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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.05.2026

besser, wenn man die Geschichte kennt

Stolz und Vorurteil – die Graphic Novel nach Jane Austen
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Ein sehr schön gestaltetes Buch mit einfach gestalteter Geschichte zu Stolz und Vorurteil. Da ich die Geschichte bisher nicht kannte, fiel es mir schwer, diesem Comic zu folgen, weil ich auch die (zugegebenermaßen ...

Ein sehr schön gestaltetes Buch mit einfach gestalteter Geschichte zu Stolz und Vorurteil. Da ich die Geschichte bisher nicht kannte, fiel es mir schwer, diesem Comic zu folgen, weil ich auch die (zugegebenermaßen sehr einfach gestalteten) Personen und deren Beziehung zueinander nicht so gut auseinanderhalten konnte. Ich finde es jedoch eine tolle Idee, einen historisch bekannten Roman (auch, wenn ich ihn nicht kenne) neu als Comic herauszubringen, um vielleicht auch ein jüngeres Publikum anzusprechen.

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Veröffentlicht am 07.05.2026

leider bin ich enttäuscht

Café Finito
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Das Konzept gefällt mir sehr gut, wurde aber sehr langatmig und wirr umgesetzt. Habe mich durchgequält und mehrfach war ich versucht, das Buch abzubrechen, habe mich aber bis zum Schluss durchgebissen. ...

Das Konzept gefällt mir sehr gut, wurde aber sehr langatmig und wirr umgesetzt. Habe mich durchgequält und mehrfach war ich versucht, das Buch abzubrechen, habe mich aber bis zum Schluss durchgebissen. Der Schreibstil beinhaltet viele Wortspiele und man hat oft das Gefühl, daß die Gedanken der einzelnen Personen unkoordiniert hin und her springen und so habe ich sehr oft den Faden verloren und wusste gar nicht genau, worum es denn jetzt ging. Die einzelnen Trauernden bekommen jeweils ein separates Kapitel, in dem ihre Geschichte erzählt wird, abgewechselt mit einem Kapitel, in dem sie sich zu ihrem monatlichen Trauer-Treff zusammenfinden. Es sind sehr unterschiedliche Menschen, die durch ihre Trauer in Verbindung treten, allerdings sind sie für mich nicht so plastisch beschrieben, daß ich eine Verbindung zu ihnen aufbauen könnte, sie bleiben für mich trotz ihrer sehr ausufernden Vorgeschichten einfach nur farblos und eindimensional. Zu Beginn gibt es eine Auflistung der beinhalteten Personen und das ist sehr gut, denn so kann man zwischendurch immer mal nachlesen, wer denn jetzt wer war. Insgesamt war ich sehr enttäuscht von dem Buch, speziell von der Umsetzung des sensiblen Themas. Drei Punkte kann ich aber mit gutem Gewissen geben, auch, wenn ich das Buch nicht empfehlen würde.

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Veröffentlicht am 07.05.2026

mutiges Buch für die damalige Zeit

Fish Tales
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Ich hatte ehrlich gesagt etwas ganz anderes von diesem Roman erwartet. Er wirkt auf mich etwas gestückelt und ich hatte oft Probleme, nachzuhalten, um welche Person es gerade geht und auch die Orts-Sprünge ...

Ich hatte ehrlich gesagt etwas ganz anderes von diesem Roman erwartet. Er wirkt auf mich etwas gestückelt und ich hatte oft Probleme, nachzuhalten, um welche Person es gerade geht und auch die Orts-Sprünge konnte ich sehr oft gar nicht nachvollziehen. Ich glaube, daß der Roman zeitmäßig linear geschrieben ist (so habe ich die Teile der beschriebenen Handlungen jedenfalls verstanden), aber mir fehlte ganz viel dazwischen. Auch das Ende konnte ich nicht so wirklich nachvollziehen und die Charaktere sind nicht so wirklich plastisch beschrieben, sondern nur ihre Handlungen. Leider hat mich der Roman aus diesem Grunde enttäuscht. Da der Roman aber schon aus den 70er Jahren stammt, gebe ich dennoch 3 Punkte, weil er für diese Zeit sehr mutig geschrieben ist.

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Veröffentlicht am 30.03.2026

sehr oberflächlich und ohne Spannung

39 Grad Mord
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Ich vergebe hier nur drei Punkte, weil mich dieser Krimi leider nicht überzeugt hat. Ich habe einen spannenden Mordfall auf Sizilien mit logisch verlaufender Handlung und nachvollziehbarer Ermittlungsarbeit ...

Ich vergebe hier nur drei Punkte, weil mich dieser Krimi leider nicht überzeugt hat. Ich habe einen spannenden Mordfall auf Sizilien mit logisch verlaufender Handlung und nachvollziehbarer Ermittlungsarbeit in einer landschaftlich sehr reizvollen Atmosphäre erwartet und wurde in jedem dieser Punkte enttäuscht. Selbst die Protagonistin ist für mich keine greifbare Persönlichkeit geworden, sondern eine eher farblose Gestalt, die sich selbst überschätzt, indem sie, die Buchautorin mit Schreibblockade, glaubt, einen Mordfall persönlich lösen zu können, weil sie einmal einen Krimi geschrieben hat. Naja, die anderen Personen konnten mich leider ebenfalls nicht überzeugen und insgesamt ist die gesamte Handlung und die Ermittlungsarbeit sowohl von der Polizei als auch von der Schriftstellerin für mich nicht nachvollziehbar gewesen. Ich habe einige Male den Faden beim Lesen verloren und war zum Schluss froh, als ich das Buch zu Ende gelesen hatte, denn zum Schluss war mir auch schon egal, wer der Mörder ist.

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Veröffentlicht am 11.09.2025

interessantes Thema

Das glückliche Leben
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Ehrlich gesagt, habe ich mir von der Kurzbeschreibung und vom Lesen der Leseprobe mehr von diesem Büchlein versprochen. Es besteht aus drei großen Teilen - dem DAVOR, dem WÄHRENDDESSEN - und ...

Ehrlich gesagt, habe ich mir von der Kurzbeschreibung und vom Lesen der Leseprobe mehr von diesem Büchlein versprochen. Es besteht aus drei großen Teilen - dem DAVOR, dem WÄHRENDDESSEN - und dem DANACH und es geht um das Leben und den Tod. Das Thema finde ich sehr interessant und auch mutig, es in einem fiktiven Roman auszuführen, aber ich kann mir auch vorstellen, daß solche gestellten Beerdigungen im asiatischen Raum vielleicht tatsächlich angeboten werden. (Habe es nicht gegoogelt). Der Schreibstil ist sehr flüssig und man kann das Büchlein in Kürze durchlesen. Am besten gefallen hat mir der mittlere Teil, in dem es um Eric und seine neue Firmengründung und die Reaktionen seiner Mitmenschen auf diese Idee geht. Den dritten Teil fand ich nicht so gut, er war eher langweilig und das Ende wirkt etwas weit hergeholt und konstruiert. Ich fand die Geschichte ganz nett und das Thema ist ja auch wirklich tiefgreifend, aber so richtig mitgenommen hat mich der Roman nicht.

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