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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.07.2025

Tolles Debüt

A Dance of Lies
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Brittney Arenas erster Roman "A Dance of Lies" ist wirklich ein beeindruckendes Debüt. In ihrer Geschichte begegnen wir Vasalie, einst das Juwel des Königs bis dieser sie im Kerker fast verkommen lässt.

Ich ...

Brittney Arenas erster Roman "A Dance of Lies" ist wirklich ein beeindruckendes Debüt. In ihrer Geschichte begegnen wir Vasalie, einst das Juwel des Königs bis dieser sie im Kerker fast verkommen lässt.

Ich bin regelrecht durch die Seiten geflogen, das Buch liest sich wirklich wahnsinnig gut. Auch wenn in der ersten Hälfte noch nicht allzu viel passiert, war das überhaupt nicht schlimm. Im Gegenteil: Man wollte trotzdem unbedingt weiterlesen.

Erst im letzten Drittel nimmt die Story so richtig Fahrt auf, das dann aber fast schon zu schnell. Trotzdem hat es so genau richtig gepasst. Auch der Fantasy-Aspekt hat mir gut gefallen. Er war die meiste Zeit eher unterschwellig, aber trotzdem irgendwie neu und erfrischend.

Was ich auch sehr mochte: Die Hauptfigur Vasalie ist in meinem Alter, genauso wie die anderen wichtigen Charaktere – alle so Ende zwanzig. Das hat es für mich nochmal nahbarer gemacht. Generell konnte man sich super in Vasalie hineinversetzen. Ich habe mich oft gefragt, wie ich selbst entscheiden würde, wenn es um die Wahl zwischen Freiheit und einem reinen Gewissen geht.

Und obwohl das Buch mit einem Cliffhanger endet, wurden viele Fragen im Laufe der Geschichte schon beantwortet. Man weiß dadurch gar nicht so richtig, was einen in Band zwei erwartet – was es umso spannender macht. Daher freue ich mich wirklich sehr auf Band zwei, auch wenn ich leider noch nicht herausfinden konnte, wann dieser wohl erscheinen soll..

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Veröffentlicht am 18.04.2023

Gelungener Auftakt der Reihe

Royal 1: Ein Leben aus Glas
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Den Auftakt der Royal-Reihe fand ich sehr gelungen, es ist mir schwergefallen, die Geschichte aus der Hand zu legen, weshalb ich den ersten Band an einem Tag durchgelesen habe.

Es gibt Parallelen zu Selection ...

Den Auftakt der Royal-Reihe fand ich sehr gelungen, es ist mir schwergefallen, die Geschichte aus der Hand zu legen, weshalb ich den ersten Band an einem Tag durchgelesen habe.

Es gibt Parallelen zu Selection von Kira Kass, weshalb ich jedem, der die Reihe mochte, Royal auf jeden Fall auch ans Herz legen kann.
Aber trotz der Parallelen sind die Geschichten sehr verschieden, schon allein weil es vier junge Männer gibt und man nicht weiß, wer der Prinz ist.

Zudem finde ich es sehr spannend, dass unsere Geschichte auch mit einbezogen wurde, sodass es wirklich so ist, als ob es eine alternative Gegenwart bzw. eine mögliche Zukunft ist.

Teilweise konnte ich die Gedanken/Handlungsweisen der Hauptprotas nicht ganz nachvollziehen, aber der Schreibstil war sehr angenehm und flüssig.

Deshalb sage ich, dass Royal ein unbedingtes Must-Read ist und ich bin gespannt, wie es weiter geht.

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Veröffentlicht am 31.03.2026

Wurde immer besser

Dire Bound
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Zu Beginn ist es mir erstmal sehr schwer gefallen, in das Buch hereinzukommen und habe das Lesen dadurch auch immer wider herausgezögert. Ich freue mich aber, dass ich doch dran geblieben bin den es hat ...

Zu Beginn ist es mir erstmal sehr schwer gefallen, in das Buch hereinzukommen und habe das Lesen dadurch auch immer wider herausgezögert. Ich freue mich aber, dass ich doch dran geblieben bin den es hat mir mit jeder Seite immer besser gefallen.

Der Schreibstil ist wirklich gut und sobald ich in die Geschichte hineingefunden habe, bin ich nur so durch die Seiten geflogen.

Maryn hat mir als Protagonistin grundsätzlich gut gefallen, aber bis zum Schluss war sie oftmals viel zu naiv. Ich hoffe, dass es im zweiten Teil besser wird, aber ich bin da guter Dinge.

Dagegen haben mir die anderen Charaktere wirklich gut gefallen und ich bin gespannt mehr von ihnen zu erfahren.

Zum Schluss hat die Story nochmal ordentlich an Fahrt aufgenommen und ich freue mich dadurch umso mehr den zweiten Teil zu lesen.
Ich bin wirklich gespannt, was die Autorin da noch für uns parat hat.

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Veröffentlicht am 08.03.2026

Hexe trifft auf Werwolf

Witch of the Wolves - Halbmond Erbe
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Eine große Überraschung für mich war das Setting. Die Handlung spielt nicht einfach in der heutigen Zeit oder in einer komplett erfundenen Fantasywelt, sondern wirkt wie eine Version unserer Welt vor etwa ...

Eine große Überraschung für mich war das Setting. Die Handlung spielt nicht einfach in der heutigen Zeit oder in einer komplett erfundenen Fantasywelt, sondern wirkt wie eine Version unserer Welt vor etwa hundert Jahren. Dieses historische Setting verleiht der Geschichte eine ganz besondere Atmosphäre und greift gleichzeitig das damalige gesellschaftliche Verhältnis zwischen Männern und Frauen auf. Frauen waren oft abhängig von ihren Männern und mussten sich vielen Erwartungen unterordnen, ein Umstand, gegen den die Cordelia immer wieder ankämpft.

Generell hat sie mir als Hauptfigur richtig gut gefallen. Sie ist taff, hat ihren eigenen Kopf und lässt sich nicht so leicht einschüchtern. Gleichzeitig ist sie aber auch nicht perfekt, was sie sehr nahbar wirken lässt. Besonders mochte ich, dass sie sich auch entschuldigen kann, wenn sie merkt, dass sie sich falsch verhalten hat und damit Bishop immer wieder ein bisschen aus dem Konzept bringt. Diese Mischung aus Stärke, Ehrlichkeit und einer guten Portion Humor macht sie zu einer Figur, deren Entwicklung man wirklich gerne verfolgt.

Auch die Dynamik zwischen ihr und Bishop fand ich spannend. Er bleibt lange ziemlich undurchschaubar, wirkt ernst und verschlossen, und man merkt schnell, dass hinter ihm mehr steckt, als man zunächst denkt. Nach und nach werden seine Beweggründe klarer, während gleichzeitig immer mehr über die Strukturen und Konflikte innerhalb des Werwolfrudels ans Licht kommt.

Der Einstieg ist zunächst etwas ruhiger, weil die Welt und ihre Regeln erst einmal aufgebaut werden. Sobald man aber richtig in der Geschichte angekommen ist, nimmt die Handlung deutlich an Fahrt auf. Intrigen, Geheimnisse, Konflikte innerhalb des Rudels und einige unerwartete Wendungen sorgen dafür, dass es bis zum Ende spannend bleibt. Auch die romantischen Elemente kommen nicht zu kurz und bringen eine gute Portion Spannung und Gefühl in die Geschichte.
Der Schreibstil hat mir ebenfalls gut gefallen. Er ist angenehm zu lesen, teilweise sehr bildhaft und wird immer wieder durch witzige oder leicht sarkastische Dialoge aufgelockert.
Insgesamt ist Witch of the Wolves für mich ein gelungener Auftakt mit einer spannenden Welt, interessanten Figuren und vielen offenen Fragen. Ich bin auf jeden Fall neugierig, wie es mit Cordelia und den Wölfen weitergeht und würde eine Fortsetzung sofort lesen.

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Veröffentlicht am 12.12.2025

Schlangennest

Beautiful Venom (Vipers, Band 1)
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„Beautiful Venom“ hat mich von Anfang an gepackt. Die düstere Grundstimmung, die angespannte Dynamik zwischen den Figuren und der subtile Eishockey-Hintergrund greifen perfekt ineinander und schaffen eine ...

„Beautiful Venom“ hat mich von Anfang an gepackt. Die düstere Grundstimmung, die angespannte Dynamik zwischen den Figuren und der subtile Eishockey-Hintergrund greifen perfekt ineinander und schaffen eine Atmosphäre, die einen sofort in die Geschichte hineinzieht. Obwohl es mein erstes Buch von Rina Kent war, hat es mich so sehr gefesselt, dass für mich klar ist: Die Folgebände werde ich auf jeden Fall weiterlesen.

Besonders spannend fand ich die Beziehung zwischen Dahlia und Kane. Ihre Anziehung ist intensiv, gefährlich und immer emotional aufgeladen. Dahlia wirkt mutig, verletzlich und erstaunlich greifbar, und ich konnte ihre Entscheidungen durch den guten Einblick in ihre Gedankenwelt wirklich nachvollziehen. Kane startet sehr dunkel und verschlossen, doch im Verlauf verliert diese dunkle Seite etwas an Schärfe. Das hat für mich ein wenig von der Spannung genommen, aber seine Entwicklung war trotzdem interessant zu verfolgen.

Was mir richtig gut gefallen hat, waren die Chat-Auszüge und die kleinen Einblicke in die Köpfe der Figuren. Sie lockern die Geschichte auf und lassen einen die emotionalen Konflikte noch direkter spüren. Auch die Triggerwarnungen sind berechtigt, denn das Buch behandelt toxische Muster und Abhängigkeiten klar und ohne sie schönzureden. Gerade das macht die Story aber so packend und emotional.

Trotz meiner Begeisterung hatte ich das Gefühl, dass sich die Handlung ab der Mitte etwas in die Länge zieht. Es war weiterhin spannend, aber ein paar Seiten weniger hätten der Dynamik guttun können. Trotzdem blieb ich bis zum Ende komplett drin und wollte unbedingt wissen, wie alles ausgeht. Und das Finale macht definitiv Lust auf mehr.

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