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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.04.2026

Großartig, tiefgründig und erschütternd ehrlich!

Starfish
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Dieses Buch war für mich unglaublich emotional und hat lange nachgewirkt.
Geschrieben ist es in der einfachen, direkten Sprache der elfjährigen Ellie – fast wie ein Tagebuch. Genau das macht es so besonders. ...

Dieses Buch war für mich unglaublich emotional und hat lange nachgewirkt.
Geschrieben ist es in der einfachen, direkten Sprache der elfjährigen Ellie – fast wie ein Tagebuch. Genau das macht es so besonders. Man liest nicht nur ihre Geschichte, man fühlt sie. Jede Unsicherheit, jede Verletzung, jede kleine Hoffnung.

Wir haben „Starfish“ gemeinsam mit meiner Tochter innerhalb von drei Abenden gelesen – und danach jedes Mal noch lange darüber gesprochen. Über Mobbing. Über Worte, die mehr wehtun als blaue Flecken. Über das Gefühl, nicht genug zu sein. Und darüber, wie wichtig es ist, sich selbst anzunehmen.

Besonders getroffen hat mich das Verhalten der Mutter. Auch wenn sie auf ihre ganz eigene, verquere Weise vielleicht „nur das Beste“ wollte – was Ellie erlebt, ist keine Fürsorge. Es ist Druck, Erpressung, Kritik und Ablehnung. Und genau das sollte niemals Teil von Erziehung sein. Kein Kind sollte das Gefühl haben, erst geliebt zu werden, wenn es sich verändert.

Die Szene mit den Farben ist mir besonders im Gedächtnis geblieben:

Blutergüsse sind violett.
Wut ist rot.
Traurigkeit ist blau.
Und Schwarz – das ist das Gefühl im Inneren, wenn man gemobbt wird.

Diese wenigen Zeilen sagen mehr als viele lange Kapitel es könnten.

„Starfish“ ist nicht nur ein wichtiges Buch für Kinder – es ist genauso wichtig für Mütter. Für Erwachsene. Für uns alle. Es zeigt, wie tief Worte schneiden können. Und wie stark ein Kind trotzdem sein kann.

Ein Buch, das weh tut.
Ein Buch, das Mut macht.
Und ein Buch, das man nicht einfach zuklappt und vergisst.

Absolute Leseempfehlung – besonders als gemeinsames Mutter-Tochter-Buch.

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Veröffentlicht am 18.04.2026

Geheimnisse, Karten & große Abenteuer!

Fräulein Renée und das kartografische Komplott
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Ein historischer Krimi mit Abenteuerflair und ganz besonderen Figuren

Schon das Cover hat mich direkt angesprochen – liebevoll gestaltet und einfach passend zur Geschichte. Und genau dieses Gefühl zieht ...

Ein historischer Krimi mit Abenteuerflair und ganz besonderen Figuren

Schon das Cover hat mich direkt angesprochen – liebevoll gestaltet und einfach passend zur Geschichte. Und genau dieses Gefühl zieht sich durch das ganze Buch: Man merkt, wie viel Herz darin steckt.

Ich bin richtig gut in die Geschichte hineingekommen und konnte sie von Anfang an genießen. Das Setting im Jahr 1908 ist unglaublich atmosphärisch beschrieben, sodass man sich sofort in diese Zeit hineinversetzt fühlt. Nebenbei bekommt man spannende Einblicke in gesellschaftliche Strukturen, historische Hintergründe und sogar geografische Themen, ohne dass es jemals trocken wirkt.

Besonders begeistert haben mich die Protagonisten. Renée ist alles andere als eine typische Figur ihrer Zeit – selbstbewusst, mutig und mit einer modernen Denkweise, die sie unglaublich interessant macht. Gleichzeitig hat sie noch Entwicklungspotenzial, was sie umso greifbarer macht. Caspar wirkt zunächst eher zurückhaltend, entwickelt aber im Laufe der Geschichte immer mehr Tiefe. Seine besondere Wahrnehmung und seine eher ungewöhnliche Sicht auf Gefühle machen ihn zu einer Figur, die im Gedächtnis bleibt.

Der Kriminalfall selbst ist spannend aufgebaut und wird immer komplexer, je weiter man liest. Es macht richtig Spaß, mitzurätseln, Hinweise zu verfolgen und eigene Theorien aufzustellen. Besonders im Mittelteil nimmt die Geschichte nochmal richtig Fahrt auf und man beginnt, wirklich jede Figur zu hinterfragen.

Was mir besonders gefallen hat: Die Geschichte verbindet den Kriminalfall gekonnt mit historischen Elementen und echtem Leben. Dadurch wirkt alles sehr stimmig und lebendig.

Und auch wenn ich mir hier vielleicht noch einen stärkeren Twist gewünscht hätte, finde ich trotzdem, dass die Geschichte absolut gelungen ist.

Fazit:
Eine wunderbare, spannende Geschichte mit viel Atmosphäre, tollen Charakteren und einem Krimifall, der bis zum Schluss fesselt. Für mich war es ein echtes Lesevergnügen – und ich hoffe sehr, dass es einen zweiten Band geben wird!

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Veröffentlicht am 16.04.2026

Zwischen Kopfkino & Realität.

How It All Ends
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How It All Ends hat mich wirklich positiv überrascht. Schon das Cover ist ein echter Hingucker und passt perfekt zur Story – verspielt, kreativ und macht sofort neugierig.

Besonders gefallen hat mir der ...

How It All Ends hat mich wirklich positiv überrascht. Schon das Cover ist ein echter Hingucker und passt perfekt zur Story – verspielt, kreativ und macht sofort neugierig.

Besonders gefallen hat mir der Zeichenstil: Die Illustrationen sind detailreich und bringen die Emotionen richtig gut rüber. Die farbliche Trennung fand ich richtig gelungen – Taras Gedanken und Tagträume wirken dadurch noch intensiver und heben sich klar von der Realität ab.

Tara selbst ist eine super authentische Protagonistin. Ihre Ängste, Unsicherheiten und Gedanken rund um den Schulwechsel haben sich total echt angefühlt. Gerade dieses Kopfchaos, dieses „Was denken die anderen über mich?“ – man konnte sich richtig gut in sie hineinversetzen. Gleichzeitig lockern ihre fantasievollen Tagträume alles auf und bringen auch viel Humor mit rein.

Die Story lässt sich super schnell lesen, ist leicht, unterhaltsam und gleichzeitig emotional. Es geht um Freundschaft, Selbstfindung und dieses typische Gefühl, einfach irgendwie dazugehören zu wollen.

Mein einziger Kritikpunkt: Es war viel zu schnell vorbei – ich hätte wirklich gerne noch länger in Taras Welt verbracht.

Fazit: Eine liebevoll gestaltete Graphic Novel mit viel Herz, Humor und ganz viel Gefühl. Perfekt für jüngere Leser, aber auch absolut lesenswert für Erwachsene.

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Veröffentlicht am 16.04.2026

Perfekt für kleine Drachenfans!

Nico & Daimon – Verflammt gute Freunde
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Wir haben das Buch richtig gerne gelesen!
Die Geschichte rund um Nico, der neu in der Stadt ist und es in der Schule nicht leicht hat, nimmt schnell Fahrt auf. Als plötzlich der kleine Drache Daimon in ...

Wir haben das Buch richtig gerne gelesen!
Die Geschichte rund um Nico, der neu in der Stadt ist und es in der Schule nicht leicht hat, nimmt schnell Fahrt auf. Als plötzlich der kleine Drache Daimon in sein Leben platzt, verändert sich alles – und aus einem eher unsicheren Jungen wird nach und nach jemand, der über sich hinauswächst.

Die Story ist nicht nur spannend, sondern auch super witzig und total herzerwärmend. Gerade für kleine Drachenfans ist das Buch ein echtes Highlight. Die Illustrationen sind richtig schön gemacht, teilweise sogar im Comic-Stil, was das Lesen nochmal lockerer und abwechslungsreicher macht – perfekt auch für Kinder, die sonst nicht so gern zu Büchern greifen.

Besonders gefallen hat mir, dass die Geschichte so viele wichtige Themen vereint: Freundschaft, Mut, Neuanfang und Zusammenhalt. Man bleibt die ganze Zeit dran und will unbedingt wissen, wie es weitergeht.

Für uns war es eine rundum tolle Geschichte und wir freuen uns jetzt schon mega auf weitere Bände voller Abenteuer und Spaß.

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Veröffentlicht am 30.03.2026

Ein Krimi, der von Atmosphäre lebt.

Tainted Love
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80er Vibes, die man fühlen kann – ein Krimi zum Eintauchen

Ich habe dieses Buch wirklich verschlungen – der Schreibstil ist so angenehm und flüssig, dass man nur so durch die Seiten fliegt. Von Anfang ...

80er Vibes, die man fühlen kann – ein Krimi zum Eintauchen

Ich habe dieses Buch wirklich verschlungen – der Schreibstil ist so angenehm und flüssig, dass man nur so durch die Seiten fliegt. Von Anfang an fühlt man sich direkt in den Sommer der 80er zurückversetzt. Diese Atmosphäre hat der Autor einfach unglaublich gut eingefangen – man merkt richtig, wie viel Liebe zum Detail hier drinsteckt.

Die Geschichte spielt im Jahr 1986 und lebt vor allem von genau diesem besonderen Setting. Der Mix aus Hitze, ländlicher Umgebung und dieser unterschwelligen Spannung funktioniert richtig gut. Für mich war das ganz klar das Highlight des Buches.

Martin und Christine fand ich beide sehr sympathisch und authentisch. Besonders ihre Dynamik hat mir gefallen – sie wirken einfach echt und nicht überzogen. Auch das „Drumherum“, also die kleinen Alltagsmomente und Nebenfiguren, haben für mich total zur Stimmung beigetragen, auch wenn das für manche vielleicht etwas ruhiger oder weniger spannend wirken könnte.

Man sollte hier allerdings keinen actiongeladenen Thriller erwarten. Es ist ein klassischer Kriminalroman mit eher ruhiger Entwicklung. Der Krimianteil ist definitiv vorhanden und auch gut gemacht, aber nicht das, was im Vordergrund steht. Für mich war das aber überhaupt kein Problem.

Auch wenn das Buch jetzt keinen riesigen Wow-Effekt hinterlassen hat, ist es trotzdem absolut lesenswert. Gerade wegen der besonderen Atmosphäre und dem authentischen 80er-Feeling.

Fazit:
Ein tolles, schnell zu lesendes Buch mit starkem Setting und sympathischen Charakteren. Perfekt für alle, die es etwas ruhiger mögen und sich gerne in eine andere Zeit versetzen lassen. Ich bin auf jeden Fall gespannt auf die nächsten Bände!

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