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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.04.2026

Anspruchsvoll

Exoplaneten
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Ich habe das Buch gemeinsam mit meinem 9-jährigen Sohn gelesen, denn er war Feuer und Flamme als ich ihm das Buch gezeigt habe. Er liebt alles über das Thema Weltraum und Planeten und deshalb ...

Ich habe das Buch gemeinsam mit meinem 9-jährigen Sohn gelesen, denn er war Feuer und Flamme als ich ihm das Buch gezeigt habe. Er liebt alles über das Thema Weltraum und Planeten und deshalb war dieses Buch ein Muss für uns! Das Cover ist schon sehr schön anzusehen und stimmt gut auf das Thema des Buches "Exoplaneten" ein.

Das Sachbuch ist in mehrere Kapitel gegliedert, es startet mit dem Thema "Was ist ein Exoplanet" und "Warum suchen wir Exoplaneten", dieses Kapitel hat uns beiden sehr gut gefallen. Dann geht es weiter mit "Wie findet man einen Exoplanet" und hier wurden verschiedene Suchmethoden vorgestellt. Die Fließtexte hierzu waren ziemlich kompliziert zu lesen für Kinder und ich hätte mir den Text gestraffter und etwas kindgerechter gewünscht. Sehr gut fanden wir dafür die "Kurzbeschreibungen der Techniken bei den Bildern", hier wurde es recht einfach erklärt.

Auch beim Kapitel "Könnte es auf Exoplaneten leben geben" wird sehr wissenschaftlich vorgegangen und hier hätte ich mir ein paar Beispiele zwischen der Erde und Exoplaneten gewünscht, als das ganze Thema mit Statistik und Spektroskopie anzugehen.

Der zweiten Teil des Buches, in dem man verschiedene Exoplaneten kennenlernt hat uns gut gefallen, lediglich die riesigen Doppelseiten von "lerne ein paar Exoplaneten kennen" wirkt etwas erschlagend auf die Kinder und mein Sohn hatte dann auch nur Lust die Fotos anzuschauen weil ihm das zu wenig übersichtlich auf diesen insgesamt drei Seiten war.

Obwohl jetzt viel "gemeckert" wurde, fanden mein Sohn und ich das Buch aber sehr lebenswert und wir haben auch gerne Neues gelernt, nur manchmal hätten wir es uns etwas weniger wissenschaftlich und mit mehr handfesten Beispielen gewünscht.

Die Bilder im Buch sind wirklich toll und laden zum betrachten ein! Selbst mein 3-jähriger Sohn wollte unbedingt die Bilder sehen und war fasziniert davon.

Fazit: Ein Buch, das sich jeder Fan von Weltraum und Planeten mal ansehen sollte, es ist aber wirklich nur etwas für ältere Kinder, da sollte man sich nicht von den schönen Bildern und dem großen Format täuschen lassen, es ist anspruchsvoll!

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Veröffentlicht am 03.04.2026

Süße Geschichte um eine alte Dame und einen Mäuserich

Eine Maus namens Merlin
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Nach sechzig Jahren in Australien kehrt Helen Cartwright in den kleinen Ort in der Nähe von Oxford zurück, in dem sie geboren wurde. Sie kauft ein kleines Haus mit senfgelber Tür und führt ein zurückgezogenes ...

Nach sechzig Jahren in Australien kehrt Helen Cartwright in den kleinen Ort in der Nähe von Oxford zurück, in dem sie geboren wurde. Sie kauft ein kleines Haus mit senfgelber Tür und führt ein zurückgezogenes Leben: Jeder Tag eine Wiederholung des vorherigen, als ob es sogar für den Tod eine Warteschlange gäbe. Doch dann nimmt Helens Leben eine plötzliche Wendung, als ein unerwarteter Gast in Form einer gutmütigen Maus auftaucht. Ihre anfänglichen Versuche, die Maus wieder loszuwerden, führen sie in den Tierhandel, die Bibliothek, den Eisenwarenladen. Während die Maus in der Küchenspüle aus einem kleinen Flaschendeckel trinkt, tritt Helen wieder in Kontakt mit ihren Nachbarn – und begibt sich auf eine unerwartete Reise zurück zu sich selbst. Denn egal, was wir für uns geplant haben: Manchmal hat das Leben seine eigenen Pläne.

Das Cover fand ich sofort sehr niedlich und wollte deshalb unbedingt wissen welche Geschichte sich dahinter verbirgt! Der Schreibstil ist einfach und leicht, so fällt es einem nicht schwer in der Geschichte anzukommen und mit der alten Dame mitzufiebern ob Merlin bei ihr bleibt und wie sie so zurecht kommen wird.

Es gab Passagen in der Geschichte die etwas zäh waren hier hätte man kürzen dürfen und ein wenig vorhersehbar war die Geschichte auch, aber insgesamt wirklich herzerwärmend und sehr niedlich. Mir hat sie gut gefallen und deshalb empfehle ich die Geschichte auch gern an Interessierte weiter.

Der Sprecher hat die Geschichte sehr gut und lebendig vorgelesen; die Stimme war angenehm und hat ein schönes Hörerlebnis verschafft. Das Hörbuch ist deshalb sehr empfehlenswert.

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Veröffentlicht am 03.04.2026

Botanik in Istanbul

Ein Ort, der bleibt
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Magdas Mann Alfred, von Beruf Botaniker in Münster, verliert 1933 seine Professorenstelle, aufgrund seiner Herkunft. Als sich die Situation in Deutschland zuspitzt lockt ein überraschendes Angebot ...

Magdas Mann Alfred, von Beruf Botaniker in Münster, verliert 1933 seine Professorenstelle, aufgrund seiner Herkunft. Als sich die Situation in Deutschland zuspitzt lockt ein überraschendes Angebot in Istanbul! Atatürk will die Universitäten des Landes modernisieren, und am Bosporus soll ein prächtiger Botanischer Garten mit Pflanzen aus aller Welt entstehen. Magda und ihr Mann packen die Koffer und reisen an die Stadt am Bosporus, aber wird sie selbst in der Fremde neue Wurzeln schlagen?Die talentierte Botanikerin Mehpare kümmert sich als Alfreds Assistentin um Beete und Gewächshäuser.
Jahrzehnte später verschlägt es die junge Stadtplanerin Imke nach Istanbul. Sie soll eine Studie zur Zukunft des Botanischen Gartens erstellen – und damit über das Schicksal dieses besonderen Ortes mitentscheiden.

Auf diesen Roman war ich sehr gespannt, denn schon das Cover hat mir sehr gefallen! Der Schreibstil ist recht leicht zu lesen wenn man ins Buch reingefunden hat und die Autorin versteht es bildhaft und lebendig das Istanbul der Vergangenheit zu beschreiben, auch wenn es ab und zu etwas zähe Passagen gibt.

Die Frauen werden authentisch beschrieben und ihre Handlungen sind meist nachvollziehbar. Auf jeden Fall konnte ich gut mit ihnen mitfiebern. Ausserdem habe ich einiges über Emigration und die Vergangenheit in dieser interesanten Stadt lernen dürfen und das mit Spaß.

Ein Buch das auf jeden Fall sehr empfehlenswert ist wenn man Interesse an Botanik und Istanbul hat

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Veröffentlicht am 12.03.2026

Ungewöhnliche Geschichte

Nachkoloriert
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Nach fünfzig Jahren hat Irma das Gefühl, im grauen Ehealltag mit Hermann festzustecken. Längst begraben sind ihre Träume von Kind, Abenteuer und Rebellion. Der Zeitpunkt für Veränderungen scheint überschritten. ...

Nach fünfzig Jahren hat Irma das Gefühl, im grauen Ehealltag mit Hermann festzustecken. Längst begraben sind ihre Träume von Kind, Abenteuer und Rebellion. Der Zeitpunkt für Veränderungen scheint überschritten. Da bringt ein schuldbeladener Verkehrsunfall tägliche Routinen ins Wanken. Die Begegnung mit dem 10-jährigen Vincent und einem Beo, der mit der Stimme eines Verstorbenen spricht, verstärken Irmas Wunsch nach einem farbechten Leben.

Nachdem ich diesen Klappentext gelesen habe, war ich sehr neugierig auf die Geschichte und kann am Ende sagen, dass ich froh bin das Buch gelesen zu haben, es ist unterhaltsam und etwas ganz anderes.

Schon der Schreibstil ist ungewöhnlich, kapitelweise wird aus Sicht von Irma erzählt, aber nicht in ich-Form sondern Irma spricht von "man". Die anderen Kapitel sind aus Sicht des Beos geschrieben und aus Sicht eines Vogels zu lesen ist natürlich auch sehr besonders! Durch diesen besonderen Stil muss man erst einmal richtig ins Buch reinfinden, ist aber dennoch immer nah an den Protagonisten dran. Ungewöhnlich ist auch, dass, obwohl man keine Kapitel aus Vincents Sicht hat, einem dieser Charakter als Leser am nächsten kommt, bei mir war dies zumindest der Fall!

Die Geschichte ist sehr besonders geschrieben und es gibt auch Wendungen im Buch, mit denen ich nicht gerechnet habe. Man ist sehr nah an den Protagonisten dran, obwohl Irma nicht unbedingt eine Sympathieträgerin für mich war. Etwas blass wirken die Nebencharaktere wie etwa ein Junge in Vincents Alter oder die Mutter von Vincent, diesen Personen wäre ich gerne noch etwas näher gekommen um ihr Verhalten besser nachvollziehen zu können.

Die Geschichte ist teilweise berührend, aber vorallem war sie für mich ein ungewöhnliches Leseerlebnis in jeder erdenklichen Weise. Gerne empfehle ich das Buch interessierten Lesern weiter.

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Veröffentlicht am 09.03.2026

Tolle Geschichte für junge Entdecker

Erde 13
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Levi und Gwendolin gehören zu den Auserwählten, die mit einer Expedition einen neuen Planeten besiedeln sollen, da die Erde unbewohnbar geworden ist Doch die Landung geht schief und die beiden Elfjährigen ...

Levi und Gwendolin gehören zu den Auserwählten, die mit einer Expedition einen neuen Planeten besiedeln sollen, da die Erde unbewohnbar geworden ist Doch die Landung geht schief und die beiden Elfjährigen stranden in einer unbekannten Welt – voller Wunder, Rätsel und Gefahren. Zwischen purpurnen Seen und geheimnisvollen Tierwesen versuchen sie, die anderen Expeditionsmitglieder zu finden. Doch was sie stattdessen entdecken, verändert alles: In einer verlassenen Raumfähre stoßen sie auf ein unglaubliches Geheimnis…

Meinem Sohn hat dieses Buch sehr gut gefallen, der Schreibstil ist einfach geschrieben und gut verständlich für die Altersgruppe, dennoch auch so mitreißend, dass er immer wissen wollte wie es weitergeht. Die Protagonisten fand es sympathisch und konnte mit ihren richtig mitfiebern und fand es toll auf dieses spannende Abenteuer zu gehen. Meinem Sohn hat das Abenteuer in diesem All sehr gut gefallen und er würde sich freuen wenn es noch mehr Bände in dieser Reihe geben würde.

Fazit: Tolle Geschichte für junge Entdecker, die das Abenteuer suchen. Gerne empfehlen wir es weiter. Etwas Luft nach oben für den nächsten Teil der Reihe.

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