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tini5678

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.03.2026

Was ein Segeltörn, was ein Highlight!

Wer am Ende übrig bleibt
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Ich bin durch den Titel auf das Buch aufmerksam geworden Der Autor war mir bisher nicht bekannt. Der Klappentext machte mich sehr neugierig. Ich fand mich dann auch sofort in die Geschichte ein, die als ...

Ich bin durch den Titel auf das Buch aufmerksam geworden Der Autor war mir bisher nicht bekannt. Der Klappentext machte mich sehr neugierig. Ich fand mich dann auch sofort in die Geschichte ein, die als zentrales Element im Wesentlichen aus dem Segeltörn besteht, gespickt mit den Szenen aus dem Gerichtssaal, was ich sehr gelungen fand. Nach dem Tod ihres WG-Mitglieds Ruben aus der gemeinsamen Studienzeit treffen sich Anne, Sven und Merle auf dessen Beerdigung. Sie beschließen eine Art Abschied zu nehmen, indem sie einen Segeltörn planen,was sich Ruben immer gewünscht hatte. Begleitet werden sie dabei von den Partnern von Anne und Merle. Dieser Segeltörn hat es in sich: Nicht nur die Naturgewalten und das unglaublich tolle Setting fesseln den Leser, sondern auch die herausragende Ausarbeitung der Charaktere. Es gab nicht einen, der mich einmal nicht triggern konnte. Dem ein oder anderen gelang es sogar, mich auf die Palme zu bringen. Ich hätte sie am liebsten mal durchgeschüttelt. Gekonnt wird damit gespielt, dass jeder sein Päckchen zu tragen und seine eigenen Geheimnisse hat. Vertrauen und Misstrauen sind ein großes Thema, die in der düsteren Atmosphäre einfach prima zur Geltung kommen. Ich hatte bereits sehr früh einen Verdacht, der sich im Lauf der Erzählung immer mehr verstärkte. Dies tat der Spannung jedoch überhaupt keinen Abbruch, weil ich unbedingt wissen wollte, wie sich dieses Szenario denn auflösen würde. Selbst hier konnte mich der Autor noch einmal ganz unvermutet überraschen. Etwas, womit ich tatsächlich nicht gerechnet hätte! Für mich ein absolutes Highlight und daher eine ganz klare Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 03.03.2026

Mit Gänsehaut-Feeling!

Moorland. Die Zwillinge
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Als großer Fan des Autors konnte ich mir den neuen Reihenauftakt von Andreas Winkelmann Moorland - Die Zwillinge natürlich nicht entgehen lassen, zumal ich selbst einen Zwilling habe. Das Cover ist aussagekräftig, ...

Als großer Fan des Autors konnte ich mir den neuen Reihenauftakt von Andreas Winkelmann Moorland - Die Zwillinge natürlich nicht entgehen lassen, zumal ich selbst einen Zwilling habe. Das Cover ist aussagekräftig, die Farbe deutet uns schon die Gefahr an, die uns in dieser düsteren Umgebung erwartet: Die Zwillinge Jana und Nike sind erfolgreich mit ihrem Moormaid-Kanal (war da Housemaid Inspiration?) und kehren von einer ihrer Moor-Touren nicht mehr zurück. Der Autor versteht es ganz wunderbar, uns mitzunehmen auf die Suche nach den beiden Mädchen. Er führt uns durch das gruselige Moor, die Sprache ist ausgesprochen bildhaft, ich hatte einige Gänsehaut-Momente. Vom Anfang bis zum Ende war Spannung vorhanden. Mir gefielen die kurzen Kapitel, in denen der Leser immer häppchenweise am Ende mit Überraschungen und Wendungen überrascht wurde und unbedingt wissen möchte, wie sich die Geschichte weiterentwickelt. Die Charaktere sind ausgezeichnet herausgearbeitet, so konnte z. B. Ruth nicht nur Malia triggern, sondern auch mich. Manchmal hätte ich ihr echt am liebsten den Hals umgedreht! Es gab Personen, die habe ich ins Herz geschlossen, andere verabscheut. Herrn Winkelmann ist es auch gelungen, dass ich hin und wieder schmunzeln musste. Die Auflösung war für mich stimmig und nachvollziehbar. Ich hatte zwei Verdächtige und die eine Szene war für mich dann die entscheidende - und überraschend! Außerdem bin ich gespannt wie ein Flitzebogen, wie es mit Malia, Ruth und den anderen Personen weitergeht. Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 05.05.2026

Mal ganz was anderes!

All your pretty lies. Glaubst du deinen Lügen?
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Ich fand die Leseprobe so unglaublich gut, dass ich unbedingt das Buch haben musste. Ich habe es nicht bereut, denn auch wenn es nicht ein Thriller ist, wie ich ihn sonst kenne, liegt hier eine ganz tolle ...

Ich fand die Leseprobe so unglaublich gut, dass ich unbedingt das Buch haben musste. Ich habe es nicht bereut, denn auch wenn es nicht ein Thriller ist, wie ich ihn sonst kenne, liegt hier eine ganz tolle Story vor, die prächtig aufgebaut ist. Lucy ist herrlich sarkastisch und ich glaube dadurch entsteht nicht das übliche Thriller-Feeling. Ich meine es ist ja auch nicht einfach, wenn man nicht weiß, ob man seine beste Freundin getötet hat oder nicht. Ich wurde im Prinzip die ganze Zeit durch das Buch getragen. Es liest sich absolut flüssig und leicht. Auch der Stil ist jugendlich und erfrischend. Die Personen werden wunderbar dargestellt, besonders Grandma Beverly hab ich direkt in mein Herz geschlossen An die sexistische Ausdrucksweise musste ich mich anfangs etwas gewöhnen, aber man sieht hier klar, dass dass auch ein Thriller für junge Erwachsene ist. Ich fand es sehr gut dargestellt, wie leicht man manipuliert werden kann, aber auch welch Auswirkungen toxische Verbindungen haben können. Ich habe das Buch sehr genossen, ich habe gar nicht über Täter/in nachgedacht, sondern die Geschichte einfach vollkommen aufgesogen und vergebe dafür 4,5 Sterne.

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Veröffentlicht am 30.03.2026

Herzerfrischend!

Der kleine Campingplatz in den Dünen: Ein Stellplatz fürs Glück
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Der kleine Campingplatz in den Dünen - Stellplatz ins Glück ist der erste Band zu einer neuen Campingreihe mit Wohlfühlcharakter. Zu Beginn und am Ende wirft ein Erzähler von außen einen Blick auf die ...

Der kleine Campingplatz in den Dünen - Stellplatz ins Glück ist der erste Band zu einer neuen Campingreihe mit Wohlfühlcharakter. Zu Beginn und am Ende wirft ein Erzähler von außen einen Blick auf die Szene, das hat mir sehr gut gefallen. Der kleine Wohlfühl-Roman erzählt von Annika, die nach ihrem Tourismus-Studium ihre Lebenswünsche am Meer verwirklichen möchte. Wir erfahren, dass nicht alles so glatt läuft wie erhofft und dass manchmal auch unglückliche Ereignisse zum Glück beitragen können. Die Atmosphäre wird von der Autorin wunderbar eingefangen, die Landschaft sehr bildhaft beschrieben. Ich hatte immer wieder das Gefühl mittendrin und vor Ort zu sein. Die Charaktere sind wunderbar dargestellt, der Zusammenhalt wird spürbar. Für manche entwickelt man Sympathien, für andere Abneigung. Dann gibt es noch zwei Männer um Annika, die gegensätzlicher nicht sein können. Ob sie wohl etwas im Schilde führen? Das muss der Leser selbst herausfinden. Der kleine Campingplatz in den Dünen hat mich sehr gut unterhalten und wäre für mich eine sehr gute Urlaubslektüre. Wer wissen möchte, wie die Geschichte um Annika und ihren Campingplatz weitergeht, es folgt bald Band 2. Annikas Mutter und Oma sind nach wie vor unwissend, wie ihr Leben vor Ort tatsächlich aussieht. Ob sich dieses Rätsel auflösen wird? Welche Schwierigkeiten erwarten dieses Mal den kleinen Campingplatz und seine Menschen? Wir dürfen gespannt sein...

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Veröffentlicht am 23.03.2026

Na ja...

Am Hang des Todes
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Vorweg, das Buch war ein Geschenk und ich hatte meine lieben Probleme damit. Ich hab auch etwas gebraucht, mich in die Geschichte einzufinden, wer da wer ist. Ich möchte aber erwähnen, dass ich eher Thriller ...

Vorweg, das Buch war ein Geschenk und ich hatte meine lieben Probleme damit. Ich hab auch etwas gebraucht, mich in die Geschichte einzufinden, wer da wer ist. Ich möchte aber erwähnen, dass ich eher Thriller oder skandinavische Krimis oder Kriminalthriller lese. Die Geschichte um den ermordeten Star-Skifahrer empfand ich eher als eine Mischung aus Krimi und Cosy-Krimi oder anders gesagt, wer den Bozen-Krimi aus dem TV kennt, eine seichte Version davon. Mir hat einfach die Tiefe gefehlt, für mich blieben sowohl die Charaktere als auch die Fall- und Landschaftsbeschreibung oberflächlich. Ich hatte z. B. mehrmals Landschaftsbilder aus ddm Bozen-Krimi im Kopf, da hätte ich mir mehr individuelle Bilder auf das Buch bezogen gewünscht. Was mich wirklich gestört hat, waren die immer wieder eingeworfenen Abschweifungen besonders des Commissarios, S. 145 fand ich besonders schlimm. Ich hatte immer das Gefühl, kaum, dass ich im Lesefluss bin, kommt ein Stop. Es war so in etwa ein Stop and go - Feeling wie im Stau. Das war einfach nich fallrelevant - und irgendwann hat mich das tatsächlich genervt und ich habe mit den Augen gerollt. Was mir auch nicht gefallen hat, war die Auflösung und dass erst sehr spät zum Ende hin noch plötzlich zwei neue Personen eingeführt worden sind. Da es sich bei diesem Buch jedoch um eine Reihe handelt, kann ich nicht abschließend beurteilen, ob diese Personen nicht in früheren Ausgaben bereits eine Rolle gespielt haben. Mir persönlich gefällt es zumindest besser, wenn der Autor mit den bereits vorhanenen Personen "experimentiert". Eine Frage ist für mich offen geblieben, diese könnte aber natürlich mit der Fortdetzung der Reihe beantwortet werden. Wer solche Art von Krimis mag, ist damit wahrscheinlich gut unterhalten, aber meinen Geschmack trifft es eher nicht.

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