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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.12.2024

Liebe überwindet jede Mauer

Damals waren wir frei
4

Es war das erste Buch von Stephanie Jana welches ich gelesen habe und es wird Definitiv nicht das letzte gewesen sein! Ihr Schreibstil ist sehr harmonisch und sie schafft es das man sich direkt in die ...

Es war das erste Buch von Stephanie Jana welches ich gelesen habe und es wird Definitiv nicht das letzte gewesen sein! Ihr Schreibstil ist sehr harmonisch und sie schafft es das man sich direkt in die Geschichte herein versetzen kann.
„Damals waren wir frei“ ist ein wundervoller Roman der zeigt das jede Liebe irgendwann eine Chance bekommt, egal wie hoch die Mauern zwischen den liebenden sind. Auch wenn ich von der ehemaligen DDR nichts mitbekommen habe, da ich am Tag des Mauerfalls erst ein paar Monate alt war konnte ich vieles von dem geschriebenen in Geschichten von meiner Mama wieder finden. Was ich sehr schön fand. Die Geschichte im allgemeinen hat mich sehr berührt und dennoch gibt es die ein oder andere Stelle an der man schmunzeln muss.
Wirklich sehr empfehlenswert!

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Veröffentlicht am 30.03.2026

Zwischen Ikea, Tinder und Krankenhaus

Keeping it casual
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Der neue Roman "Keeping it casual" aus dem Pola Verlag ist kein klassischer Liebesroman. Hauptprotagonistin Max, gerade frisch getrennt, steht kurz vor einer großen OP. Warum also nicht ein wenig mit tinder ...

Der neue Roman "Keeping it casual" aus dem Pola Verlag ist kein klassischer Liebesroman. Hauptprotagonistin Max, gerade frisch getrennt, steht kurz vor einer großen OP. Warum also nicht ein wenig mit tinder ablenken? Oder wird aus der "Ablenkung" der Beginn eines neuen Lebensabschnitts?

Obwohl gerade das Thema rund um die Hirn OP alles andere als witzig ist schafft Karina May es mit ihrem frischen modernen Schreibstil einen immer wieder zum Schmunzeln zu bringen. Nicht zuletzt auch dank Alice, der besten Freundin von Max und doch hat das Buch auch viele tiefgründigere Dialoge. Die Autorin hat es gekonnt geschafft eine perfekte Balance zwischen Lovestory, Liebeskummer, Krankheit, Selbstzweifel, aber auch Humor zu schaffen.
Die Idee das die Tinder-Story nicht direkt zu einer Lovestory wird hat mir wirklich gut gefallen und war so auch mal etwas ganz anderes. Die Kapitel springen zwischendurch in der Zeit etwas zurück. So erfahren wir auch mehr über den Exfreund von Max und ihre Beziehung zu ihm.

Zum Ende wirkte mir die Geschichte etwas zu gehetzt und zu voll gepackt mit Ereignissen. Alles in allem hat mich das Buch allerdings recht gut unterhalten und als Bonus finden sich alle erwähnten Rezepte am Ende des Buches wieder. (Nette Idee der Autorin)

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Veröffentlicht am 17.03.2026

Reise zu den Wurzeln der Mutter

Elbland
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Der Tod ihrer Mutter Irma lässt Ninas leben aus den fugen geraten und so begibt sie sich auf die Reise nach Böhmen, der Heimat ihrer Mutter. Was hat sie erlebt damit aus dem kleinen fröhlichen Mädchen ...

Der Tod ihrer Mutter Irma lässt Ninas leben aus den fugen geraten und so begibt sie sich auf die Reise nach Böhmen, der Heimat ihrer Mutter. Was hat sie erlebt damit aus dem kleinen fröhlichen Mädchen eine so traurige, schwermütige Frau wird? Mit Ihrer Familie sprach Irma nie über ihre Kindheit, so muss Nina sich Stück für Stück dieses Puzzle zusammensetzen.

Das Gesamte Buch ist in 3 Zeitebenen unterteilt. Zum einen die Zeit um 1945 als Irmas Familie vertrieben wurde, 1987 als Ninas Familie anfing zu zerbrechen und die Gegenwart. So erfahren wir als Leser auch wie es zum Bruch zwischen Nina und ihrer Schwester kam. Am Ende ergibt sich jedoch ein rundes Gesamtbild und man versteht wie und warum die Familie letztenendes Zerbrach.

Zuletzt habe ich einige Bücher über die Vertreibung der Menschen aus Pommern/Schlesien gelesen, bisher jedoch nie über die Schicksale aus Böhmen. Berührt haben sie mich alle! Oft liest man das betroffene wenig bis gar nicht über ihre Vergangenheit reden. Man mag sich gar nicht vorstellen wie viele dieser Menschen daran innerlich zerbrochen sind und wie Irma in Depressionen verfallen sind.

Elbland ist kein lautes aufregendes Buch und doch ist es so gewaltig! Claudia Rikls Schreibstil ist passenderweise sehr ruhig und sensibel.

Nicht unerwähnt soll das wundervoll gestalte Cover bleiben, sowie die passenden Illustrationen die sich im Buch befinden.

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Veröffentlicht am 04.03.2026

Wie Fremd sind die 5 sich wirklich?

Fünf Fremde
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In "fünf Fremde" nimmt Romy Fölck uns mit auf die stürmische Insel Neuwerk. Im Sommer 1995 sind hier 2 Kinder verschwunden und eins der beiden ist es auch bis heute geblieben. Nun 30 Jahre später kehren ...

In "fünf Fremde" nimmt Romy Fölck uns mit auf die stürmische Insel Neuwerk. Im Sommer 1995 sind hier 2 Kinder verschwunden und eins der beiden ist es auch bis heute geblieben. Nun 30 Jahre später kehren Freunde und andere Personen die damals vor Ort waren auf die Insel zurück. Zufall? Oder steckt mehr dahinter? und wird der vermissten Fall nach so langer Zeit endlich geklärt?

Das Buch ist auf zwei Zeitebenen geschrieben. Zum einen im hier und jetzt, zum anderen erfahren wir mehr darüber wie es damals zu dieser Tragödie gekommen ist. Kapitel um Kapitel werden die einzelnen Puzzleteile so zu einem großen ganzen verbunden. Ohne zu viel vorweg zu nehmen kann ich sagen das ich mit dem Ende in dieser Form nicht gerechnet habe!

Neben der super spannenden Handlung hat mir vor allem die Atmosphäre gefallen die, die Autorin geschaffen hat. Man hatte das Gefühl mit auf der Insel zu sein, den Wind im Haar zu spüren und das Salz in der Luft zu riechen. Nicht zu vergessen sind Cover und Farbschnitt, die Perfekt zur Geschichte passen.

Dies war mein erstes Buch der Autorin. Mir hat der flüssige Schreibstil sehr gefallen, auch die Wendungen die im Verlauf aufgetreten sind haben mich so begeistert das ich das Buch kaum weglegen konnte.

Ein spannender Thriller nicht nur für Nordsee Fans.

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Veröffentlicht am 26.08.2025

Aufarbeitung der Familiengeschichte

Meine Mutter
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Bettina Flitner nimmt uns in diesem Buch mit auf eine Reise in die Vergangenheit ihrer Familie. Sie erzählt von ihrer Mutter und deren Leben, aber auch vom Rest ihrer Familie damals in Niederschlesien. ...

Bettina Flitner nimmt uns in diesem Buch mit auf eine Reise in die Vergangenheit ihrer Familie. Sie erzählt von ihrer Mutter und deren Leben, aber auch vom Rest ihrer Familie damals in Niederschlesien. Damals das ist die Zeit als ihre Familie noch eine angesehene Arztfamilie und im Besitz eines Sanatorium war. Doch dann kamen die ersten Selbsttötungen, der Krieg, Hunger, Leid und schließlich die Flucht in den westlichen Teil Deutschlands.

Die Autorin erzählt uns all das in einer sehr ruhigen und trotzdem klaren Sprache. Man bekommt zu keiner Zeit das Gefühl das sie die Geschichte "ausschlachten" will. Eher handelt es sich um eine Art Vergangenheitsbewältigung die Sie mit uns teilt. Ein sehr berührendes Buch welches sich trotz des schweren Themas sehr gut und schnell lesen lässt.

Zugegeben auf Grund der vielen Personen und Namen hatte ich anfangs ein paar Schwierigkeiten alle richtig zuzuordnen, das legte sich jedoch von Seite zu Seite mehr.

Dies war mein erstes Buch von Bettina Flitner aber sicher nicht das letzte.

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