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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.04.2026

Lesen ist nicht schwer

Lesewald, Der Zauber erwacht: Buch zum Lesen lernen mit der magischen Eule Ada | Erstleserbuch mit Treppenwörter-Methode für Leseerfolg statt Frust |
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Lea und Tim wollen im Wald spielen. Dort treffen sie auf eine bunte, sprechende Eule, die die Kinder zum Lesen animieren möchte. Erst dadurch würde der Zauberwald erwachen. Tim traut sich als erstes, Wörter ...

Lea und Tim wollen im Wald spielen. Dort treffen sie auf eine bunte, sprechende Eule, die die Kinder zum Lesen animieren möchte. Erst dadurch würde der Zauberwald erwachen. Tim traut sich als erstes, Wörter zu lesen und wird dafür belohnt. Lea jedoch ist stur und beobachtet.

Das Cover als auch die Illustrationen im Buch sind sehr schön gestaltet - sehr farbenfroh und detailliert.

Die Protagonisten mag ich sehr und sind gut ausgearbeitet. Tim ist mutig und traut sich. Lea dagegen ist zunächst unsicher, dann eifersüchtig und neugierig, bis sie über sich hinaus wächst. Man kann hier sehr schön die Entwicklung sehen.

Das Buch ist für Erstleser geeignet, die sich mit dem Thema Lesen schwer tun. Durch kleine Tricks lernt man einfach Wörter zu lesen.
Die Mischung des Buches ist genau richtig. Zunächst lesen die Eltern die Geschichte, dann wird das Kind animiert das Treppenwort (Zauberwort) zu lesen und wird am Ende belohnt durch Bewegung oder eine Süßigkeit.

Ein schönes Buch für Lesemuffels.


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Veröffentlicht am 05.04.2026

Internat für Unruhestifter

Das Internat für magische Talente. Unruhestifter willkommen! (Band 1)
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Vin ist 12 Jahre alt und besucht eine Zauberschule. Als sie versehentlich das Klassenzimmer in Brand steckt, wird sie von der Schule verwiesen - zum wiederholten Mal. Für sie gibt es nur noch eine Hoffung: ...

Vin ist 12 Jahre alt und besucht eine Zauberschule. Als sie versehentlich das Klassenzimmer in Brand steckt, wird sie von der Schule verwiesen - zum wiederholten Mal. Für sie gibt es nur noch eine Hoffung: das Internat für magische Talente, welches Unruhestifter aller Art aufnimmt. Hier trifft Vin auf Gleichgesinnte, kann endlich neue Freundschaften knüpfen und ihre Magie erlernen. Jedoch ist das Internat in Gefahr und Vin spielt eine zentrale Rolle.

Das Cover ist sehr anschaulich und man bekommt einen ersten Eindruck worum es im Buch geht. Es lädt mich gleich zum Lesen ein.

Die Geschichte hat mich von Anfang an gefesselt und ich war eigentlich gleich in dieser magischen Welt angekommen. Zunächst hatte ich Probleme die Magiertypen zu verstehen, aber mit ein bisschen Zeit hat man ein Gefühl dafür entwickelt.

Die Protagonisten sind mir gleich ans Herz gewachsen. Man konnte hier wunderbar Vins Entwicklung beobachten - von schüchternem Mädchen, die Angst hat jemanden durch ihre Magie zu verletzen und daher alles versucht, sie zu unterdrücken bis hin zu, die Magie geschickt einzusetzen, um Gutes zu tun.

Ein schönes Jugendbuch über Magie, Freundschaft und Selbstbewußtsein.
Das Buch lädt zu einer Fortsetzung ein und hat definitiv Potenzial.

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Veröffentlicht am 28.03.2026

Der Club der Toten Dichter

Stralsund ermittelt - Tote Dichter schreiben nicht
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Nele hat sich entschieden in Stralsund zu bleiben und hat eine Psychotherapie-Praxis eröffnet. Als der Fahrradhändler Wolfram Stein tot aufgefunden wird und der Kommissar Enno sich auf einmal merkwürdig ...

Nele hat sich entschieden in Stralsund zu bleiben und hat eine Psychotherapie-Praxis eröffnet. Als der Fahrradhändler Wolfram Stein tot aufgefunden wird und der Kommissar Enno sich auf einmal merkwürdig verhält, beginnen Nele und ihre beiden Freunde Hektor und Fanny auf eigene Faust zu ermitteln. Ihre Spur führt sie auf die Insel Bornholm.

Dies ist der 2. Fall für die Hobbydetektive und ist in sich abgeschlossen. An sich kann man es unabhängig von der Reihe lesen, aber so verpasst man leider die Entwicklungen der Protagonisten und dessen Zusammenhänge untereinander.
Der Schreibstil ist flüssig und man fühlt sich schon selbst in Stralsund.
Das Cover löst bei mir Urlaubsgefühle aus.

Die Protagonisten mag ich sehr. Sie sind mir ans Herz gewachsen und es ist schön sie zu begleiten und ihre Entwicklung zu beobachten. Bloß manchmal würde man sie am liebsten schütteln, wenn sie zu unbeholfen in privaten Dingen sind.

Der Fall war wieder sehr interessant und spannend. Der Leser konnte sich selber seine Gedanken machen. Am Ende wird alles logisch in einem großen Showdown aufgeklärt.

Ich bin sehr auf das nächste Abenteuer des Team Weingolds gespannt.

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Veröffentlicht am 24.03.2026

Finanzwesen für Kinder

Von Geld, Gold und Guppys
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In diesem Ratgeber für Kinder wird das Thema Geld verständlich erklärt. Man bekommt einen Einblick warum man Geld braucht, wie man spart und auch investieren kann und was es mit der Schuldenfalle auf sich ...

In diesem Ratgeber für Kinder wird das Thema Geld verständlich erklärt. Man bekommt einen Einblick warum man Geld braucht, wie man spart und auch investieren kann und was es mit der Schuldenfalle auf sich hat.

In 7 Kapiteln wird dieses Wissen vermittelt. Durch kleine Übungen wird dies vertieft und gefestigt. Durch einzelne Fragen kann man z.Bsp. herausfinden, welcher Geld-Typ man ist.

Die beiden Guppys Goldi und Fondia begleiten uns durch das ganze Buch und geben Tipps mit auf den Weg.

Die Seiten sind mit einigen Illustrationen schön gestaltet. Sie sind nicht überladen, sondern mit einer angenehmen Schriftgröße und Inhalt gefüllt.

Am Ende des Buches kann man mit Hilfe eines Glossars einzelne Wörter nachschlagen. Man bekommt eine kurze Definition und die Seitenangabe, um es nochmal zu vertiefen.
Zum Schluss kann man sich einen Finanz-Führerschein verleihen, wenn man das große Finanz-Quiz gut absolviert hat.

Ein nettes Nachschlagewerk für Kinder, um sich mit dem Thema Geld näher und intensiver zu beschäftigen.

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Veröffentlicht am 01.03.2026

Bewegend

Das Antiquariat am alten Friedhof
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1930: Felix und seine Freunde sind jung, reich und wollen rebellieren. In ihrem eigenen Club beschließen sie Bücher zu stehlen, spezialisiert auf kostbare, okulte Bände. Als Eva zum Club stößt werden sie ...

1930: Felix und seine Freunde sind jung, reich und wollen rebellieren. In ihrem eigenen Club beschließen sie Bücher zu stehlen, spezialisiert auf kostbare, okulte Bände. Als Eva zum Club stößt werden sie in dunkle Machenschaften hineingezogen.

1945: Felix, mittlerweile Bibliothekar, kehrt nach Leipzig zurück. Er soll einen Gefangenen befragen, der behauptet der Vorleser Hitlers gewesen zu sein, dessen geheime Bibliothek zu kennen und das Eva noch leben würde. Bald ist Felix in noch größeren Intrigen und Geheimnissen verstrickt, die in seine Vergangenheit weisen.

Das Cover ist sehr ansehnlich und dezent. Es zeigt eine Frau, die eine Straße entlang geht, neben ihr ein Friedhof. Im Vordergrund sind Bücher abgebildet. Man bekommt somit einen kleinen Einblick, um was es in den Buch geht.

Der Schreibstil ist flüssig und bewegend. Mit viel Gefühl bringt der Autor die Zeit vor als auch nach dem Krieg dem Leser näher. Man fühlt sich mittendrin und leidet mit. Das Werk ist sehr authentisch und bewegend.

Die Geschichte wird aus 2 Hauptsträngen erzählt, die später ein großes Ganzes ergeben und einige Konsequenzen mit sich ziehen. Alles ist miteinander verwebt und bedingt sich.

Dies war mein erstes Werk von Kai Meyer und sicherlich nicht mein letztes. Die Art seines Schreibens hat mich gleich gefesselt, das ich Lust auf Mehr habe.

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