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Veröffentlicht am 11.04.2026

Gott weiß, ich habe es versucht...

Red Light
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Ich habe ehrlich versucht, diesem Buch eine Chance zu geben, aber das Ganze ist so dermaßen abgedroschen, so klischeehaft und oberflächlich, dass ich mich echt durchquälte. Ich bekam es geschenkt und die ...

Ich habe ehrlich versucht, diesem Buch eine Chance zu geben, aber das Ganze ist so dermaßen abgedroschen, so klischeehaft und oberflächlich, dass ich mich echt durchquälte. Ich bekam es geschenkt und die Story um den Bodyguard Stanislaw, Stas, seine Verliebtheit in eine Prostituierte, namens Amara, sein aufgebürdetes Verhältnis mit der Tochter seines Chefs Tatjana etc....es zog sich hin und die vielen Sexszenen, die natürlich bei Dark Romance gegeben sind, damit kann ich um, wie man so sagt, aber dennoch kam für mich keine wirkliche Spannung auf und ich wartete immer auf den großen Knall oder eben diese Spannung. Es wird noch einen zweiten Teil geben...ohne mich leider. Ich habe schon weitaus bessere Dark Romance gelesen und wer es mag, bitte, aber da war weder Tiefgang noch irgendwelche Sympathie für die Titelfiguren, die so oberflächlich sind...Koks, Prostituierte, Drogenmilieu, Sex...das macht noch keinen guten Roman, so wie ein eingefrorener Schneeball vom letzten Winter keine Wintergefühle aufkommen lässt.

Kurzvorstellung des Buches auf meinem youtube- Kanal "Esses literarischer Salon".

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Veröffentlicht am 07.04.2026

Sehr schön geschrieben, aber superfesselnd fand ich es leider nicht

Die Reisenden der Hankyu-Bahn
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Der Gesellschaftsroman ist schon interessant gestaltet, wenngleich auch die Idee mit Reisenden in der Bahn, die sich begegnen und dann Episoden aus ihren Leben miteinander teilen, schon gut klingt. Aber ...

Der Gesellschaftsroman ist schon interessant gestaltet, wenngleich auch die Idee mit Reisenden in der Bahn, die sich begegnen und dann Episoden aus ihren Leben miteinander teilen, schon gut klingt. Aber teilweise sind diese Geschichtchen doch eher etwas eintönig gewesen und da hatte ich mehr erwartet, auch wenn alle Schicksale sich auf der Fahrt mit der Hankyu-Bahn ineinander oder miteinander verweben. Am besten fand ich die über Shoko, die verlobt ist, ihre Hochzeit plant, aber feststellen muss, dass ihr Verlobter bereits eine andere Angestellte der Firma, in der sie beide arbeiten, liebt, eine Affäre hat. Nun heiratet man und es kommt ein Kind und Shoko sinnt auf Rache...so geht sie auch als Gast zu Hochzeit, aber in einem weißen atemberaubenden Kleid, perfekt geschminkt und stiehlt der Braut die Show...die Reisenden treffen neue Lebensentschlüsse, was auch interessant war, aber mir fehlte ein bisschen mehr Pepp. Nun muss man sich aber auch auf die japanische Kultur einlassen etc.

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Veröffentlicht am 02.04.2026

Leider ein Aufguß von Kurzgeschichten...schade, denn Fauser ist Kult

Das Weiße im Auge
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Leider ein Aufguß von Kurzgeschichten...schade, denn Fauser ist Kult und ich habe alle seine Bücher etc. verschlungen. Der Verlag hat hier aber leider vergessen anzumerken, dass diese Kurzgeschichten schon ...

Leider ein Aufguß von Kurzgeschichten...schade, denn Fauser ist Kult und ich habe alle seine Bücher etc. verschlungen. Der Verlag hat hier aber leider vergessen anzumerken, dass diese Kurzgeschichten schon alle bekannt sind. Wer u.a. den Band mit Erzählungen "Mann und Maus" kennt, oder im Regal stehen hat- der braucht das Buch nicht kaufen. Wer noch keine Kurzgeschichten von Fauser kennt, kann beherzt zugreifen. Es sind gerade die skurrilen Typen, die Fauser so intensiv und gut beleuchtet.

Mehr zum Buch auf meinem youtube-Kanal "Esses literarischer Salon".

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Veröffentlicht am 19.08.2025

Sehr gut recherchiert, bietet dem erfahrenen Leser in der Historie aber leider nichts Neues

Auguste Viktoria - die letzte Kaiserin
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Die Autorin hat sehr gut rechechiert und der Verlag hat ein doch recht schweres Werk (über 1,3 kg) mit vielen Bildern herausgebracht, aber, wer sich, wie ich, als Historikerin, schon ausgiebig mit den ...

Die Autorin hat sehr gut rechechiert und der Verlag hat ein doch recht schweres Werk (über 1,3 kg) mit vielen Bildern herausgebracht, aber, wer sich, wie ich, als Historikerin, schon ausgiebig mit den Preußen, und vor allem den Frauen, befasst hat, wird hier leider nichts Neues finden, bis auf einige wenige Fotografien. Es war mir leider alles schon bekannt und ich hätte mir an manchen Stellen etwas mehr gewünscht- wie zB. Auguste Viktoria und gerade ihre Schwägerin Charlotte (Schwester Wilhelms II.) sich oft im Weg standen, was für Augustchen nicht einfach war, denn diese machte sich oft lustig über die Provinzprinzessin. Mehr Einblicke in die Tiefe wären eben mehr gewesen. Wer noch nichts über Auguste V. weiß, der ist mit dieser Biographie gut bedient, denn die der Tochter der Kaiserin ist natürlich eingefärbt durch die Liebe einer Tochter zu ihrer Mutter.
Es zieht sich auch etwas beim Lesen hier, da Frau Dr. Ilsemann sich manchmal in doch eher unwichtigem verrennt, so wie den Kriegen um Holstein etc., die sie breitritt und das ist entweder Historikerin bekannt oder man kann es auch kürzer fassen.

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Veröffentlicht am 15.04.2026

Schöne Geschichte, aber kein literarischer Meilenstein...

O Caledonia
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Die Geschichte spielt in den 40er und 50er Jahren des letzten Jahrhunderts und die Autorin verarbeitet in dem Buch so ein bisschen ihre Kindheitserinnerungen, denn sie verbrachte selbst ihre Kindheit in ...

Die Geschichte spielt in den 40er und 50er Jahren des letzten Jahrhunderts und die Autorin verarbeitet in dem Buch so ein bisschen ihre Kindheitserinnerungen, denn sie verbrachte selbst ihre Kindheit in einem alten Schloß. Die Hauptfigur, Janet, wird zu Anfang des Buches tot aufgefunden. Das klingt schon einmal spannend, denn wer könnte sie ermordet haben? Vieles liegt nahe, denn die Eltern kamen mit dem Mädchen nicht zurecht, welches stets aufbegehrt, eher introvertiert ist, nur zu ihren Tieren und der Nanny ein inniges Verhältnis hat...gleichzeitig lebt Janet ihren unterschwelligen Aggressionen offen aus, so, wenn sie gemeinsam mit dem kleinen Bruder die Schwester, noch ein Baby, mitsamt ihrem Kinderwagen unter Laub im Garten begräbt...die Atmosphäre ist düster, aber der Funke wollte bei mir nicht wirklich überspringen. "Caledonia" ist der alte Name für Schottland, wo die Geschichte spielt, das Schloß ist zugig, düster, leicht verfallen, die Natur rau...dennoch hat mich der Schreibstil der Autorin leider nicht begeistern können, wenngleich ich auch gerne die Lebensgeschichte dieses Mädchens Janet, die als Teenager stirbt, lesen wollte...von Rebellion und Aufbegehren, aber das ist alles so langatmig erzählt, so, sagen wir, distanziert, dass ich mich eben nicht damit identifizieren konnte bzw. es spannend fand oder es mich begeisterte...leider.

Es handelt sich um eine Neuauflage des Buches aus den 90er Jahren und das hätte man im Klappentext erwähnen können, dann hätte ich mich nicht auf ein neues Buch gefreut, sondern mir das Buch gebraucht gekauft.

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