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Veröffentlicht am 26.01.2019

Hatte mir mehr davon versprochen

Eiswelt
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Die ganze Aufmachung des Buches gefällt mir sehr gut. Das "zersprungene" Cover und die eisigen Farben passen super zusammen. Im Buch selbst hat jeder Kapitelanfang oben in der Ecke einen Abbildung, die ...

Die ganze Aufmachung des Buches gefällt mir sehr gut. Das "zersprungene" Cover und die eisigen Farben passen super zusammen. Im Buch selbst hat jeder Kapitelanfang oben in der Ecke einen Abbildung, die wie zerbrochenes Eis aussieht.

Direkt vorne im Buch befindet sich eine Zeichnung eines Dormitoriums, ein Gebäude, das in der Geschichte eine große Rolle spielt und ich fand es gut, dass es so ausführlich beschrieben wird.

Das Buch wird aus der Sicht von Hauptcharakter Charlie in der 1. Person erzählt, der durch Zufall an einem Bewerbungsgespräch als Winterkonsuln teilnimmt und genommen wird. Von diesem Zeitpunkt an ändert sich Charlies Leben komplett. Aus Charlies Erzählungen erfährt man von der bizarren Winterwelt, in der die Menschheit lebt. Es gibt ein Mindestalter für Schwangerschaften, Frauen sind dazu verpflichtet Kinder zu bekommen, Kinder werden quasi produziert. Im Winter fallen die Menschen in einen Winterschlaf. Vor dem Winterschlaf ist es wichtig, sich genug Fett anzufressen. Manche wachen zu früh aus dem Schlaf auf und sterben, andere sterben während des Schlafens, nicht jeder kann den Winterschlaf überleben.

Im Sommer ist das Wetter angenehm warm, aber im Winter können bis zu -68 Grad erreicht werden. Die Bewohner bekommen im Winter einen starken Fellwuchs, eine Art Winterfell, das sie während dem Winterschlaf vorm Erfrieren schützt. Träumen ist verpönt, denn es ist eine Verschwendung von Energie, von Hirntätigkeit und von Lebensfett.

Puh, was soll ich sagen. Ich habe mich mit diesem dicken Wälzer wirklich schwer getan. Einerseits fand ich die Erschaffung einer solchen Fantasiewelt großartig, andererseits war es mir schon fast zu abgefahren. Es ist die Rede von Nachtwandlern, Gronk, Träumern, dem Wintervolk und noch von vielen anderen Sachen, von Menschen und von Drogen, die ich mir nicht so recht merken konnte. Mir viel es sehr schwer dem allen zu folgen. Vor allem der Anfang lässt sich sehr schwer lesen, ich finde es plätschert alles so dahin, bis endlich mal was passiert.

Charlies Charakter ist auf jeden Fall ein Lichtblick in der Geschichte, er hat mir sehr gut gefallen und auch seine Entwicklung fand ich gut. Er selbst hat eine eher mittelmäßige Meinung von sich, dabei steckt sehr viel mehr in ihm, als er selbst ahnt.

Spannung kam bei mir während des gesamten Buches leider überhaupt nicht auf. Den Aufbau des Buches fand ich allerdings gut gelungen, die Kapitel sind nicht zu lange, sind mit einer Überschrift versehen und beginnen alle mit einer kleinen Erklärung, das hat einem das Verständnis schon etwas erleichtert.

Den Schreibstil des Autors fand ich in Ordnung, was mich beim Lesen aber massiv gestört hat und mich immer wieder stocken lies waren die vielen Fußnoten. Neue Begriffe wurden vor allem Anfang unten auf den Seiten erklärt, dass beeinträchtigte meinen Lesefluss sehr. Später im Buch kommen die Fußnoten dann aber nicht mehr so oft vor.

Fazit

Ich lese wirklich sehr gerne Fantasy-Geschichten, aber mit diesem Buch wurde ich leider nicht so richtig warm. Es viel mir schwer, die vielen neuen Begriffe zu behalten und es zog sich teilweise sehr beim Lesen. Auch kam ich durch die Fußnoten und die vielen Erklärungen gar nicht so richtig dazu, die Geschichte und das Lesen zu genießen. Man muss sich schon komplett auf diese 656 Seiten einlassen und in Ruhe lesen. Alles in allem war es einfach nicht so mein Geschmack. Zu viele neue Begriffe, zu wenig Spannung, komplizierte Charaktere (bis auf den Hauptcharakter) und manchmal etwas zu wirre Handlungen.

Veröffentlicht am 30.03.2026

Das ist kein Horror-Thriller

REM
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Also ich wollte das Buch ja unbedingt lesen, weil der Klappentext sehr mysteriös klingt. Er sagt nicht wirklich was darüber aus, welche Charaktere oder welche Story den Leser hier erwarten, aber dieses ...

Also ich wollte das Buch ja unbedingt lesen, weil der Klappentext sehr mysteriös klingt. Er sagt nicht wirklich was darüber aus, welche Charaktere oder welche Story den Leser hier erwarten, aber dieses ganze Zeug rund um die Träume herum klang ja schon aufregend. Und wenn Fitzek mit an Bord ist kann ja meistens nix schiefgehen, aber denkst de...
Ich war schon nach dem ersten Kapitel unglaublich verwirrt und diese Verwirrung hielt lange an. Aber es war keine positive Verwirrung, wie, "da muss ich jetzt unbedingt weiterlesen um zu sehen was passiert", sondern erst mal Buch zwei Tage zur Seite gelegt und danach jeden Tag ein bisschen gelesen.
Da wird dann auch erst mal von einem Handlungsstrang zum nächsten gesprungen und man weiß einfach nicht, was das nun mit den Träumen zu tun hat. Ich sag's gerne noch mal: Es war einfach verwirrend und anstrengend zu lesen.
Der Schreibstil ist ok, aber der Aufbau und manche Charaktere die da so rumschwirren waren einfach schlecht und auch zu viel. Hätte man die wirklich alle gebraucht? Na ja, wahrscheinlich schon.
Und wo waren die unerwarteten Wendungen? Die Story war teilweise so skurril, dass einen schon nichts mehr überraschen konnte. Vorhersehbar war es dann auch noch, natürlich nicht die vielen seltsamen Dinge die passieren, so was kann man nicht vorhersehen, aber es war ziemlich früh klar, wie es enden wird.
Die ganzen wirren Umstände klären sich zum Ende hin und es gab auch mal gute Abschnitte, aber insgesamt war das nichts für mich. Fast keine Spannung, wenig fesselnd und eine viel zu wirre Handlung. Für mich war das auch kein Horror-Thriller, sondern ein ziemlich abgefahrener Science-Ficton-Trip. Schade, aber das war nix!

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Veröffentlicht am 18.09.2025

Für mich leider eine Enttäuschung

Long Live Evil
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Der Klappentext des Buches klang für mich so absolut vielversprechend, außerdem liebe ich das Cover und den Farbschnitt, so dass ich das Buch unbedingt lesen wollte. Ich hatte davor viel Negatives darüber ...

Der Klappentext des Buches klang für mich so absolut vielversprechend, außerdem liebe ich das Cover und den Farbschnitt, so dass ich das Buch unbedingt lesen wollte. Ich hatte davor viel Negatives darüber gehört, aber auch positive Meinungen. Also anscheinend eins der Bücher, die man entweder liebt oder hasst, dazwischen gibt es wenig. Mir war dann relativ schnell klar, in welche Richtung es bei mir gehen wird, aber ich hab's trotzdem durchgezogen, man weiß ja nie, was sich in einem so dicken Buch noch verbirgt, es kann ja besser werden.
Also den Schreibstil empfand ich als wahnsinnig anstrengend. Als hätte die Autorin versucht, sich einen zur Story passenden Schreibstil anzueignen, was aber unheimlich schwierig zu lesen war. Ich kam damit gar nicht klar, musste Sätze oft mehrfach lesen oder bin beim Lesen abgeschweift. Ich konnte dann auch meist nicht mehr als 30 Seiten am Stück lesen. Nur wenn ich quer gelesen habe, habe ich mehr geschafft, was aufgrund der vielen Längen irgendwann dann auch immer häufiger vorkam.
Die Geschichte schien mir irgendwie ziemlich unausgereift, es gibt viele unnötige Szenen und viel zu viele Dialoge, die man nicht gebraucht hätte.
Die Protagonistin habe ich eigentlich noch ganz gerne gemocht, ihre Art war oft ein kleiner Lichtblick, aber mir hat hier trotzdem so ein bisschen das Feuer gefehlt. Auch im Hinblick auf eine Liebesgeschichte. Die gibt es hier zwar, aber nur so nebenbei, darauf hätte man mehr eingehen können und nicht immer nur so beiläufig, das schien mir alles so oberflächlich. Und am Ende dachte ich dann: Das wars? Aber dann habe ich herausgefunden, dass es ja noch eine Fortsetzung gibt, die wohl erst 2026 erscheinen wird. Ich denke aber nicht, dass ich Band 2 lesen werde, vielleicht kann mir jemand das Ende erzählen, dem das Buch gefallen hat. Tut mir leid, aber für mich war das einfach nichts.

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Veröffentlicht am 13.03.2025

Sehr langatmig und oft unschlüssig

SIEBEN STUNDEN. Wen würdest du retten?
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Inhalt

Der Abschlussjahrgang des Jahres 2013 verunglückt auf der Abschlussfahrt. Zwei Kleinbusse mit Schülern und Lehrern stürzen in die Tiefe an einen reißenden Fluss. Viele sterben direkt, einige sind ...

Inhalt

Der Abschlussjahrgang des Jahres 2013 verunglückt auf der Abschlussfahrt. Zwei Kleinbusse mit Schülern und Lehrern stürzen in die Tiefe an einen reißenden Fluss. Viele sterben direkt, einige sind zu verletzt um sich selbstständig in Sicherheit zu bringen und die Gefahr rückt immer näher, denn der Fluss steigt durch Starkregen rasend schnell an. Nicht jeder wird lebend aus der Schlucht rauskommen.
Neun Schüler überleben das Unglück, aber eine von ihnen begeht ein Jahr danach Selbstmord, denn sie konnte all das nicht verarbeiten. Von nun an treffen sich alle anderen zum Jahrestag des Unfalls um das Geschehene gemeinsam zu verarbeiten und um sich gegenseitig im Griff zu haben. Denn es gibt Geheimnisse und Dinge, die nicht so sind, wie sie dargestellt wurden.

Meine Meinung

Vom Klappentext her habe ich hier eine richtig spannende Mischung aus Thriller und Jugendbuch erwartet, habe dann aber schnell gemerkt, dass die Geschichte nicht meinen Erwartungen entspricht.

Es gibt zwei Handlungsstränge. Einer spielt in der Vergangenheit und wird aus Sicht der Überlebenden erzählt. Die Stunden bis zum Unfall werden von Kapitel zu Kapitel rückwärts gezählt, so dass man nach und nach erfährt, was mit den Bussen passiert ist, was die Protagonisten erlebt haben und wie es zu dem Unglück kam. Diese Kapitel haben mir immer gut gefallen, für mich waren sie viel besser wie die der andere Handlungsstrang, der in der Gegenwart spielt, zehn Jahre nach dem Unglück. Dieser Teil nimmt einen Großteil des Buches ein und hier wird alles so sehr in die Länge gezogen, dass ich es teilweise wirklich als sehr langweilig empfand. Einiges erschien mir hier dann auch noch recht unlogisch und schlecht gelöst.

Mit den Protagonisten wurde ich auch einfach nicht warm. Die Handlungen und Gedankengänge von Cassidy, aus deren Sicht der Handlungsstrang in der Gegenwart erzählt wird, konnte ich oft nicht nachvollziehen und bei Vielem stand sie auch einfach wirklich richtig auf dem Schlauch, da hab ich mehr als einmal beim Lesen den Kopf geschüttelt.

Der gute Schreibstil lässt es wenigstens zu, dass man durch das Buch durchfliegen kann, trotzdem bin ich beim Lesen immer wieder abgeschweift, es konnte mich einfach nicht packen. Was man der Geschichte dann aber zu Gute halten muss ist der Schluss. So etwa ab dem letzten Drittel passiert dann doch noch einiges, das Buch wird temporeicher und auch fesselnder. Das Ende war dann noch relativ versöhnlich.

Fazit

Für mich war es das zweite Buch der Autorin und auch schon beim letzten Mal (Der Pfad) hatte ich das Gefühl, dass sich alles sehr zieht, dass es viel Text, aber wenig Inhalt gibt. Hier hat mir der Klappentext aber so gut gefallen, dass ich ihr unbedingt noch mal eine Chance geben wollte. Aber dann war auch schnell klar, es ist einfach nicht meins.
Im Buch gibt es zwei Handlungsstränge, einer in der Vergangenheit, unmittelbar nach dem Unfall, und einer in der Gegenwart, erzählt aus der Sicht von Hauptprotagonistin Cassidy. Die Handlungen in der Vergangenheit waren meist interessant und sehr viel besser, wie die aus der Gegenwart. Da gibt es mal wieder viel Text, aber wenig Inhalt und das bremst die Geschichte sehr aus. Im letzten Drittel nimmt dann alles erst Fahrt auf, was dann zu einem versöhnlichen Ende führt.
Insgesamt gab es für mich hier aber zu viele Fehler auf Seiten der Protagonistin, ein paar Dinge, die nicht ganz schlüssig waren und einfach zu viele Längen. Bei den Handlungssträngen in der Gegenwart bin ich beim Lesen sehr oft abgedriftet.
Dafür hat mir hier aber der Schreibstil gut gefallen, den empfand ich bei Der Pfad noch sehr stockend, den Eindruck hatte ich hier gar nicht.
Wer auf ruhige und (fast) unblutige Thriller steht, dem wird das Buch bestimmt gefallen, aber meins war es leider nicht.

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Veröffentlicht am 12.03.2025

Leider enttäuschend

Now You're Mine
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Inhalt

Achtung! Enthält Spoiler, wenn ihr Band 1 noch nicht gelesen habt.

Calista ist entsetzt als sie die Perlenkette, die aus ihrer Wohnung gestohlen wurde in Haydens Jacke findet. Sofort ist das ...


Inhalt

Achtung! Enthält Spoiler, wenn ihr Band 1 noch nicht gelesen habt.

Calista ist entsetzt als sie die Perlenkette, die aus ihrer Wohnung gestohlen wurde in Haydens Jacke findet. Sofort ist das Vertrauen, das sie ihm entgegengebracht hat, zerstört. Innerlich aufgewühlt und zerbrochen versucht sie ihm die kalte Schulter zu zeigen. Doch das lässt Hayden nicht zu. Für ihn zählt nur, Calista zu beschützen, ob sie es möchte oder nicht. Denn er braucht Calista mehr, als er zugeben möchte.

Meine Meinung

Auch hier gefällt mir das Äußere des Buches wieder richtig gut. Ein sehr schöner Hingucker im Bücherregal passend zu Band 1. Band 2 knüpft dann auch nahtlos an den Vorgänger an. Da es sich um eine zusammenhängende Geschichte handelt, muss man die Bücher unbedingt der Reihe nach lesen.

Der erste Band lies für mich viele Fragen offen und so habe ich gehofft, dass es in Band 2 aufregend und spannender weitergeht. Aber nach wenigen Seiten war ich schon ein bisschen enttäuscht. Hayden mit seiner herrischen und dann wiederum absolut verletzlichen Art hat mich im Verlauf der Geschichte schon etwas genervt. Und Calista, die einerseits aufbrausend und andererseits unterwürfig ist, auch. Außerdem gibt es viele Unterhaltungen und Diskussionen, die etwas zu ausführlich waren. Als hätte man versucht, die Seiten mit Knisterstimmung zu füllen, dabei wäre es viel besser gewesen, wenn es stattdessen mehr Action gegeben hätte.

Insgesamt ist das Buch dann auch einfach wenig spannend. Ich habe immer gehofft, dass etwas passiert, aber es kommt bis auf ein paar gute Momente zwischendurch, einfach viel zu wenig. Der Mord an Calistas Vater spielt zwar im Hintergrund eine Rolle und ist dann auch kurz Thema, aber die eigentlich vielversprechende Handlung darüber läuft dann nur nebenbei.

Fazit

Nachdem mir Band 1 ganz gut gefallen hat habe ich mich sehr auf die Fortsetzung der Dilogie gefreut, denn es gab noch viele offene Fragen und außerdem endete das erste Buch mit einem fiesen Cliffhanger. Aber diese Fragen sind wahnsinnig schnell abgehakt. Das Thema um den Mord an Calistas Vater fand ich schon sehr interessant, aber auch dazu passiert nicht wirklich viel.
Es gibt jede Menge heiße Szenen und mein Gott, deswegen lesen und lieben wir ja dann auch Dark Romance, aber hier kam es mir so vor, als hätte man zwanghaft wenigstens ein bisschen Story und Dialoge dazu gepackt, damit es nicht nur Bettszenen gibt. Und dann gibt es dann noch so eine Sache mit der Verhütung die ziemlich zu Beginn angesprochen wird. Man sollte meinen, dass zwei erwachsene Menschen die miteinander schlafen wissen, dass rausziehen bevor er kommt keine Verhütungsmethode ist. Das sind so Kleinigkeiten, die mich aufgeregt haben.
Nun gut, mich hat das alles hier einfach nicht überzeugt von daher gibt es von mir leider keine Leseempfehlung mehr für die Bücher.

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