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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.06.2018

schöne Liebesgeschichte

Tempt Me Like This
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Inhalt:
Er ist heiß, er ist ein Rockstar und er küsst wie ein Gott. Die Frauen lieben ihn, aber er will nur die eine.
Drew Morrison sieht umwerfend aus und seine Musik ist die reine Magie – der Rockstar ...

Inhalt:
Er ist heiß, er ist ein Rockstar und er küsst wie ein Gott. Die Frauen lieben ihn, aber er will nur die eine.
Drew Morrison sieht umwerfend aus und seine Musik ist die reine Magie – der Rockstar könnte jede Frau haben, die ihm gefällt. Die Einzige, von der er die Finger lassen muss, ist Ashley Emmit, die Tochter seines Mentors aus Uni-Tagen. Das hat er Ashleys Vater versprochen. Doch Drew hat so seine Zweifel, ob er das Versprechen halten kann – denn seit Ashley zu seiner Crew gehört, drehen seine Gedanken sich nur noch um sie.
Ashley, die ambitionierte Studentin, schwärmt schon lange für Drew Morrison und seine Musik. Als sie mit ihm auf Tour gehen darf, ist sie auf Wolke sieben – auch wenn sie sich nicht vorstellen kann, dass der charismatische Drew sich für ein Mädchen wie sie interessieren könnte. Doch dann folgen nächtliche Gespräche im Tourbus über kleine Geheimnisse und große Träume … und es wird immer schwerer, der Versuchung zu widerstehen.
(Quelle: Verlag)

Meinung:
Die Geschichte gefällt mit ungemein gut. Die Autorin schreibt leicht und mit sehr viel Gefühl und lässt einen prima abtauchen und die Realität vergessen.
Die Chemie zwischen dem Drew und der Ashley passt einfach. Es knistert ohne Ende und ist oft einfach nur heiß, heiß heiß. Auch auftauchenden Wendungen und Probleme waren absolut überzeugend und echt.
Ich wollte das Buch einfach nicht aus der Hand legen, als ich einmal angefangen hatte, so zieht es einen in seinen Bann.

Fazit:
Eine rundum gelungene Rockstargeschichte, der es auch an Tiefe nicht fehlt. Ich freue mich auf den nächsten Band!

Danke an Netgalley und den Verlag für das Rezensionsexemplar.

Veröffentlicht am 04.04.2026

schöner Fantasyauftakt

Royal Houses – Haus der Drachen
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Inhalt:
Als Kind wurde Kerrigan auf den Stufen des Hauses der Drachen ausgesetzt. Ihr Vater ist ein Fae-Prinz, und ihre Mutter war menschlich. Ihr Leben lang hat Kerrigan mit der Verachtung umgehen müssen, ...

Inhalt:
Als Kind wurde Kerrigan auf den Stufen des Hauses der Drachen ausgesetzt. Ihr Vater ist ein Fae-Prinz, und ihre Mutter war menschlich. Ihr Leben lang hat Kerrigan mit der Verachtung umgehen müssen, die in einer Welt herrscht, in der die Fae regieren und Menschen und Halb-Fae wenig Rechte haben. Doch eines Tages bekommt sie die Chance, einen Platz in der Hohen Gesellschaft zu erhalten. Denn gegen alle Regeln und Gepflogenheiten soll sie am Drachenturnier teilnehmen. Es werden fünf Drachen bereit sein, sich zu binden. So viele wie seit einhundert Jahren nicht mehr. Die Konkurrenz ist erbarmungslos. Und besonders hart kämpft der Prinz des grausamen Hauses der Schatten, um die jahrhundertelange Verbannung seines Hauses zu rächen …

Meinung:
Dieses Buch besticht schon von seiner Aufmachung. Selbst unter dem Schutzumschlag ist es schön bedruckt. In den Innenklappen gibt es Illustrationen von Alandria und Kinkadia. Das finde ich immer sehr schön, so kann man sich diese komplexe Welt besser vorstellen. Am Anfang der Geschichte finden wir auch ein Glossar über die zwölf Häuser und ihre Magie. Auch die kleinen Drachen als Kapitelzierden fand ich gut gewählt.
Der Schreibstil von K.A. Linde ist sehr atmosphärisch und fesselte einen schon von der ersten Seite an. Wir lesen die Geschichte überwiegend aus Kerrigans Sicht. Das ermöglicht einen tiefen Einblick in ihre Emotionen und lässt sie einen besser verstehen. Überhaupt ist Kerrigan eine sehr starke Persönlichkeit, die sich für ihre Freunde einsetzt. Nach und nach wird das komplexe Worldbuilding detailliert beschrieben und mit den Illustrationen am Anfang hat man alles bildlich vor Augen. Ab und zu musste ich mir die Zeichnungen zwischendurch anschauen, da mich die vielen Namen und Begriffe manchmal etwas verwirrt haben. Es blieb immer sehr spannend, auch wenn es ruhigere Passagen gab. Die Romance zwischen Kerrigan und Fordham, dem Schattenprinzen, stand nicht im Vordergrund, aber man merkte bei ihren Szenen schon das Knistern. Diese Mischung hat sehr gut gepasst und ich denke, in den nächsten Bänden wird Romance einen größeren Anteil bekommen. Auch die Nebencharaktere hatten ihren eigenen Charme. Themen wie Freundschaft, Loyalität oder auch Diskriminierung, da Kerrigan ja nur eine Halbfae ist, waren gut eingearbeitet. Das Bonuskapitel lässt einen sehnsüchtig auf den Folgeband warten.
Ab und zu bin ich zum Hörbuch gewechselt und ich fand die Sprecherin sehr angenehm.

Fazit:
Royal Houses ist ein toller Auftakt zu einer Fantasyreihe, der mir durch das Drachenthema und den Weltenbau sehr gut gefallen hat.

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Veröffentlicht am 30.01.2026

spannender Thriller, packende Twists

Safe Space
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Inhalt:
Sadisten, Psychopathen, Serienmörder - die forensische Psychologin Anna Salomon weiß um die dunklen Abgründe der menschlichen Natur. Sie gilt als Ausnahmetalent in der Behandlung von Straftätern ...

Inhalt:
Sadisten, Psychopathen, Serienmörder - die forensische Psychologin Anna Salomon weiß um die dunklen Abgründe der menschlichen Natur. Sie gilt als Ausnahmetalent in der Behandlung von Straftätern und ist bekannt dafür, die undurchdringlichsten Fassaden zu durchschauen. Doch niemand ahnt, was sich hinter ihrer eigenen verbirgt. Denn ausgerechnet in den Mauern eines Hochsicherheitsgefängnisses jagt Anna ihrer ganz persönlichen Heilung hinterher. Auf der Suche nach der Wahrheit ist sie bereit, alles zu riskieren. Nur: Sie ist nicht die Einzige, die ein gefährliches Spiel spielt. Jemand spielt mit - der Einsatz ist Annas Leben ...

Meinung:
Dieses Buch hat mal ein für mich ganz anderes Setting als üblich. Anna, eine forensische Psychologin, will in einem Hochsicherheitsgefängnis arbeiten, um mehr über das Verschwinden, höchstwahrscheinlich sogar Mord, an ihrer Schwester Sina zu erfahren. Wir lesen die Geschichte aus verschiedenen Sichten. Zum einen gibt es da Anna, unsere Hauptprotagonistin, die ihre Story in Ich-Perspektive erzählt. Dann lernen wir Leon kennen, einen Versicherungsangestellten, dessen Story immer wieder Parts aus seiner Vergangenheit erzählt. Und dann gibt es noch die Einträge in ein Tagebuch. Hier erfahren wir, wie es Sina vor ihrem Verschwinden ging. Die verschiedenen Sichten tragen viel zum Verständnis der Handlung bei, wobei ich die vielen Wechsel bei Leon manchmal recht schwierig fand, auch wenn sie wichtig waren. Ich mochte es sehr, wie die einzelnen Erzählstränge am Ende zusammengelaufen sind. Anna ist eine sehr vielschichtig dargestellte Persönlichkeit. Während ihrer Arbeit muss sie sich mit den psychischen Problemen der Gefangenen befassen, und hat doch selber mit ihren eigenen Dämonen zu kämpfen. Diese Zerrissenheit wird ganz authentisch und sehr emotional dargestellt. Der Schreibstil der Autorin ist auch sehr flüssig und gut zu lesen. Dank der vielen verschiedenen Hinweise konnte man immer sehr gut miträtseln, zb was es mit den Botschaften auf sich hatte. Ich will gar nicht so viel verraten, weil da wirklich tolle Plottwists dabei waren, die mich vor allem am Ende sehr überrascht haben. Die Spannung nimmt Kapitel um Kapitel mehr zu. Anfangs fand ich es noch ein bisschen ruhig, aber nach einer Weile wollte ich es kaum zur Seite legen. Und das Finale ist wirklich großartig aufgelöst worden und lässt einem mit einem wtf zurück.

Fazit:
Mit Safe Space hat Sarah Bestgen einen packenden Thriller geschrieben, der mich vor allem mit seinem ungewöhnlichen Setting und fesselnden Wendungen begeistert hat.

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Veröffentlicht am 20.07.2025

Romance mit herrlichem Setting

The Darlington - Henry & Kate
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Inhalt:
Kate hat alles verloren: ihre Familie, ihren Job, ihr Zuhause. Seit Monaten schlägt sie sich allein auf der Straße durch. Als sie eines Tages den attraktiven Henry bestiehlt, ahnt sie nicht, dass ...

Inhalt:
Kate hat alles verloren: ihre Familie, ihren Job, ihr Zuhause. Seit Monaten schlägt sie sich allein auf der Straße durch. Als sie eines Tages den attraktiven Henry bestiehlt, ahnt sie nicht, dass sich ihr Leben für immer verändern wird. Seiner Familie gehört das luxuriöseste Hotel ganz Londons - The Darlington. Das Hotel ist durch einen Skandal jedoch in Verruf geraten, und als ältester Sohn ist es Henrys Aufgabe, das gute Image wiederherzustellen. Und obwohl Henry und Kate nicht unterschiedlicher sein könnten, lädt er sie zu sich ins The Darlington ein. Dort angekommen lernt Kate nicht nur eine völlig neue Welt, sondern auch Henry besser kennen, der ungeahnte Gefühle in ihr weckt.

Meinung:
The Darlington ist der Auftaktband von Laura Kneidls neuer Reihe – und mannoman, habe ich mich auf dieses Buch gefreut. Wer, wie ich, bereits andere Bücher der Autorin kennt, weiß, dass man auf einen wunderschönen, leicht zu lesenden und emotionalen Schreibstil trifft. Sie verpackt Worte gekonnt in großartige Szenen, die vor dem inneren Auge ablaufen.
Auch von außen ist das Buch ein echtes Highlight, ich liebe das edle Design, dieses cut-out und die schlichte Eleganz. An den Kapitelanfängen sind verschiedene Auszüge von zb Gossip Seiten oder Nachrichten, was ich sehr mochte. Zwischen den Kapiteln gibt es immer wieder Auszüge aus einer Internetseite, die ein anderes Level an Spannung ins Buch gebracht hat. Hier gehe ich absichtlich nicht genauer ein, aber das Miträtseln machte so Spaß.
Kate und Henry waren für mich ein wirklich schönes Paar, auch wenn Henry mein Herz um einiges schneller erobern konnte. Man spürt in seinen Kapiteln, wie sehr er das Hotel liebt. Dabei ist seine Familie eher speziell. Die unterschiedliche Dynamik zu seinen Brüdern mochte ich auch sehr und da freue ich mich echt auf deren Geschichten. Kate hatte zu Beginn eine eher kühle harte „Schale“, was aber aufgrund ihrer Vergangenheit sehr verständlich war. Trotzdem habe ich sie erst nach einer Weile ins Herz geschlossen. Wen ich auch sehr mochte, war Grace, in der sie eine tolle Freundin im Hotel gefunden hat. Das Thema um Henrys Vater ist sehr aktuell und zeitnah und wurde für mich auch toll umgesetzt. Auch die anderen Themen (va Kates Obdachlosigkeit) wurden gefühlvoll behandelt, obwohl ich mir im Nachhinein bei einem Thema eine etwas andere Behandlung gewünscht hätte – das habe ich aber erst durch die Leserunde, bei der ich teilnehmen durfte, erkannt.
Das Setting um das Luxushotel war phänomenal, dank Lauras Schreibstil fühlte es sich an, als würde ich selbst durch die edlen Flure laufen. (Ganz kurz musste ich an The Suite Life of Zack and Cody denken :D) Ich freue mich, zwei weitere Male dorthin zurückreisen zu können. Das wird auch „nötig“ sein, denn das Ende war mir tatsächlich etwas zu schnell und kurz abgehandelt, bevor es direkt einen Cliffhanger gibt. Es werden also ein paar rote Fäden offen gelassen, man sollte die Folgebände wirklich in der richtigen Reihenfolge lesen.

Fazit:
Mit The Darlington hat Laura mich wieder einmal in ihren Bann ziehen können. Ein in Verruf gekommenes Luxushotel, zwei Protagonist:innen aus unterschiedlichen Welten und einige wichtige Themen bieten hier tolle Lesestunden.

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Veröffentlicht am 30.04.2025

voll schwarzem Humor

How To Kill a Guy in Ten Ways
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Inhalt:
»Warst du auch schon einmal auf einem seltsamen Date? Kannst du den creepy Typen an der Bar nicht loswerden? Hast du Angst, auf dem Heimweg verfolgt zu werden? Dann melde dich bei M.« Nach einem ...

Inhalt:
»Warst du auch schon einmal auf einem seltsamen Date? Kannst du den creepy Typen an der Bar nicht loswerden? Hast du Angst, auf dem Heimweg verfolgt zu werden? Dann melde dich bei M.« Nach einem schrecklichen Date zu viel hat Millie Masters eine Hotline für Frauen ins Leben gerufen, die nachts nicht mehr alleine nach Hause gehen wollen: Message M.
Nachdem Millies Schwester in einer Partynacht vergewaltigt wird, hat Millie außerdem noch ein anderes Ziel: Sie will den Täter finden. Denn sie weiß, dass viele Männer am nächsten Abend einfach weitermachen. Eines Nachts ist die Verlockung, das Recht in die eigene Hand zu nehmen, zu groß.
Denn M kann auch für Mord stehen ...

Meinung:
Dieses Buch hat mir schon vom Titel gefallen (natürlich erkenne ich die Anspielung auf den Film :D)

Mit einer gehörigen Portion schwarzen Humor begleiten wir Millie auf ihrer Route durch die verschiedenen Stationen ihrer Morde. Ein Buch, bei dem man anfangs schon die Mörderin kennt und eher der Weg das Ziel ist. Und Himmel, dieser Weg war unterhaltsam.
Der Schreibstil der Autorin ist schön flüssig und locker leicht. Nur die persönliche Ansprache, da alles ja eine digitale Aufzeichnung von Millie ist, mochte ich nicht so sehr. Millie als Protagonistin war bei mir eine Achterbahn der Gefühle, ich musste so oft schmunzeln, wurde aber auch nachdenklich oder habe „das hat sie nicht wirklich getan“ gedacht. Ich hatte Spaß ihr zu folgen und irgendwie war sie mir sympathisch und ich hatte Verständnis für ihr Handeln (jaa, es ist falsch, sie ist eigentlich die „Böse“, aber es passte zu dem Charakter Millie), aber man darf hier definitiv nicht in schwarz-weiß teilen. Und jeder braucht so eine beste Freundin wie Nina, die bedingungslos zu ihr hält.
Diesen Roman darf man nicht so ernst nehmen, obwohl genügend Stellen da sind, die zum Nachdenken anregen und betroffen machen. Ernste Themen sind hier sehr gut integriert und passen überraschend gut in diese sonst humorvolle Geschichte.

Fazit:
Bei diesem Buch bekommen wir eine badass Protagonistin, die die Dinge selbst in die Hand nimmt und uns als Lesende in ihren Bann zieht. Man sollte es mit einem großen Augenzwinkern lesen. Oder mit einem Gläschen Aperol zum Feierabend, denn das Buch macht Spaß.

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