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Veröffentlicht am 01.04.2026

Eine wirklich süße Geschichte

Blue Sparrow Girls – The Melody of You and Me
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Das Buch hat mir wirklich gut gefallen. Der Einstieg in die Geschichte ist etwas traurig. Eine Trauerfeier von einer Person, die so wichtig war. Wie könnte einen das nicht irgendwie ein bisschen mitnehmen? ...

Das Buch hat mir wirklich gut gefallen. Der Einstieg in die Geschichte ist etwas traurig. Eine Trauerfeier von einer Person, die so wichtig war. Wie könnte einen das nicht irgendwie ein bisschen mitnehmen? Durch die Art, wie die Trauerfeier stattfindet und Olive mit ihrem Vater währenddessen agiert, bekommt man schon leicht ein Gefühl dafür, wie sie als Charakter so ist, was ich super spannend finde.
Ich mochte am ganzen Buch auf jeden Fall die Songwriting Sessions zusammen mit Drew, wie sie zusammen Zeile für Zeile diesen Song zusammen gebastelt haben war irgendwie schön zu lesen.
Ich muss aber anmerken, dass auch, wenn ich Jules, also Olives Mitbewohnerin, in ihren Begründungen verstehen kann, warum die andere WG off Limits ist, aber der Hass, denn sie für die drei Jungs empfindet, kam mir dann anhand dessen, was vorgefallen ist doch etwas, na ja, übertrieben vor? Vielleicht bin das aber auch nur ich. Ich finde, Hass ist immer ein sehr starkes Wort, was man oft auch durch Abneigung ersetzten könnte. Die Heimlichtuerei, die daraufhin stattfindet, war süß, aber irgendwie auch etwas komisch. Ich hatte von Anfang an das Gefühl, das ein klärendes Gespräch mit allen die Situation viel schneller entschärft hätte.
Auch etwas schade fand ich zum Ende hin, dass der Third Act Breakup genau durch das passiert ist, was zwischen den beiden am besten funktioniert hat. Das kam mir irgendwie etwas out of Charakter vor, auch, wenn es letztendlich ganz süß gelöst wurde, fand ich es doch schade. Wie man also merkt, habe ich ein paar Sachen, die ich anmerken kann, allerdings habe ich nicht nur Negatives zu sagen. Ich mochte auf jeden Fall, wie hier die Trauer transportiert wird und wie Laura Willud hier mit dem Thema umgegangen ist. Ich mochte auch die Freundschaften der Charaktere und die Dynamik, die damit einherging an manchen Stellen echt super gern. Die Geschichte hat sich wirklich ein bisschen wie eine Found Family für die Charaktere angefühlt und zu lesen, wie jemand solche Menschen in seinem Leben findet, ist immer was Schönes.
Die Umsetzung war für mich besonders am Ende etwas holprig, trotzdem fand ich es echt gut, die Geschichte und auch wie die ihren Lauf genommen hat.

Fazit:
Alles in allem eine wirklich süße Geschichte, die gut mit dem Thema Trauer umgeht. Für mich sehr schön, aber auch nichts krass Besonderes. Lies sich leicht lesen und man kommt gut durch die Geschichte durch. Ein bisschen Spaß beim Lesen hatte ich tatsächlich auch.

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Veröffentlicht am 02.09.2025

Hatte mir irgendwie mehr erwartet

Love Sick
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Ich mag das Cover recht gern und auch der Farbschnitt der ersten Auflage passt irgendwie zum Inhalt des Buches. Der Schreibstil hat sich recht leicht lesen lassen und man kommt beim Lesen relativ schnell ...

Ich mag das Cover recht gern und auch der Farbschnitt der ersten Auflage passt irgendwie zum Inhalt des Buches. Der Schreibstil hat sich recht leicht lesen lassen und man kommt beim Lesen relativ schnell voran.
Ich muss ehrlich sagen, dass ich anfangs ein paar Probleme mit den beiden Protagonisten hatte, sie aber irgendwann dann doch ins Herz geschlossen habe, bevor mir dann das letzte Drittel des Buches ein wenig bitter aufgestoßen ist.
Was ich als spannend empfunden habe, ist das Krankenhaussetting, die ganzen medizinischen Dinge, die man auch als Leihe beim Lesen versteht und die ganzen Dynamiken im Gesundheitssystem. Besonders mit dem Hintergedanken, dass die Autorin selbst in diesem System und auch dem Schwerpunkt der beiden arbeitet, hat sich das Buch wie ein Blick hinter die Kulissen angefühlt, den man sonst nicht bekommen würde. Gut finde ich hier, dass sie, zwar abgeschwächt, die Realitäten von Frauen in diesem System nicht beschönigt dargestellt hat. Dass es in diesem Berufszweig nicht leicht ist, war mir persönlich schon bekannt, aber dass es noch schlimmer ist, als gedacht hat mich dann schon enttäuscht.
Gestört hat mich um ehrlich zu sein mangelnde Kommunikation zwischen den beiden Protagonisten, es ist an der ein oder anderen Stelle wirklich daran gescheitert, dass sie sich nicht wie erwachsene einfach darüber unterhalten haben und das hat mir echt ein bisschen den Spaß am Lesen genommen. Außerdem hatte ich im letzten drittel ein wenig den Eindruck, dass einige Charaktere sehr out of Character gehandelt haben, also anders, als man sie kennengelernt hat. Außerdem hat sich das Ende sehr hastig und überstürzt lesen lassen, aber das ist alles nur meine Meinung und sieht aus einer anderen Perspektive sicher wieder ganz anders aus. Leider überschattet das letzte Drittel auch ziemlich die gute Meinung, die ich die ersten zwei Drittel vom Buch hatte, dort hat es mir nämlich wirklich gut gefallen, ich hab die Charaktere ins Herz geschlossen, die Freundesgruppe und ihre Therapiestunden lieben gelernt und gespannt den Verlauf der Ausbildung gefolgt und wie unterschiedlich Julian und Grace diese erlebt haben. Ich würde nicht unbedingt sagen, dass es etwas Neues ist, allerdings hat mir wirklich gefallen, dass man auch beim Lesen gemerkt hat, dass Deidra Duncan wirklich weiß, wovon sie da schreibt.

Fazit:
Alles in Allem würde ich sagen, dass es ein nettes Buch für zwischendurch ist, welches aber auch female rage ein bisschen befeuert, allerdings nicht unbedingt etwas für die, die keine Fans von third Act breakups sind. Für Fans von Grey’s Anatomy allerdings könnte das echt ein gutes Buch sein.

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Veröffentlicht am 14.03.2025

Mochte Band eins leider mehr

Almost isn't enough. Echoes of the Past (Secrets of Ferley 2)
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Ich muss sagen, das Cover ist, wie auch schon bei Band eins, ein echtes Träumchen, dass die beiden zusammenpassen, ist nur die Kirsche auf der Sahnehaube. Außerdem habe ich, nachdem ich nun auch den zweiten ...

Ich muss sagen, das Cover ist, wie auch schon bei Band eins, ein echtes Träumchen, dass die beiden zusammenpassen, ist nur die Kirsche auf der Sahnehaube. Außerdem habe ich, nachdem ich nun auch den zweiten Band gelesen habe und Hazel etwas besser kenne, ein wenig den Eindruck, dass die Cover auch von ihr stammen könnten.
Aber genug zu den Covern und mehr zum Inhalt.
Ehrlich gesagt muss ich zugeben, dass mir Band zwei nicht so gut gefallen hat, wie der Erste rund um Ares und Summer. Ich mochte Damian in Teil eins schon echt gerne und war gespannt auf seine Geschichte, aber irgendwie konnte die mich nicht wirklich abholen. Ich mochte es zwar, die Freundesgruppe wiederzusehen, aber erstens war es nach dem Ende von Band eins nicht das selbe wie vorher und zweitens hab ich das Buch auf einer emotionalen Ebene überhaupt nicht greifen können.
Die Liebe von der die ganze Zeit die Rede war, habe ich überhaupt nicht gespürt beim Lesen, hatte mehr so das Gefühl, dass es eine stumpfe Affäre ist, die die beiden hier eingehen. Außerdem hatte ich so einige Punkte, die ich kritisieren könnte. Zum Beispiel, dass niemand Hazel auf ihr Verschwinden anspricht, nur Summer, Monate nachdem ihre beste Freundin endlich wieder da ist. Und alle behandeln sie so, als wäre nie etwas gewesen. Das kam mir etwas, nun ja, unrealistisch vor. Auch, dass diese Offenbarung, wo sie den gesteckt hat, erst kurz nach der Hälfte des Buches stattgefunden hat. Oder dass die Geschichte hinter den Problemen, die sie von Boston aus selbst nach Ferley verfolgen, erst um die schätzungsweise 90% Marke herum aufgelöst werden und man als Leser bis dahin ebenfalls keine Ahnung hat.
Das wäre sicher alles kein Thema, allerdings war das Buch, besonders was diese Aspekte betrifft leider eher nervig als spannend. Zumindest für mich.
Emotional hat mich das Buch wie gesagt überhaupt nicht abholen können, was schade ist, weil das auf einige ihrer letzten Bücher für mich durchaus zugetroffen ist.
An sich mochte ich das Buch zwar, mir Setting und der Freundesgruppe, aber irgendwie war die Umsetzung einfach nicht so meins.

Fazit:
Band eins hat mir richtig gut gefallen, Band zwei hingegen hat mich emotional nicht wirklich abholen können, ist dennoch aber nicht grundsätzlich schlecht. Damian und Hazels Geschichte war einfach nicht meins.

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Veröffentlicht am 17.01.2025

Nicht unbedingt meins

Hard Liquor – Der Geschmack der Nacht
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Ich muss ehrlich sagen, dass ich zwei Anläufe für dieses Buch gebraucht habe.
Ich hatte das Gefühl Gudnlegende Sachen wurden mehr widerholt als nötig gewesen wäre, der Schreibstil hat mich nicht sonderlich ...

Ich muss ehrlich sagen, dass ich zwei Anläufe für dieses Buch gebraucht habe.
Ich hatte das Gefühl Gudnlegende Sachen wurden mehr widerholt als nötig gewesen wäre, der Schreibstil hat mich nicht sonderlich überzeugt und auch hatte ich das Gefühl, dass der rote Faden irgendwie gefehlt hat.
Auch nach beenden werde ich diese Gedanken irgendwie nicht los, trotzdem bin ich froh, dass ich es letzendlich dann doch durchgezogen habe. Ich war emotional nicht wirklich involviert, um mich zu sagen mir war relativ egal, was hier eigentlich passiert, was irgendwie schade ist, weil ich das potential der Geschichte definitv gesehen habe.
Na ja, meins wars letzendlich nicht, aber ich verstehe definitiv, warum es anderen vielleicht gefallen würde.

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Veröffentlicht am 09.12.2024

Alina raubt mir die Nerven

Eisige Wellen
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Das Cover von Band zwei gefällt mir definitv gut, auch, dass hier, wie bei Band eins, eine Bedeutung dahintersteckt, die man während des Lesens besser versteht.
Auch hier bin ich mit Alina nicht so richtig ...

Das Cover von Band zwei gefällt mir definitv gut, auch, dass hier, wie bei Band eins, eine Bedeutung dahintersteckt, die man während des Lesens besser versteht.
Auch hier bin ich mit Alina nicht so richtig warm geworden.
Natürlich erwarte ich nicht, dass sie eine Protagonistin ist, die keinerlei Feher macht, denn ebendiese machen einen ja irgendwie zu dem, der man ist. Aber die Art, wie Alinasich entwickelt und dafür rechtfertigt, gefällt mir gnaz und gar nicht. Verstehe Mal immer mehr. Bin trotzdem gespannt , auf Band drei.

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