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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.03.2026

Gefühlvoll, ehrlich und dramatisch

Weil wir es uns versprochen haben
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“Weil wir es uns versprochen haben” von Brittainy C. Cherry ist ein gefühlvoller Roman, der unter die Haut geht.

Kierra trifft auf der Dinnerparty ihres Mannes auf Gabriel. Er ist der Architekt ihres ...

“Weil wir es uns versprochen haben” von Brittainy C. Cherry ist ein gefühlvoller Roman, der unter die Haut geht.

Kierra trifft auf der Dinnerparty ihres Mannes auf Gabriel. Er ist der Architekt ihres neuen Hauses und der Beste auf seinem Gebiet. Allerdings nicht nur das, denn Kierra kennt ihn bereits. Gabriel war ihre erste große Liebe, doch nach einem tragischen Unfall fehlt ihm die Erinnerung an sie. Und nicht nur an sie…

Dieses Buch war mein erstes der Autorin und es wird definitiv nicht das letzte sein!
Cherry überzeugt durch Dramatik, Spannung und viel Emotion.
Die Charaktere sind vielschichtig und auf jeder Seite hatte ich das Gefühl, Kierra und Gabriel näher kennenzulernen. Und vor allem sind alle Charaktere authentisch dargestellt. Beide könnten die Nachbarn von Nebenan sein oder sitzen am Nachbartisch im Restaurant.
Es wird abwechselnd aus den Perspektiven der Protagonisten erzählt und das sehr bildlich, was in mir immer wieder das Gefühl hervorgerufen hat, einen Film vor meinen Augen ablaufen zu sehen.
Ich hatte das Gefühl, dass mir immer ein wichtiger Teil der Geschichte fehlte und somit habe ich die Geschichte nur noch mehr verschlungen.

Positiv bemerken muss ich den bedachten Umgang mit sämtlichen Triggerthemen.
Alles in allem hat mich das Buch mehr als überzeugt und kann es nur weiterempfehlen!

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Veröffentlicht am 29.01.2026

Berührend

Falling Like Snow
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“Falling like Snow” von Erin Doom ist eine spannende Enemies-to-Lovers-Romance mit düsterem Setting.

Ivy wächst allein mit ihrem Vater in der Einöde Kanadas auf. Als ihr Vater eines Tages stirbt, holt ...

“Falling like Snow” von Erin Doom ist eine spannende Enemies-to-Lovers-Romance mit düsterem Setting.

Ivy wächst allein mit ihrem Vater in der Einöde Kanadas auf. Als ihr Vater eines Tages stirbt, holt ihr Patenonkel John sie zu sich und seinem Sohn nach Kalifornien. Doch Mason ist alles andere als begeistert von Ivy und lässt sie das mehr als deutlich spüren. Als wäre ihr Leben nicht so schon schwer genug, holt sie auch noch die Vergangenheit ihres Vaters ein.

Zu Beginn war ich skeptisch, was die Geschichte anging. Allerdings wurde es auf den ersten Seiten bereits so spannend, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte.
Ivy ist ein sehr schweigsamer und in sich gekehrter Charakter, die wenig spricht und so gut wie alles mit sich selbst ausmacht. Durch die Erzählung aus ihrer Perspektive, lernt man sie allerdings sehr schnell zu verstehen und auch zu mögen. Trotz all den Widrigkeiten in ihrem Leben zieht sie deutliche Grenzen und weiß was sie selbst leisten kann. Eine absolut tolle Protagonistin.
Ihre Liebe zur Natur und das Verständnis für ihre Heimat ist einzigartig.
Womit ich nicht gerechnet habe, ist die Spannung, die sich durch ihre Vergangenheit aufbaut. Was hat ihr Vater für Geheimnisse gehütet und wieso verfolgt sie das heute noch?
Diese Fragen haben mich bis zum Ende beschäftigt und die Spannung durchgängig hochgehalten.

Was die Geschichte allerdings so einzigartig macht ist das Verständnis von Heimat und Zuhause. Kann ein Zuhause sich verändern oder muss es mit der Heimat verbunden bleiben? Oder ist nicht sogar beides möglich?

Ich fand die Geschichte absolut berührend, spannend und mit einer ganz wichtigen Botschaft.
Absolut empfehlenswert!

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Veröffentlicht am 01.01.2026

Toller zweiter Teil

Im Labyrinth der Furcht
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“Im Labyrinth der Furcht” von Ethan Cross ist der spannende zweite Teil der “Hüter-Reihe”, um Francis Ackerman jr.

Ackerman befindet sich in den Fängen des Hüters, des gefährlichen Verbrechers überhaupt. ...

“Im Labyrinth der Furcht” von Ethan Cross ist der spannende zweite Teil der “Hüter-Reihe”, um Francis Ackerman jr.

Ackerman befindet sich in den Fängen des Hüters, des gefährlichen Verbrechers überhaupt. Doch damit nicht genug. Seine Familie ist ebenfalls dort und das lässt der Hüter ihn spüren.
Währenddessen ist Nadia, im Auftrag des FBI, auf der Spur eines grausamen Serienkillers. Doch sie verliert dabei nicht aus den Augen, dass sie auch Ackerman helfen muss.

In diesem Band hatte Ackerman leider nur eine Nebenrolle, wie ich fand. Sein Dilemma, mit seiner Familie in der Gewalt des Hüters und seiner “Fähigkeit” keine Angst zu haben, wurde nicht wirklich deutlich meiner Meinung nach.
Dafür hat Nadia eine viel größere Rolle bekommen und wurde endlich ein eigenständiger Charakter, was mir sehr gut gefallen hat. Sie hat sehr viel Potential als Protagonistin und ist auf ihre eigene Art absolut toll.
Der Fall um den künstlerisch angehauchten Serienmörder, welchen Nadia versucht aufzuspüren, hat sehr viel Raum eingenommen, war aber auch wieder super spannend.
Auch der Erzählstil, aus den unterschiedlichsten Perspektiven der verschiedenen Charaktere, hat sein übliches getan und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen.

Alles in allem war es kein typischer Ackermann-Thriller, aber Nadia hat das wunderbar aufgefangen. Gerne mehr davon!

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Veröffentlicht am 28.10.2025

Ein absolutes Highlight!

Sonnenaufgang Nr. 5
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“Sonnenaufgang Nr.5” von Sebastian Henn ist herzergreifend, emotional und so bewegend, dass man nicht anders kann, als auch im Nachhinein mit einem leichten Lächeln an das Lesevergnügen zurück zu denken.

Jonas ...

“Sonnenaufgang Nr.5” von Sebastian Henn ist herzergreifend, emotional und so bewegend, dass man nicht anders kann, als auch im Nachhinein mit einem leichten Lächeln an das Lesevergnügen zurück zu denken.

Jonas ist 19 Jahre und hat bereits viele Enttäuschungen erlebt. Sein Studium in Germanistik hat er abgebrochen und versucht sich jetzt als Ghostwriter für die ehemalige Filmdiva Stella. Denn sie möchte ihre Biografie schreiben lassen. Also macht Jonas sich auf den Weg, die Vergangenheit von Stella aufzuschreiben und vor seiner eigenen davon zu laufen.

Ich kenne Sebastian Henn als Schöpfer des “Buchspazierers” und doch ist dies mein erster Roman von ihm.
Was soll ich sagen? Ich habe selten ein Buch gelesen, was mich so tief berührt hat. Von Seite zu Seite habe ich gelacht, geweint, gelitten und doch so viel mitgenommen, dass ich dieses Buch auf jeden fall noch mehr als einmal lesen werde.

Die Charaktere sind so menschlich und toll ausgearbeitet, dass ich das Gefühl hatte, über alte Freunde zu lesen. Und spätestens nach Ende des Buches sind sie zu Freunden geworden. Jeder noch so kleine Charakter hatte seine ganz eigene Geschichte und Sebastian Henn hat es immer geschafft, dass sie nicht zu kurz kommt.
Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen, sondern musste Seite um Seite weiter blättern. Es war nicht so spannend wie ein Thriller, aber es hat mir so viel mehr gegeben.
Es geht um Vergebung und Verlust, aber auch um so viel mehr.

Dieser Roman ist für jeden zu empfehlen, der sich auf knappen 300 Seiten an einem Ort wohlfühlen und zugleich eine gewisse Sehnsucht verspüren möchte, nach Zusammenhalt, Liebe, Vergebung, aber auch nach den kleinen Begegnungen im Leben.

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Veröffentlicht am 28.10.2025

Kaum aus der Hand zu legen

Not Quite Dead Yet
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“Not Quite Dead Yet” von Holly Jackson ist eine berührende Geschichte mit vielen Krimielementen und spannungsgeladen wie ein Thriller.

Die 27 Jahre alte Jet wird an Halloween brutal angegriffen, doch ...

“Not Quite Dead Yet” von Holly Jackson ist eine berührende Geschichte mit vielen Krimielementen und spannungsgeladen wie ein Thriller.

Die 27 Jahre alte Jet wird an Halloween brutal angegriffen, doch sie überlebt, wie durch ein Wunder. Allerdings hat sie nur noch begrenzt zu leben. Um genauer zu sein, eine Woche, bis sie an ihren Verletzungen stirbt. Nicht viel Zeit, doch sie hat genau ein Ziel: ihren eigenen Mörder zu finden. Wird sie es schaffen?

An dieser Geschichte hat mich besonders Jet als Charakter begeistert. Mit dieser Gewissheit umzugehen, genau zu wissen, wann man stirbt ist eine Kunst für sich. Mein persönlicher Eindruck war, dass sie sich in ihren eigenen Mord verrannt hat, um den Konflikten aus dem Weg zu gehen, welche das Leben für sie noch bereithält. Und genau das hat sie ausgemacht und vor allem so menschlich wirken lassen.
Auch Billy, ihr bester Freund, gefällt mir sehr gut. Er tut alles, um ihr zu helfen und das bedingungslos.

Bis zuletzt war mir nicht klar, wer Jet letztendlich getötet hat und ich wurde total überrascht, in jeglicher Hinsicht.
Gerade das Miträtseln hat das Buch so spannend gestaltet, dass es wirklich Spaß gemacht hat weiterzulesen. Es gab keine langatmigen Strecken und Tiefen im Spannungsbogen, sondern man wurde emotional wirklich gefesselt.

Alles in allem bin ich mal wieder begeistert von Holly Jacksons neuem Werk und kann es jedem Thriller Fan absolut empfehlen.

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