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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.07.2020

Unterhaltsamer 1. Fall für Kommissarin Minke auf der Hallig

Halligmord (Ein Minke-van-Hoorn-Krimi 1)
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Kurzweilige Krimi Unterhaltung: wirklich toll erzählt, flüssig geschrieben, sympathische Charaktere, aber auch unsympathische. Und man kann wunderbar miträtseln. Es wird genau die richtige Stimmung für ...

Kurzweilige Krimi Unterhaltung: wirklich toll erzählt, flüssig geschrieben, sympathische Charaktere, aber auch unsympathische. Und man kann wunderbar miträtseln. Es wird genau die richtige Stimmung für einen Mord auf einer Hallig erzeugt . Schöne Beschreibung der Landschaft, des Wetters, man kann sich einen stürmischen Herbsttag richtig vorstellen. Es gibt Sympathieträger wie Minke, Bo und David, aber auch die Gegenpole wie z.B. Klaus und vor allem Hinnerk, der sich im Laufe der Geschichte absolut negativ entwickelt. Sehr gut beschrieben.
Die kurzen Passagen zu Beginn der Abschnitte beschreiben den Verlauf des Abends, an dem Hinnerk ermordet wurde, immer aus Sicht eines anderen Beteiligten erzählt, das erhöht die Spannung und enthält immer wieder einen neuen Aspekt...
Ein wirklich kurzweiliger Krimi, der mich toll unterhalten hat. Ich freue mich auf weitere Fälle mit Minke.

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Veröffentlicht am 27.04.2026

Mitten aus dem Dorfleben

Mirabellentage
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Ein unterhaltsamer Roman mit vielen witzigen und skurrilen Szenen /Ereignissen, den ich zunächst anders erwartet hatte. Eher so als eine Art Roadmovie/Reisetagebuch. Aber nichtsdestotrotz hat mich der ...

Ein unterhaltsamer Roman mit vielen witzigen und skurrilen Szenen /Ereignissen, den ich zunächst anders erwartet hatte. Eher so als eine Art Roadmovie/Reisetagebuch. Aber nichtsdestotrotz hat mich der einfühlsame und meist sehr treffende Erzählstil gut unterhalten, auch wenn es zwischendurch durch den Wechsel von Vergangenheit und Gegenwart manchmal verwirrend war. Das Dorfleben ist wirklich beschrieben wie es einfach ist - mit allen Vor- und Nachteilen. Anna als Protagonistin war mir von Beginn an richtig sympathisch und ich konnte mich größtenteils gut in sie hineinversetzen. Also - ich kann das Buch weiterempfehlen als eine ruhige Lektüre für ein schönes Lese-Wochenende!

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Veröffentlicht am 16.04.2026

Serienmörder?

Tatort Trelleborg - Gunni Hilding ermittelt
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Das schön gestaltete Cover lädt auf alle Fälle ein, das Buch in die Hand zu nehmen: ein typisches rotes Schweden-Häuschen am Wasser, markante Blockletter für den Titel - der Name des Autors geht fast ein ...

Das schön gestaltete Cover lädt auf alle Fälle ein, das Buch in die Hand zu nehmen: ein typisches rotes Schweden-Häuschen am Wasser, markante Blockletter für den Titel - der Name des Autors geht fast ein wenig unter. Und für Krimifans ist er kein Unbekannter. Habe einige seiner Thriller schon gelesen. Es startet sehr spannend und der Leser fühlt sich mitten drin im Geschehen. Mittelpunkt der Geschichte ist Gunni Hilding, Polizeimeisterin, die in einer Familie aufgewachsen ist, die den Zeugen Jehovas angehört., sich aber in früher Jugend losgesagt hat. Mir gefallen die Beschreibung der Orte und Menschen sehr gut, es wirkt alles stimmig und schon ein wenig unheimlich. Ich finde in Teil eins geht es in erster Linie um Robins Tod, das war mir stellenweise ein wenig langatmig. Es ist wenig passiert, man konnte nur rätseln, wer hier der Täter ist. EIn ständiges Hin und Her zwischen den potentiellen Verdächtigen. Erst im 2. Teil, als die Ermittlerin Gunni geschickt kombiniert, nimmt die Spannung so richtig Fahrt auf und es kommt zum furiosen Finale. Alles einzelnen Puzzleteile ergeben einen Sinn und so findet sich am Ende doch der richtige Täter. Auch der Cliffhanger am Ende ist dabei, damit wir Leser neugierig auf Band 2 werden. Gute skandinavische Krimiunterhaltung.

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Veröffentlicht am 06.04.2026

Ungeahnte Wendung am Polarkreis

Das kalte Moor
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Eine düstere, nordische Stimmung zieht sich quer durch den Roman und beeinflusst auch irgendwie die Hauptfiguren. Wer nordschwedische Landschaften mag, wird sich in dieser kargen, moorigen Welt sofort ...

Eine düstere, nordische Stimmung zieht sich quer durch den Roman und beeinflusst auch irgendwie die Hauptfiguren. Wer nordschwedische Landschaften mag, wird sich in dieser kargen, moorigen Welt sofort heimisch fühlen. Die Szenerie ist wirklich authentisch dargestellt. Allerdings habe ich von Anfang an ein wenig Tempo vermisst. DIe Zeitsprünge haben mich auch eher verwirrt, vielleicht hätte man auch Band 1 der Trilogie kennen müssen. Der 2. Teil begann dann mit einem ziemlichen Hammer, den hatte ich so nicht erwartet. Es wird dann sehr vieles erklärt und aus anderer Perspektive geschildert und wirkt eher wie ein Spionagethriller. Leider blieb nach der Lektüre ein gemischtes Gefühl zurück - ich kann es nicht genauer begründen, aber direkt als Krimi würde ich es nicht einordnen. Mir hat in weiten Teilen die Spannung gefehlt. Das Ende war zwar irgendwo ein positives, aber andererseits auch bedrückend.

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Veröffentlicht am 02.03.2026

Gasperlmaier und die Kultur-Szene

Letzter Landler
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Der 13. Band diese Heimatkrimireihe ist wie viele seiner Vorgänger ein humorvoller, unterhaltsamer und bodenständige Krimi, der wie immer im Altausseer Land spielt. Sympathische und mit viel Lokalkolorit ...

Der 13. Band diese Heimatkrimireihe ist wie viele seiner Vorgänger ein humorvoller, unterhaltsamer und bodenständige Krimi, der wie immer im Altausseer Land spielt. Sympathische und mit viel Lokalkolorit gefärbte Figuren und ein spannender Fall mit ziemlich viele Beteiligten /Verdächtigen haben bei mir für amüsante und kurzweilige Lesestunden gesorgt. Ein wenig Punktabzug bringt die Auflösung, die im letzten Drittel schon recht offensichtlich ist - auch wenn man sich noch eine unvorhergesehene Wendung wünscht bzw. drauf wartet. Auch dass nicht alles komplett abgeschlossen ist - wie zB die Situation des zwischenzeitlich Verdächtigen Werner Eckstein. Ich hoffe, dass die Ermittlungen im nächsten Band in Österreich bleiben, nicht dass uns der Franz in Kanada ermitteln muss

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