Tragisch, traurig und doch hoffnungsvoll
Ein Buchclub zum Verlieben5 einsame, durch Verlust oder erdrückende Liebe gekennzeichnete Menschen, finden in Lucy Gilmore's neuesten Roman "Ein Buchclub zum Verlieben" durch reinen Zufall zueinander. Da ist die Bibliothekarin ...
5 einsame, durch Verlust oder erdrückende Liebe gekennzeichnete Menschen, finden in Lucy Gilmore's neuesten Roman "Ein Buchclub zum Verlieben" durch reinen Zufall zueinander. Da ist die Bibliothekarin Sloane, sie hat in jungen Jahren ihre Schwester verloren, die sich mit dem älteren Arthur, der jeden Tag zur gleichen Zeit in der Bibliothek erscheint, einen täglichen Schlagabtausch über Literatur liefert. Als Arthur plötzlich mehrere Tage nicht erscheint, ist Sloane beunruhigt und sie beschließt nach ihm zu sehen, dabei lernt sie Maisey kennen, eine Nachbarin vor Arthur in den 40-ern mit einer Teenietochter, die aber mit der Mutter nix groß zu tun haben will. Beide finden Arthur, der nach einem Krankenhausaufenthalt alle Pflegekräfte vergrault, hier erscheint dann Sloanes Arbeitskollege Mateo, ein Mittdreißiger, der mit seinem Leben nichts richtiges anzufangen weiß und von seiner Mutter mit Liebe erstickt wird, auf dem Trapez. Und zu guter letzt taucht dann noch Arthur's Enkel Greg auf, der seiner verstorbenen Mutter versprochen hat, nach seinem Großvater zu sehen und eine Beziehung zu ihm aufzubauen. Zusammen gründen sie einen Buchclub und entdecken das Gemeinschaft, Hilfe und Freundschaft viele Dinge heilen kann.
Das Buch ist abschnittsweise aus der Sicht der verschiedenen Protagonisten geschrieben, das fand ich sehr interessant und intensiv, da man dadurch in die Gedanken und Gefühle der einzelnen Personen eintauchen konnte. Der Buchtitel in der deutschen Übersetzung ist allerdings etwas irreführend, meiner Meinung nach. Mir hat das Buch gut gefallen.