wie er Lösungen entwickelt.
Es gibt wieder eine übergreifende Handlung, die sich erst nach und nach offenbart und mehrere kleinere Episoden, diese Verknüpfung fand ich im ersten Teil überzeugender und auch überraschender.
Für mich ist das hier sehr gut und leicht zu lesen, entführt in den japanischen Alltag und bietet Spannung zum miträtseln. Ganz kommt es an den Vorgänger aber nicht heran.

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Veröffentlicht am 01.03.2026

Lebensnah und echt

Gekommen, um zu bleiben
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"Gekommen, um zu bleiben" von Madeleine Becker ist ein Beschreibung eines Alltags auf einem Bauernhof in der Steiermark. Mir war die Autorin bisher komplett unbekannt, sie erzählt aber aus ihrem Leben ...

"Gekommen, um zu bleiben" von Madeleine Becker ist ein Beschreibung eines Alltags auf einem Bauernhof in der Steiermark. Mir war die Autorin bisher komplett unbekannt, sie erzählt aber aus ihrem Leben und was sie gemacht hat und macht.
In diesem Buch geht es darum, gemeinsam mit ihrem Freund Lukas und ganz vielen Tieren den Hof der Schwiegereltern zu verlassen und sich etwas neues, etwas eigenes aufzubauen.
Es wird das "Haus im Wald", eine "Wald-WG". Dort leben sie mit ihren Tieren, Katzen, Hühnern, Rindern, Schweinen und Kaninchen und Freunden, die oft zu Besuch kommen, gern gesehen sind und tatkräftig mit anpacken.
Die Tiere werden nicht als Schlachtvieh gehalten, sondern verbringen auf dem Hof ein erfülltes und glückliches Tierleben, sie gehören mit zur Familie.
Auch der Garten muss im wahrsten Wortsinn erst aus dem Boden gestampft werden, auch dabei nimmt uns die Autorin mit, bei positive Ergebnissen und auch Rückschlägen.
Das Buch ist total natürlich erzählt, es kommt auch viel Humor durch, ich habe es gerne gelesen und mit der Familie mitgelebt. Das Highlight sind dann auch Fotos, um sich selbst ein Bild vom Ganzen machen zu können.
Madeleine hinterfragt ganz oft unseren Umgang mit der Natur, mit den Tieren und das im Großen wie im Kleinen. Sie zeigt auf, was man selber hinterfragen und tun kann und bietet auch Ansätze von Lösungen an.

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