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Veröffentlicht am 05.04.2026

Einfühlsam, lebensnah, wunderschön illustriert.

Molly mittendrin - Eine Nacht im Zelt
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Als Herr Hansen seiner Klasse eröffnet, dass sie einen Ausflug in den Wald machen und dort zelten werden, hält sich Mollys Begeisterung sehr in Grenzen. Sie ist sich nicht sicher, ob sie sich traut, im ...

Als Herr Hansen seiner Klasse eröffnet, dass sie einen Ausflug in den Wald machen und dort zelten werden, hält sich Mollys Begeisterung sehr in Grenzen. Sie ist sich nicht sicher, ob sie sich traut, im dunklen Wald zu übernachten. Und dann auch noch ohne ihre Eltern. Im Wald gibt es schließlich wilde Tiere. Und was, wenn sie nachts auf Toilette muss? Am Lagerfeuer Stockbrot essen und Geschichten erzählen klingt toll, aber Molly möchte auf den Ausflug dennoch lieber verzichten. Sie versucht sich krank zu stellen, aber Papa, der Arzt ist, kann sie nichts vormachen. So fährt sie also notgedrungen mit. Ein bisschen unheimlich wird es im Wald schon, aber Molly ist ja zum Glück nicht alleine.

Hierbei handelt es sich um den dritten Band von „Molly mittendrin“, die Bücher können aber sehr gut unabhängig voneinander gelesen werden.
Nachdem sich Molly in den ersten beiden Bänden sofort in mein Herz geschlichen hat, war ich voller Vorfreude auf ihr nächstes Abenteuer. Auch diesmal beweist Sabine Lemire ihr Talent, alltagsnahe Geschichten zu schreiben, die die Gefühlswelt von Kindern widerspiegeln. Warmherzig und in kurzen Sätzen schildert die dänische Autorin den Kinderalltag mit all seinen Höhen und Tiefen aus der Sicht ihrer introvertierten Protagonistin. Dieser Band widmet sich dem Thema Klassenfahrt mit allem, was dazu gehört: Aufregung, Angst und Gruselgeschichten, aber auch Spaß, Mut und starke Freundschaftsmomente. Sabine Lemire, selbst mehrfache Mama, weiß einfach, wovon sie schreibt. Sämtliche beschriebene Szenen wirken so herrlich echt, wie aus dem Leben gegriffen. Man kann Mollys Gefühle und Sorgen nur zu gut nachvollziehen, sodass es leicht fällt, sich in ihre Welt hineinzuversetzen. Vor allem Kinder, die ähnlich zurückhaltend und sensibel sind wie unsere junge Heldin werden sich hier wiederfinden und viel aus dem Buch mitnehmen. Denn Molly zeigt ihnen, dass es völlig okay ist, wenn man sich was nicht traut, dass es sich aber auch lohnt, mutig zu sein und sich seinen Ängsten zu stellen. Und mit guten Freunden an seiner Seite fällt das einem gleich viel leichter.

Genauso liebevoll wie der Text sind auch die zahlreichen Illustrationen von Signe Kjær. Zart und voller Wärme erwecken sie das Erzählte auf jeder Doppelseite zu Leben und sorgen für ein wunderschönes stimmungsvolles (Vor-)Leseerlebnis.

Fazit: Eine zauberhafte Vor- und Erstlesereihe haben Sabine Lemire und Signe Kjær hier geschaffen. Auch „Molly mittendrin – Eine Nacht im Zelt“ ist eine einfühlsame und lebensnahe Alltagsgeschichte mit einer liebenswerten Heldin zum Mitfühlen und Gernhaben. Ein wunderbares Kinderbuch ab 6 Jahren, das Kinder stärkt und zum Selberlesen motiviert. Mir hat auch dieser Band überaus viel Freude bereitet, ich kann die Molly-Geschichten nur empfehlen. Von mir gibt es 5 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 03.04.2026

Ein origineller Kindercomic, der Stoff zum Nachdenken liefert.

Holzinsel
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Aki ist alles andere als begeistert darüber, dass er 14 Tage mit seinen Eltern auf einer einsamen Insel verbringen soll. Zwei lange Wochen kein Kontakt zur Außenwelt. Kein Internet, dafür jede Menge Natur ...

Aki ist alles andere als begeistert darüber, dass er 14 Tage mit seinen Eltern auf einer einsamen Insel verbringen soll. Zwei lange Wochen kein Kontakt zur Außenwelt. Kein Internet, dafür jede Menge Natur und die Gesellschaft seiner altmodischen Eltern. Na super. Doch ganz so öde werden die Ferien dann doch nicht. Aki schließt schnell Freundschaft mit einem Wildesel und erkundet gemeinsam mit ihm die Insel. Am Strand treffen sie auf eine alte, etwas sonderbare Frau, die zurückgezogen auf der Insel wohnt. Hier betreibt sie wichtige Experimente, mit dem Ziel, die Erde von Umweltverschmutzung und Kriegen zu befreien. Das klingt in Akis Ohren zunächst ziemlich gut. Doch als er das geheime Versuchslabor der Wissenschaftlerin findet und entdeckt, was diese wirklich vorhat, wird es richtig gefährlich.

Der Kibitz Verlag ist immer ein Garant für tolle Kindercomics. Mich hat noch kein Werk aus diesem Verlag enttäuschen können – und der hier vorliegende Comic bildet da keine Ausnahme.
Das Künstlerinnen-Duo Zuni und Christopher Fellehner legt hier ein gelungenes Comicdebüt vor, in dem sie Realität und Fantasie zu einem packenden Ferienabenteuer verweben. Die Geschichte weiß von Anfang bis Ende zu unterhalten, regt gleichzeitig aber auch zum Nachdenken an. Würde man es selbst schaffen, 14 Tage ohne Internet zu leben? Welche Größe hat der eigene ökologische Fußabdruck? Wie weit darf man für seine Überzeugungen gehen? Man merkt schnell, dass mit der alten Frau auf der Insel etwas nicht stimmt, aber wie schräg sie wirklich drauf ist, wird einem erst zum Ende hin klar. Die Story ist stellenweise ganz schön skurril und aufregend und wird bisweilen auch ein wenig gruselig. Für Kinder ab 8 Jahren ist sie aber dennoch sehr gut geeignet. Aki ist ein überaus sympathischer und aufgeweckter Protagonist, mit dem sich junge Leserinnen direkt identifizieren können. Es macht Spaß, ihn auf seinen Erkundungen zu begleiten und dem Rätsel der wahnsinnigen Wissenschaftlerin auf den Grund zu gehen. Langweilig wird es dabei zu keiner Zeit!

Die Zeichnungen von Christopher Fellehner sind ein besonderes Highlight. Sehr detailliert und naturverliebt und so ausdrucksstark, dass viel Text meist gar nicht vonnöten ist. In offenen und randlosen Panels erwecken die Bilder die Geschichte zum Leben und sorgen für ein wunderbares, abenteuerliches Inselfeeling.

Fazit: „Holzinsel“ ist eine spannende und verrückte Abenteuergeschichte mit Ökobotschaft und einer Prise Magie. Ein origineller Kindercomic ab 8 Jahren, der Spaß macht und Stoff zum Nachdenken liefert. Wer Lust auf eine etwas ungewöhnliche Story hat, sollte sich das Comic-Debüt von Zuni und Christopher Fellehner unbedingt mal genauer anschauen. Ich kann es nur empfehlen. Von mir gibt es 4,5 - hier gerundet auf 5 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 03.04.2026

Ein zauberhaftes Bilderbuch über die Höhen und Tiefen der Geschwisterliebe.

Der allertollste Bruder der Welt
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Nano hat einfach den tollsten großen Bruder der Welt. Die beiden sind beste Freunde und können gemeinsam alles schaffen – sogar die Gedanken des anderen lesen! Sie haben sich ganz doll lieb – zumindest ...

Nano hat einfach den tollsten großen Bruder der Welt. Die beiden sind beste Freunde und können gemeinsam alles schaffen – sogar die Gedanken des anderen lesen! Sie haben sich ganz doll lieb – zumindest meistens. Denn manchmal ist Felix ziemlich genervt von seinem kleinen Bruder und möchte lieber alleine sein. Wie an dem Tag, als Nano mit ins Baumhaus will und plötzlich ein „Für Nanos verboten!“ - Schild an der Tür hängt. Mama meint, dass es völlig normal sei, dass Menschen auch mal Zeit für sich brauchen. Nano respektiert das. Wenn er nicht mit ins Baumhaus darf, baut er sich eben sein eigenes Haus. Zuerst scheint es auch zu klappen, doch als es heftig zu regnen beginnt und der Wind „Wuuuuuuusch!“ sein cooles Regenhaus davonweht, wird Nano sauer. Das ist alles nur wegen Felix. Weil er ihn ausschließt und ihm eben nicht geholfen hat. Enttäuscht verzieht er sich ins Haus und liegt unglücklich auf seinem Bett. Doch da taucht plötzlich Felix auf. Er hat eine Überraschung für seinen kleinen Bruder. Was das wohl sein kann?

Dem neuen Buch von Ben Mantle (übersetzt von Franziska Jaekel) habe ich voller Vorfreude entgegen geblickt und ich wurde nicht enttäuscht! Der britische Künstler präsentiert mit „Der allertollste Bruder der Welt“ ein herzallerliebstes Bilderbuch über kleine Streitereien und starke Geschwisterbindung. Hier werden sich garantiert viele mit Geschwistern wiederfinden können. Auch ich habe die Geschichte richtig gefühlt. Denn wie bei Nano und Felix, so wollte auch meine kleine Schwester früher immer mitspielen und ist mir manchmal ganz schön auf die Nerven gegangen. Jüngere Geschwister müssen meist noch lernen, dass sie nicht immer mitmachen können und dass das größere Kind auch mal seine Privatsphäre braucht. Dies bedeutet jedoch nicht, dass sie nicht geliebt werden. Das besondere tiefe Band führt Geschwister immer wieder zusammen und ist nach einer Zankerei vielleicht sogar stärker als zuvor. Denn eine kleine Pause voneinander kann Kindern zeigen, wie viel sie einander wirklich bedeuten.
Ben Mantle behandelt dieses alltägliche und wichtige Thema auf eine wunderbar warme, augenzwinkernde und nachvollziehbare Weise. Wir erleben alles aus der Sicht von Nano, spüren dank der Bilder aber auch Felix’ Gefühle.

Die Illustrationen von Ben Mantle sind mal wieder ein besonderes Highlight. Farbenfroh, lustig und ausdrucksstark und voller liebevoller Details. Sie fangen die Emotionen perfekt ein und zaubern einem immerzu ein Lächeln ins Gesicht. Die vielen Comicelemente und Lautmalereien sind das Sahnehäubchen obendrauf und machen das Vorlesen zu einem herrlich spaßigem Erlebnis.

Fazit: „Der allertollste Bruder der Welt“ ist eine warmherzige und humorvolle Geschichte über die Höhen und Tiefen der Geschwisterliebe. Ein zauberhaftes Bilderbuch ab 4 Jahren, das Kindern zeigt, dass Konflikte zum Leben dazugehören, man trotz allem aber immer verbunden bleibt. Wundervoll erzählt und illustriert. Ich kann dieses Buch nur empfehlen, mein Herz hat es im Sturm erobert. Von mir gibt es 5 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 01.04.2026

Ein wunderbares Comic-Bilderbuch, das zum Lesenlernen motiviert!

Lass das Lesen, Leo!
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Leo ist kein normaler Hund. Er ist überaus schlau und kann sogar sprechen. Gemeinsam mit seinem Herrchen unternimmt er jeden Tag lange ausgiebige Spaziergänge. Beide sind glücklich und zufrieden. Doch ...

Leo ist kein normaler Hund. Er ist überaus schlau und kann sogar sprechen. Gemeinsam mit seinem Herrchen unternimmt er jeden Tag lange ausgiebige Spaziergänge. Beide sind glücklich und zufrieden. Doch dann entdeckt Leo eines Tages ein Schild, auf dem EIS steht. Er fragt seinen Besitzer, was das heißt und findet gefallen an dem Wort. Dieser Moment entfacht eine große Leidenschaft in dem Hund. Er möchte unbedingt das Lesen lernen und tut es mit vollem Einsatz. Ihn zieht es nur noch in die Stadt, um dort die vielen verschiedenen Schilder und Werbetafel zu lesen. Vor allem vom Bahnhof – das reinste Schilderparadies – kann man ihn kaum noch wegbekommen. Sein Herrchen wird irgendwann ziemlich übellaunig. Hätte er seinem Hund doch nie das Lesen beigebracht. Jetzt kann er sich die Beine in den Bauch stehen, während Leo die Schilder entziffert und langweilt sich dabei entsetzlich. So kann es nicht weitergehen. Er muss seinen Hund unbedingt vom Lesen abhalten. Doch egal, was er versucht, Leo lässt sich das Lesen nicht verbieten. Zum Glück, wie sich bei einem Spaziergang am Strand zeigt.

Lesen macht Spaß und bereichert das Leben ungemein. Genau davon erzählen der 2023 verstorbene Autor Andreas Greve und die Illustratorin Lena Winkel in „Lass das Lesen, Leo!“. Mit ihrem gemeinsamen Bilderbuch-Comic haben die beiden ein wunderbares Plädoyer für die Leseförderung geschaffen. Die große Begeisterung von Hund Leo für die Welt der geschrieben Sprache wirkt richtig ansteckend und wird hoffentlich viele Kinder dazu anregen, selbst mehr Zeit mit dem Lesen zu verbringen und worthungrig durch die Welt zu gehen. Zudem zeigt sich am Ende auch, dass das Lesen ein echter Lebensretter sein kann.
Darüber hinaus erzählt das Buch auch von der einzigartigen Bindung zwischen Hund und Mensch. Leo und sein Halter sind ein gutes Team – zumindest anfangs. Im Verlauf der Geschichte ändert sich ihr Verhältnis, wird angespannter. Der Besitzer ist zusehendes genervt von der Lesebegierde seines Hundes. Leo wiederum will sich das Lesen nicht verbieten lassen. Wie sich die beiden voneinander entfernen und wieder zueinanderfinden wird mit viel Humor und Herz aus der Sicht des Mannes geschildert. Allein dass Leo sprechen kann sorgt für Unterhaltung, aber auch die Tricks unseres Ich-Erzählers, um seinen vierbeinigen Freund wieder in die Natur zu locken, sind sehr amüsant.

Geschrieben ist die Geschichte in einer gelungenen Mischung aus kurzen Textpassagen und Sprechblasen. Genauso abwechslungsreich kommt auch die Optik daher. Mal in ganzseitigen Bildern, mal in kleineren rahmenlosen Panels setzt die Künstlerin Lena Winkel das Erzählte kongenial in Szene. Ihre Zeichnungen sind humorvoll, lebendig und voller Details und Leichtigkeit. Besonders ulkig ist das Aussehen des Herrchens, bei dem man nicht so wirklich weiß, ob er nun Mensch oder Tier ist. :D

Fazit: „Lass das Lesen, Leo!“ ist eine feinhumorige und herzlich-schräge Geschichte über einen buchstabenverrückten Hund und die Freude am Lesen. Ein herrlicher Erstlesecomic ab 5 Jahren, der zum Lesenlernen motiviert und Jung und Alt gleichermaßen begeistert. Meine Sammlung ist um einen weiteren tollen Kibitz-Titel reicher geworden, ich kann „Lass das Lesen, Leo!“ nur empfehlen. Von mir gibt es 5 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 31.03.2026

Ein wunderschönes Bilderbuch voller Wärme und honigsüßer Magie!

Frau Honig: Das ist Frau Honig
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Die Frau Honig-Reihe zählt mittlerweile zu meinen liebsten Kinderbuchreihen. An dem ersten Frau Honig-Bilderbuch konnte ich daher natürlich auf keinen Fall vorbeigehen und was soll ich sagen, mein Bücherregal ...

Die Frau Honig-Reihe zählt mittlerweile zu meinen liebsten Kinderbuchreihen. An dem ersten Frau Honig-Bilderbuch konnte ich daher natürlich auf keinen Fall vorbeigehen und was soll ich sagen, mein Bücherregal ist um ein weiteres honigsüßes Schätzchen reicher geworden.

Sabine Bohlmann und Joëlle Tourlonias präsentieren hier ein wundervolles Bilderbuch, mit dem auch schon die Kleinsten in die herrlich magische Welt von Frau Honig eintauchen können. Gleich zu Beginn wird uns dieses außergewöhnliche Kindermädchen ausführlich vorgestellt (sogar ihre Schuhgröße erfahren wir).

Herzensgut, lustig, lebensfroh und klug – das ist Frau Honig. Sie taucht immer genau dort auf, wo sie gebraucht wird, im Gepäck stets eine große Portion Magie sowie lauter fantastische Ideen – und ihre (5389) Bienen selbstverständlich. Wie Mary Poppins wirbelt sie das Leben ihrer Schützlinge daraufhin gehörig durcheinander und geht erst, bis sie alles wieder in Ordnung gebracht hat. Mit Frau Honig wird einfach alles zum Abenteuer - sogar das Zähneputzen und Aufräumen. Sie lässt die Kinder mit einem fliegenden Teppich ins Bad fliegen, erweckt Buchfiguren zum Leben oder springt, hoppladihoppo, mitten in Pfützen hinein. Drachen werden mit ihrer Zauberkreide lebendig und wer traurig ist, darf ein herzerwärmendes Bad in schönen Wörtern nehmen, bis es einem wieder besser geht.
Dieses Buch sprüht nur so vor Fantasie, Kindheit und Wärme. Eben genau das, was Frau Honig ausmacht. Eine klassische durchgehende Handlung gibt es hier nicht. Das Buch besteht aus mehreren kleinen Einzelszenen, die zum Entdecken, Schmunzeln und Staunen einladen und uns zeigen, wie wertvoll es ist, sich das Kindsein zu bewahren. Eine Frau Honig sollte einfach jeder in seinem Leben haben.

Neben Sabine Bohlmanns warmen Texten sind auch die unverwechselbaren Illustrationen von Joëlle Tourlonias mal wieder der reinste Genuss. Sanft, niedlich-verträumt und voller liebevoller Details erwecken sie die verschiedenen Alltagssituationen zum Leben und schaffen eine Atmosphäre voller Geborgenheit.

Fazit: Die Frau-Honig-Geschichten sind einfach immer ein Garant für wunderschöne Wohlfühlmomente. „Das ist Frau Honig“ ist ein warmherziges, inspirierendes und zauberhaft magisches Bilderbuch ab 4 Jahren, das Groß und Klein gleichermaßen verzaubert und daran erinnert, dass es sich lohnt, an Magie und Wunder zu glauben. Perfekt zum Vorlesen, Träumen und immer-wieder-Angucken. Ob Jung oder Alt, Fan oder Neuling – ich kann das erste Frau-Honig-Bilderbuch jedem nur ans Herz legen. Von mir gibt es 5 von 5 Sternen!

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