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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.03.2026

Ein Krimi, der von Atmosphäre lebt.

Tainted Love
3

80er Vibes, die man fühlen kann – ein Krimi zum Eintauchen

Ich habe dieses Buch wirklich verschlungen – der Schreibstil ist so angenehm und flüssig, dass man nur so durch die Seiten fliegt. Von Anfang ...

80er Vibes, die man fühlen kann – ein Krimi zum Eintauchen

Ich habe dieses Buch wirklich verschlungen – der Schreibstil ist so angenehm und flüssig, dass man nur so durch die Seiten fliegt. Von Anfang an fühlt man sich direkt in den Sommer der 80er zurückversetzt. Diese Atmosphäre hat der Autor einfach unglaublich gut eingefangen – man merkt richtig, wie viel Liebe zum Detail hier drinsteckt.

Die Geschichte spielt im Jahr 1986 und lebt vor allem von genau diesem besonderen Setting. Der Mix aus Hitze, ländlicher Umgebung und dieser unterschwelligen Spannung funktioniert richtig gut. Für mich war das ganz klar das Highlight des Buches.

Martin und Christine fand ich beide sehr sympathisch und authentisch. Besonders ihre Dynamik hat mir gefallen – sie wirken einfach echt und nicht überzogen. Auch das „Drumherum“, also die kleinen Alltagsmomente und Nebenfiguren, haben für mich total zur Stimmung beigetragen, auch wenn das für manche vielleicht etwas ruhiger oder weniger spannend wirken könnte.

Man sollte hier allerdings keinen actiongeladenen Thriller erwarten. Es ist ein klassischer Kriminalroman mit eher ruhiger Entwicklung. Der Krimianteil ist definitiv vorhanden und auch gut gemacht, aber nicht das, was im Vordergrund steht. Für mich war das aber überhaupt kein Problem.

Auch wenn das Buch jetzt keinen riesigen Wow-Effekt hinterlassen hat, ist es trotzdem absolut lesenswert. Gerade wegen der besonderen Atmosphäre und dem authentischen 80er-Feeling.

Fazit:
Ein tolles, schnell zu lesendes Buch mit starkem Setting und sympathischen Charakteren. Perfekt für alle, die es etwas ruhiger mögen und sich gerne in eine andere Zeit versetzen lassen. Ich bin auf jeden Fall gespannt auf die nächsten Bände!

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Veröffentlicht am 29.09.2025

Ein Coming-of-Age-Roman, der nachhallt.

Beste Zeiten
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Sickan ist 21 und wagt in Stockholm einen Neuanfang – weit weg von ihrer schwierigen Schulzeit auf dem Land, in der sie Ausgrenzung und fehlende Unterstützung durch die Eltern erleben musste. In der Großstadt ...

Sickan ist 21 und wagt in Stockholm einen Neuanfang – weit weg von ihrer schwierigen Schulzeit auf dem Land, in der sie Ausgrenzung und fehlende Unterstützung durch die Eltern erleben musste. In der Großstadt will sie nun das Leben spüren, sich verlieben, neue Erfahrungen machen und endlich aus ihrem alten Schatten treten.

Jenny Mustard schafft es, Sickans Zweifel, Sehnsucht und Suche nach Zugehörigkeit sehr authentisch einzufangen. Besonders ihre Unsicherheit im Umgang mit sich selbst und die Rückblicke in ihre Vergangenheit haben mich bewegt. Vieles wirkt schonungslos und direkt, ohne dabei an Emotionalität zu verlieren.

Nicht alles ist perfekt – manche Figuren bleiben etwas blass und die Erzählweise springt manchmal, sodass gewisse Passagen etwas an Tempo verlieren. Doch insgesamt ist es ein intensiver Coming-of-Age-Roman, der die Unsicherheiten und Hoffnungen Anfang 20 glaubwürdig widerspiegelt.

Fazit:
Ein ehrlicher, atmosphärischer Roman über Selbstfindung und Neubeginn – berührend, nahbar und trotz kleiner Schwächen absolut empfehlenswert.

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Veröffentlicht am 11.09.2025

Eine wunderschöne Geschichte über Freundschaft, Stärke und Mut!

Whisperling - Die Geister-Detektivin
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Ich durfte diese wunderbare Geschichte lesen und bin begeistert. Whispering spielt im England des Jahres 1897 – die Atmosphäre ist düster, geheimnisvoll und passt perfekt in den Herbst, besonders als Lektüre ...

Ich durfte diese wunderbare Geschichte lesen und bin begeistert. Whispering spielt im England des Jahres 1897 – die Atmosphäre ist düster, geheimnisvoll und passt perfekt in den Herbst, besonders als Lektüre rund um Halloween.

Im Mittelpunkt steht Peggy, eine außergewöhnliche Protagonistin: stark, mutig, authentisch und zugleich stur, loyal und sehr lustig. Ihre Stimme trägt uns Leser mit einer unwiderstehlichen Kraft durch die Seiten und macht jedes Kapitel zu einem Erlebnis.
Der Schreibstil ist flüssig, die Kapitel sind angenehm kurz gehalten, was das Lesen leicht macht. Offiziell wird das Buch ab 10 Jahren empfohlen, ich persönlich würde es aber eher ab 12 einordnen, da viele ernste Themen wie Tod, Beerdigung oder Hinrichtung angesprochen werden. Gerade diese Mischung aus Humor, Intrigen und leichtem Horror macht die Geschichte jedoch so besonders.

Fazit: Ich finde dieses Buch richtig gut – für mich ganz klar 5 von 5 Sternen. Ein sehr gelungenes Werk, das nicht nur für Kinder, sondern auch für Jugendliche und Erwachsene spannend und berührend ist – eine Geschichte, die Freundschaft, Mut und Stärke eindrucksvoll in Szene setzt.

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Veröffentlicht am 24.05.2026

Düster, intensiv und absolut fesselnd.

Beloved Villain – You can't run from me
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Dieses Buch war mein erster Roman der Autorin und ich wurde definitiv positiv überrascht. Die Geschichte war spannend, düster und sehr unterhaltsam. Immer wieder musste ich an Hunting Adeline denken – ...

Dieses Buch war mein erster Roman der Autorin und ich wurde definitiv positiv überrascht. Die Geschichte war spannend, düster und sehr unterhaltsam. Immer wieder musste ich an Hunting Adeline denken – vielleicht nur mein persönliches Empfinden, aber die Vibes waren teilweise ähnlich. Besonders Nuria hat mir gefallen, weil sie stark wirkte und eben nicht naiv oder unrealistisch gehandelt hat. Der Schreibstil hatte einen richtig guten Flow, wodurch ich nur so durch die Seiten geflogen bin. Und dieses Ende?! Absoluter Cliffhanger – ich musste direkt weiterlesen.

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Veröffentlicht am 27.04.2026

Miss Marple & Co. lassen grüßen.

Mord in der Pension Möwennest
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Dieses Buch war für mich eine richtig schöne Überraschung. Es hat sofort diesen typisch englischen Flair, den ich total mag – ruhig, ein bisschen skurril und gleichzeitig spannend.

Im Mittelpunkt steht ...

Dieses Buch war für mich eine richtig schöne Überraschung. Es hat sofort diesen typisch englischen Flair, den ich total mag – ruhig, ein bisschen skurril und gleichzeitig spannend.

Im Mittelpunkt steht Nora, eine ehemalige Nonne, die sich auf die Suche nach ihrer Freundin Frieda macht. Dafür landet sie in einer ziemlich schrägen Pension, in der gefühlt jeder Bewohner irgendetwas zu verbergen hat. Genau das macht das Ganze so spannend – man merkt schnell, hier stimmt einiges nicht.

Besonders gefallen hat mir der Schreibstil. Er ist angenehm zu lesen, irgendwie etwas anders als gewohnt, aber genau das macht den Charme aus. Dazu kommt eine gute Mischung aus Humor und kleinen Intrigen, die die Geschichte lebendig halten.

Nora selbst fand ich richtig interessant – ruhig, clever, aber auch mutig, wenn es drauf ankommt. Und die ganzen Bewohner im Möwennest sind so eigen, dass man sie einfach nicht vergisst.

Für mich hatte das Ganze definitiv Vibes von Miss Marple & Co., aber trotzdem mit einer ganz eigenen Note.

Ich war total in der Geschichte drin und habe die Zeit im Möwennest einfach genossen.

Wenn man englische Krimis aus den 50ern mag oder einfach Lust auf etwas Ruhigeres mit Spannung und Charme hat, ist das hier auf jeden Fall eine perfekte Wahl.

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