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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 31.08.2025

Spannend aber leider doch kein Highlight

Faircoast: Hateful Ride | Aufwendig gestaltete Ausgabe mit Farbschnitt
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Anfangs hatte das Buch definitiv Potential ein Highlight zu werden, genügend positive Bewertungen hat es ja.

Es lässt sich flüssig lesen und die Chats finde ich gelungen und lockern die Geschichte auf. ...

Anfangs hatte das Buch definitiv Potential ein Highlight zu werden, genügend positive Bewertungen hat es ja.

Es lässt sich flüssig lesen und die Chats finde ich gelungen und lockern die Geschichte auf. Das mochte ich sehr und war anfangs auch witzig, tiefgründig und spannend für den Verlauf der Geschichte.

Das Knistern in den "Streitereien" der beiden Protagonisten ist durchweg spürbar und es ist unterhaltsam ihnen dabei zu folgen.

Aber gegen Ende gab es zu viele Wiederholungen und die Geschichte zog sich. Vor allem die "Chats" empfand ich nicht mehr als gelungen, wie zuvor. Aber das kann auch nur mein Empfinden sein.

Trotzdem eine Empfehlung und lesenswert. Es wäre ja fast ein Highlight für mich.

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Veröffentlicht am 22.04.2025

Tiefgründige Gespräche

How To End A Love Story
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Ich hatte eine lustige Romcom erwartet und war überrascht, dass es in eine komplett andere Richtung ging. Es war tiefgründig und teils auch sehr melancholisch. Am Besten fand ich die Gespräche zwischen ...

Ich hatte eine lustige Romcom erwartet und war überrascht, dass es in eine komplett andere Richtung ging. Es war tiefgründig und teils auch sehr melancholisch. Am Besten fand ich die Gespräche zwischen Helen und Grant. Anfangs ist Helen Grant gegenüber sehr distanziert, was aber mit ihrer Vergangenheit zusammen hängt. Im Laufe der Geschichte werden ihre Gespräche tiefgründig. Man erfährt viel über ihre Gedanken.

Jedoch konnte ich die Gefühle der beiden nicht richtig spüren. Das Buch wird aus der Erzählersicht geschrieben und der Perspektivwechsel war oft nicht gut erkennbar. Es hat gerade zu Beginn meinen Lesefluss gestört. Im Laufe der Geschichte habe ich mich daran gewöhnt. Jedoch konnten somit die nötigen Emotionen nicht gut dargestellt werden.

Grant mochte ich, da er klar seine Gefühle äußert und seine Gefühle etwas besser ausgearbeitet waren

Auch das Setting rund um die Drehbuchwelt hat mich überzeugt und es war interessant.

Wer eher eine Romcom erwartet, wird mit "Hoe To End A Lovestory" enttäuscht, da sie sehr tiefgründig und melancholisch ist. Es sind schwere Themen dabei und ich konnte das Buch nicht so schnell lesen, wie Anfangs gedacht.

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Veröffentlicht am 17.03.2025

Spannend, jedoch mit Längen

Dark Venice. Silent Haze (Dark Venice 2)
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Die Spannung war wieder wie in Band 1 vorhanden, jedoch gab es ein paar mehr Längen und die Chemie zwischen Merle und Matteo habe ich leider nicht gefühlt. Matteo schottet sich ab, was natürlich den Begebenheiten ...

Die Spannung war wieder wie in Band 1 vorhanden, jedoch gab es ein paar mehr Längen und die Chemie zwischen Merle und Matteo habe ich leider nicht gefühlt. Matteo schottet sich ab, was natürlich den Begebenheiten geschuldet ist. Jedoch war es ein einziges Hin und her und Matteo blieb in seiner Gedankenwelt. Er entwickelte sich nicht weiter, so wie ich es mir vorgestellt habe. Die Interaktionen zwischen den Protagonisten war vermehrt körperlicher Art. Mehr Reden wäre besser für die Geschichte gewesen. Aber das ist Meckern auf hohem Niveau und mein Empfinden.

Leider habe ich in diesem Teil Merle´s Freunde vermisst. Antonio und Isabella rückten in den Hintergrund und genau auf die beiden habe ich mich gefreut. Ich hätte mir gewünscht, dass sie für Merla da sind. Es kam aber nie zur Sprache, warum sie auf einmal keinen Kontakt zu Merle haben.

Mit den Wendungen habe ich gerechnet, da ich früh gemerkt habe in welche Richtung es geht. Ich war am Ende nicht vom Ausgang überrascht.

Fazit: Es war spannend, jedoch haben die Längen und die fehlende Chemie zwischen den Protagonisten mich nicht gänzlich von Dark Venice - Silent Haze überzeugen.

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Veröffentlicht am 30.03.2026

Die Kraft der Welle

Unter Wasser
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Der Roman Unter Wasser von Tara Menon spielt an zwei sehr unterschiedlichen Schauplätzen: dem paradiesisch-idyllischen Thailand und dem eher grau und düster wirkenden New York. Diese Gegensätze prägen ...

Der Roman Unter Wasser von Tara Menon spielt an zwei sehr unterschiedlichen Schauplätzen: dem paradiesisch-idyllischen Thailand und dem eher grau und düster wirkenden New York. Diese Gegensätze prägen nicht nur die Atmosphäre der Geschichte, sondern auch die Wahrnehmung der Protagonistin Marissa.
Während Thailand lebendig, farbenreich und naturverbunden beschrieben wird, erscheint New York fast beklemmend – eine Welt, die vom Menschen dominiert ist, geprägt von Konsum und einer gewissen Entfremdung zur Natur. Diese Unterschiede spiegeln sich auch deutlich in Marissa wider. In den New-York-Passagen wirkt sie auf mich eher distanziert, emotionsarm und passiv im Umgang mit anderen Menschen. Ganz anders hingegen in Thailand: Dort erlebt man sie offener, lebendiger und nahbarer.

Besonders hervorheben möchte ich die Darstellung der Unterwasserwelt. Die Beschreibungen – vor allem rund um Mantarochen und andere Meeresbewohner – sind nicht nur bildhaft, sondern auch sehr eindrucksvoll. Man hat das Gefühl, selbst mit dem Forschungsteam hinauszufahren, ins Wasser zu springen und die Tiere aus nächster Nähe zu beobachten. Diese Szenen haben bei mir ein Mittendrin-Gefühl ausgelöst, ganz im Gegensatz zu den eher distanzierten Passagen in New York, bei denen ich mich oft wie eine reine Beobachterin gefühlt habe.
Ein weiterer Punkt, der mir gefallen hat, ist die thematische Tiefe des Romans. Naturgewalten wie ein Tsunami in Thailand oder ein Hurrikan in New York spielen eine zentrale Rolle und regen zum Nachdenken an. Besonders die Darstellung des Tsunamis hat mir eindrücklich vor Augen geführt, wie stark Menschen unter solchen Katastrophen leiden. Der Roman schafft es, Mitgefühl zu wecken und gleichzeitig das eigene Leben in ein neues Verhältnis zu setzen – man wird sich bewusster, wie gut man es oft hat.

Trotz positiver Aspekte konnte mich "Unter Wasser" nicht ganz überzeugen: Über weite Strecken hinweg fehlte mir etwas die Spannung. Die sehr ausführlichen und bildhaften Beschreibungen waren zwar atmosphärisch, wirkten aber teilweise etwas zu dominant. Zudem fiel es mir schwer, eine tiefere emotionale Verbindung zu Marissa aufzubauen, was vermutlich auch an ihrer distanzierten Art – besonders in den New-York-Kapiteln – liegt. Ihre Trauer um ihre beste Freundin ist verständlich und ihr Leben wird dadurch in eine gewisse Richtung gelenkt, so dass sie kaum Beziehungen eingehen kann. Jedoch war mir das zu melancholisch.

Insgesamt ist Unter Wasser ein atmosphärisch dichter Roman mit starken Naturbeschreibungen und einer wichtigen Botschaft, der vor allem durch seine eindrucksvollen Thailand-Passagen überzeugt und zum Nachdenken anregt.
Aber leider blieben die Charaktere und Handlungen fremd und distanziert. Dafür gab es zu viele Beschreibungen der Tiere und Natur.

Das Cover hat mir richtig gut gefallen. Ich liebe das Meer und es sieht aus, als würde man direkt im Meer tauchen.

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Veröffentlicht am 24.03.2026

Nett für zwischendurch

Mont Lacroix (Band 1) - Longing for Lelibeth
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Es war eine nette Geschichte, nur hat sie mich leider nicht zu 100% abholen können. Es war vorhersehbar und nicht so spannend. Die Liebesbeziehung habe ich leider auch nicht wirklich gefühlt.

Ich bin ...

Es war eine nette Geschichte, nur hat sie mich leider nicht zu 100% abholen können. Es war vorhersehbar und nicht so spannend. Die Liebesbeziehung habe ich leider auch nicht wirklich gefühlt.

Ich bin froh, dass ich es als Hörbuch gehört habe und vielleicht werde ich die Folgebände auch noch hören, aber es ist kein Muss.

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