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Veröffentlicht am 06.05.2017

Spannend bis zum bitteren Ende jedoch ein wenig schwächer als sein Vorgänger

Secret Fire
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Das Hardcoverbuch "Secret Fire - Die Entfesselten" von C. J. Daugherty und Carina Rozenfeld hat 448 Seiten und kostet 18,89€, als eBook auch für 14,99€ erhätlich.
Es ist der 2. Band und somit letzte Band ...

Das Hardcoverbuch "Secret Fire - Die Entfesselten" von C. J. Daugherty und Carina Rozenfeld hat 448 Seiten und kostet 18,89€, als eBook auch für 14,99€ erhätlich.
Es ist der 2. Band und somit letzte Band der "Secre Fire"-Dilogie.

Inhalt:
Taylor und Sacha sind jetzt in Oxford, in St. Wilfred's. Sachas 18. Geburtstag und somit sein Todesdatum rückt immer in greifbarer Nähe. Nur einzig allein Taylor soll den Fluch aufhalten können, doch der Preis ist hoch...

Meine Meinung:
Und mit dem letzten Teil haben die Autorinnen Daugherty und Rozenfeld ganze Arbeit geleistet und einen gelungenen Schlussband erschaffen, der kaum Wünsche offen lässt.
Aber während es zu Anfang noch spannend und sich rasant gegen dem Ende näherte, wurde das Ende meiner Meinung nach kurz gehalten und man hätte es bestimmt mehr ausbauen können.

Der Schreibstil war mitreißend flüssig und wurde abwechselnd aus der Erzählperspektive von Taylor und Sacha und auch mal von Louisa und Alastair geschrieben.

Zu der Geschichte:
Zeitlich gesehen ist nicht sehr viel Zeit seit den Geschehnissen aus Band 1 vergangwn und zu Beginn befinden sich unsere Protagonisten in St. Wilfred's. Der Tag an dem Sacha 18 Jahre alt wird und sich somit der Fluch, der auf Sachas Familie liegt sich erfüllt nähert sich unaufhaltsam und bis dahin will Taylor alles daran setzen es aufzuhalten.

Die Orte des Geschehens führen sie auf Reisen und somit natürlich auch außerdem des Colleges. Man bekommt abwechslungsreife Handlungsorte, was mir gut gefällt und der Fokus, der ja immer auf Taylor und/oder Sacha liegt verteilt sich noch ein wenig auf Louisa und Alastair, was ich sehr positiv finde und man mehr über sie erfährt. Besonders an den Orten gefällt mir der Flair, der sich durch das Buch zieht. Die Atmosphäre liest sich nicht nur so, als wäre man dort, tatsächlich fühlt man sich durch das Lesen diesen Orten nahe und IST dort, erlebt was unsere Hauptfiguren erleben...
Es ist wie Magie, man kann nichts dagegen tun, als sich treiben zu lassen und sich selbst in der Umgebung zu verlieren.

Natürlich kann ich gefasst sein, als letzter Band wird die Identität desjenigen enthüllt, der die ganzen Intrigen geplant hat und unter allen Umständen Sacha tot sehen will.
Diese Person werde ich selbstverständlich nicht verraten, aber eins kann ich sagen: die Kämpfe, die sich unsere Protagonisten mit ihm/ihr liefert sind spannend, nervenzerreißend bis hin zu unberechenbar! Da bleibt einem kaum anderes übrig, als das Buch nie mehr aus der Hand zu geben. Nur der letzte Kampf hat seine Macken in der kurzen Länge, aber trotzdem haben die Autorinnen sonst alles richtig gemacht und ich war bis zum Schluss positiv überrascht vom Ende.
Das es so endet, hätte ich mir gar nicht denken können, ich war auch etwas verwirrt und musste die Passagen nochmals lesen, um ihren Sinn zu verstehen, aber jetzt denke ich habe ich es verstanden und trotzdem weiß ich nicht genau, was ich davon hallten soll...

Meine liebsten Szenen waren meiner Meinung nach, als Taylor und Sacha unterwegs waren, um Sachas Fluch zu brechen! Die Szenen auf dem Motorrad sind herzallerliebst und dann noch die Haltestellen und die Szenen, die einen fast wie ein frischverliebtes Paar erinnern. ❤
Leider waren nicht genug davon zu sehen, aber ich weiß ja, dass es hauptsächlich darum geht Sacha zu retten und sie keine Zeit zu verlieren haben...

Zu den Figuren:
Während Taylor noch im 1. Band sich von schüchternem Mädchen in mächtige und mutige Alchemistin verwandelte und auch all die anderen Veränderungen durchstand ist aus ihr ein echt taffes Mädchen geworden mit einem dicken Sturkopf.
Ihr Wunsch Sacha zu retten ist bestimmt in etwa so groß wie Sachas und da wir im 1. Band schon herausgefunden haben, dass Isabelle, eine Vorfahrin von Taylor für den Fluch verantwortlich war, ist vielleicht das Verlangen ihn zu brechen umso größer. Aber leider erfordern solch große Zauber einen Preis und dieser Preis kann sogar tödlich enden, ob Taylor

Anders als im 1. Band verhält sich Sacha schon weniger waghalsig und gibt schon eher auf sein Leben acht (was nicht heißt, dass er jetzt super gehorsam ist, er ust und bleibt ein Kerl mit eigenem Kopf, genau wie Taylor ubd vielleicht passen sie deshalb so gut zusammen?) und jetzt da er Taylor kennen gelernt hat, will er sie auch beschützen.

Die anderen Charaktere sind auch schon ein wichtiger Bestandteil des Buches geworden.
Ich denke nämlich, dass ohne Louisa das College Leben für Taylor mehr eine Qual wäre als ohne sie, ganz besonders da ja Aldrich nicht mehr unter den Lebenden wandelt. Für Taylor ist es besonders in dieser Zeit schwierig, da sie weit weg von ihrer Familie und ihrer besten Freundin Georgie entfernt ist und Louisa sich bereits für sie mehr nur als eine gute Freundin ist.
Übrigens gibt es ein Wiedersehen mit einer Überraschungsfigur...

Negatives wäre einzig und allein das zu rasante Ende, das mich aus irgendeinen Grund an die Enden von Filmen erinnert, wenn sich alles am Ende dann zum Happy End entwickelt.
Ich will nicht sagen, dass ich das schnellere Ende nicht mag, aber ich hätte den Autorinnen mehr zugetraut und war dementsprechend ein wenig enttäuscht. Des Weiteren hätte mir ein Epilog gefallen, damit ich wüsste was nach dem Kampf aus ihnen Jahre später geworden ist. Dafür ziehe ich einen Stern weg, nichtsdestotrotz ein grandioser Abschlussband.

Mein Fazit:
Alles in allem war das ein guter und würdiger Abschlussband.
Obwohl sich das Buch am Ende zu schnell zum Ziel läuft, war der Beginn und der Mittelteil super spannend zu lesen. Die Kämpfe in der molekularen Ebenen sind klasse beschrieben worden, besonders jetzt da Taylor ihre Gabe stetig verbessert hat, als zu Band 1 und nicht zu vergessen herrscht eine super zum Buch abgestimmte Athmosphäre mit dem man sich gleich den Orten einen Stück näher fühlt.

Ich empfehle das Buch allen, die natürlich den Vorgänger kennen und gespannt darauf sind, wie alles sein Ende nimmt. Die Fortsetzung und das Ende einer beinahe magischen Buchreihe erwarten euch.

Meine Bewertung: 4 Sterne

Veröffentlicht am 06.05.2017

Ein Buch mit Potenzial, was am Ende zu schnell beendet wurde

Company Town - Niemand ist mehr sicher
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Das Hardcoverbuch “Company Town - Niemand ist mehr sicher” von Madeline Ashby hat 384 Seiten und kostet 21€.
Es gehört der Buchkategorie Dystopie, Science-Fiction, Thriller und Krimi.

Inhalt:
Hwa lebt ...

Das Hardcoverbuch “Company Town - Niemand ist mehr sicher” von Madeline Ashby hat 384 Seiten und kostet 21€.
Es gehört der Buchkategorie Dystopie, Science-Fiction, Thriller und Krimi.

Inhalt:
Hwa lebt in New Arcadia, in Kanada. Als organischer Mensch, gehört sie heutzutage einer Minderheit an, die sie aber trotzdem wervoll macht, da sie nicht gehackt werden kann.
Als sie von der mächtigen Organisation, den Lynch als Leibwächterin für ihren Nachwuchs Joel angeheuert wird, kann sie noch nicht ahnen, auf was sie sich da eingelassen hat...

Meine Meinung:
Mit diesem Buch hat Madeline Ashby eine ungewöhnliche, aber dennoch ziemlich spannende Dystopie mit Höhen und Tiefen geschrieben.
Das Buch liest sich größtenteils flüssig und wurde aus der Erzählperspektive von Hwa geschrieben.

Zu Beginn bin ich leider nur schwer in die Handlung gekommen. Es gelang mir nicht auf Anhieb die verschiedenen beschriebenen Science-Fiction Elemente alle auf einmal zu begreifen und auch New Arcadia, die angeblich auf einer Ölplattform liegt.
Erst nach einigen Kapitel bin ich langsam ins Buch und so auch in die Geschichte hineingekommen. Man muss schon Recht geduldig mit dem Buch sein und die ganze Situation auf sich einwirken, denn hat man irgendwann den Faden verloren, wird es schwer sein ihn wiederzufinden, da alles miteinander verknüpft und letztendlich dieses Buch in all seiner Individualität und seiner Einzelheit ergibt.

Zu der Geschichte:
Sie spielt sich in einer Zukunft ab, wo fast die gesamte Menschheit sich Implantate und Modifizierungen unterzogen haben. Einzig allein eine Minderheit der Menschen, zu der Hwa zählt lebt ohne Modifizierungen und so hebt sie sich verhemend vom Rest der Menschen in New Arcadia ab.

Die Idee zur Story ist wirklich einmal anders und ich finde es spannend, wie sich die Autorin die Zukunft in diesem Buch vorstellt. Dinge wie Implantate, die einem die Angst wegnimmt, künstliche Intelligenzen, die als Doktoren fungieren, sogar brillengesteuerte Superprogramme gehören unserer Zukunft an...
Für weitere Details, sollte man einfach das Buch lesen.

Zu den Charakteren:
Hwa finde ich als 23-jährige Frau ziemlich cool, taff und auf jeden Fall schlagfertig! Sie hat ein "Makel", das viele Menschen einfach ignorieren, bzw. "raus filtern" können, wenn sie wollen.
Besonders toll an ihr finde ich, dass sie in jeder Situation einen kühlen Kopf behält und nicht gleich in Panik ausbricht. Im Laufe des Buches zeigt sie viele Stärken, als auch Schwächen. Die Autorin versteht es sich gut, Hwa zu beschreiben und ihre Emotionen auszudrücken. Mehr als alle anderen Figuren im Buch wirkt sie lebendig und auch wirklich präsent.
Als Leibwächterin für Joel leistet sie einen guten Job und anstatt, dass sie nur ihren Job erledigt, will sie dem Jungen auch beibringen sich selber zu verteidigen und ein wenig unabhängiger ausbilden.

Joel ist 15 Jahre alt, aber dennoch merkt man ihm seiner Haltung und Sprache nicht an, dass er noch so jung ist. Er ist schon ein halber Erwachsener, aber das wundert mich nur wenig, schon allein da feststeht, dass er das Lynch Unternehmen in der Zukunft übernehmen wird.
Er hat einen glasklaren Verstand und weiß ihn auch geschickt einzusetzen, wenn es nötig ist.

Daniel wird zwar anfangs noch ganz höflich mit Síofra angeredet und ist in dieser Bodyguard Sache quasi Hwas Boss, aber trotzdem war er es, der sich bei der Familie Lynch für Hwa eingesetzt hat. Die höflichen Flosken sind bald schon vergessen und übrig bleibt ein gutaussehender und verantwortungsvoller Mann.
Über seine Vergangenheit ist wenig bekannt, aber fest steht, dass er den Lynch treu ergeben ist...

Negatives muss ich sagen, sind die vielen technischen Begriffe, die es mich überhaupt so schwer gemacht haben ins Buch zu kommen, haben mich verfolgt. Es ist einfach schwer sich etwas vorzustellen, wenn man den Begriff gar nicht kennt und nur spekulieren kann, was das alles bedeutet. Leider wurde ich öfters mit schwierigen undefinierbaren Begriffen in diesem Buch überhäuft. Das hat leider auch mein Interesse am Buch verschmälert, weswegen es Augenblicke gab, in denen ich das Buch für eine Weile zur Seite schieben musste.

Außerdem bin ich geteilter Meinung über das Ende.
Einerseits geht es Spannender und natürlich Überraschender zu, aber umso mehr Fragen und Spekulationen muss man sich stellen.
Es ist/war schwer mitzukommen und die ganzen Zusammenhänge zu verstehen. So kam es zum Beispiel, dass der Antagonist eine mir völlig bis dato unwichtige/unbekannte Person war und ich erst durch die Hauptfiguren erkannte, wer/was er eigentlich war und seine bisherige Rolle im Buch war.

Das Ende fand ich auch schwammig, es ist zwar ein Happy End, aber das macht die Geschehnisse und Entwicklungen nicht besser. Die Moral hinter der Geschichte (falls uns die Autorin jemals etwas belehren wollte, jedoch bin ich der Meinung, dass sie es noch wollte) ist hinüber.

Letztendlich konnte ich nur Dank der Leserunde des Buches mein Wissen erweitern und zumindest das Buch besser verstehen, ohne die Leserunde, wäre ich vollends aufgeschmissen.

Mein Fazit:
Alles in einem finde ich den Ansatz und die Idee zur Dystopie spannend und actionreich, aber zum Ende hin wurde die Story zu schnell beendet, wodurch viele Dinge unklar, bzw. nicht ganz nachvollziehbar sind.

Ich kann das Buch nur eingeschränkt empfehlen, vielleicht für Sci-Fi Fans, die einmal eine etwas andere Geschichte lesen wollen, die in nicht allzu weiter Zukunft tatsächlich vorkommen kann.

Meine Bewertung: 3,5 Sterne

Veröffentlicht am 06.05.2017

Rasanter Lesespaß mit kleinen Tücken

Leana
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Der Roman "Leana - Das Band" von Conny Lüscher hat 212 Seiten und kostet als broschierte Ausgabe 13,20€ und ist auch als eBook für 11,99€ erhältlich.

Inhalt:

Leana, Nina und Felix staunen nicht schlecht, ...

Der Roman "Leana - Das Band" von Conny Lüscher hat 212 Seiten und kostet als broschierte Ausgabe 13,20€ und ist auch als eBook für 11,99€ erhältlich.

Inhalt:

Leana, Nina und Felix staunen nicht schlecht, als sie sich auf einmal mir nichts dir nichts im Wald widerfinden. Sie sind in Eden, in einer anderen Welt gelandet. Ihre Bewohner tragen das "Band", das aus ihnen seelenlose Gestalten macht. Der selbsternannte "Vater" kontrolliert sie und saugt ihnen alles Leben heraus. Auf ihrem Weg durch den Wald treffen sie auf neue Gefährten und Freunde und gemeinsam machen sie es sich zum Ziel sie nach Hause zu bringen und dem Vater das Handwerk zu legen.

Meine Meinung: Das Buch von Conny Lütscher war wirklich sehr interessant zu lesen! Der Schreibstil ist sehr einfach gehalten, flüssig zu lesen und in der Erzähl-Form geschrieben.

Die Handlung ist von den bisherigen Bücher, die ich gelesen habe mal etwas Neues. Zumindest habe ich so etwas noch nie in der Form gelesen und war schon von vorneherein gespannt, wie mir das Buch gefällt. Die Erwartungen konnte das Buch im Großen und Ganzen auch erfüllen! Während des Lesen hatte ich wirklich Spaß und saß manchmal bis spät in der Nacht im Bett, um weiterzulesen, wie es um die Protagonisten steht.

Zu den Charakteren: Also da kann ich sagen, dass ich sie schon nach kurzer Zeit ziemlich sympathisch finde. Das gilt für Leana, Nina, Alexander und auch Felix und sein kleiner Freund Cado sind einfach herrlich! Die alle sind auf ihre Art anders, aber trotzdem sind sie Freunde geworden durchstehen die Abenteuer gemeinsam. Sonst was mich an Felix etwas gestört und genervt hat, war sein ständiges stottern, obwohl man sich im Laufe des Buches noch daran gewöhnt. Hingegen finde ich den "Vater" alias Agor (ein höchst gewöhnlicher Namen für einen höchst schrecklichen Memschen(?)) wirklich beängstigend!

Was mir am Buch jedoch nicht gefallen hat, waren vielleicht ein wenig der Schreibstil, der zwar leicht zu lesen war, aber meistens zu wenig Details preisgab. Außerdem war das Buch meiner Meinung nach bedauerlicherweise zu kurz. Hätte man noch genauere, nähere Beschreibungen reingepackt, wäre es bestimmt um Längen spannender gewesen. Und schließlich muss ich sagen, dass das Ende sehr offen gehalten wurde. Es gibt keinen Anhaltspunkt, was nach all den Geschehnissen aus Leana, Nina und Felix geworden sind, es wird nur kurz über Alexander und Cado erzählt.

Mein Fazit:

Alles in einem war das Buch ein durch und durch spannendes Buch, was jedoch zu kurzweilig war. Es hätte ruhig länger zugehen können und das Ende ist in meinen Augen wirklich "zu" offen gestaltet. Aber die Story kann sich sehen lassen und ich kann das Buch für Kinder ab frühstens 10 Jahren weiter empfehlen. Jedoch sollte man sich im Klaren sein, dass das Empfehlungsalter je nach Reife des Kindes schwanken kann. Ich würde nicht unbedingt behaupten, dass es "brutal" zu sich geht, aber um seelenlose "Zombies", gestörte Menschen und ein paar tote Leichen kommt man nicht herum.

Meine Bewertung: 4 Sterne

Veröffentlicht am 01.04.2026

Witze haben bei mir keinen Nerv getroffen, aber Rebellieren kann man noch

Die Känguru-Rebellion (Die Känguru-Werke 5)
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Meine Meinung:

Das Hörbuch ist mein Einstieg in die Känguru-Reihe, von denen ich bisher nur gehört habe, aber noch kein Medium davon konsumiert habe (weder Buch, Hörbuch noch Film). Von der Känguru-Reihe ...

Meine Meinung:

Das Hörbuch ist mein Einstieg in die Känguru-Reihe, von denen ich bisher nur gehört habe, aber noch kein Medium davon konsumiert habe (weder Buch, Hörbuch noch Film). Von der Känguru-Reihe habe ich aber durchweg Postitives gehört und war darum neugierig, wie es um den aktuellsten Band steht.



Im Buch geht's hauptsächlich um das Känguru, das die Nase voll von der derzeitigen Politik hat und daraufhin eine Rebellion startet, um so viele Menschen auf seine Seite zu ziehen und über die derzeitigen Zustände in Deutschland und global aufmerksam zu machen. Scharfe Kritik, Wortspiele und Überspitzungen (Satire) sind Allgegenwärtig und passend zum Hauptthema "Rebellion". Wir Zuhörer sind dabei hautnah live dabei, wie Marc-Uwe Kling als Sprecher sein Hörbuch vorliest und im Hintergrund das Publikum lacht, klatscht und mitfiebert.



Zuallererst finde ich die Idee mit dem Känguru sehr witzig und die Wortgefechte zwischen Marc-Uwe Kling und dem Känguru sind sehr lebendig und können auch witzig sein. Meinen Humor hat der Kleinkünstler nicht getroffen, aber viele der Kritiken haben mich zum Nachdenken an die derzeitige Politik, Weltlage, Gesellschaft und dem Status Quo gebracht. Die Kapitel sind kurz und prägnant und der Rebellionsgedanke kommt immer mal wieder zu Wort. Ich kann klar verstehen, wann Marc-Uwe spricht oder das Känguru oder ein anderer Charakter zu Wort kommt, dadrin ist der Autor und Sprecher Marc-Uwe Kling ein Profi! Es gibt viele Wortspiele, Vergleiche une Debatten. Man muss nicht über Alles der Politik Bescheid wissen, damit das Hörbuch einen bereichert, einige unbekannte Informationen werden auch erläutert wie z. B. warum sich erneuerbare Energie noch nicht durchgesetzt wegen fossilem Lobbyismus. Lediglich Namen und Positionen von Politikern, Großmogulen sollten bekannt sein (z. B. Markus Söder, Jens Span, Donald Trump, Elon Musk, Mark Zuckerberg, etc.).

Meine Neugierde weiter in die politische Welt einzutauchen hält sich aber auch nur in Grenzen und auch nach dem Hören bin ich nicht ganz überzeugt.



Mein Fazit:

Alles in allem ist das Hörbuch nicht meine Welt. Die Wortwitze an manchen Kapiteln sind zwar originell, aber ganz meinen Humor hat das Buch nicht getroffen. Vielleicht war ich auch nicht die Zielgruppe, aber das Hörbuch konnte mich nicht vollends überzeugem. Die Ansätze, Kritik und seine freie Meinungsäußerungen wie auch einige Hintergrundinformationen waren dennoch bereichernd. Ich spreche daher nur eine eingeschränkte Empfehlung aus.



Meine Bewertung: 3 Sterne 🌟 🌟 🌟

Veröffentlicht am 16.02.2026

Nette Idee aber Umsetzung ist ohne viel Substanz

School of Myth & Magic, Band 1 - Der Kuss der Nixe
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Irgendwie hätte ich mehr erwartet, aber das Resultat bleibt aus. Als leichte Zwischenlektüre okay

Meine Meinung:
De Titel und das Cover klangen vielversprechend und für gewöhnlich mag ich auch Internat ...

Irgendwie hätte ich mehr erwartet, aber das Resultat bleibt aus. Als leichte Zwischenlektüre okay

Meine Meinung:
De Titel und das Cover klangen vielversprechend und für gewöhnlich mag ich auch Internat Geschichten, sodass ich mich aufs Buch gefreut habe. Meine Erwartungen waren leider viel zu hoch und obwohl die Ideen für School of Myth and Magic recht gut sind.

Die Handlung klang interessant und ansprechend und überhaupt ist das meine erste Geschichte über Nixen oder generell Wasserwesen. Die Idee mit der School of Myth and Magic, in der magische Wesen gemeinsam zur Schule gehen ist faszinierend. Nixen, Sirenen, Hexen, Faune, Waldschrat, Vampire und Drachen gehen allesamt auf diese eine Schule und der Fokus auf Devin, als Nixe ist neu und anders als bisherige Fantasy-Geschichten mit Vampiren, Hexen oder Drachen. Der Schreibstil generell hat mir gut gefallen, da die Autorin Jennifer Alice Jager flüssig schreibt und auch die Orte und Atmosphäre gut hervorgehoben werden.

Jedoch hört es da auch schon auf und ich muss auf Kritikpunkte eingehen. Die Geschichte mag zwar interessant sein, aber die Umsetzung ließ zu wünschen übrig. Ich bin leider nicht besonders warm mit Devin als Hauptcharakterin geworden.

Ihr Charakter wirkt kindlich und unreif und sie bietet keine Fläche zur Weiterentwicklung. Ihre neuen Fähigkeiten als Nixe lernt sie meiner Meinung nach viel zu schnell, besonders als "Spätzündlerin" hätte ich mir für sie einen Professor gewünscht, der ihr mit Rat und Tat zur Seite steht. Generell konnte ich mich gar nicht in Devin hineinversetzen und die Lovestory mit Caleb war viel zu schnell und ohne klare Entwicklung, wirkte auf mich erzwungen und unglaubwürdig.

Außerem lernt sie ihre neuen Fähigkeiten viel zu leicht ohne viel Mühe mithilfe ihrer Siren Freundin Lilou. Und dann sind da nach die anderen Charaktere, die nicht authentisch wirken, sondern sehr stereotypisch wie z. B. Dalia (oberflächliche Schulqueen) oder Caleb (beliebter Typ fer Schule). Selbst die Nebencharaktere wie Caleb und Lilou wirken nicht ausgereift und die Hintergrundinformationen zu ihnen nicht stimmig.

Als nächstes bietet das Setting so viel Potential für mehr Infos, aber es beschränkt sich sehr auf die Grotte und ein wenig auf die Nixen. Es mag daran liegen, dass Devin als Protagonist eine Nixe ist, dass der Hauptfokus auch auf ihr und ihre Art liegt, aber ich hätte mir mehr schulische Aktivitäten gewünscht und mehr Informationen zu den anderen Wesen, die auf der School of Myth and Magic gehen. Die Fächer und Aktivitäten spielen nur eine oberflächliche Rolle, viel eher dreht sich alles, um Devins Herkunft und Abstammung.

Das Buch las sich wie Kaugummi, einfach zu lang und ohne viel Tiefgang. Ich musste mich regelrecht zwingen das Buch zu beenden, obwohl es am Ende hin etwas spannender zulief, bin ich am Ende immer noch kein Fan von Devin und den anderen Charakteren. Das Ende lässt mich dann doch fragend zurück und hinterlässt Neugier, wie es zu der Situation kam.

Mein Fazit:
Alles in allem ist die Geschichte bestimmt nicht das Schlechteste und eignet sich gut für eine junge Zielgruppe (14-16 Jahren), aber für mich war nichts und erst gegen Ende hin wurde es spannender mit einem Ende, das lauter Fragen zurücklässt. Aber ansonsten konnten weder Charaktere noch Storytelling mich wirklich fesseln.

Meine Bewertung: 3 Sterne 🌟 🌟 🌟