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Veröffentlicht am 06.05.2026

Nur ein Deal

Turnover
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„Turnover“ von Izzy Maxen ist der zweite Band ihrer Sports Romance Reihe über die College Rugby Mannschaft der Auckland Rebels.
Hunter ist nach seinem Auslandsjahr in den USA zurück in Neuseeland, um hier ...

„Turnover“ von Izzy Maxen ist der zweite Band ihrer Sports Romance Reihe über die College Rugby Mannschaft der Auckland Rebels.
Hunter ist nach seinem Auslandsjahr in den USA zurück in Neuseeland, um hier sein letztes Jahr an der Emerald University zu genießen. Spaß, Rugby und natürlich sein Abschluss stehen an erster Stelle, bevor er im Familienunternehmen gefangen ist. Bex hat schon ihr eigenes Unternehmen, denn sie hat das alte Café ihres Großvaters geerbt. Obwohl sie ihre ganze Energy in ihren Traum steckt, kann sie sich kaum über Wasser halten. Da kommt der Vorschlag ihres fehlgeschlagenen One-Night-Stands Hunter genau richtig. Sie spielt für eine Party bei seinen Eltern seine Freundin und dafür hilft ihr Hunter bei der dringend nötigen Renovierung. Während dieser gemeinsamen Zeit merken jedoch beide, dass der geschäftliche Deal längst ihre Herzen involviert hat.

Der erste Teil der Reihe hat mich absolut catchen können und ich mochte die beiden Hauptfiguren unglaublich gern. Das ist auch schon der größte Unterschied zur Fortsetzung, bei der ich mit Bex keine Probleme hatte, aber mit Hunter einfach nicht warmwerden konnte.
Der Schreibstil von Izzy Maxen liest sich gewohnt leicht und locker und auch das Rugby Trope und das Auckland Setting sind großartig. Das gleiche gilt für die Nebenfiguren, wenn man von einigen Familienmitgliedern Hunters mal absieht. Aber Hunter war nach seinem ersten Auftritt bei mir gleich untendurch und er konnte es ehrlich gesagt nicht wieder gutmachen. In der Folge konnte ich die eigentlich starke Bex auch noch verstehen, wenn sie ernsthaft Rechtfertigungen sucht, um den armen missverstandenen Hunter zu retten. Ihn triggert, dass ihn seine Familie behandelt wie ein Kind, aber im Grunde genommen, benimmt er sich am Ende des Tages auch genauso. Ein gestresstes und verwöhntes Rich Kid, welches für seine eigenen Bedürfnisse Bex zu Beginn gnadenlos opfert.
Ich konnte den beiden Hauptcharakteren ihre Gefühle füreinander diesmal nicht hundertprozentig abnehmen, aber ich mochte die Entwicklung von Bex, die unerbittlich für ihren Traum kämpft und sich endlich von der Vergangenheit lösen will.

Mein Fazit:
Kommt nicht ganz an den Vorgänger heran, aber ich gebe trotzdem vier gute Sterne!

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Veröffentlicht am 01.05.2026

One-Night-Stand mit Folgen

Hard to Resist - Mason
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„Hard to Resist – Mason“ von Kendall Ryan ist der vierte Band ihrer romantischen Roommates Reihe.
Die Zoologin Bren hält nichts von festen Beziehungen und gönnt sich nach langer Zeit einen heißen One-Night-Stand. ...

„Hard to Resist – Mason“ von Kendall Ryan ist der vierte Band ihrer romantischen Roommates Reihe.
Die Zoologin Bren hält nichts von festen Beziehungen und gönnt sich nach langer Zeit einen heißen One-Night-Stand. Leider versetzt sie die überraschende Morgenübelkeit zwei Wochen später in leichte Panik, so dass sie sich schnell in einer Frauenarztpraxis wiederfindet. Die Demütigungen sollen aber noch nicht enden, denn der behandelnde Arzt ist niemand anderes als Mason, ihr One-Night-Stand. Er kann natürlich auch schnell kombinieren, warum Bren die Praxis aufgesucht hat, aber zu ihrer großen Überraschung scheint er seine Überforderung schnell in den Griff zu bekommen. Mason will Bren unbedingt näher kennenlernen, denn er konnte sie seit dieser Nacht nicht vergessen. Und dass aus zwei Leuten vielleicht schnell drei werden, ist für ihn absolut kein Abschreckungsgrund.

Der Schreibstil von Kendall Ryan liest sich leicht und flüssig, so dass man schnell in die unterhaltsame Geschichte einsteigen kann. Ich mag es, wenn die Hauptcharaktere abwechselnd aus ihren jeweiligen Perspektiven erzählen, denn so kann man ihre echten Emotionen und Beweggründe gut nachempfinden.
Bren ist die personifizierte Bindungsangst, denn das tragische Schicksal ihrer Eltern hat sie tief und nachhaltig geprägt. Ihr Fluchtinstinkt trifft auf Masons Verliebtheit, denn er ist sich sicher, in Bren die Eine und seine Seelenverwandte gefunden zu haben. Mit dieser Überzeugung schießt er oft über das Ziel hinaus und verschreckt seine Traumfrau immer wieder.
Der Klappentext hatte mich neugierig gemacht und er hat letztendlich gehalten, was er versprochen hat. Die leichte Lovestory ist voller Gefühl und Spice, auch wenn ich die Handlungen der Charaktere nicht immer nachvollziehen konnte. In kürzester Zeitspanne erleben sie ein Wechselbad der Gefühle und müssen sich über ihre Zukunftspläne und alte Glaubenssätze klar werden. Manches ging mir dabei zu schnell, wenn man bedenkt, wie lange sie sich kennen, oder eben nicht.
Mein klares Highlight sind Brens Job im Zoo und die Nebenfiguren, von Mandy bis zu Masons Eltern. Mit Masons Tempo und rosaroter Brille hatte ich stellenweise so meine Schwierigkeiten, aber insgesamt kann man sich hier die volle Packung Romantik und klebrig süßes Happy End geben.

Mein Fazit:
Hier gibt es gern eine Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 10.04.2026

Spannender Auftakt

Forged in Blood
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„Forged in Blood“ von Sadie Kincaid ist der spicy Auftakt zu ihrer Urban Fantasy Trilogie um die etwas spezielle Montridge University.
Ophelia Hart ist seit ihrer Geburt durch unzählige Pflegefamilien ...

„Forged in Blood“ von Sadie Kincaid ist der spicy Auftakt zu ihrer Urban Fantasy Trilogie um die etwas spezielle Montridge University.
Ophelia Hart ist seit ihrer Geburt durch unzählige Pflegefamilien gegangen und kennt nur ein Leben als Außenseiterin. Ihr Studium an der Montridge University, welches durch einen plötzlich aufgetauchten Treuhandfond finanziert wird, soll endlich ein Neuanfang werden. Leider stolpert sie gleich in der ersten Woche über die drei attraktiven Anführer der berüchtigten Ruby Dragon Society, die sich dabei als Vampire herausstellen. Axl Thorne, Malachi Young und Xavier Adams machen ihr daraufhin das Leben zur Hölle und isolieren Ophelia von den übrigen Studenten. Sie ahnt nicht, dass die Intention hinter diesem Verhalten eine völlig andere ist, als die offensichtliche. Doch nicht nur die Vampire haben es auf Ophelia abgesehen, denn plötzlich taucht auch noch ihre alte Erzfeindin aus der Highschool auf, deren Rachepläne eskalieren.

Bisher kenne ich nur die Mafia Romances der Autorin, aber auch in ihrer Urban Fantasy mit Dark Academia Feeling bleibt sie ihrem Stil treu. Es wird sehr spicy, so dass man manchmal fast den Eindruck gewinnen könnte, es ginge ausschließlich darum. Grundsätzlich dreht sich die Handlung aber um das geheimnisvolle Schicksal von Ophelia, die offenbar im Zentrum einer uralten Prophezeiung steht.
Ophelia war mir von Anfang an sympathisch und sie hatte mein vollstes Mitgefühl. Ihr Leben war bisher traumatisch bis schrecklich und ich hätte ihr einen unbelasteten Neuanfang hundertprozentig gegönnt. Da sie aber gleich in die Fänge von Axl, Malachi und Xavier gerät, wird es damit nix.
Ich mag die wechselnden Perspektiven zwischen den unterschiedlichen Charakteren, da man dadurch hinter ihr äußerliches Verhalten und direkt in ihre Gedanken blicken kann. Bei den Jungs drehen sich diese Gedanken zu neunzig Prozent um nur eine Sache und da kann man durchaus mal die Augen verdrehen.
An Ophelia hat mich im Laufe der Handlung gestört, dass sie in Gegenwart ihrer vier persönlichen Vampire immer ihr Gehirn abzugeben scheint und sich teilweise schmerzhaft naiv und total kindisch benimmt. Ab und zu hat sie einen Moment, in dem ich dachte, ihr wäre endlich ein Rückgrat gewachsen, aber dann ist das auch wieder schnell vorbei.
Die Grundstory an sich hat mich schon sehr neugierig gemacht und ich will unbedingt wissen, wie es weitergeht. Es gibt jede Menge interessante Charaktere, die ich noch nicht richtig einschätzen kann, auf deren Entwicklung ich mich jedoch freue.

Mein Fazit:
Solider Auftakt und sehr gute vier Sterne!

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Veröffentlicht am 06.04.2026

Monsternachwuchs

Shadowbound – Academy of Death
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„Shadowbound – Academy of Death“ von Freya Dawn ist der erste Band ihrer spicy Dark Romantasy über Werwölfe, Vampire und noch viel Schlimmeres.
Erneut ist Liora von einem Internat geflogen und ihre Außenseiterrolle ...

„Shadowbound – Academy of Death“ von Freya Dawn ist der erste Band ihrer spicy Dark Romantasy über Werwölfe, Vampire und noch viel Schlimmeres.
Erneut ist Liora von einem Internat geflogen und ihre Außenseiterrolle war nie deutlicher. Leider bleiben ihr nach dem Tod ihrer Mutter nicht mehr viele Optionen und so entscheidet sie sich doch, die elitäre Akademie ihres verstorbenen Großvaters aufzusuchen, wo sie angeblich immer einen Platz hat. Kurz nach der Ankunft in dem abgelegenen und düsteren Schloss kommen Liora jedoch schnell Zweifel an ihrer Entscheidung. Nichts ist, wie sie es erwartet hatte und statt reicher und verwöhnter Sprösslinge sind ihre Mitschüler eher tödlicher Abstammung. Aber auch im Schloss lauern gefährliche Geheimnisse, die scheinbar nur auf die Ankunft der lang verschollenen Erbin gewartet haben.

Der Klappentext hat mich definitiv neugierig gemacht und ich mag die Grundidee der Academy of Death. Ein weiterer Pluspunkt sind die verschiedenen Perspektiven, was ich bezüglich der Dynamik einer Story immer positiv finde. Die düstere und bedrohliche Atmosphäre ist hier absolut gelungen und ein klares Highlight des Buches.
Der Schreibstil von Freya Dawn liest sich leicht und locker und die Sprache passt zu den Charakteren. Liora steht eindeutig im Fokus der Handlung, aber auch die anderen Charaktere erfüllen wichtige Rollen.
Es handelt sich um einen ersten Teil, wo natürlich viele Fragen offenbleiben. Aber trotzdem hat mir persönlich ein wenig der rote Faden gefehlt, denn manchmal hatte ich bezüglich der Aktionen der Charaktere nur ein Fragezeichen über dem Kopf. Liora wirkt erst tough und selbstbewusst, aber dann agiert sie völlig naiv und kopflos. Die Motive der übrigen Protagonisten bleiben fast komplett im Dunkeln und ich hoffe hier schnellstmöglich auf Antworten. Wie die Buchbeschreibung schon sagt, gibt es auch jede Menge Spice, wobei sich hier bei mir wieder die Fragezeichen häuften, weil ich manchmal einfach nur dachte: Warum. Über den Spice hinausgehende Emotionen konnte ich zumindest nicht glaubhaft erkennen.
Die Fortsetzung würde ich aber trotzdem lesen, denn wie schon gesagt, die Grundidee hat echt Potenzial.

Mein Fazit:
Noch fraglich, wohin die Reise geht, aber von mir gibt es knappe 4 Sterne!

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Veröffentlicht am 04.04.2026

Liebe, Lügen, Leichen

Morbidly Yours
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„Morbidly Yours“ von Ivy Fairbanks ist eine nette Friends-to-Lovers Romance, in der zwei völlig gegensätzliche Menschen matchen.
Die Animationsdesignerin Lark ist gerade erst nach Irland gezogen, um einen ...

„Morbidly Yours“ von Ivy Fairbanks ist eine nette Friends-to-Lovers Romance, in der zwei völlig gegensätzliche Menschen matchen.
Die Animationsdesignerin Lark ist gerade erst nach Irland gezogen, um einen Neuanfang zu wagen. Neuer Job, neue Wohnung und neuer Nachbar inklusive. Dummerweise merkt sie erst jetzt, dass sie direkt neben einem Bestattungsinstitut wohnt. Aber der Schock wird durch dessen attraktiven Inhaber Callum deutlich gemildert. Callum ist äußerst zurückhaltend und sehr zurückgezogen, während Lark das genaue Gegenteil davon verkörpert. Trotz aller Gegensätze freunden sich beide jedoch schnell an und Callum taut nach und nach auf. Leider löst das aber nicht sein dringendstes Problem, denn um das Erbe des traditionsreichen Bestattungsinstitutes zu erhalten, muss Callum bis zum Sommer heiraten. Und Lark hat von Anfang an deutlich gemacht, dass sie weder eine Beziehung noch eine Ehe will.

Der Klappentext hat mich neugierig gemacht und die Grundidee hat wirklich Potenzial. Ich mag den lockeren und humorvollen Schreibstil von Ivy Fairbanks, der auch in den ernsten und berührenden Momenten durchaus funktioniert.
Der introvertierte Callum und die lebenslustige Lark sind nicht nur in ihren Kleidungsstilen total unterschiedlich. Hier trifft dunkelschwarz auf kunterbunt, aber trotzdem passt es irgendwie.
Callum ist wirklich zum Verlieben und absolut Zucker. Seine Horror-Dates haben mich zum Lachen gebracht, während einem seine scheinbar unerwiderten Gefühle für Lark das Herz brechen. Dazu kommt der Druck durch das Testament seines Großvaters, welcher ihn zu verzweifelten Maßnahmen greifen lässt.
Grundsätzlich mochte ich Lark und ihre positive Art. Aber fehlte mir irgendwie die richtige Verbindung zu ihr. Auf der einen Seite ist sie fast schon distanzlos und übergriffig, aber im Job verliert sie sich selbst in toxischem People-Pleasing und setzt keine Grenzen. Diese Widersprüche habe ich nicht so richtig zusammenbekommen und dann sind ja noch ihre nicht unbedingt nachvollziehbaren Grundsätze, die sie aus ihrem alten Leben mitgebracht hat.
Es fühlte sich wie eine Lovestory mit angezogener Handbremse an, aber trotzdem gab es herzerwärmende und witzige Momente. Am liebsten hatte ich die Nebenfiguren, die für das ungleiche Paar die besten Wingwomen abgeben.

Mein Fazit:
Trotz kleiner Schwächen gebe ich gern eine Leseempfehlung!

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