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Veröffentlicht am 15.09.2016

Gelungene Fortsetzung!

Helden des Olymp 3: Das Zeichen der Athene
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Die Ankunft von Annabeth, Jason, Piper und Leo im Camp Jupiter führt sie mit Percy, Hazel und Frank zusammen - die sieben Halbgötter aus der großen Prophezeiung. Gemeinsam machen sie sich auf den Weg nach ...

Die Ankunft von Annabeth, Jason, Piper und Leo im Camp Jupiter führt sie mit Percy, Hazel und Frank zusammen - die sieben Halbgötter aus der großen Prophezeiung. Gemeinsam machen sie sich auf den Weg nach Rom, in die alte Welt, doch es lauern viele Gefahren auf dieser Reise, denen sie sich stellen müssen...

"Das Zeichen der Athene" ist der dritte Band von Rick Riordans Helden des Olymp Reihe und wird aus den Perspektiven von Annabeth Chase, Leo Valdez, Piper McLean und Percy Jackson erzählt, wobei man jedem der Charaktere vier Kapitel am Stück folgen darf, bevor die Sicht wechselt.

Über die wechselnden Sichten bin ich immer noch nicht so ganz glücklich. Ich habe das Gefühl jeden der Charaktere gut zu kennen, da man ja bereits aus der Sicht von allen sieben Charakteren lesen durfte, aber keinen der sieben - bis auf Percy - richtig gut. Dafür sind die Abschnitte der einzelnen Charaktere dann doch zu kurz. In diesem Band fand ich beispielsweise, dass besonders Jason sehr blass geblieben ist. Ich habe mich allerdings richtig gefreut, dass wir erstmals aus der Sicht von Annabeth lesen durften, die neben Percy mein liebster Charakter der Reihe ist!

Ich brauchte außerdem wieder sehr lange, um in die Geschichte hineinzufinden, was ich sehr schade fand, da der Handlungsverlauf an sich sehr spannend war! Erstmals sind alle sieben Halbgötter aus der großen Prophezeiung zusammen unterwegs und machen sich auf nach Rom, ein Weg auf dem sie sich vielen Gefahren und Aufgaben stellen müssen.
Ich fand es außerdem schön, dass Rick Riordan auch in diesem Band wieder mit Prophezeiungen und Träumen der Charaktere gearbeitet hat, die immer Abwechslung und Spannung in die Handlung bringen!

Fazit:
"Das Zeichen der Athene" ist ein toller dritter Band der Helden des Olymp Reihe! Ich bin zwar über die wechselnden Sichten nicht ganz glücklich, da ich das Gefühl habe keinen der Charaktere so richtig gut zu kennen und auch die Handlung etwas schleppend ist, aber ich finde den Handlungsverlauf insgesamt sehr gelungen! Das Ende ist ziemlich fies und macht definitiv Lust auf den vierten Band!

Veröffentlicht am 15.09.2016

Gelungener Auftakt mit Potenzial nach oben

Witch Hunter
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Elizabeth ist eine der besten Hexenjägerinnen von Anglia, bis sie mit einem Bündel Kräuter aufgefunden und verhaftet wird. Im Fleet Gefängnis wartet sie auf ihr Urteil, doch bevor es vollstreckt werden ...

Elizabeth ist eine der besten Hexenjägerinnen von Anglia, bis sie mit einem Bündel Kräuter aufgefunden und verhaftet wird. Im Fleet Gefängnis wartet sie auf ihr Urteil, doch bevor es vollstreckt werden kann, wird sie ausgerechnet von Nicholas Perevil, dem mächtigsten Hexenmeister des Landes gerettet. Als wäre das nicht bereits genug, ist Perevil auch noch auf Elizabeths Hilfe angewiesen...

"Witch Hunter" ist der erste Band von Virginia Boeckers Dilogie rund um die Hexenjägerin Elizabeth Gray, die der Hexerei angeklagt wird und das Buch aus der Ich-Perspektive erzählt.

Mit Elizabeth als Protagonistin hatte ich überhaupt keine Probleme, denn sie war mir sofort sehr sympathisch!
Seit ihre Eltern an der Pest gestorben sind, hat sie als Familie nur noch ihren besten Freund Caleb gehabt, der genau wie Elizabeth ein ausgezeichneter Hexenjäger ist. Doch als bei Elizabeth Kräuter gefunden werden und sie der Hexerei angeklagt wird, ändert sich ihr Leben mit einem Schlag! Von Nicholas Perevil erfährt sie Wahrheiten, mit denen sie niemals gerechnet hätte und muss diese langsam verarbeiten. Mir hat besonders Elizabeths Mut gefallen, denn sie stellt sich im Verlauf der Handlung vielen Gefahren und Ängsten!

Neben Elizabeth mochte ich auch die vielen Nebencharaktere sehr gerne. Allen voran natürlich John, George und Fifer, die im Laufe der Handlung immer wichtiger für Elizabeth wurden.

Auch die Handlung hat mir richtig gut gefallen, denn es gab viele überraschende Wendungen in der Geschichte! Ich mag es immer gerne, wenn Prophezeiungen in Büchern auftauchen, wie es auch in "Witch Hunter" der Fall gewesen ist. Allerdings finde ich, dass hier das Potenzial nicht ganz ausgenutzt wurde und so noch etwas Luft nach oben ist, das Virginia Boecker vielleicht im zweiten Band ausnutzen kann! Der tolle Schreibstil der Autorin hat zudem noch dafür gesorgt, dass sich die Geschichte sehr gut lesen ließ und einfach Spaß gemacht hat.

Fazit:
"Witch Hunter" ist ein richtig toller Auftakt, bei dem ich allerdings das Gefühl habe, dass noch Potenzial nach oben ist. Hoffentlich kann Virginia Boecker das beim zweiten Band nutzen, denn sowohl die Geschichte, als auch die Protagonisten gefallen mir richtig gut!

Veröffentlicht am 02.04.2026

Hat mir bis auf Kleinigkeiten echt gut gefallen!

Pure Grace Academy (Band 1) - The Final Bow
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Nach zwei Jahren kehrt Aurélie Cardot an die Pure Grace Academy zurück, aber nicht die Liebe zum Ballett hat sie zur Rückkehr bewogen, sondern der plötzliche Tod ihrer Mutter, die eine gefeierte Primaballerina ...

Nach zwei Jahren kehrt Aurélie Cardot an die Pure Grace Academy zurück, aber nicht die Liebe zum Ballett hat sie zur Rückkehr bewogen, sondern der plötzliche Tod ihrer Mutter, die eine gefeierte Primaballerina und die Direktorin der Pure Grace Academy war.
Es deutet alles auf einen Selbstmord hin, doch Aurélie ist davon überzeugt, dass ihre Mutter diesen Schritt nie gegangen wäre und versucht an der Akademie nach Hinweisen zu suchen, die das beweisen.
Dabei trifft sie auf ihren ehemals besten Freund Lucian Delamare, der die Freundschaft mit ihr damals abrupt beendet und sie anschließend geghostet hat.
Während sie versucht, den Tod ihrer Mutter aufzuklären, kommen die beiden sich wieder näher, doch die Geheimnisse, die Aurélie offen legt, könnten auch ihrer zarten Beziehung schaden.
Wem kann sie an der Akademie wirklich vertrauen?

"The Final Bow" von Jennifer Bright ist der erste Band der Pure Grace Academy Reihe, der aus den wechselnden Ich-Perspektiven von Aurélie Cardot und Lucian Delamare erzählt wird.

Als Tochter einer der größten Primaballerinen ihrer Generation wurde Aurélie schon früh zur Perfektion gedrillt. Mit sechzehn wurde es ihr dann zu viel. Zu viel Druck, der die Liebe zum Ballett zerstört hat, zu wenig Zeit mit ihrer Mutter, die gleichzeitig ihre Lehrerin war.
Aurèlie hängte die Spitzenschuhe an den Nagel, doch zwei Jahre später, nach dem Tod ihrer Mutter, kehrt sie zurück an die Pure Grace Academy.

Aurélie ist entschlossen, den Tod ihrer Mutter aufzuklären und deckt dabei einige dunkle Geheimnisse auf.
Sie hat mir als Protagonistin gut gefallen. Ich mochte es, dass sie im Laufe der Handlung die Liebe zum Ballett, aber auch sich selbst wiedergefunden hat.
Sie ist stolz, liebt es, Listen zu schreiben und lässt sich nicht so leicht unterkriegen.
Auch nicht von Lucian, ihrem ehemals besten Freund, der sie seit zwei Jahren ignoriert, ohne ihr den Grund zu verraten.
Er ist erst sehr distanziert, aber Aurélie weckt Gefühle in ihm und so kommen die beiden sich schnell wieder näher.
Lucian gilt als einer der besten Tänzer der Pure Grace Academy, denn auch er wurde von seinem Vater gedrillt, der als Choreograf an der Akademie unterrichtet. Er ist äußerst diszipliniert und hat eine fürsorgliche Seite.
Zusammen haben die beiden mir sehr gut gefallen. Ich mag es ja immer, wenn die Charaktere eine gemeinsame Vergangenheit haben und auch hier hat man gemerkt, wie nahe die beiden sich einst standen. Als Tanzpartner müssen sie einander vertrauen und dieses Vertrauen mussten sie sich erst wieder erarbeiten, was jedoch erstaunlich schnell ging.

Die Handlung konnte mich auf jeden Fall mitreißen, auch weil ich es spannend fand, dass Aurélie den Tod ihrer Mutter aufklären wollte und es immer wieder Szenen gab, in denen sie sich verfolgt gefühlt hat.
Sie hat mit ihrer Suche nach Hinweisen einige Geheimnisse offengelegt, manche davon überraschender als andere.
Für meinen Geschmack stand tatsächlich die Liebesgeschichte hier ein wenig zu sehr im Fokus, da hat sich das Buch im Mittelteil etwas gezogen und es hätte mich ehrlich gesagt auch nicht gestört, wenn es die eine oder andere explizite Szene nicht gegeben hätte.
Ein paar Mal hatte ich zudem das Gefühl, über eine Ungereimtheit gestolpert zu sein, kleine Logiklücken, besonders was den zeitlichen Ablauf anging, die meinen Lesefluss etwas unterbrochen haben.
Aber ich fand es auch ein wenig unglaubwürdig, wie schnell sich Aurélie wieder an der Academy eingelebt hat, wie schnell sie nach ihrer zweijährigen Pause wieder in den Sport zurückgefunden hat, da nie die Rede davon war, dass weiterhin im Training geblieben ist.
Die Zeit an der Pure Grace Academy habe ich aber dennoch sehr genossen, ich liebe den Ballettsport sehr, lese da richtig gerne drüber und auch hier hat es mir sehr gut gefallen!
Ich freue mich auf jeden Fall sehr darauf, für Lunas Geschichte wieder nach Paris zurückkehren zu dürfen, denn Aurélies beste Freundin mochte ich hier schon gerne und finde es auch gut, dass die Geschichte von Aurèlie und Lucian nicht über beide Bände geht, sondern abgeschlossen ist.
Das Ende war auf jeden Fall spannend und rund!

Fazit:
"The Final Bow" von Jennifer Bright ist ein guter Auftakt der Pure Grace Academy Reihe!
Ich mochte Aurélie und Lucian echt gerne und auch die Handlung konnte mich mitreißen!
Das Ballett hat mir hier richtig gut gefallen und so hatte ich eine tolle Zeit an der Pure Grace Academy und ich freue mich schon sehr im zweiten Band dorthin zurückzukehren!
Es gab aber ein paar Sachen, die mich doch ein wenig gestört haben. Mit stand die Liebesgeschichte einen Ticken zu sehr im Fokus, denn ich fand, dass die Geschichte sich etwas gezogen hat. Außerdem bin ich immer mal wieder über kleine Ungereimtheiten gestolpert, sodass es für mich auch nicht ganz rund war.
Ich vergebe starke drei Kleeblätter.

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Veröffentlicht am 17.02.2026

Lässt mich echt zwiegespalten zurück!

Woman Down
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Petra Rose galt als gefeierte Bestseller-Autorin, doch dann gab es einen riesigen Skandal rund um ihre erste Buchverfilmung und Petra tauchte ab.
Ihr letztes Buch ist mittlerweile vor achtzehn Monaten ...

Petra Rose galt als gefeierte Bestseller-Autorin, doch dann gab es einen riesigen Skandal rund um ihre erste Buchverfilmung und Petra tauchte ab.
Ihr letztes Buch ist mittlerweile vor achtzehn Monaten erschienen und dank ihrer Schreibblockade steht es in den Sternen, wann ein neues Buch von ihr erscheinen wird.
Sie zieht sich nun in eine einsame Hütte an einem See zurück, um zu schreiben, doch erst als mit Detective Nathaniel Saint ein Polizist vor ihrer Tür steht, kommt auch die Kreativität zurück, denn er sieht genauso aus, wie sie sich ihren neuesten Protagonisten immer vorgestellt hat.
Wie weit würde Petra gehen, um den Plot ihres neuesten Werkes nachzuerleben?

"Woman Down" von Colleen Hoover ist ein Einzelband, der aus der Ich-Perspektive der vierunddreißig Jahre alten Petra Rose Andrews erzählt wird.

Mein erster Gedanke, nachdem ich das Buch beendet habe? Was zur Hölle war das denn bitte?
Ich habe lange kein Buch mehr von Colleen Hoover gelesen und bisher auch noch keinen ihrer Romantic Suspense Romane.
Die Handlung in "Woman Down" nahm langsam an Fahrt auf. Es konnte mich zu Beginn noch nicht so stark packen, aber je mehr ich gelesen habe, desto weniger konnte ich das Buch aus der Hand legen, sodass ich es fast in einem Rutsch gelesen habe.

Dabei hat es mich sehr zwiegespalten zurückgelassen. Die Handlung war sehr konstruiert und so richtige Spannung kam für mich persönlich auch nicht auf, da habe ich von einem Romatic Suspense Roman einfach mehr erwartet. Ich war von Beginn an misstrauisch und manche Wendung konnte mich nicht wirklich überraschen, dennoch ließ sich das Buch sehr gut lesen!

Im Buch wird mal erwähnt, dass man den Protagonisten in Büchern vieles verzeiht, was im wahren Leben undenkbar wäre und das kann ich unterschreiben, auch wenn es hier doch so ein paar Sachen gab, die ich einfach nicht schön reden kann.
Petra ist keine sonderlich sympathische Protagonistin. Am Anfang sehr missmutig und viel am Meckern, aber man hat auch verstanden, woher das kam.
Sie war eine gefeierte Bestsellerautorin, doch eine Buchverfilmung hat ihre Fanbase zum Erschüttern gebracht und viele Leser haben sich von ihr abgewandt. Sie hat sich schon immer von negativen Rezensionen beeinflussen lassen und der ganze Skandal hat sie richtig heruntergezogen, sodass sie auch damit hadert, eine neue Geschichte zu schreiben.

Ihrer Muse begegnet sie dann in Form von Detective Nathaniel Saint, der nicht nur aussieht wie ihr Protagonist Cam, sondern auch ihre Kreativität antreibt.
Doch das Spiel, das sie beide spielen, ist äußerst gewagt und Petra muss sich fragen, wie weit sie zu gehen bereit ist, um genau das durchzumachen, was sie für ihre Charaktere vorgesehen hat.
Die Thematik war spannend, aber im wahren Leben wäre das, was Saint und Petra da gespielt haben, für mich ein absolutes No Go gewesen und ich hatte auch während des Lesens so meine Schwierigkeiten damit, darüber hinwegzusehen, was die beiden treiben.
Besonders Petra hat mich dann negativ überrascht.
Ich muss aber sagen, dass ich es dann wiederum richtig spannend fand, eben weil die beiden mit ihren Taten keine Sympathien geweckt haben und Colleen Hoover das ja auch bewusst so geschrieben hat.
Die Fragen, die aufgeworfen wurden, wie beispielsweise die, ob eine Autorin alles erlebt haben muss, um authentisch zu schreiben, oder eben wie weit sie bereit ist zu gehen, um komplett nachempfinden zu können, was ihre Charaktere durchmachen, fand ich sehr spannend und den Rahmen dafür auch passend gewählt.

Fazit:
"Woman Down" von Colleen Hoover ist ein Buch, das mich sehr zwiegespalten zurückgelassen hat.
Petra war keine Sympathieträgerin, ihre Handlungen fand ich zum Teil echt verwerflich.
Die Handlung war schon sehr konstruiert und für mich kam nicht wirklich Spannung oder gar Nervenkitzel auf, etwas was ich bei einem Romantic Suspense Roman einfach erwarte.
Trotzdem konnte ich das Buch ab einem gewissen Zeitpunkt kaum aus der Hand legen und bin nur so durch die Seiten geflogen und ich war überrascht, wie gut es mir dann trotz meiner Kritik gefallen hat.
Die Taten von Petra und Saint haben bei mir aber zum Teil einen sehr bitteren Beigeschmack hinterlassen, sodass ich nur schwache vier Kleeblätter vergebe.

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Veröffentlicht am 29.12.2025

Bin etwas zwiegespalten!

Alchemy of Secrets
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Folklore 517 ist kein normaler Kurs, denn er findet immer an unterschiedlichen Orten statt und man muss Hinweise entschlüsseln, um überhaupt herauszufinden, wo der Kurs als nächstes stattfindet.
Die Professorin ...

Folklore 517 ist kein normaler Kurs, denn er findet immer an unterschiedlichen Orten statt und man muss Hinweise entschlüsseln, um überhaupt herauszufinden, wo der Kurs als nächstes stattfindet.
Die Professorin erzählt urbane Mythen und Holland St. James ist ihre eifrigste Schülerin, deren Ziel es ist, herauszufinden, warum ihre Eltern wirklich sterben mussten.
Doch als sich mit dem Uhrenmann ein Element der Mythen als real herausstellt und Holland ihren Todeszeitpunkt nennt, muss sie ein Objekt finden, hinter dem viele dunkle Mächte her sind.
Wem kann sie auf der nervenaufreibenden Suche vertrauen?

"Alchemy of Secrets" von Stephanie Garber ist der Auftakt einer Reihe, der aus der personalen Erzählperspektive der fünfundzwanzig Jahre alten Holland St. James erzählt wird.
Besonders zu Beginn wird auch der Leser immer wieder direkt angesprochen, wenn der Kurs Folklore 517 besucht wird.

Ich liebe die Bücher von Stephanie Garber normalerweise immer sehr, weil ihre Geschichten märchenhaft und bildgewaltig sind. Hier hat es aber lange gedauert, bis die Geschichte mich wirklich packen konnte.
Hollands Eltern starben früh und wir erfahren schnell, dass St. James nicht Hollands richtiger Nachname ist und sie niemandem die Identität ihrer Eltern anvertraut. Sie möchte deren Tode aufklären, auch mithilfe des Kurses bei der Professorin, denn Holland ist überzeugt, dass der Teufel bei ihren Toden eine Hand im Spiel hatte.
Die Märchen und Mythen waren interessant und man hat die Magie gespürt und generell mochte ich die Atmosphäre des Buches echt gerne!
Das Buch spielt in Los Angeles und hat einen Bezug zur Filmbranche, was ich sehr spannend fand und es wirkte auf mich oft auch so, als würde es nicht in der Gegenwart, sondern eher zu Zeiten des alten Hollywoods spielen.

Holland mochte ich als Protagonistin auch gerne, weil sie sich wie Alice im Wunderland gerne in Kaninchenlöchern verliert und an Magie glaubt. Ihr Vater hat sie immer auf Schnitzeljagden geschickt, sodass sie Hinweise erkennen und kombinieren kann, was ich sehr mochte.
Es gab nicht nur einen potenziellen Love Interest, sondern gleich vier spannende Männer, von denen zwei Holland auf ihrer Suche nach einem wichtigen magischen Gegenstand begleiten, der ihr Leben retten könnte.
Ich mochte es, dass man nicht wusste, wem man wirklich vertrauen kann und wem nicht, aber ich hätte mir dann doch mehr Antworten gewünscht, weil hier viele Fragen offengeblieben sind. Auch die Rolle von Hollands Zwillingsschwester January war sehr undurchsichtig, was mich zum Schluss hin doch etwas genervt hat.
Ich hatte generell das Gefühl, dass vieles noch im Dunkeln liegt, auch was die Geschehnisse am Ende betrifft, weil ich auch den Showdown nicht komplett begriffen habe, weil ich gefühlt nicht alle Teile bekommen habe, um das Puzzle zusammenzusetzen.

Ab der zweiten Hälfte konnte mich das Buch aber immer stärker packen, auch weil man wissen wollte, wie es weitergeht, ob Holland ihre Aufgabe lösen wird und wem sie trauen kann.
Mir war sie aber auch immer zu vertrauensselig und zu sprunghaft, da hätte ich mir wieder stärkere Beweise gewünscht, die jemanden komplett belastet oder entlastet hätten, denn so wusste ich bis zum Schluss nicht, wer wirklich gute und wer schlechte Absichten hat, wobei manche Taten natürlich für sich gesprochen haben.
Ich mag Charaktere, die nicht nur gut oder böse sind, aber dafür muss ich die Motive kennen und die blieben hier leider im Dunkeln.
Aber es wird ja noch einen zweiten Band geben und ich bin gespannt, in welche Richtung die Geschichte gehen wird und hoffe, dass wir mehr über January, Mason, Gabe und Adam erfahren werden.

Fazit:
"Alchemy of Secrets" von Stephanie Garber lässt mich ehrlich gesagt etwas zwiegespalten zurück.
Ich mochte die magische Atmosphäre, die Stephanie Garber wieder einmal meisterhaft erschaffen hat, aber es hat doch lange gedauert, bis die Geschichte mich wirklich packen konnte.
Ich mochte Holland und fand die Handlung immer spannender, aber mir sind zu viele Fragen offengeblieben, besonders was ihre Helfer angeht, hätte ich mir am Ende gewünscht, dass wir mehr Informationen bekommen hätten, weil ich nicht wusste, wem man wirklich vertrauen kann und hier war Holland mir auch zu vertrauensselig.
Ich bin dennoch sehr gespannt, wie die Geschichte weitergehen wird und vergebe schwache vier Kleeblätter.

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