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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.04.2026

Ein unscheinbares Leben

Mirabellentage
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Anna war seit vielen Jahren die Haushäterin des katholischen Pfarrers Josef in einem kleinen Dorf.Sie hat für ihn gesorgt und sich um alle Belange des Lebens gekümmert,war sozusagen die gute Seele des ...

Anna war seit vielen Jahren die Haushäterin des katholischen Pfarrers Josef in einem kleinen Dorf.Sie hat für ihn gesorgt und sich um alle Belange des Lebens gekümmert,war sozusagen die gute Seele des Dorfes.Als er plötzlich verstirbt,ändert sich ihr komplettes Leben .Sie muss alles organisieren und sich auch noch darum kümmern, dass der letzte Wunsch von Josef erfüllt wird, was sie vor große Probleme stellt.Außerdem ist sofort ein Nachfolger zur Stelle,ein junger Friese,der so gar nicht in die Gemeinde passen will.
Während der Alltag weitergeht, erinnert sie sich in Rückblenden an ihr bisheriges Leben.
Obwohl ich gerne Romane lese ,die langsam und gemächlich erzählt werden und bei denen auch Wert auf viele Kleinigkeiten gelegt wird ,war es mir hier deutlich zuviel.Die Protagonistin erschien mir so altbacken und weltfremd ,angefangen von ihrer Kleidung und fortgeführt von ihrer Lebensauffassung,sie passte überhaupt nicht ins heutige Weltbild.Ich konnte mich mit ihr nur sehr schwer anfreunden.Während alle Nichtigkeiten endlos ausgewalzt wurden,plätscherte die Geschichte nur so dahin.Es gab zwar einige Stellen ,die mich schmunzeln ließen ,zum Beispiel der 50.Geburtstag von Josef,aber das ist nicht genug für eine fesselnde Geschichte.
Auch wenn das Buch zum Schluss etwas Fahrt aufnahm, das Ende fand ich ziemlich abrupt, konnte es mich nicht wirklich begeistern. Ich kann deshalb leider nur drei Sterne vergeben.
Das Hörbuch wurde von der Autorin vorgelesen,was mich auch nicht ganz zufriedengestellt hat.Die

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Veröffentlicht am 20.04.2026

Höhen und Tiefen der Liebe

Weißer Sommer
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Als Almas Opa gestorben ist ,sucht sie mit ihren Eltern einen Grabstein für ihn aus. Dabei trifft sie zum ersten Mal auf Théo,,er ist der Sohn des Steinmetzes.Der Beginn einer großen Liebe,die viele Jahre ...

Als Almas Opa gestorben ist ,sucht sie mit ihren Eltern einen Grabstein für ihn aus. Dabei trifft sie zum ersten Mal auf Théo,,er ist der Sohn des Steinmetzes.Der Beginn einer großen Liebe,die viele Jahre später in Scherben liegt.
Im Haus ihres Großvaters unternehmen Sie den Versuch, ihre Beziehung zu kitten, wird es gelingen?

Die Geschichte wechselt immer zwischen Vergangenheit und Gegenwart, was sehr kurzweilig zu lesen ist. Es sind nicht nur die unterschiedlichen Charaktere, er arbeitet gerne mit den Händen,Ton und Stein sind dabei sein Material,sie malt ,mehr oder weniger erfolgreich,die zu Spannungen führen,sondern auch die konträren Ansichten.
Die Schauplätze wechseln zwischen Südfrankreich , München ,Paris und Berlin.Trotz intensiver Beschreibung,fand ich keinen emotionalen Zugang zu den Protagonisten.
Außerdem fand ich den künstlerischen Aspekt etwas zu ausufernd.Da mir der Schreibstil als sicher gut gefallen hat und es sich um einen Debütroman handelt,werde ich der Autorin sicher noch eine weitere Chance geben.Von mir drei Sterne.

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Veröffentlicht am 11.04.2026

Eine Ehekrise

Die Liebe, später
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Kora und Anselm sind lange verheiratet,sie lebt in seinem Elternhaus in Köln ,er arbeitet in Berlin und pendelt am Wochenende,eine typische Fernbeziehung.Als er Frührentner ist ,ändert sich ihr Leben ,Anselm ...

Kora und Anselm sind lange verheiratet,sie lebt in seinem Elternhaus in Köln ,er arbeitet in Berlin und pendelt am Wochenende,eine typische Fernbeziehung.Als er Frührentner ist ,ändert sich ihr Leben ,Anselm ist nun immer da und plant eine Umgestaltung des Gartens,ohne Kora in seine Pläne einzubeziehen.Diese denkt nach einer schweren Herzoperation,die sie äußerlich gut überstanden hat,über ihr Leben und ihre Ehe nach.Sie beschließt eine Auszeit und fährt zum Geburtstag ihrer früheren Kollegin und guten Freundin.Sie verlängert ihre Abwesenheit,trifft alte Freunde wieder,während Anselm mit Vehemenz sein neues Projekt betreibt.Wird ihre Ehe weiter Bestand haben?


Obwohl mich die Thematik sehr angesprochen hat und ich schon andere Bücher der Autorin kenne,konnte mich dieses Buch nicht einfangen.Lag es am Schreibstil,oder an der Protagonistin?ich weiß es nicht.Die ständigen Perspektiv - und Zeitwechsel haben mich irgendwann nur noch genervt.Auch konnte ich Koras Verhalten nur bedingt nachvollziehen,ich war mehr auf der Seite von Anselm.
Auch wenn mich das Ende wieder halbwegs versöhnt hat,kann ich leider nur drei Sterne vergeben.

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Veröffentlicht am 09.04.2026

Die Folgen eines einzigen Wortes

Hazel sagt Nein
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Hazel ist gerade erst von der Großstadt ins beschauliche Riverburg gezogen,ein großer Schritt,die Familie muss sich neu orientieren. Am ersten Schultag wird sie ins Büro des Direktors beordert, der ihr ...

Hazel ist gerade erst von der Großstadt ins beschauliche Riverburg gezogen,ein großer Schritt,die Familie muss sich neu orientieren. Am ersten Schultag wird sie ins Büro des Direktors beordert, der ihr in aller Gelassenheit mitteilt, dass er in jedem Jahr eine Schülerin auswählt, mit der er Sex hat. Und dieses Mal sei die Wahl auf sie gefallen. Er verspricht ihr, sie bei der Annahme in College zu unterstützen,oder ihr im Gegenzug ihre Zukunft zu verbauen.Nachdem Hazel ihren Schock überwunden hat, spricht sie ein klares „Nein“ aus und rennt aus dem Zimmer. Zu Hause vertraut sie sich als erstes ihrer Mutter an,dieses Gespräch wird von ihrem jüngeren Bruder belauscht.Unabhängig voneinander machen sie die Geschichte öffentlich mit weitreichenden Folgen….

Die Autorin beleuchtet das Thema und die damit verbundenen Folgen aus verschiedenen Blickwinkeln.Schnell wird klar,dass es nicht nur eine Meinung gibt und viele Opfer.Wie nicht anders zu erwarten,nutzt der Beschuldigte seine Machtposition und streitet alles ab.Das Umfeld von Täter und Opfer teilt sich in zwei Hälften,natürlich sind auch die sozialen Medien und die Presse in großem Maße beteiligt.
Obwohl es ein wichtiges und leider nicht seltenes Thema ist,konnte es mir nicht gelingen,in die Geschichte einzutauchen.Das lag zum Teil an dem Schreibstil,der mir nicht zusagte,sowie an der ,in meinen Augen,fehlenden Ernsthaftigkeit.
Sehr schade,dieses Thema hätte mehr hergegeben.

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Veröffentlicht am 04.04.2026

Das Geheimnis der alten Villa

Meine tote Schwester: Psychothriller
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Mia blickt von ihrem Fenster aus, auf eine verlassene Villa, in welcher Jahre zuvor ihre Schwester ermordet wurde und in der noch weiter zurückliegenden Zeit ein Psychiater sein Unwesen trieb. Das Gebäude ...

Mia blickt von ihrem Fenster aus, auf eine verlassene Villa, in welcher Jahre zuvor ihre Schwester ermordet wurde und in der noch weiter zurückliegenden Zeit ein Psychiater sein Unwesen trieb. Das Gebäude gilt als sogenannter Lost Place,der von Jugendlichen häufig benutzt wird ,um gruselige Videos für die sozialen Medien zu drehen.Doch jetzt zieht Nora mit ihrem Sohn Lukas ein,um ihn ranken sich einige Gerüchte.Er soll an seinem früheren Wohnort Hamburg seine Freundin ermordet haben.Dementsprechend neugierig wird er in dem neuein Umfeld beobachtet.

Ich kenne die Autorin seit langer Zeit ,ihre verschiedenen Thrillerreihen sind immer ein Garant für atemberaubende Spannung.Meine Neugierde auf die neue Reihe war entsprechend groß.Leider konnte mich dieses Buch nur mäßig begeistern,was vielleicht daran lag,dass ich nicht zur richtigen Zielgruppe gehöre.Da die Protagonisten überwiegend Jugendliche waren,konnten mich ihre Handlungen und Aktivitäten nicht wirklich einfangen.Der mittlere Teil war zähflüssig mit vielen Wiederholungen und Stagnation der Handlung .Auch wenn das Ende wieder spannend war,blieb das Buch hinter meinen Erwartungen zurück.Somit diesmal nur wohlwollende drei Sterne.

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