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Veröffentlicht am 31.05.2026

Potenzial nicht gänzlich ausgeschöpft

Casino Durable - All in with the Devil
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Cover des Buches Casino Durable - All in with the Devil (ISBN: 9783736326774)
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Rezension zu Casino Durable - All in with the Devil von Carina Benning
Potenzial nicht völlig ausgeschöpft
von Pina27 vor 2 Minuten

Kurzmeinung: Potenzial nicht völlig ausgeschöpft


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Rezension

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Pina27vor 2 Minuten
Trotz eines originellen Settings und einer spannenden Grundidee scheitert das Buch für mich an den distanzierten Charakteren, verwirrenden Dialogen und Längen in der Story.

🟢 Was positiv hervorgehoben werden kann (Die Stärken)

Originelles Setting: Das Casino-Setting ist düster, mysteriös und spannend.
Gute Grundstory: Die Handlung abseits der Liebesgeschichte hatte viel Potenzial und war theoretisch gut durchdacht.
Perspektivenwechsel: Das Buch ist abwechselnd aus der Sicht der beiden Hauptfiguren Gabriel und Dawn geschrieben (auch wenn es das Ruder hier nicht mehr herumreißen konnte).
🔴 Was kritisiert wird (Die Schwachstellen)

Schwerer Einstieg: Zu Beginn wird der Fokus zu sehr auf die spezifischen Details des Kartenspiels gelegt, was eher verwirrend als fesselnd wirkte.
Unnahbare Charaktere: Mit den Protagonisten Gabriel und Dawn wurde ich nicht warm. Der Versuch, sie geheimnisvoll wirken zu lassen, führte dazu, dass sie bis zum Ende nicht greifbar und ihr Verhalten unlogisch blieb.
Anstrengender Schreibstil & Dialoge: Die Hauptfiguren sprechen ständig in Rätseln, Metaphern und "aneinander vorbei". Dadurch ging die emotionale Tiefe verloren.
Fehlende Chemie: Die Liebesgeschichte bzw. die Anziehung zwischen den beiden Charakteren war nicht spürbar.
Längen im Plot: man hätte das Buch problemlos um 100 Seiten kürzen können, ohne dass der Story etwas gefehlt hätte.
Für wen ist das Buch trotzdem einen Blick wert?

Wenn du düstere Casino-Settings liebst, dich komplexe Kartenspiel-Details nicht abschrecken und du kein Problem mit sehr kryptischen, metaphorischen Dialogen und "Slow Burn" (oder distanzierten Charakteren) hast, könnte dich das Buch trotz der Kritikpunkte ansprechen. Wer eine tiefgründige, emotionale Lovestory sucht, wird hier nicht abgeholt.

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Veröffentlicht am 31.05.2026

Nichts für zwischendurch - schwere Kost mit wichtigem Thema

Sister, Sister
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Als ich das Cover gesehen und den Klappentext gelesen habe, dachte ich zunächst, dass es in Sister, Sister vor allem um die Schwesternschaft zwischen Sigrid und Margit geht – darum, wie eng sie sich in ...

Als ich das Cover gesehen und den Klappentext gelesen habe, dachte ich zunächst, dass es in Sister, Sister vor allem um die Schwesternschaft zwischen Sigrid und Margit geht – darum, wie eng sie sich in der Kindheit standen und wie sie sich im Laufe der Jahre immer weiter auseinanderleben.
Margit wirkt dabei wie die „geordnetere“ Schwester: Sie geht ihren Weg, macht ihren Abschluss und scheint ihr Leben im Griff zu haben. Sigrid dagegen verliert sich immer mehr. Sie hat zwar schon seit ihrer Kindheit Träume und Ziele, wirkt aber gleichzeitig orientierungslos und hat große Schwierigkeiten damit, erwachsen zu werden. Man merkt, dass sie am liebsten am Kindsein festhalten würde, weil das Erwachsenwerden für sie bedeutet, etwas zu verlieren.
In der Schule findet sie in ihrer besten Freundin eine Art Seelenverwandte, weil diese ähnliche Probleme hat. Die beiden fühlen sich missverstanden und treiben gemeinsam allerlei Unsinn. Genau diese Dynamik hatte ich anhand des Klappentextes erwartet – allerdings wurde die Schwesternbeziehung für mich letztendlich nicht so intensiv beleuchtet, wie ich es mir vorgestellt hatte.
Das Buch ist in drei Abschnitte unterteilt. Der erste Teil nimmt den größten Raum ein und war für mich gleichzeitig der schwierigste. Viele Passagen wirkten wie Tagebucheinträge oder Erinnerungen aus Sigrids Kindheit. Dadurch blieb sie für mich leider sehr distanziert und wenig nahbar. Ich konnte emotional keinen richtigen Zugang zu ihr finden. Außerdem gab es einige Wiederholungen, weshalb sich dieser Abschnitt teilweise ziemlich gezogen hat.
Im zweiten Abschnitt nimmt die Geschichte dann eine andere Perspektive ein, wodurch vieles plötzlich mehr Sinn ergibt. Besonders spannend fand ich, die Sicht von Margit kennenzulernen. Ab diesem Punkt konnte mich das Buch deutlich mehr fesseln.
Zum dritten Abschnitt möchte ich gar nicht viel sagen, um nichts zu spoilern. Nur so viel: Ich bin letztendlich froh, das Buch doch beendet zu haben, weil am Ende einiges aufgelöst wird und man die Geschichte nochmal anders betrachtet.
Trotzdem war Sister, Sister für mich wirklich schwere Kost. Das behandelte Thema ist sehr belastend, weshalb ich jedem empfehlen würde, unbedingt vorher die Triggerwarnung zu lesen. Diese befindet sich direkt am Anfang des Buches – was ich in diesem Fall sehr gut fand. Hätte ich die Triggerwarnung vorher gekannt, hätte ich mich vermutlich nicht für das Rezensionsexemplar beworben.
Ich habe das Buch zwar innerhalb von zwei Tagen gelesen und gegen Ende wurde es auch deutlich flüssiger, dennoch blieb besonders Sigrid für mich emotional schwer greifbar. Insgesamt ist es ein intensives, belastendes Buch, das definitiv nicht für leichte Sommerlektüre geeignet ist.

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Veröffentlicht am 14.04.2026

Ein Sommer so flüchtig, wie Seifenblasen

Träume aus Salz
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Seifenblasen

Träume aus Salz ist ein stiller, atmosphärisch dichter Roman über Intuition, Schuld und die fragile Grenze zwischen Sehnsucht und Selbsttäuschung.
Das junge Paar Flo und Matty, noch am Anfang ...

Seifenblasen

Träume aus Salz ist ein stiller, atmosphärisch dichter Roman über Intuition, Schuld und die fragile Grenze zwischen Sehnsucht und Selbsttäuschung.
Das junge Paar Flo und Matty, noch am Anfang ihrer Beziehung, verbringt eine sommerliche Auszeit auf einer griechischen Insel – fernab vom trubeligen Massentourismus. Dort begegnen sie Sofia, der Wahrsagerin der Insel. Zunächst wirkt alles wie ein traumhafter, unbeschwerter Urlaub. Der stellenweise poetische Schreibstil hat die Insel und ihre Menschen für mich lebendig werden lassen – so sehr, dass ich selbst gerne Moussaka am Meer gegessen hätte.
Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Flo und Sofia erzählt. Hier hätte ich mir gewünscht, auch Einblicke in Mattys Gedanken zu bekommen. Diese bleiben lange aus und tauchen erst gegen Ende auf. Dabei empfand ich ihn durchaus als sympathisch, konnte jedoch kaum eine Verbindung zu ihm aufbauen, da er insgesamt recht blass bleibt. Bei Flo und Sofia erhält man zwar tiefere Einblicke, besonders in ihre familiären Hintergründe, die ihr Verhalten nachvollziehbarer machen. Dennoch blieb ich auch zu ihnen auf Distanz – ihre Gefühle wirkten für mich oft wie hinter einem Schleier, schwer greifbar.
Themen wie Wahrsagerei, Tarot und griechische Sagen bringen interessante und eher seltene Aspekte in die Geschichte. Allerdings werden gerade die mystischen Elemente nur oberflächlich angerissen, insbesondere die griechischen Mythen. Dadurch wirkte das Ganze für mich nicht ganz rund – ein klarer roter Faden hat mir gefehlt.
Das Geheimnis, das Flo vor Matty verbirgt und am Ende enthüllt wird, konnte mich leider nicht überzeugen. Ich habe nicht nachvollziehen können, warum sie es so lange für sich behält, zumal es immer wieder angedeutet wird. Meine Erwartungen gingen hier in eine andere Richtung. Mattys Reaktion darauf hingegen fand ich verständlich.
Fazit: Es gibt einzelne Szenen, die mich wirklich berührt haben, vor allem die Darstellungen der zerrütteten Familienverhältnisse. Insgesamt konnte mich die Geschichte jedoch nicht vollständig erreichen. Auch Flos Träume haben bei mir keine emotionale Wirkung entfaltet. Teilweise war ich eher verwirrt, da die Handlung auf mich wie ein Hin und Her wirkte.
Das Cover spiegelt meine Gefühle zum Buch sehr gut wider: eine Frau, verborgen hinter schimmernden Seifenblasen – schön und faszinierend wie Licht auf Wasser, aber zugleich zerbrechlich und nicht greifbar.
Und das Ende? Offen, der eigenen Fantasie überlassen – für mich jedoch nicht wirklich befriedigend.

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Veröffentlicht am 30.03.2026

Die Kraft der Welle

Unter Wasser
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Der Roman Unter Wasser von Tara Menon spielt an zwei sehr unterschiedlichen Schauplätzen: dem paradiesisch-idyllischen Thailand und dem eher grau und düster wirkenden New York. Diese Gegensätze prägen ...

Der Roman Unter Wasser von Tara Menon spielt an zwei sehr unterschiedlichen Schauplätzen: dem paradiesisch-idyllischen Thailand und dem eher grau und düster wirkenden New York. Diese Gegensätze prägen nicht nur die Atmosphäre der Geschichte, sondern auch die Wahrnehmung der Protagonistin Marissa.
Während Thailand lebendig, farbenreich und naturverbunden beschrieben wird, erscheint New York fast beklemmend – eine Welt, die vom Menschen dominiert ist, geprägt von Konsum und einer gewissen Entfremdung zur Natur. Diese Unterschiede spiegeln sich auch deutlich in Marissa wider. In den New-York-Passagen wirkt sie auf mich eher distanziert, emotionsarm und passiv im Umgang mit anderen Menschen. Ganz anders hingegen in Thailand: Dort erlebt man sie offener, lebendiger und nahbarer.

Besonders hervorheben möchte ich die Darstellung der Unterwasserwelt. Die Beschreibungen – vor allem rund um Mantarochen und andere Meeresbewohner – sind nicht nur bildhaft, sondern auch sehr eindrucksvoll. Man hat das Gefühl, selbst mit dem Forschungsteam hinauszufahren, ins Wasser zu springen und die Tiere aus nächster Nähe zu beobachten. Diese Szenen haben bei mir ein Mittendrin-Gefühl ausgelöst, ganz im Gegensatz zu den eher distanzierten Passagen in New York, bei denen ich mich oft wie eine reine Beobachterin gefühlt habe.
Ein weiterer Punkt, der mir gefallen hat, ist die thematische Tiefe des Romans. Naturgewalten wie ein Tsunami in Thailand oder ein Hurrikan in New York spielen eine zentrale Rolle und regen zum Nachdenken an. Besonders die Darstellung des Tsunamis hat mir eindrücklich vor Augen geführt, wie stark Menschen unter solchen Katastrophen leiden. Der Roman schafft es, Mitgefühl zu wecken und gleichzeitig das eigene Leben in ein neues Verhältnis zu setzen – man wird sich bewusster, wie gut man es oft hat.

Trotz positiver Aspekte konnte mich "Unter Wasser" nicht ganz überzeugen: Über weite Strecken hinweg fehlte mir etwas die Spannung. Die sehr ausführlichen und bildhaften Beschreibungen waren zwar atmosphärisch, wirkten aber teilweise etwas zu dominant. Zudem fiel es mir schwer, eine tiefere emotionale Verbindung zu Marissa aufzubauen, was vermutlich auch an ihrer distanzierten Art – besonders in den New-York-Kapiteln – liegt. Ihre Trauer um ihre beste Freundin ist verständlich und ihr Leben wird dadurch in eine gewisse Richtung gelenkt, so dass sie kaum Beziehungen eingehen kann. Jedoch war mir das zu melancholisch.

Insgesamt ist Unter Wasser ein atmosphärisch dichter Roman mit starken Naturbeschreibungen und einer wichtigen Botschaft, der vor allem durch seine eindrucksvollen Thailand-Passagen überzeugt und zum Nachdenken anregt.
Aber leider blieben die Charaktere und Handlungen fremd und distanziert. Dafür gab es zu viele Beschreibungen der Tiere und Natur.

Das Cover hat mir richtig gut gefallen. Ich liebe das Meer und es sieht aus, als würde man direkt im Meer tauchen.

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Veröffentlicht am 24.03.2026

Nett für zwischendurch

Mont Lacroix (Band 1) - Longing for Lelibeth
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Es war eine nette Geschichte, nur hat sie mich leider nicht zu 100% abholen können. Es war vorhersehbar und nicht so spannend. Die Liebesbeziehung habe ich leider auch nicht wirklich gefühlt.

Ich bin ...

Es war eine nette Geschichte, nur hat sie mich leider nicht zu 100% abholen können. Es war vorhersehbar und nicht so spannend. Die Liebesbeziehung habe ich leider auch nicht wirklich gefühlt.

Ich bin froh, dass ich es als Hörbuch gehört habe und vielleicht werde ich die Folgebände auch noch hören, aber es ist kein Muss.

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