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Mirja103

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.05.2026

Gute kompakte Infos

Figur in Balance
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Die kompakten Infos zu Ernährung und Stoffwechsel haben mir gut gefallen. Die Rezepte sind übersichtlich und nach unterschiedlichen Kategorien aufgeteilt. Es gibt immer wieder zusätzliche Tipps zu einzelnen ...

Die kompakten Infos zu Ernährung und Stoffwechsel haben mir gut gefallen. Die Rezepte sind übersichtlich und nach unterschiedlichen Kategorien aufgeteilt. Es gibt immer wieder zusätzliche Tipps zu einzelnen Rezepten. Mich stört aber, dasd bei vielen Rezepten Proteinpulver verwendet wird und es einen Werbeblock für Xbyx gibt.

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Veröffentlicht am 02.05.2026

War mir zu langatmig

Lola im Spiegel
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Nach der Beschreibung hatte ich erwartet, dass die Flucht von Mutter und Tochter das Kernthema ist und sich das Buch mit den Schwierigkeiten dabei und der Frage, warum sie fliehen müssen, beschäftigt. ...

Nach der Beschreibung hatte ich erwartet, dass die Flucht von Mutter und Tochter das Kernthema ist und sich das Buch mit den Schwierigkeiten dabei und der Frage, warum sie fliehen müssen, beschäftigt. Das namenlose Mädchen und ihre Mutter leben aber schon länger in einem Van und bilden eine Gemeinschaft mit anderen Wohnungslosen. Sobald das Mädchen 18 wird, will die Mutter sich der Polizei stellen. Der Geburtstag rückt näher. Vorher passiert aber etwas anderes und das Mädchen muss sich allein weiter durchs Leben kämpfen.

Das Mädchen hat keinen Namen. Die Mutter fand es zu gefährlich, wenn sie ihren richtigen Namen weiß. Ich finde es merkwürdig und herzlos, dass sie keine Namen hat. Die Suche nach ihrem Namen beschäftigt sie sehr.

Wir begleiten das Mädchen auf ihrer Suche nach ihrem Namen und ihrer Identität. Dabei befragt sie immer wieder die Frau in ihrem Spiegel. Dieser Punkt war mir zu fantasievoll und merkwürdig. Außerdem stellt sie sich immer vor, wie 100 Jahre später über sie als bedeutende Künstlerin gesprochen wird. Das fand ich zunehmend anstrengend und nervig, weil es manchmal den Lesefluss unterbrochen hat.

Anstatt um ein Leben auf der Flucht geht es um die Arbeit für eine Drogenbaronin und den Kampf gegen sie. Die Liebe spielt natürlich auch noch eine Rolle.

Mir war das Buch insgesamt zu langatmig. Themen werden zu oft wiederholt oder ausgeschmückt. Die Einblicke in das Leben wohnungsloser Menschen fand ich gut, aber der Rest der Geschichte wurde für mich zunehmend zu unrealistisch.

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Veröffentlicht am 17.04.2026

Zu wenig Tiefe

Der Sommer, der uns blieb
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Die enge Freundschaft zwischen Britta, Pia und Martin ist vor 20 Jahren zerbrochen. Nun treffen sie in ihrer Heimat wieder aufeinander: Martin ist dort geblieben, Britta muss sich um ihren demenzkranken ...

Die enge Freundschaft zwischen Britta, Pia und Martin ist vor 20 Jahren zerbrochen. Nun treffen sie in ihrer Heimat wieder aufeinander: Martin ist dort geblieben, Britta muss sich um ihren demenzkranken Vater kümmern und Pia ist schwer krank. Können sie die Freundschaft wieder aufleben lassen? Was ist damals passiert?

Der Schreibstil ist sehr angenehm und ruhig. Die Geschichte wir aus allen drei Perspektiven erzählt und es gibt immer wieder Rückblenden. Relativ schnell wird klar, warum die Freundschaft zerbrochen sein könnte. Britta war mir sympathisch und mit ihr konnte ich fühlen. Pia und Martin fand ich etwas hölzern. Ihr Verhalten war für mich mehr als einmal nicht nachvollziehbar. Martin scheint seinen Anteil kaum zu sehen und scheint sich nie bemüht zu haben, zumindest Kontakt zu Britta aufzunehmen. Wie sehr sein Verhalten sie verletzt hat, nimmt er weder in der Vergangenheit noch in der Gegenwart wahr. Pia hätte sich aus meiner Sicht schon viel früher melden müssen, um zu klären, warum sie damals verschwunden ist.

Das Buch kann man gut lesen, aber ich hätte mir mehr Tiefe gewünscht. Außerdem zieht es sich am Ende, bis endlich alle wissen, was gewesen ist.

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Veröffentlicht am 01.04.2026

Bedrückend

Unterwasserblau
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In ihrer Schwiegerfamilie fühlt sich Jessica sehr wohl. Schnell wird aber klar, dass sie eine Affäre mit ihrem Schwager hat und somit nicht alles so harmonisch sein kann. Ihre eigene Familie hält sie auf ...

In ihrer Schwiegerfamilie fühlt sich Jessica sehr wohl. Schnell wird aber klar, dass sie eine Affäre mit ihrem Schwager hat und somit nicht alles so harmonisch sein kann. Ihre eigene Familie hält sie auf Distanz. Es gibt wenig Kontakt und keine Nähe. Als sie zur Beerdigung ihres Vaters fährt, wird schnell klar warum. Ihre Mutter sagt verletztende Dinge und auch zwischen Jessica und ihrer Schwester gibt es keinen herzlichen Kontakt. Im Laufe des Buches stellt sich heraus, dass es in der Vergangenheit zwischen den Schwestern viele Missverständnisse gab und es scheint, als ob die beiden sich annähern. Können sie Nähe aufbauen? Kommt ihr Mann hinter Jessicas Affäre? Und ist in der Schwiegerfamilie wirklich alles eitel Sonnenschein?

Ich mochte den klaren Schreibstil. Keine der Hauptfiguren konnte meine Sympathie gewinnen. Ich habe bis zum Schluss nicht ganz verstanden, warum Jessica die Affäre hatte. Die familiären Konflikte werden so erzählt, dass man die Gefühle der Figuren gut nachvollziehen kann und man manchmal am liebsten flüchten möchte. Deutlich wird, dass zu viel Schweigen für niemanden gut ist. Es ist schwer, über manches zu sprechen, aber wichtig, dass jemand anfängt, darüber zu reden. Insgesamt fand ich das Buch sehr bedrückend.

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Veröffentlicht am 28.03.2026

Was ist damals geschehen?

Heimliche Zeilen
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Der Roman ist aus der Perspektive von Christopher geschrieben. Er führt ein sehr zurückgezogenes Leben. Soziale Kontakte scheinen ihm nicht wichtig zu sein. Er muss sich mit seinem Bruder auseinandersetzen, ...

Der Roman ist aus der Perspektive von Christopher geschrieben. Er führt ein sehr zurückgezogenes Leben. Soziale Kontakte scheinen ihm nicht wichtig zu sein. Er muss sich mit seinem Bruder auseinandersetzen, weil sie gemeinsam das Elternhaus geerbt haben und ab und zu meldet sich seine Exfrau. Plötzlich nimmt Alex Kontakt zu ihm auf und möchte wissen, warum er dem verstorbenen Lektor mal einen Brief geschrieben hat. Dadurch werden Erinnerungen geweckt und die Vergangenheit holt ihn ein. Was geschah damals und wie hat dies Christophers Leben verändert? Man erfährt nach und nach Einzelheiten und ahnt zunehmend, was passiert ist.

Ich mag den ruhigen und detaillierten Schreibstil der Autorin. Die Geschichte konnte mich aber nicht wirklich fesseln. Und Entwicklungen im letzten Teil sind aus meiner Sicht unrealistisch.

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