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SaintGermain

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Veröffentlicht am 30.03.2026

Sommerfeld

Und dann kam unser Sommer (Liebesroman)
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Nach einem Schlaganfall ihres Vaters übernimmt Jule den Hof Sommerfeld. Dort fühlt sie sich einsam, muss immer wieder an ihre verstorbene Mutter denken und kämpft gegen Schulden. Eines Tages steht Lukas ...

Nach einem Schlaganfall ihres Vaters übernimmt Jule den Hof Sommerfeld. Dort fühlt sie sich einsam, muss immer wieder an ihre verstorbene Mutter denken und kämpft gegen Schulden. Eines Tages steht Lukas vor dem Hoftor und bittet um Wasser - doch in Wirklichkeit will er die Wahrheit über seine Mutter und Jules Vater herausfinden. Doch relativ schnell beginnen sich Jule und Lukas ineinander zu verlieben. Doch kann eine Liebe, die mit einer Lüge beginnt; Bestand haben?

Das Cover passt nicht nur hervorragend zu den Büchern der Autorin, sondern auch zu diesem Buch und ist ein echter Hingucker.

Der Schreibstil der Autorin ist wie gewohnt ausgezeichnet; Orte und Personen werden bildhaft beschrieben.

Der Plot ist wie bei allen Büchern der Autorin wieder ausgezeichnet, denn wie immer handelt es sich um viel mehr als eine Liebesgeschichte. Es handelt sich wieder um eine Story, die zum Nachdenken anregt und starke Emotionen beim Leser hervorruft.

Auch nichts Neues ist, dass die Geschichten der Autorin zwar spannend sind, aber im Großteil auch sehr vorhersehbar. Nichtsdestotrotz gibt es aber auch immer die eine oder andere kleine Überraschung bzw. Wendung und man kann - vor allem aufgrund der Gefühle beim Lesen - das Buch kaum aus der Hand legen.

Was mich immer wieder fasziniert, ist , wie die Autorin in ihren Büchern Szenen hat, die wohl jeden an eine Situation in seinem Leben triggern. Also bei mir ist es jedenfalls so.

Das Ende ist ebenfalls wieder ausgezeichnet gelungen.

Das einzige was mich störte ist doch wie naiv Jule rüberkommt, wenn Lukas Ausreden erfindet, die definitiv durchschaubar sind.

Fazit: Hochemotional und zum Nachdenken. 5 von 5 Sternen

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 17.02.2026

Seb & Finn 1 - Shiny happy people

Happy Head
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Sebastian, ein 17-jähriger schwuler Junge aus England bekommt einen Platz in einem 13-tägigen "Seminar", das Jugendlichen wieder Hoffnung geben soll, sodass sie glücklich werden und ihr Leben ohne Probleme ...

Sebastian, ein 17-jähriger schwuler Junge aus England bekommt einen Platz in einem 13-tägigen "Seminar", das Jugendlichen wieder Hoffnung geben soll, sodass sie glücklich werden und ihr Leben ohne Probleme meistern können. Als er im Camp dem aufmüpfigen, rätselhaften Finnean aus Manchester begegnet, muss er sich schon bald fragen, ob HappyHead wirklich so positiv ist, wie es angekündigt wurde. Schließlich sind sie abgeschottet, mit einem Elektrozaun umgeben und haben kein Handy. Am Anfang bemüht sich Seb noch, den Anforderungen gerecht zu werden. Als die Challenges aber immer gefährlicher und seltsamer werden, versucht er sich mit Finn zu verbünden - der auf ihn sowieso eine Anziehungskraft ausstrahlt.

Das Cover ist einfach Hammer und sehr aussagekräftig, denn was sich hinter dem Smiley verbirgt, wird dem Leser bald klar. Es ist wirklich top gelungen, auch von der Haptik her und um einiges besser als das Originalcover aus England, das doch etwas langweilig wirkt, wenn auch passend.

Der Schreibstil des Autors ist hervorragend; Orte und Charaktere werden bildhaft dargestellt. Naja bis auf eine Ausnahme: Seb selbst wird eigentlich kaum beschrieben, nur nach und nach kommt einiges über sein Aussehen hervor.

Der Plot ist ausgezeichnet; die Spannung ist - nicht nur für Jugendliche - das ganze Buch über auf höchstem Niveau, sodass es ein echter Page-Turner ist.

Unlogisch ist aber doch auch einiges:

- Warum nutzt HappyHead die Chips nicht von Anfang an für die Überwachung? - Klar, weil die Handlung sonst sehr kurz wäre.

- Woher weiß Dr. Stone, wohin sie gebracht wird und kann die Nachricht schreiben? - Auch hier dient es der Handlung, hätte man aber besser lösen können

- Als Seb den Chip entfernt bekommt, bekommt er nur ein Pflaster. - Hier müsste definitiv wieder genäht werden.

- Seb kommt von Zimmer 32 auf 36 und denkt sich er wurde 7 Zimmer aufgestuft. - Ein definitiver Fehler, vielleicht auch Tippfehler oder Übersetzungsfehler.

Aber selbst diese "Fehler", die ich normalerweise sehr kritisch bewerte, kann ich dem Buch einfach keinen Stern weniger geben, da ich das Buch nicht aus den Händen legen wollte und ich es geliebt habe und den 2. Teil, der im Herbst 2026 erscheinen soll, schon jetzt herbeisehne.

Fazit: Hervorragende Mischung aus Dystopie, Thriller, Romance und Coming-of-Age mit höchster Spannung. 5 von 5 Sternen

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 02.02.2026

Wolf & Covaci 4 - Die goldene Magdalena

FriesLandRaub (Nordseekrimi)
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In einem Inselmuseum auf St. Peter Ording wird der schwerreiche Unternehme und Kunstliebhaber Alexander von Holsten erschossen zu Füssen der "Goldenen Magdalena" - einer wertvollen Leihgabe der Familie ...

In einem Inselmuseum auf St. Peter Ording wird der schwerreiche Unternehme und Kunstliebhaber Alexander von Holsten erschossen zu Füssen der "Goldenen Magdalena" - einer wertvollen Leihgabe der Familie von Holsten - aufgefunden. Hauptkommissar Carsten Wolf übernimmt den Fall vorerst mit der hochmotivierten Manu, da Fabiu sich im Urlaub befindet. Doch als Fabiu dazustößt, erwartet ihn eine Überraschung aus seiner Vergangenheit - in Form von seinem ehemaligen Vorgesetzten Schäfer.

Das Cover des Buches passt natürlich wieder perfekt zu Nordseebüchern und der bisherigen Reihe und gefällt mir sehr gut.

Der Schreibstil der Autorin ist hervorragend; Orte und Charaktere werden ausgezeichnet und bildhaft dargestellt.

Die Spannung ist das ganze Buch auf sehr hohem Niveau. Auch der passionierte Krimileser wird lange miträtseln können, auch wenn man einiges vielleicht erahnen kann. Auch der Humor kommt nicht zu kurz, vor allem bedingt durch die 2 Hauptermittler zusammen mit Manu.

Die Charaktere wirken authentisch und die Handlung bzw. das Agieren der Personen ist absolut nachvollziehbar und realistisch. Zudem entwickeln sich die Ermittler stetig und glaubhaft weiter. Die größte Veränderung ist natürlich bei Fabiu zu erkennen, der immer mehr auftaut.

Die Ermittler sind so sympathisch, dass ich sehr auf eine Fortsetzung hoffe, denn Potenzial hat das Team von Wolf definitiv. Zudem möchte man natürlich auch mehr über Wolf und Fabiu erfahren, denn hier warten noch einige interessante Hintergrundgeschichten.

Und Manu bereichert das Team auch am Tatort.

Am Ende gibt es auch wieder ein bisschen Action.

Fazit: Tolle Fortsetzung mit tollem Ermittlerteam. Mehr davon. 5 von 5 Sternen

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 22.01.2026

Bajetzki & Kuper 6 - Zeichnungen und Qualen

Der Kissenmörder (Bajetzky & Kuper - Thriller 6)
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In Bielefeld werden mehrere junge Frauen tot aufgefunden. Sie wurden schwer misshandelt und dann mit einem Kissen erstickt. An jedem Tatort wird eine verstörende Kinderzeichnung gefunden. Die Kommissarin ...

In Bielefeld werden mehrere junge Frauen tot aufgefunden. Sie wurden schwer misshandelt und dann mit einem Kissen erstickt. An jedem Tatort wird eine verstörende Kinderzeichnung gefunden. Die Kommissarin Emma Bajetzky und ihr Kollege Alex Kuper übernehmen den Fall. Und obwohl sie viele Spuren verfolgen, ist der Täter ihnen voraus und hinterlässt eine neue misshandelte Leiche.

Das Cover des Buches ist wieder wunderbar geworden; es passt zum Autor, zum Buch und zum Genre gleichermaßen.

Der Schreibstil des Autors ist - wie gewohnt - ausgezeichnet; Orte und Charaktere werden bildhaft beschrieben. Und dazwischen gibt es wie meist bei Bücher des Autors Kapitel aus der Sicht des Täters, der hier aber schon im Prolog ziemlich viel verrät.

Auch der Plot ist wieder sehr eindrucksvoll konstruiert und die Spannung hält einen von der ersten Seite an gefangen.

Es ist der 6. Fall des Ermittlerpaares, das mir im ersten Fall zu glanzlos war. Mittlerweile ist es schon lange nicht mehr so; die Ecken und Kanten zeichnen sich ab und sie entwickeln sich stetig weiter.

Der Spannungsbogen ist von der ersten bis zur letzten Seite sehr hoch, sodass man richtig mitfiebert mit den Ermittlungen. Naja es ist vielleicht sogar bisher das spannendste und beste Buch des Autoren, der immer wieder zu überraschen weiß. Hier geht es auch erstmals richtig actionmäßig zu.

Man kann das Buch sicher gut als Einzelband lesen, vorzugsweise kennt man aber die vorherigen Teile.

Fazit: Spannung wie vom Autor gewohnt. 5 von 5 Sternen

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Veröffentlicht am 22.01.2026

Postkartensprüche

Bis mein Herz dich findet (Liebesroman)
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Maja ist von Kindheit an eingeschränkt, denn sie hat einen angeborenen Herzfehler. Sie steht bereits auf der Transplantationsliste. Einzig ihre Schwester Tessa und deren Familie hat sie hinter sich. Bei ...

Maja ist von Kindheit an eingeschränkt, denn sie hat einen angeborenen Herzfehler. Sie steht bereits auf der Transplantationsliste. Einzig ihre Schwester Tessa und deren Familie hat sie hinter sich. Bei einem Kontrolltermin im Krankenhaus trifft sie auf den charismatischen Ben, mit dem sie sich sofort versteht und irgendwie auch verguckt, obwohl sie es sich selbst nicht eingestehen will. Das Problem ist, dass Ben ebenso auf ein neues Herz wartet. Er hat sich seine Herzinsuffizienz selbst verschuldet und will keine neue Liebe zulassen. Und beiden ist klar, die Chancen, dass beide rechtzeitig ein neues herz bekommen sind gering.

Das Cover passt nicht nur hervorragend zu den Büchern der Autorin, sondern auch zu diesem Buch und ist ein echter Hingucker.

Der Schreibstil der Autorin ist wie gewohnt ausgezeichnet; Orte und Personen werden bildhaft (manchmal schon etwas zu viel) beschrieben.

Der Plot ist wie bei allen Büchern der Autorin wieder ausgezeichnet, denn wie immer handelt es sich um viel mehr als eine Liebesgeschichte. Es handelt sich wieder um eine Story, die zum Nachdenken anregt und starke Emotionen beim Leser hervorruft.

Auch nichts Neues ist, dass die Geschichten der Autorin zwar spannend sind, aber im Großteil auch sehr vorhersehbar. Nichtsdestotrotz gibt es aber auch immer die eine oder andere kleine Überraschung bzw. Wendung und man kann - vor allem aufgrund der Gefühle beim Lesen - das Buch kaum aus der Hand legen.

Was mich immer wieder fasziniert, ist , wie die Autorin in ihren Büchern Szenen hat, die wohl jeden an eine Situation in seinem Leben triggern. Also bei mir ist es jedenfalls so.

Zu Beginn hatte ich, obwohl ich schon viele Bücher der Autorin gelesen habe, etwas Angst vor dem Buch - diese stellte sich aber als unbegründet heraus.

Das Ende ist sehr gut gelungen und die Autorin zeigt wieder einmal, dass es unterschiedliche Arten von Happy Ends geben kann.

Fazit: Hochemotional und zum Nachdenken. 5 von 5 Sternen

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