Dieses bescheuerte Herz ist ein ziemlich gut geschriebenes Buch. Es geht dabei um einen 15-jährigen Jungen, Daniel. Der ist tot krank und weiß, dass er bald sterben muss. Allerdings hat er noch viele Wünsche ...
Dieses bescheuerte Herz ist ein ziemlich gut geschriebenes Buch. Es geht dabei um einen 15-jährigen Jungen, Daniel. Der ist tot krank und weiß, dass er bald sterben muss. Allerdings hat er noch viele Wünsche und macht eine Liste mit den Dingen, die er unbedingt noch erleben möchte. Er möchte zum Beispiel Sportwagen fahren, ohne Aufpasser sein, ein Mädchen küssen und noch vieles mehr.
Dann trifft Daniel auf jemanden, der ihm dabei helfen kann seine Wünsche zu verwirklichen. Die beiden erleben tolle Dinge gemeinsam und das Buch ist super geschrieben. Kann ich nur empfehlen!
Das Cover hat mir recht gut gefallen. Ich mochte die sommerlich gehaltene Farbgebung aus orangegelb und hellblau. Vor allem aber im Hinblick auf die beiden anderen Bände, die exakt zur Gestaltung des ersten ...
Das Cover hat mir recht gut gefallen. Ich mochte die sommerlich gehaltene Farbgebung aus orangegelb und hellblau. Vor allem aber im Hinblick auf die beiden anderen Bände, die exakt zur Gestaltung des ersten Bandes passen. Auch die schöne Gestaltung der Küstenlinie von St. Ives gefällt mir sehr.
Inhaltlich geht es um Scarlett, die mit der Eröffnung ihres eigenen Strandkiosks in einem kleinen Küstenort in Cornwall endlich ankommen möchte. Dabei trifft sie auf Jonah, der als Rettungsschwimmer arbeitet und das genaue Gegenteil vorhat: auf Weltreise gehen und sein Ding machen, sich nicht niederlassen. Beide spüren die Anziehung zueinander, doch gibt es Gründe wieso sie sich nicht aufeinander einlassen können oder wollen. Unter anderem auch Scarletts (Nicht-)Freund in London.
Mir hat die Geschichte an sich ganz gut gefallen. Die kleine Küstenstadt St. Ives und ihre Bewohner wurden wirklich liebevoll beschrieben, das macht Lust auf Landleben und ich kann durchaus verstehen was Scarlett an dem Ort findet.
Die beiden Protagonisten hingegen, denen konnte ich nicht soo viel abgewinnen. Scarlett ist einfach die naivste Person auf der Erde, wird zumindest so dargestellt und beschrieben. Sie lässt sich von ihrem seltsamen (Nicht-)Freund aus London nach Strich und Faden verarschen und hinhalten. Sie bringt sich selbst in Lebensgefahr und damit auch andere, die sich Sorgen um sie machen. Ist super naiv bei der Mietung eines Kiosk online, kriegt einen Sonnenstich, weil sie nicht in der Lage ist eine Cap zu tragen und läuft bei Gewitter draußen herum. Das ist auf Dauer schon echt anstrengend, weil man wohl meinen könnte, dass sie durch die vielen unterschiedlichen Joberfahrungen etwas mehr über das Leben gelernt hat und sich entsprechend erwachsen verhält. Davon war absolut nichts zu merken. Jonah war so ganz nett, aber auch nicht die spannendste Persönlichkeit, von der ich je gelesen habe.
Insgesamt hat mich auch die Handlung etwas enttäuscht, die konnte die blassen, naiven Hauptcharaktere dann auch nicht mehr auffangen, weil sie ganz nett war, aber jetzt auch nicht soo besonders. Ich denke und hoffe, dass die beiden kommenden Bände zu Jonahs Geschwistern Penelope und Lucas deutlich interessanter werden können.
Das Cover gefällt mir recht gut, ich mag die Grüntöne und wie dezent eine Küche den Hintergrund ziert. Auch die Handschellen sind ein nettes Detail, welches nochmal mehr von Bedeutung ist, wenn man das ...
Das Cover gefällt mir recht gut, ich mag die Grüntöne und wie dezent eine Küche den Hintergrund ziert. Auch die Handschellen sind ein nettes Detail, welches nochmal mehr von Bedeutung ist, wenn man das Buch gelesen hat.
Inhaltlich geht es um den FBI-Agent Dwight Faraday, der einen neuen Job als Undercover-Ermittler im Restaurant von Julias Familie annehmen soll und dort als Koch sich Insiderinformationen zu den illegalen Aktivitäten der Familie zu verschaffen. Doch während er sich mit dem Decknamen Romeo wie immer super leicht in die Gruppe der anderen in der Küche arbeiten kann, direkt einen Draht zu jedem von ihnen findet, prallt sein Charme an Julia Villa, der Tochter vom Chef ab. Da muss er sich etwas mehr Mühe geben, um ihr Vertrauen zu gewinnen.
Ich muss sagen grundsätzlich mochte ich die Geschichte. Vor allem den Beginn fand ich witzig und unterhaltsam. Ich bin gut reingekommen und hatte Spaß. Doch leider zog sich die Story dann doch sehr und vieles hat einfach super lange gedauert und wurde sehr ausufernd beschrieben, was unnötig war. So hatte das Buch dann echt viele Längen und es kam kaum zum Punkt. Das etwas länger gezogene Ende hat mir dann wieder viel besser gefallen. Da möchte ich jetzt nicht im Detail drauf eingehen, weil ich sonst ganz sicher spoilern würde.
Zu den Charakteren kann ich sagen, dass Romeo aka Dwight etwas zu perfekt geraten ist. Bis auf seine Lügerei wegen der Undercover-Tätigkeit, gibt es nichts, was er nicht kann: Kochen, Motorradfahren, Kräuter anbauen, Frauen um den Finger wickeln, Schauspielern, Jetskifahren, - egal was er probiert, es gelingt ihm immer alles. Wenn er dann doch mal gerade selbst nicht die Zeit hat, lässt er dann Dinge gerne von FBI-Spezialisten erledigen. Irgendwie fand ich ihn recht oberflächlich und jetzt nicht soo vollkommen sympathisch.
Julia fand ich von Anfang an etwas seltsam. Sie soll als Kämpferin dargestellt werden, kann sich aber nicht mal wirklich gegen die eigene Familie in kleinen Punkten durchsetzen, lässt sich übergehen und rebelliert wenn überhaupt nur im Geheimen. Das ist mir doch alles sehr suspekt. Vor allem dieser überbehütende Vater ging mir ziemlich auf den Keks, seine Rechtfertigung sie nur beschützen zu wollen, fand ich dann doch etwas überzogen, trotz der Krankheit und der Familiengeschichte.
Insgesamt war es eine nette Geschichte, die etwas lang geraten ist und die Charaktere allesamt ziemlich überzeichnet wurden. Zum Glück war dann das Ende wieder etwas kreativer, was etwas den Gesamteindruck am Ende wieder gerettet hat. Es war mein erstes Buch der Autorin, vielleicht gebe ich ihr mit einer anderen Geschichte nochmal eine Chance, der Schreibstil an sich hat mir gut gefallen.
Das Cover des Buches ist wirklich richtig schön und super passend mit den Pinguinen. Es ist direkt ein Blickfang und in Kombination mit dem Farbschnitt einfach mega hübsch. Inhaltlich geht es um Emerie, ...
Das Cover des Buches ist wirklich richtig schön und super passend mit den Pinguinen. Es ist direkt ein Blickfang und in Kombination mit dem Farbschnitt einfach mega hübsch. Inhaltlich geht es um Emerie, die zu Untreue bei Adelie Pinguinen in der Antarktis forscht und ganz kurzfristig noch einen Platz im Forschungsteam bekommt. Es ist eine einzigartige Chance, allerdings muss sie damit klarkommen, dass Beckett der Teamleiter ist, der sie regelmäßig in den Wahnsinn treibt.
Ich hatte mich wirklich sehr auf dieses Buch gefreut, weil ich nicht nur das Cover super schön finde, sondern auch die Idee der einsamen Forschungsstation in der Antarktis mit den ganzen Pinguinen richtig cool fand und mich da gefreut habe was dort in der winterlichen Landschaft alles passiert.
Leider konnte die Autorin mit der Geschichte meine freudigen Erwartungen nicht wirklich erfüllen. Allen voran Emerie fand ich wirklich seltsam. Sie war super vorverurteilend, andauernd hat sie Beckett Dinge unterstellt, die alleine sie sich zusammengereimt hat, ohne wirkliche Anhaltspunkte dafür. Das fand ich wirklich gemein von ihr und hat sie unfassbar unsympathisch gemacht. Hilfreich war dann auch nicht, dass ihr Thema der Forschung die Untreue der Pinguine ist, die sie beweisen will. Sie war einfach alles in allem eine recht negative Person. Während des ganzen Buches konnte ich nicht verstehen was Beckett an ihr findet, ich hätte einen großen Bogen um sie gemacht an seiner Stelle.
Positiv fand ich hingegen das schöne Setting, was die Autorin auch bildlich beschrieben hat. Auch der Schreibstil hat geholfen. So mochte ich zwar am Ende die Geschichte insgesamt nicht besonders gerne, bin aber dank der angenehmen Rahmenbedingungen (auch die Nebencharaktere fand ich zum großen Teil sehr nett, viel netter auf jeden Fall als Emerie) recht gut durchgekommen und fand die Geschichte jetzt auch nicht super schlecht.
Sutton ist bereits den dritten Sommer in Malibu und arbeitet als Lifeguard am Strand. Zum ersten Mal kommt ihre beste Freundin Layla mit, um endlich mal einen Sommer mit Sutton gemeinsam zu verbringen. ...
Sutton ist bereits den dritten Sommer in Malibu und arbeitet als Lifeguard am Strand. Zum ersten Mal kommt ihre beste Freundin Layla mit, um endlich mal einen Sommer mit Sutton gemeinsam zu verbringen. Dafür hat sie auch extra die Ausbildung gemacht. Obwohl das erstmal nach den idealen Bedingungen für einen super Sommer klingt, hängen Sutton noch Erlebnisse aus dem letzten Sommer nach, über die sie nicht spricht und die sie am liebsten vergessen würde. Dabei helfen soll Ben, der Ex von Layla, der sich jedoch als überhaupt nicht geeignet zum Vergessen herausstellt, eher im Gegenteil. Und dann passieren auch in diesem Sommer schreckliche Dinge an den Klippen Malibus.
Ich hatte mir vorgestellt, dass dieses Buch die perfekte Lektüre ist, wenn man Zuhause etwas Strandfeeling haben möchte und etwas Suspense zur Spannung schadet ja auch nicht. Leider hat es mir insgesamt dann nicht soo gut gefallen und das Strandfeeling war zwar da, aber hat mich jetzt auch nicht vollkommen umgehauen.
Der Beginn war auf jeden Fall vielversprechend, das Setting in Malibu ist schön gewählt und die Beschreibungen ließen mich schnell eintauchen. Ich hatte das Gefühl einen authentischen Einblick in die Arbeit eines Lifeguards zu bekommen und hatte das Gefühl dabei zu sein am Strand. Allerdings kam das insgesamt erstaunlich kurz in einem Buch, was beinahe ausschließlich von Lifeguards handelt und alle Personen als solche arbeiten. Noch etwas mehr Einsätze wären schon nett gewesen.
Leider fand ich die Charaktere zunehmend etwas anstrengend. Suttons Ehrgeiz und ihre Geheimniskrämerei waren am Anfang ja noch ganz spannend, aber mit den Kapiteln hat sie mich echt genervt. Alles an ihr war ein Rätsel, sie war nie ehrlich und hat nicht mal mit ihrer besten Freundin offen gesprochen. So konnte ich beim Lesen auch einfach überhaupt keinen Draht zu ihr aufbauen. Ihr vermeintliches Partygirl-Image hat dabei jetzt auch nicht so richtig geholfen. Ben war deutlich klarer und offener in seinen Gefühlen. Ich fand es auch sehr schade, dass kaum Nebenfiguren wirklich eine Rolle gespielt haben und man kaum jemanden näher kennengelernt hat, weil Sutton sich immer so sehr zurückgezogen hat und nach außen hin immer nur das Partygirl gespielt hat.
Insgesamt konnte mich das Buch leider nicht so fesseln, obwohl ich das Setting mochte und die Geschichte spannend klang. Das Potential wurde da nicht wirklich ausgeschöpft und leider wurde es erst ganz zum Schluss beim Sturz von den Klippen interessanter. Vermutlich werde ich wegen des offenen Endes den zweiten Band dann auch noch lesen und hoffe, dass der mir insgesamt besser gefällt.