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Veröffentlicht am 07.09.2022

Matching Night trifft Fantasy

Four Houses of Oxford, Band 1 - Brich die Regeln
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Harper wird in eine geheimnisvolle Studentenverbindung der Oxford Universität eingeladen. Bei der Einführungszeremonie erfährt sie, dass jede der vier Verbindungen eine magische Fähigkeit hat. Diese sollen ...

Harper wird in eine geheimnisvolle Studentenverbindung der Oxford Universität eingeladen. Bei der Einführungszeremonie erfährt sie, dass jede der vier Verbindungen eine magische Fähigkeit hat. Diese sollen helfen das Spiel der vier Farben zu gewinnen, um einen Herzenswunsch erfüllt zu bekommen. Dabei trifft sie auf Finley mit dem sie eine gemeinsame Vergangenheit hat. Je häufiger Harper ihm begegnet, desto mehr geraten ihre Gefühle durcheinander. Im weiteren Verlauf werden die Aufgaben des Spiels immer gefährlicher und die beiden fragen sich was wirklich hinter allem steckt.

Das Cover mit der Person passt zur Geschichte und die Symbole der vier Farben runden es ab. Harper und Finley sind Charaktere zu denen ich schnell eine Verbindung aufbaue konnte. Harper hat sich trotz ihrer Vergangenheit zu einer starken Persönlichkeit entwickelt, die sich nicht unterkriegen lässt aber auch nicht davor scheut ihre Gefühle zu zeigen. Sei es bei der Bewältigung des Spieles oder dem Umgang mit ihrer besten Freundin. Finley hat mir als Charakter sehr gut gefallen. Er hat eine taffe und verletzliche Seite, denn er wollte der Verbindung aus einem bestimmten Grund beitreten. Besonders der Sichtwechsel machen ihre Gefühle und Gedanken greifbar. Der Schreibstil ist so fesselnd, emotional und bildhaft beschrieben, dass man den Eindruck hatte selbst dort gewesen zu sein. Auch durch die Aufgaben, welche im Rahmen des Spiels gestellt werden, steigert sich die Spannung stetig. Es ist ein Buch voller Geheimnissen, unerwarteten Wendungen und viel Herz. Am Ende erwartet uns ein Cliffhanger und einige Fragen bleiben offen.

Der Autorin ist es gelungen einen spannenden Auftakt zu schreiben. Die Idee einer NA Collagegeschichte mit Fantasyelementen fand ich sehr spannend und gut umgesetzt. Auch die sympathischen Charaktere machen es einem, trotz einiger längen am Anfang, einfach in die Geschichte zu versinken. Ich kann das Buch jedem empfehlen, der nach einer Mischung aus Matching Night und Night of Crowns sucht.

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Veröffentlicht am 07.04.2026

Düster, nahbar und Nebler

The Crane and the Nightjar
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The Crane and the Nightjar hat ein spannendes und düsteres Grundkonzept mit gefährlichen Prüfungen, Geheimnissen, Tricks und Magie. Das Cover passt, mit seinen verdorrten Ästen, dem wabernden Nebel und ...

The Crane and the Nightjar hat ein spannendes und düsteres Grundkonzept mit gefährlichen Prüfungen, Geheimnissen, Tricks und Magie. Das Cover passt, mit seinen verdorrten Ästen, dem wabernden Nebel und der Spielkarte, zur Atmosphäre und dem Inhalt des Buches. Dies wird auch im Farbschnitt aufgegriffen und rundet alles ab. Zwischen den Kapiteln gibt es vereinzelt genauere Erklärungen zu der Welt rund um Raspa. Diese fand ich sehr hilfreich sich noch besser auf die Welt einlassen zu können.
Zara und Crane sind für mich beides nahbare Charaktere und wie sie langsam Vertrauen zueinender aufbauen war für mich nachvollziehbar umgesetzt. Der Sichtwechsel hat alles erneut greifbarer gemacht. Zu den Nebencharakteren konnte ich auch gut eine Verbindung aufbauen und manche mag man dabei natürlich mehr als andere.
Die Autorin hat hier eine gefährliche und brutale Welt erschaffen in der nicht immer alles ist wie es scheint. Dich erwarten unerwartete, etwas verstörende (ging mir an ein paar Stellen so) und düstere Begegnungen. Ich hatte seit dem Prolog eine Ahnung die sich am Ende bestätigt hat, weshalb ich es nicht überraschend fand worauf es hinausläuft. Trotzdem war der Weg dahin voller Zweifel, Zerreisproben, Vertrauensprüfungen, Risiko und Hoffnung. Für mich stand der Handlungsplot klar im Vordergrund, dennoch gab es einige Szenen mit Gefühl. Auch wenn es mir öfters mal zu düster wurde war es ein unterhaltsames Buch, dessen zweiten Teil ich mit hoher Wahrscheinlichkeit auch lesen werde.

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Veröffentlicht am 31.03.2026

Magie, Monster und Geheimnisse

Spellcaster
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Spellcaster hatte für mich ein spannendes Grundkonzept mit dem Magiesystem, dem Academysetting und der unbekannten Gefahr. Dazu war die Gestaltung des Buches echt schön. Der Einstieg ins Buch hat mir auch ...

Spellcaster hatte für mich ein spannendes Grundkonzept mit dem Magiesystem, dem Academysetting und der unbekannten Gefahr. Dazu war die Gestaltung des Buches echt schön. Der Einstieg ins Buch hat mir auch sehr gut gefallen. Nur je weiter ich gelesen habe, desto zwiegespaltener wurde ich.

Paisley mochte ich als Protagonistin mit ihrer unbeholfenen und liebenswürdigen Art zwar nur wirkte sie in manchen Situationen auch etwas ahnungslos und ich konnte ihre Reaktionen nicht immer nachvollziehbar. So nimmt sie zu Beginn öfters die Meinungen andere Personen an ohne diese zu hinterfragen. Ihr Gegenpart Logan ist ein Charakter der für mich die meiste Zeit nicht wirklich präsent und damit greifbar war. Weshalb ich die Beziehung zwischen den beiden nicht ganz gefühlt habe. Da hätte ich mir noch mehr Interaktion zwischen den beiden gewünscht.

Es gab lustige, liebevolle und spannende Momente. Besonders der Zusammenhalt von Paisleys Familie und Freunden war spürbar und sorgte für herzliche Momente. Nur manchmal ging es nicht wirklich mit der Handlung voran und es gab Wiederholungen von Gedankengängen und Verhaltensmustern. Dennoch hat mich das Buch insgesamt gut unterhalten und auch eine Sogwirkung war da. Die Atmosphäre des Weatherstone Colleges kommt gut rüber und der Schreibstil lies sich flüssig lesen. Am Ende sind einige Fragen aufgekommen aber ich denke, dass ich die Geschichte erstmal nicht weiterverfolgen werde.

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Veröffentlicht am 14.03.2026

Magie und Instinkt

Witch of the Wolves - Halbmond Erbe
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In Witch of the Wolves trifft die junge Hexe Cordelia Levine auf den Werwolf Bishop Danvers und taucht ein in eine Welt aus Intrigen, Gefahr und Leidenschaft.
Die Handlung spielt im viktorianischen Zeitalter. ...

In Witch of the Wolves trifft die junge Hexe Cordelia Levine auf den Werwolf Bishop Danvers und taucht ein in eine Welt aus Intrigen, Gefahr und Leidenschaft.
Die Handlung spielt im viktorianischen Zeitalter. Dies war für mich eine Abwechslung zu meinen sonstigen Settings und hat für mich perfekt als Kulisse für die Geschichte gepasst. Auch wenn ich erst etwas gebraucht habe um mich an die Erzählweise und der Art wie sich die Charaktere ausdrücken zu gewöhnen.
Cordelia ist ein unabhängiger Charakter, der weiß wie man auf sich aufpasst. Auch wen die Situation sie einschränkt, kämpft sie für ihre Selbstbestimmung. Bishop war für mich ein geheimnisvoller Charakter, der sich zwar unter Kontrolle hat aber man weiß, dass etwas gefährliches darunter schlummert.
Dies ist ein Buch mit Protagonisten, die an ihre Ideale glauben und Risiken für ihre liebsten eingehen, womit sie sich nicht so unähnlich sind. Das Vertrauen und die Anziehung zwischen Cordelia und Bishop waren für mich nachvollziehbar und haben sich im guten Tempo entwickelt. Auch wen es sich im Mittelteil etwas gezogen hat war es ein Buch mit Sogwirkung und sehr unterhaltsam.
Das Cover strahlt etwas düsteres und geheimnisvolles aus und trifft damit genau die Atmosphäre des Buches. Es gab OMG Momente, Wendungen, Entwicklung und ein Ende das mich überrascht hat. Ich würde den zweiten Band lesen, auf den wir leider noch bis nächstes Jahr warten müssen.

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Veröffentlicht am 07.02.2026

Paris voller Schein und Sein

Les Bouttiers – Wir sind jetzt
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Eigentlich mache ich um den Love Triangle Trope immer einen großen Bogen aber die Geschichte rundum hörte sich einfach zu gut an. Außerdem hat mir eine andere Reihe der Autorin schon sehr gut gefallen, ...

Eigentlich mache ich um den Love Triangle Trope immer einen großen Bogen aber die Geschichte rundum hörte sich einfach zu gut an. Außerdem hat mir eine andere Reihe der Autorin schon sehr gut gefallen, weshalb ich dem Buch trotzdem eine Chance geben wollte.

Nichts passt besser zu der Thematik als Paris. Fashion, Skandale, Leidenschaft, Intrigen, Familiengeheimnisse und verbotene Gefühle. Es ist alles für eine spannende Geschichte dabei. Das Cover erinnert an eine Modeskizze und zusammen mit dem Farbschnitt trifft es den Look des Modehauses Bouttier genau- schlicht, elegant und traditionell. Dazu gibt es einen Stammbaum der Familie Bouttiers und Zeitungsartikel zwischen den Kapiteln.

Elodie muss sich neu orientieren, denn ihr Traum von Olympia ist durch eine Verletzung geplatzt. Das ihr Großvater die Familien zusammenruft kommt da gerade richtig. Während sie in Paris ihren Platz sucht trifft sie auf zwei Männer, die nicht unterschiedlicher sein könnten. Den selbstbewussten Adam Le Blanc, der zum Konkurrenzlabel gehört und ihren abweisenden Cousin Gideon. Die Geschichte wird aus den 3 Perspektiven erzählt und gibt damit Einblicke in die Gefühle der Charaktere. Dadurch wird ihnen noch mehr Tiefe verliehen.

Das Setting ist durch die französischen Wörter in den Überschriften und während den Kapiteln immer präsent. Dies hat dem Buch auch einen gewissen Charme gegeben, dem ich verfallen bin. Nur hat mich das Buch auch verwirrt zurückgelassen, denn ich hatte von Anfang an einen Favoriten aber am Ende war mir keiner von beiden mehr richtig vor. Deshalb bin ich Team Elodie. Das Buch ist für jeden der sich in die Pariser Modewelt von Glamour und Intrigen mit Gefühlschaos begeben möchte.

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