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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.06.2026

Packender Auftakt einer starken Thriller-Reihe

Die Chirurgin
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Mit „Die Chirurgin“ hat Tess Gerritsen mich von der ersten Seite an gepackt. Die Geschichte ist spannend, düster und stellenweise nichts für schwache Nerven. Die Morde werden detailliert beschrieben, was ...

Mit „Die Chirurgin“ hat Tess Gerritsen mich von der ersten Seite an gepackt. Die Geschichte ist spannend, düster und stellenweise nichts für schwache Nerven. Die Morde werden detailliert beschrieben, was die Atmosphäre sehr intensiv macht, ohne dabei die eigentliche Handlung zu überlagern.

Besonders gut gefallen hat mir die Ermittlungsarbeit. Die Suche nach dem Täter war durchgehend interessant und hat dafür gesorgt, dass ich ständig mitgerätselt habe. Auch die medizinischen Hintergründe wirken authentisch und verleihen der Geschichte zusätzliche Glaubwürdigkeit.

Für mich war dieses Buch ein rundum gelungener Thriller mit hohem Spannungsfaktor. Nach der letzten Seite stand direkt fest, dass ich die Reihe unbedingt weiterlesen möchte. Wer spannende und eher düstere Thriller mag, sollte diesem Buch eine Chance geben.

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Veröffentlicht am 17.05.2026

Ruhiger Roman, der lange nachhallt

Laufen
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In „Laufen" geht es um eine Frau, die nach einem schweren Verlust versucht, irgendwie weiterzumachen. Das Laufen wird dabei immer mehr zu etwas, das ihr Halt gibt und hilft, mit ihrer Trauer und den Gedanken ...

In „Laufen" geht es um eine Frau, die nach einem schweren Verlust versucht, irgendwie weiterzumachen. Das Laufen wird dabei immer mehr zu etwas, das ihr Halt gibt und hilft, mit ihrer Trauer und den Gedanken klarzukommen.
Am Anfang war ich wegen des Schreibstils etwas unsicher. Das Buch ist wie ein durchgehender Gedankenstrom geschrieben, mit vielen Wiederholungen und wenig Pausen. Erst fand ich das ungewohnt, aber mit der Zeit hat genau das die Geschichte unglaublich intensiv und authentisch gemacht. Man ist sehr nah an den Gedanken und Gefühlen der Protagonistin.
Besonders gefallen hat mir, wie sensibel über Themen wie Trauer, Schuld und das Weiterleben gesprochen wird. Das Buch ist ruhig erzählt und trotzdem emotional sehr stark.
Kein leichtes Buch und sicher nicht für jeden etwas, aber für mich definitiv ein besonderes Buch, das lange nachhallt.

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Veröffentlicht am 04.04.2026

Meine Gedanken zu Nincshof

Nincshof
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Ich wollte das Buch schon länger lesen und habe am Anfang ehrlich gesagt ein bisschen gebraucht, um reinzukommen. Der Schreibstil ist schon besonders und nicht ganz das, was man gewohnt ist. Aber irgendwann ...

Ich wollte das Buch schon länger lesen und habe am Anfang ehrlich gesagt ein bisschen gebraucht, um reinzukommen. Der Schreibstil ist schon besonders und nicht ganz das, was man gewohnt ist. Aber irgendwann war ich drin und dann hat es mich doch mehr gepackt, als ich gedacht hätte. Die Geschichte ist eher ruhig erzählt, aber genau das macht sie irgendwie besonders. Und dieser trockene Humor, der immer mal wieder auftaucht, hat mir richtig gut gefallen.
Am Ende war ich wirklich überrascht, wie sehr mich das Buch abgeholt hat. Es ist nichts Lautes oder Spannendes im klassischen Sinn, sondern eher etwas, das sich langsam entwickelt und im Kopf bleibt. Für mich eine richtig schöne Lektüre, die ich gern gelesen habe.

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Veröffentlicht am 29.03.2026

Hat mich echt überrascht

Solange ein Streichholz brennt
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Cover und Titel haben mich ehrlich gesagt zuerst nicht wirklich angesprochen, deshalb bin ich ohne große Erwartungen an das Buch gegangen. Umso überraschter war ich, wie sehr mich die Geschichte am Ende ...

Cover und Titel haben mich ehrlich gesagt zuerst nicht wirklich angesprochen, deshalb bin ich ohne große Erwartungen an das Buch gegangen. Umso überraschter war ich, wie sehr mich die Geschichte am Ende berührt hat.
Im Mittelpunkt steht Bohm, der seit Jahren auf der Straße lebt. Als eine Journalistin ihn für eine TV-Reportage begleiten will, lehnt er zunächst ab. Doch als sein Hund schwer verletzt wird und eine Operation braucht, lässt er sich darauf ein. Der Sender übernimmt die Kosten und dafür begleitet ihn Reporterin Alina eine Woche lang. Was als sachliche Reportage geplant ist, wird schnell persönlicher als gedacht.
Besonders gut gefallen hat mir, wie echt sich Bohm anfühlt. Mit all seinen Ecken und Kanten, aber auch mit viel Herz. Auch die Entwicklung zwischen ihm und Alina fand ich sehr stimmig und überhaupt nicht kitschig. Die Dialoge sind stark, teils humorvoll und gleichzeitig nachdenklich.
Ein bisschen mehr Hintergrund zu beiden Figuren hätte ich mir noch gewünscht, zudem war ich mit dem Buch doch recht schnell fertig. Trotzdem hat mich die Geschichte wirklich gepackt. Tiefgehend, emotional und dabei angenehm zu lesen. Für mich eine klare Empfehlung.

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Veröffentlicht am 09.03.2026

Ein Serienkiller im Gerichtssaal

Thirteen
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„Thirteen“ hat mich von der ersten Seite an gepackt. Allein die Idee, dass der wahre Täter nicht auf der Anklagebank sitzt, sondern mitten in der Jury, ist einfach genial. Dadurch entsteht eine ganz besondere ...

„Thirteen“ hat mich von der ersten Seite an gepackt. Allein die Idee, dass der wahre Täter nicht auf der Anklagebank sitzt, sondern mitten in der Jury, ist einfach genial. Dadurch entsteht eine ganz besondere Spannung, weil man als Leser genau weiß, dass etwas nicht stimmt, während im Gerichtssaal alle versuchen, den Mordfall gegen den falschen Mann aufzuklären. Ich liebe diese Gerichtsatmosphäre in der Eddie Flynn Reihe sowieso, und auch hier gibt es wieder viele kluge Strategien, Wendungen und Momente, in denen man miträtselt, wie sich das Ganze noch entwickeln könnte.
Besonders beeindruckt hat mich der Täter in diesem Band. Er ist unglaublich raffiniert und immer mehrere Schritte voraus, was die Geschichte wirklich faszinierend macht. Gleichzeitig bleibt das Buch durch die kurzen Kapitel und die vielen Perspektivwechsel sehr dynamisch. Man merkt einfach, wie viel Spaß Steve Cavanagh daran hat, mit Erwartungen zu spielen und immer neue Überraschungen einzubauen. Für mich war das wieder ein richtig starker Band der Reihe, den ich kaum aus der Hand legen konnte.

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