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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.04.2026

Ein Piratenroman

Das Lied der Segel
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Dieses Buch überzeugt mit konträren, tief ausgearbeiteten Protagonisten, die beide vor dem größten Dilemma ihres Lebens stehen. Sie Ringen mit ihren Umständen, ihren Eigenschaften und mit Gott. Auf diese ...

Dieses Buch überzeugt mit konträren, tief ausgearbeiteten Protagonisten, die beide vor dem größten Dilemma ihres Lebens stehen. Sie Ringen mit ihren Umständen, ihren Eigenschaften und mit Gott. Auf diese Reise werden wir mitgenommen und gewinnen tiefe Einblicke.

Der Einstieg in das Buch war leicht und schwer zugleich: Die Protagonisten waren mir schnell sympathisch und angesichts ihrer Herausforderungen wollte ich nur eines: Weiterlesen und wissen, was passiert (eine gute Voraussetzung für einen Roman, finde ich… ;)).
Auf der anderen Seite wurde man ziemlich in den Konflikt hineingeworfen, Hintergrundinfos gab es nur häppchenweise. Dazu muss man wissen: Das Buch ist zwar Auftakt einer Dilogie, im Debut der Autorin taucht Jack, einer der Protas, allerdings schon auf. Tatsächlich wünschte ich, ich hätte dieses schon vorher gelesen! Auch wenn es eigentlich unabhängig dasteht. Dafür wird viel auf die Gefühlsebene eingegangen, ich habe es teilweise als wiederholend empfunden - vielleicht war ich auch nur ungeduldig, weil ich ja wissen wollte, wie es weitergeht!

Das Erzähltempo ist sehr hoch, die Sprache der Autorin außerordentlich bildhaft und mitnehmend.

Ganz besonders finde ich, wie sie das Ringen der Protagonisten mit Gott und auch Bibelverse geschickt in die Erzählung eingebunden hat. Angesichts der tiefen Nöte wirkt es authentisch und inspirierend, für das eigene Leben, mit viel geringeren alltäglichen Sorgen.

Mein Fazit:
Dieses Buch hat mich atemlos zurückgelassen und mir einiges zum Nachdenken gegeben. Ich freue mich auf die spannende Fortsetzung in Band 2!

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Veröffentlicht am 09.04.2026

Eine Wanderung in den Bergen

Hirtenzeit
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Dieses Buch besticht mit seiner Schönheit: Nicht nur das Cover ziert eine schöne Landschaftsaufnahme, jedes Kapitel wird von einer passenden Fotografie aus den Bergen eingeleitet. Abgeschlossen wird jedes ...

Dieses Buch besticht mit seiner Schönheit: Nicht nur das Cover ziert eine schöne Landschaftsaufnahme, jedes Kapitel wird von einer passenden Fotografie aus den Bergen eingeleitet. Abgeschlossen wird jedes Kapitel durch ein persönliches Gebet, ja Gespräch mit Gott, das durch die farbige Seite wiederum hervorgehoben wird.

Daniel Zindel hat einen sehr gut zu lesenden, gelegentlich humorvollen und einnehmenden Schreibstil, der die Leser in seinem Buch mit auf eine Bergtour nimmt - die sich durch den angenehmen Schreibstil eher wie ein leichter Spaziergang anfühlt.

Das ist deshalb so wunderbar, weil es sich lohnt, dieses Buch immer wieder in die Hand zu nehmen: Denn die Impulse von Daniel Zindel, sich mit der eigenen Biographie zu beschäftigen, tauchen wie nebenbei in seiner Erzählung auf. Sie bedrängen die Leser nicht, sondern stoßen sie sanft an. So kann man sich nach und nach, auch über einen längeren Zeitraum hinweg, mit ihnen befassen. Gleichzeitig bleibt es hier aber nicht beim Betrachten der Vergangenheit, sondern auch was die Gegenwart und Zukunft betrifft, gibt er wertvolle Gedanken wieder.

Mein Fazit:
Dieses Buch lädt mit seinem angenehmen Schreibstil, den sanften Impulsen und der inhaltlichen Tiefe dazu ein, sich beim Lesen und Nachsinnen mit der eigenen Biographie auseinanderzusetzen.

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Veröffentlicht am 30.03.2026

Ein Spielplatzabenteuer

Carli und Klecks gehen auf den Spielplatz
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Carli und Klecks gehen auf den Spielplatz, doch irgendwie ist es dort zu wild und zu gefährlich. Also bleiben sie lieber im Garten der Nachbarin und entwickeln dort eigene Spielideen.
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Es macht ...

Carli und Klecks gehen auf den Spielplatz, doch irgendwie ist es dort zu wild und zu gefährlich. Also bleiben sie lieber im Garten der Nachbarin und entwickeln dort eigene Spielideen.
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Es macht Spaß, das Buch anzuschauen: Die Illustrationen sind sehr schön, voller Gefühl und zeigen viele (witzige) Details und Szenen. Hier geht es lebhaft zu!

Mit den abwechslungsreichen Bildern und knappen Texten können schon Kinder ab zwei Jahren dieses etwas längere Pappbilderbuch verfolgen. Vieles hier kennen sie aus ihrem eigenen Alltag.

Besonders schön ist hier, dass Kinder etwas über ihre eigenen Grenzen lernen können: Carli macht nämlich die Erfahrung, dass es ihm auf dem Spielplatz zu wild ist. Er zieht sich zurück, in einen Bereich, in dem er sich wohlfühlt und lässt Mitspieler dort später nur unter seinen Bedingungen zu. So wird den Kindern hier ganz nebenbei schon eine wichtige Botschaft vermittelt.
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Mein Fazit:
Ein witzig, toll illustriertes Pappbilderbuch ab zwei Jahren, das eine alltagsrelevante Geschichte aufgreift und den Kindern erste Begegnungen mit eigenen Grenzen ermöglicht.

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Veröffentlicht am 09.03.2026

Staunen, entdecken und lernen

Ein Pferd für Jairah
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Dieses besondere Bilderbuch erzählt uns die Geschichte von Jairah, die in Nigeria lebt. Wir lesen von ihren Gebeten, ihrem Alltag und natürlich den Pferden.
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Ganz besonders an diesem Buch sind ...


Dieses besondere Bilderbuch erzählt uns die Geschichte von Jairah, die in Nigeria lebt. Wir lesen von ihren Gebeten, ihrem Alltag und natürlich den Pferden.
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Ganz besonders an diesem Buch sind die echten Fotos, die die Geschichte der Familie Akpa illustrieren und uns hautnah in ihren Alltag mit hineinnehmen. Echte Fotos sind auch für Kinder immer toll zum Anschauen und Entdecken und üben eine besondere Faszination aus.
Die Echtheit der Geschichte ist auch als Erwachsene eine gute Abwechslung zu anderen Bilderbüchern.

Das Buch ist aus Sicht eines Kindes, also von Jairah erzählt (sie hat es ja auch mit ihrer Mutter gestaltet). Deshalb sind Wortwahl und Sprachweise Kindern angepasst, genauso aber auch die Themen und ausgewählten Berichte. Die kleinen Anekdoten sind genau solche, die Kinder interessieren.

Spannend ist natürlich, dass die Kinder hier erfahren, dass ein Mädchen Gott um etwas gebeten hat, und er ihr das auch gegeben hat. Toll finde ich die Erklärung am Ende, dass Gott aber kein “Wunschautomat” ist, und jeden Wunsch erfüllt, es sich aber immer lohnt, mit ihm zu reden.
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Mein Fazit:
Dies ist eine Geschichte zum Staunen, Entdecken und auch Lernen.
WIr empfehlen das Buch von Jairah gerne weiter - es ist etwas ganz besonderes.

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Veröffentlicht am 06.03.2026

Helden gibt es in echt!

Theo und die Immerhelden
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Dieses Buch beschäftigt sich mit dem Thema Helden, oder besser gesagt: Alltagshelden. Deshalb gibt es auch zu Beginn auf kindlichem Sprachniveau eine Erklärung, was das eigentlich ist. Im weiteren Verlauf ...

Dieses Buch beschäftigt sich mit dem Thema Helden, oder besser gesagt: Alltagshelden. Deshalb gibt es auch zu Beginn auf kindlichem Sprachniveau eine Erklärung, was das eigentlich ist. Im weiteren Verlauf des Buches finden diese Begriffe keine Verwendung mehr. Stattdessen beobachten wir, was Theo erlebt, und können uns selber Gedanken machen. Abgerundet wird das Buch dann damit, dass Theo all die Personen, die wir zuvor kennengelernt haben, als Immerhelden bezeichnet.

Diesen Kniff finde ich sehr gut: Im Buch selber wird kein Handeln bewertet, es bleibt den Kindern übrig, selber eine Meinung dazu zu entwickeln. Außerdem kann man so vertiefend darüber sprechen, was einen Alltagshelden noch so ausmacht oder in welchen Situationen das Kind selber schon mal ein Alltagsheld war.

Auch die bildliche Darstellung gefällt uns gut: Die Perspektiven sind sehr abwechslungsreich und dem Alltag der Kinder angepasst. Ebenso findet man auf jeder Seite witzige kleine Details.
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Mein Fazit:
Das Buch ist eine wunderbare Eröffnung für das Thema Helden, Nächstenliebe und Hilfsbereitschaft.
Hier wird nicht gewertet, sondern versucht all das zu sehen und wertzuschätzen, was im Alltag oft untergeht

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