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Veröffentlicht am 13.10.2024

Schöner Suspense-Roman

Tainted Dreams
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Das Buch hat mir ganz gut gefallen, jedoch mit ein paar Kritikpunkten.

Erst mal das Cover, das ist traumhaft schön. Es verspricht eine düstere Atmosphäre voller Geheimnisse und aufgrund dessen war ich ...

Das Buch hat mir ganz gut gefallen, jedoch mit ein paar Kritikpunkten.

Erst mal das Cover, das ist traumhaft schön. Es verspricht eine düstere Atmosphäre voller Geheimnisse und aufgrund dessen war ich alleine schon sehr gespannt, wie die Geschichte sich entwickelt und ob das Cover zum Inhalt passt. Kim Nina Ockers Schreibstil ist wie immer sehr authentisch, sehr flüssig und man fliegt förmlich durch die Seiten. Der Schreibstil ist auch sehr modern gehalten.

Das Setting im luxuriösen Florida finde ich auch sehr spannend, besonders die Geschichte rund um die Jachten. Das ist ein Setting, was man halt sonst eher seltener hat.

Charlotte fand ich in einer Art eine sehr starke und sympathische Protagonistin, aber auch darüber hinaus teilweise sehr naiv und unsicher. Ich habe mir von ihr als Rolle der Personenschützerin mehr erwartet und ich konnte ihre Handlung teilweise nicht nachvollziehen. Wieso meldet sie die Person nicht, die sich im Gebüsch aufhält und nimmt quasi die Bedrohung von Romeo einfach so hin, ohne der Familie Bescheid zu sagen. Sie warnt zwar ihren Bruder mal kurz vor, aber im Endeffekt hat sie sich auf die Erpressung eingelassen.

Auch die Anziehung zwischen ihr und Gideon kann ich nicht ganz so nachvollziehen. Irgendwie war die Anziehung von Anfang an schon da, aber sie wirft ihre ganzen Prinzipien im Endeffekt über Bord, um mit ihm zu schlafen und macht sich danach gar keine Gedanken, obwohl sie sich vorher sehr lange mit dem Thema auseinandergesetzt hat und auch selber gesagt hat, dass sie das nicht machen kann. Ich fand das alles so ein bisschen tatsächlich zu schnell von der Beziehung der beiden. Besonders nachdem Gideon sich ihr und auch anderen gegenüber nicht wirklich korrekt verhalten hat, dass sie einfach so über das Thema hinweggegangen ist.

Gideon fand ich am Anfang sehr interessant, besonders mit seinen zwei Gesichtern. Er weiß wirklich zu schätzen, was er für ein Luxusleben hat und sieht es wahrscheinlich auch nicht als selbstverständlich, aber dennoch benehmt er sich manchmal total daneben, wie man es teilweise als Vorurteil erwartet. Auch gegenüber seiner Angestellten fand ich den Ton teilweise sehr harsch und auch von Charlotte.

Alles in allem finde ich die Rivalität zwischen den zwei reichen Familien sehr spannend und das Buch endete mit einem richtigen Cliffhanger. Ich konnte zwar vieles nicht nachvollziehen, werde die Reihe aber auf jeden Fall weiterhin verfolgen, einfach nur damit ich weiß, ob die Bösen wirklich so böse sind und welches Geheimnis die Newtons wirklich umgibt. Alles in allem würde ich dem Buch dreieinhalb bis vier Sterne geben.

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Veröffentlicht am 11.09.2024

Guter Young-Adult-Thriller

The Reappearance of Rachel Price (deutsche Ausgabe)
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The Reappearance of Rachel Price hat mir in seiner Gesamtheit sehr gut gefallen.

Zuerst muss ich das Cover einmal hervorheben, was ich einfach richtig richtig passend für das Buch finde.

Der Schreibstil ...

The Reappearance of Rachel Price hat mir in seiner Gesamtheit sehr gut gefallen.

Zuerst muss ich das Cover einmal hervorheben, was ich einfach richtig richtig passend für das Buch finde.

Der Schreibstil von Holly Jackson war wie immer sehr flüssig und authentisch und man flog regelrecht durch die Seiten.

Ich muss sagen, mit dem Inhalt habe ich am Anfang ein bisschen gehadert. Ich brauchte ein bisschen in die Geschichte reinzukommen. Die Charaktere waren mir von Anfang an nicht sonderlich sympathisch, allen voran Bel. Im Laufe der Geschichte hat man sie immer besser kennengelernt und auch die Intention der anderen Charaktere. Nichtsdestotrotz fehlte mir irgendwie eine Bindung zu ihnen allen, was halt zu ein Paar Pünktchen Abzug führte.
Die Geschichte an sich war sehr spannend und am Anfang relativ langsam aufgebaut, führte dann aber doch relativ schnell zu einem absoluten Plot Twist, als dann Rachel auf der Matte stand.
Ich muss sagen, gerade diese kleinen ausgearbeiteten Details haben mir sehr gut gefallen und der Geschichte wirklich eine gute Spannung verliehen. Man musste die ganze Zeit mit rätseln. Das Ende hat mir auch sehr gut gefallen, fand ich dann aber doch ein bisschen schnell abgearbeitet.

Alles in allem würde ich dem Buch vier Sterne geben. Es ist ein coole Young Adult Thriller und bekommt von mir auf jeden Fall eine Empfehlung und ich werde auch weitere Bücher von Holly Jackson lesen.

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  • Cover
  • Spannung
Veröffentlicht am 15.11.2020

Ein Neustart mit Haken

What if we Drown
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Inhalt:

Laurie möchte einen Neustart. Endlich nach vorne blicken und den Schmerz hinter sich lassen. Doch ausgerechnet Ihre Vergangenheit holt sie ein und das Schlimmste daran ist, dass sie die Vergangenheit ...

Inhalt:

Laurie möchte einen Neustart. Endlich nach vorne blicken und den Schmerz hinter sich lassen. Doch ausgerechnet Ihre Vergangenheit holt sie ein und das Schlimmste daran ist, dass sie die Vergangenheit aufeinmal anzieht.

Meine Meinung:

Das Cover:

Das Cover ist super schön gestaltet. Es spricht einen sofort an. Das Blau passt auch super zur Geschichte, da die Protagonisten das Wasser lieben und es auch einen gewissen Teil der Geschichte einnimmt. Dazu passt der Titel perfekt.

Schreibstil:

Ich kannte Sarah Sprinz vorher noch nicht aber finde ihren Schreibtil wirklich super! Sie vermittelt die Gefühle und Emotionen so, als ob man selber mittendrin ist. Einfach packend und mitreißend. Sie schafft es locker und flüssig zu schreiben, aber dennoch sehr detailreich. Den Schreibtstil kann man absolut nicht kritisieren. Sie hat mich ab dem ersten Satz abgeholt. Sie so talentiert.

Handlung und Protagonisten:

Ich fasse das jetzt mal zusammen. Super schöne Geschichte mit sehr viel Potential. Jedoch hatte es für mich einige Schwächen.

Das Thema hat mich super interessiert. Medizinstudentin in Vancouver mit einem tragischen Schicksal. Die ersten Seiten waren vielversprechend, als Laurie ihre Mitbewohner kennen gelernt hat. Ich hatte voller Vorfreude mich auf das Buch beworben. Ich war so gespannt wie sich Laurie entwickelt. Laurie war dann auch das tatsächliche Problem. Sie schien so stark zu sein und doch so schwach. Sie hat einen unglaublichen Schicksalsschlag erlebt, der ihre Welt aus den Fugen gebracht hat. Es ist hart und man kann sie verstehen. Es hat sich aber so angefühlt, als ob Laurie immer mehr und mehr in Mitleid versunken ist und gar nicht mehr gelebt hat. Sie hat ihr Leben aufgegeben und ihren verstorbenen Bruder voll und ganz gewidmet. Selbst sein Wunsch Medizin zu studieren hat sie angenommen. Aber war es Laurie eigener Wunsch? Es ging nie um Lauries Bedürfnisse, sondern nur um die ihres Bruders. Ich hätte mir eine Laurie gewünscht, die auch ihrem eigenen Herzen folgt und mehr ihr eigenes Leben lebt. Ich mochte Laurie, konnte aber teilweise nicht immer mit ihr warm werden.

Sam dagegen fand ich super. Er ist super lieb und total hilfsbereit. Er ist sehr einfühlsam und leidet immer noch aufgrund seiner Vergangenheit. Jedoch versucht er das beste daraus zu machen. Laurie und Sam geben ein super Paar ab. Zwischen den beiden ging es aber dann doch zu schnell. Beide kennen sich noch gar nicht und sind dennoch so unsterblich in einander verliebt. Sam hat sich noch nie jemanden anvertraut und erzählt es nach kurzer Zeit schon Laurie, obwohl die beiden sich auch kaum kennen. Laurie schweigt daraufhin und ist nicht mal ehrlich. Ich fand es spannend heraus zu finden, wie Sam davon erfährt und wie beiden weiter machen. Die Geschichte war schön , aber auch nicht sehr spektakulär. Nach dem das Geheimnis gelüftet war, war die Geschichte schnell vorbei.

Die Nebenprotagonisten fand ich super und ich bin gespannt was Sarah Sprinz sich dafür hat einfallen lassen.

Das Setting in Vancouver fand ich super. Es ist toll beschrieben worden und sehr atmosphärisch.Es war perfekt mit dem Meer, mit den malerischen Orten und dennoch eine Großstadt, in der man sich verlieren kann. Einen bessere Stadt hätte man nicht wählen können.

Fazit:

Alles in allem eine schöne Geschichte. Man hätte mehr aus der Geschichte machen können, da sie sehr viel Potential hat, aber für einen verregneten Novembertag auf der Couch ist das Buch super. An dem Schreibtstil gibt es absolut nicht zu bemängeln.

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Veröffentlicht am 29.03.2026

Guter Fantasyauftakt

When Shadows Darken the Sun
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Das Cover des Buches ist einfach wunderschön – sehr edel gestaltet und perfekt auf den Titel abgestimmt. Besonders die Thematik rund um den Nacht- und Sonnenhof wird durch die Farbwahl in Schwarz und Gold ...

Das Cover des Buches ist einfach wunderschön – sehr edel gestaltet und perfekt auf den Titel abgestimmt. Besonders die Thematik rund um den Nacht- und Sonnenhof wird durch die Farbwahl in Schwarz und Gold hervorragend aufgegriffen.

Auch das Setting ist spannend umgesetzt: Während am Sonnenhof stets Tag und Sonne herrschen, ist es am Nachthof immer dunkel. Besonders gut gefallen hat mir, dass im Buch immer wieder die Schönheit der Nacht hervorgehoben wird, was der Geschichte insgesamt mehr Tiefe verleiht.

Der Schreibstil ist angenehm locker und flüssig, sodass man nur so durch die Seiten fliegt. Gleichzeitig schafft es Nina Schilling, Emotionen zu transportieren und eine lebendige Welt entstehen zu lassen, in die man sich gut hineinversetzen kann. Allerdings bietet die Welt an sich nicht allzu viele neue oder außergewöhnliche Elemente. Auch über die magischen Kräfte erfährt man vergleichsweise wenig: Nox verfügt über Schattenkräfte, Cass über Lichtkräfte, doch wie vielfältig diese einsetzbar sind, wird nicht näher ausgeführt. Das fand ich etwas schade – möglicherweise wird das in Band zwei noch vertieft.

Die Protagonistin Cass ist von Anfang an eine echte Badass-Figur. Sie wirkt oft cool und gleichzeitig sehr sympathisch. Besonders positiv fand ich, dass sie trotz der bestehenden Feindschaft zwischen den Höfen ihren Stolz auch einmal zurückstellen kann.
Nox hingegen ist von Beginn an unglaublich liebenswert. Zwar wird er zunächst als „böser Prinz“ dargestellt, doch schnell wird klar, dass er diesem Bild nicht wirklich entspricht.

Obwohl zwischen den Höfen eigentlich Feindschaft herrschen sollte, zeigt sich schnell, dass innerhalb der jeweiligen Gruppen eine enge Bindung besteht. Darüber hinaus entsteht auch zwischen den Höfen eine gewisse Anziehung – nicht nur romantisch, sondern auch auf freundschaftlicher Ebene.

Die Liebesgeschichte zwischen Cass und Nox beginnt als authentischer Slow Burn. Die Wortgefechte und Blicke zwischen den beiden sind sehr gelungen und machen Spaß zu lesen. Später nimmt die Handlung jedoch stark an Tempo zu und entwickelt sich nahezu schlagartig weiter. Das wirkt teilweise etwas abrupt, ist aber vermutlich notwendig, um den Plottwist einzuleiten: Cass ist nicht einfach nur eine Zofe, sondern die Erbin, die gegen Nox antreten muss.
Dieser Twist war für mich zwar vorhersehbar, aber dennoch gut umgesetzt.

Der innere Konflikt der beiden Charaktere ist überzeugend dargestellt. Beide fühlen sich verraten, können sich damit jedoch kaum auseinandersetzen, da die Spiele bereits begonnen haben. Durch die wechselnden POVs wird ihre Zerrissenheit besonders deutlich.

Der Anfang des Buches zieht sich stellenweise etwas. Im ersten Drittel passiert zunächst viel – insbesondere Cass’ Ankunft und der Verlust sowie die Rettung von Soley. Danach folgt jedoch eine längere Phase, in der vergleichsweise wenig geschieht. Erst später nimmt die Handlung wieder deutlich Fahrt auf, als sie versuchen, Soley endgültig zu retten und den Heiler abzuholen. Mit Beginn der Spiele wird die Geschichte dann wieder deutlich dynamischer.

Soleys Tod war ein sehr emotionaler Moment, mit dem ich so nicht gerechnet hatte. Ich war wirklich überzeugt, dass sie ihn retten würden – entsprechend heftig war diese Wendung.

Die Spiele selbst konnten mich allerdings nicht vollständig überzeugen.
• Die erste Aufgabe (das Suchen des Amuletts) war eher unspektakulär.
• Die zweite Prüfung mit den Schatten war deutlich spannender, vor allem, weil man hier mehr über Nox erfährt und seine Hintergründe besser versteht.
• Die dritte Aufgabe – ein Kampf gegeneinander – wirkte ebenfalls eher unspektakulär.

Erst das Ende dieser Prüfung konnte noch einmal überzeugen, als die dritte Göttin erscheint und die beiden dazu zwingt, zusammenzuarbeiten, um das dritte Reich zu rächen.

Insgesamt handelt es sich um ein gutes Fantasybuch mit kleineren Schwächen. Ich vergebe 4 von 5 Sternen. Es gibt noch Luft nach oben, aber das Buch hat mich gut unterhalten und ich werde Band zwei definitiv weiterlesen.

Mein persönliches Highlight waren die Lichtwölfe und die Schattenpanther – die fand ich einfach richtig cool!

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Veröffentlicht am 04.05.2025

Süße Liebesgeschichte

My Idea of No. 14
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Das Buch hat mir tatsächlich sehr gut gefallen. Besonders mochte ich die Kombination aus ernsten Themen mit einem lockeren Humor und einer ordentlichen Portion Sarkasmus. Trotz der humorvollen Seite war ...

Das Buch hat mir tatsächlich sehr gut gefallen. Besonders mochte ich die Kombination aus ernsten Themen mit einem lockeren Humor und einer ordentlichen Portion Sarkasmus. Trotz der humorvollen Seite war die Geschichte tiefgründig – insbesondere in Bezug auf Sams Vergangenheit und die schwierige Beziehung zwischen Leah und ihrem Vater.

Der Schreibstil war locker leicht, sodass man regelrecht durch die Seiten flog. Die bildhafte Sprache sorgte dafür, dass ich das Gefühl hatte, mitten im Geschehen zu sein.

Allerdings konnte ich manche Entscheidungen und Verhaltensweisen von Leah und Sam nicht immer nachvollziehen – vor allem im Hinblick auf ihre Beziehung. Es ging mir teilweise zu schnell: In einem Moment sagen sie, sie dürften nicht zusammen sein, und im nächsten werfen sie sämtliche Bedenken über Bord. Dadurch blieb mir die emotionale Tiefe ihrer Verbindung manchmal verschlossen, und ich konnte die Anziehung zwischen den beiden nicht ganz greifen. Auch die Zeitsprünge erschwerten stellenweise das Verständnis.

Was mir hingegen gut gefiel, war die Entwicklung von Sam. Es war schön zu sehen, wie er sich nach und nach für Leah öffnet – auch wenn sein Verhalten nicht immer einfach zu deuten war. Gerade dieser schrittweise Einblick in seine Gedankenwelt hat mir gefallen.

Leah hingegen empfand ich stellenweise als naiv – besonders in der Szene mit ihrem Ex-Freund im Club, in der sie sehr kindlich und leichtfertig reagiert. Das machte sie mir kurzfristig etwas unsympathisch. Zwar reflektiert sie ihr Verhalten später, dennoch fand ich ihre Reaktion anfangs schwer nachvollziehbar.

Auch das Ende wirkte auf mich etwas zu glatt: Dass Sam und Leah nicht offen miteinander gesprochen haben und stattdessen beide weglaufen, erschien mir unnötig dramatisch. Leahs Entschluss, an die Uni zu gehen kam mir etwas zu problemlos. ich hätte erwartet, dass sie mehr mit ihren geplatzten Träumen hadert.

Trotz dieser Kritikpunkte war es eine zuckersüße Liebesgeschichte, die ich sehr gerne gelesen habe. Ich freue mich schon auf die nächsten Teile.

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